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Sarina Lestrange - Die Macht zu lieben

GeschichteAllgemein / P16
Bellatrix Lestrange Daphne Greengrass Draco Malfoy Harry Potter Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle OC (Own Character)
14.11.2020
26.11.2020
3
3.961
 
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21.11.2020 1.141
 
Anmerkung: Da es für diese Geschichte besser passt, wird der Massenausbruch aus Askaban schon wesentlich früher stattfinden.
Im erstem Kapitel habe ich euch ja ziemlich ins kalte Wasser fallen lassen ;) Deswegen hier noch ein paar Infos. Die Story fängt am Anfang vom Schuljahr in Harry Potter und der Orden des Phönix an. Die normale Storyline spielt zuerst keine große Rolle. Es wird vermehrt um die Pairings DMxSarina, BLxSarina, DGxSarina und TVRxSarina gehen. Dieses erste Schuljahr wird ziemlich knappgehalten, die eigentliche Story startet ab dem 6. Schuljahr. Ich werde mich zwar an den Filmen orientieren, aber definitiv einige größere und vor allem viele kleinere Sachen verändern.
Und ja, viel Spaß beim Lesen vom zweiten Kap, Sarina-die Macht zu lieben.
XXX
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Sarina lag noch lange wach. In einigen Tagen hatte sie eine Verabredung mit ihrem Vater. Dem dunklem Lord. Sie würde das erste Mal vor ihm stehen und ihm in die Augen blicken. das hatte er ihr noch in den Ferien zukommen lassen. Das dunkelhaarige Mädchen musste sich noch überlegen, wie sie nachts unbemerkt aus dem Schloss konnte. Es war zwar sehr riskant, aber Bellatrixs Tochter hatte nicht das Bedürfnis ihren Vater erstmals bei einem offiziellem Treffen mit seinen Getreuen kennenzulernen.
Am Morgen war sie wie erwartet völlig übermüdet wie schon lange nicht mehr. Langsam hievte sie sich aus dem Bett, während sie einen Blick auf das gegenüberliegende Bett richtete. Sie teilte sich ihr Zimmer zusammen mit Daphne Greengrass. Von ihrer Familie hatte sie schon vieles gehört, ihre Eltern waren sehr einflussreich. Es war bestimmt nur von Vorteil sich mit ihr gut zu stellen, was sich Sarina nicht sonderlich schwer vorstellte – Daphne war eine intelligente und angenehme Zeitgenossin.
Nach einer schnellen Dusche und einigen komplizierten Zaubern für ihre wirren Locken stellte sie sich vor den Spiegel. Sie zupfte den Umhang zurecht und betrachtete sich. Ihre Locken schienen mit dem Mantel ineinander überzugehen. Ihre schlanken Finger wurden durch ihre auffälligen Ringe hervorgehoben. Lächelnd reckte Sarina ihr Kinn auf Lestrange-Art nach vorne.
„Greengrass?“
„Bin sofort da, Lestrange.“ Mit einem Kopfnicken deutete Daphne zu ihr hin, während sie nach ihrer Tasche suchte.
„Accio Schultasche! Verdammtes Scheißteil wie ist die denn da hingekommen?“ fragte sie fluchend, während Sarina auflachte.
Daphne bedachte sie mit einem kurzem Blick. Irgendwie mochte sie dieses verschlossene Mädchen. Sie zeigte ihrem Umfeld nur das was es sehen sollte, soviel hatte Daphne schon bemerkt. Auch wenn Sarina reichlich kühl wirkte, konnte sie sich gut vorstellen, dass diese trotzdem einen mächtigen ausgeprägten Charakter hatte. Und auch wenn sie von ihrem bisherigem Umfeld noch nicht viel zu halten schien, hatte sie Daphne auf keiner Weise nieder gemacht. Das, was viele Slytherins taten, da sie sie für zu weich hielten. Dabei war sie ein Mädchen, das sehr stark war, aber nun eben auch schon viel einstecken musste. Und gegen ihre Herzensblut Slytherinschwester hatte sie nun wirklich keine Chance.
In der ersten Stunde hatten sie bei dieser schmierigen rosa Kröte VgddK. Bei der Vorstellung musste Sarina schon jetzt vom Astronomieturm kotzen.
Während sie dann im Unterricht saß und sich darüber amüsierte, wie der große Harry Potter nachsitzen aufgebrummt bekam, weil er die Wahrheit über ihren angeblich noch immer gebannten Vater erzählte, stieß Daphne sie leicht in die Seite.
Sarina drehte sich fragend um.
„Draco schaut dich die ganze Zeit so komisch an.“, zischte ihre Sitznachbarin ihr zu.
Das schwarzhaarige Mädchen drehte sich ein Stück, um zu Draco zu schauen, eine Reihe weiter vorne, schräg versetzt saß. Eine Augenbraue spöttisch und zugleich fragend hochgezogen blickte sie ihn an.
Ein kleines Lächeln umspielte das Gesicht von dem jungem Malfoy, ehe er ihr unauffällig ein Papierstück zuflogen lies.
„Hast du es schon mitbekommen, kleine Eisprinzessin?“
DM

