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F u 'till I f u again

von Mexyaa
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12
Kaede Kayano Karma Akabane Koro OC (Own Character)
14.11.2020
22.11.2020
5
3.782
1
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22.11.2020 735
 
Du sahst dich erneut im Spiegel an. Das T-Shirt war dir viel zu groß gewesen, sowie auch die Jogginghose, die Karma dir netterweise ausgeliehen hatte. Außerdem fühlte es sich auch ziemlich komisch für dich an, seine Sachen zu tragen.
Aber der Gedanke, dass er dir die Sachen aus dem Schrank gegeben hatte und nichts vom Boden, beruhigte dich wenigstens ein bisschen.
Am liebsten wärst du jetzt Zuhause in deinem eigenen Bett. Aber nicht heute. Wie die Welt wohl morgen aussehen würde?
Du seufztest und tratst aus dem Badezimmer raus. Als du wieder in Karmas Zimmer warst, fiel dir auf, dass der rothaarige sich ebenfalls umgezogen hatte. Er lächelte dich an. ,,Schick siehst du das.“
Du sahst verlegen zur Seite und setztest dich wieder auf den Stuhl. Es war so komisch.
,,Komm ruhig mit aufs Bett.“, sagte er plötzlich und klopfte auf den Platz neben sich. Du zucktest und wurdest nervös. Aber warum eigentlich?
Dir sollte nichts unangenehm sein, immerhin war Karma doch auch kein Fremder für dich gewesen. Dennoch zögertest du, bevor du dich schließlich neben ihn setztest. Draußen war es schon Stockdunkel gewesen.
,,Wie geht es jetzt mit dir und Hayato weiter?“, begann Karma dich schließlich nach kurzem Schweigen zu fragen. Dein Herz rutschte dir bei dieser Frage in die Hose.
,,Ich weiß es nicht..“, warst du schließlich ehrlich. ,,Ich verspüre ihm gegenüber nur noch Hass. Aber selbst das fühlt sich falsch an.“
Du sahst zur Decke über dir. ,,Nichts fühlt sich gerade richtig an. Ich will ihn meinen Hass spüren lassen, aber irgendwie auch nicht. Wahrscheinlich liegt es einfach nicht in meinem Herzen so zu sein.“
Ein leichtes Lächeln entkam dir beim letzten Satz. Es war doch alles totaler Quatsch gewesen.
,,Warum hat er denn jetzt Schluss gemacht?“, stellte der rothaarige dir daraufhin als nächste Frage. Du sahst ihn an. Sein Blick traf auf deinen. Du wolltest es nicht sagen, aber irgendwie auch schon. Immerhin ließ er dich bei ihm übernachten, was du auch nicht als selbstverständlich sahst.
,,Er hat einfach keine Gefühle mehr für mich.“ Erneut sahst du wieder zur Seite, da du seinem Blick nicht standhalten konntest. Es war dir wieder unangenehm. ,,Anscheinend fand er das nicht nötig, mir das innerhalb dieses Jahres nicht sagen zu müssen. Erst nach einem Jahr hat er sich anscheinend dazu getraut.“
Es war doch pure Ironie. Dieser Typ an sich war doch fast nur ein Witz gewesen. Einen Witz, den du geliebt hast.
Dein Witz.
,,Ich finde du solltest ihm eine Lektion erteilen.“, kam es dann von Karma. Du sahst ihn verwirrt an. Eine Lektion? Aber wie?
,,Ich glaube nicht, dass ich das irgendwie schaffen würde.“, meintest du daraufhin unbeeindruckt zu ihm. Der rothaarige schüttelte mit dem Kopf.
,,Wer hat denn gesagt, dass du das alleine machen musst? Ich kann dir gerne helfen.“
Deine Augen wurden bei dieser Aussage ganz groß. Warum sollte dir Karma bei sowas helfen? Was würde er denn bitte davon haben?
,,Warum solltest du das tun wollen?“, meintest du schließlich immer noch verwirrt zu ihm. Er grinste.
,,Weil das nicht fair ist wie er zu dir ist. Er sollte vielleicht mal wissen, wie sich sowas anfühlt.“, war seine Begründung. Du konntest dem ganzen immer noch nicht folgen.
,,Ich habe eine Idee, [Name]. Ob du das machen wollen würdest ist dir überlassen.“
Du sahst ihn fragend an. Sein Grinsen wurde breiter.
,,.. das erzähle ich dir aber morgen. Wir sollten jetzt langsam wirklich schlafen gehen.“
Völlig baff sahst du ihm zu, wie er als nächstes das Licht ausmachte und sich neben dir hinlegte. Wie gemein!
Du seufztest bei diesem Verhalten nur und sahst neben ihn. Anscheinend hatte er nicht vor, dir noch eine Matratze hinzulegen. Also musstest du mit ihm in einem Bett schlafen. Schon wieder wurde es unangenehm.
Du versuchtest dich hinzulegen, lagst dann aber letztendlich völlig steif und ungemütlich neben ihm. Das würde eine lange Nacht werden. Du seufztest wieder und schlosst deine Augen. Huh?
Eine leichte Röte stieg dir ins Gesicht, als sich plötzlich ein Arm um deine Taille legte. Du sahst dem rothaarigen völlig verwirrt ins Gesicht, doch er lächelte dich bloß mit geschlossenen Augen an. Hatte er etwa gemerkt, dass du so verspannt warst?
Erneut schlosst du deine Augen und versuchtest auf die liebe Geste einzugehen, doch irgendwie konntest du gar nicht mehr aufhören dabei zu lächeln. Und aus irgendeinem Grund fandest du es nun auch nicht mehr so unbequem im Bett. Woran das wohl lag?
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