Verwirrt sah Sarina auf und blickte in das jetzt ernste Gesicht Dracos, ehe sie leise etwas unter das Geschriebene kritzelte.
„Was sollte ich denn mitbekommen haben, Mini-Frettchen-Malfoy?“
SL

Wenige Sekunden später hatte sie die Antwort, die sie atemlos werden ließ. Sie wurde kalkweiß.
„ das Frettchen überhöre ich mal gnädig. Es gab einen Massenausbruch aus Askaban. Ich habe es gerade von Zabini, der war vor VgddK höchstpersönlich dabei, als Longbottom von der Neuigkeit zusammengeklappt ist. Deine Mutter ist unter den entkommenden.
Achso. Und ich muss mit dir reden, ich denke mal, du hast einiges zu erklären, Lestrange.

Sarinas Herz setzte für eine Sekunde aus, nur um danach doppelt so schnell weiterzuschlagen. Den letzten Teil der Nachricht ignoriernend blickte sie fassungslos zu Draco. Als er ihr bestätigend zunickte, stahl sich wieder dieses eine Lächeln auf das Gesicht der jungen Hexe. Sie musste sich zusammenreißen, um nicht Professor Umbridge auf sich aufmerksam zu machen. Hibbelig saß sie bis zum Unterrichtsende auf ihrem Platz.
Leise hatte sie Daphne den Zettel zugeschoben, nicht ohne schnell den letzten Satz mit Hilfe ihres Zauberstabs unauffällig zu löschen.
Während sie durch die Gänge liefen, war die Nachricht schon in aller Munde. Einige hielten einen Tagesproheten in der Hand, auf dem Bellatrix Lestrange direkt auf der Titelseite einen irre anlachte. Nachdem Sarina einem Hufflepuff Erstklässler einen eben solchen aus der Hand gerissen hatte und vorsichtig zusammengefaltet in ihren Umhang gesteckt hatte, um ihn sich später sorgfältig anzuschauen, tauchte Draco neben ihnen auf.
„Lestrange?“
„Ja?“ Ruckartig drehte sich Sarina um, sodass ihre Locken nur so flogen.
„Snape meint du sollst sofort zu ihm kommen, er muss mit dir reden. Ich denke mal es geht um Bellatrix.“
„Oh, ja. Okay, ich denke ich mache mich sofort auf den Weg. Bis später, Greengrass.“
Draco meinte, als sie an ihm vorbeirauschte, etwas erschreckend änliches wie ein leises Danke gehört zu haben. Die Nachrichten über ihre Mutter schienen ihr für einen Moment die Maske vom Gesicht zu reißen. Lächelnd blickte er auf den Boden, bemerkte den wissenden Blick von Daphne nicht.
Sarina ging schnellen Schrittes in Richtung des Lehrerbüros von Professor Snape. Sie konnte ihren Hauslehrer nur schlecht einschätzen, er erinnerte sie an sich selbst, wie er immer eine emotionslose Maske aufsetzte. Einzig bei dem Gryffindorjungen Potter entgleiste ihm diese manchmal. Wobei sie den Professor verstehen konnte, Potter konnte wirklich unausstehlich nervtötend sein.
Nachdem die Schwarzhaarige noch einmal tief durchatmeten, klopfte sie bestimmt an. Es dauerte nur einen kleinen Moment, indem die Tür schwungvoll aufgestoßen wurde und ihr der Professor gegenüberstand.
„Miss Lestrange. Kommen sie rein, wir haben viel zu besprechen.“, schnarrte die Stimme des dunkelhaarigen.
Sarina trat ein und setzte sich, nachdem ihr Hauslehrer es ihr bedeutete, auf einen der Stühle an der Rückwand seines Schreibtisches. Snape ging langsam um den Tisch herum und setzte sich.
„Nun, Miss Lestrange. Ich gehe davon aus, sie wissen bereits Bescheid?“
„Ja, Professor.“ Sarina lehnte sich an die Stuhllehnen und blickte ihren Hauslehrer abwartend an.
Für einem Moment war so etwas wie ein schmunzeln auf dem Gesicht von Snape zu sehen. Dieses Mädchen war in der Tat außergewöhnlich. Ihre Ausstrahlung war einschüchternd für ihr Umfeld, das hatte er mitbekommen.
„Nun dann. Ich habe Besuch für Sie hier.“
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