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Die 73. Hungerspiele – Freundschaft, Liebe und Seelenverwandtschaft geht über den Tod hinaus

Kurzbeschreibung
CrossoverDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
Vanessa Hudgens Zac Efron
13.11.2020
08.06.2021
34
34.338
 
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13.11.2020 747
 
Zac kam breit lächelnd auf mich zu. Er hatte auch allen Grund dazu. Wenn er heute nicht gezogen wurde, müsste er nie wieder Angst davor haben, gezogen zu werden. Er war jetzt 18 und nächstes Jahr zu alt für die Spiele. Ich dagegen müsste noch zwei Jahre überstehen. Heute hatte ich keinen Grund zum Lächeln, wir konnten immer noch gezogen werden. Zac in weniger als vier Stunden nicht mehr, aber ich musste immer noch Angst haben. Jetzt stand Zac vor mir und sein Lächeln war verschwunden. Er spürte meine Gefühle und diese übertrugen sich auf ihn. Er legte seinen Zeige – und Mittelfinger unter mein Kinn und hob meinen Kopf an: „Hey, Ich werde nicht gezogen und du auch nicht. Dieses Jahr überstehen wir schon noch und nächstes Jahr haben wir es alle beide geschafft. Hörst du? Keiner von uns beiden oder unseren Freunden und Familien muss in die Arena.“ „Was wenn doch? Ich habe so ein mieses Gefühl im Bauch. Du weißt das dieses Gefühl schon oft Recht hatte.“ Mir liefen Tränen über die Wangen und Zac zog mich in seine Arme. Er drückte mich an sich: „Ich weiß, aber es kann sich auch mal irren.“ Ich nickte wenig überzeugt und wir ließen uns in den Sand sinken. Wir leben in Distrikt 4 und gehören zu den Karrieredistrikten. Eigentlich sollten wir uns darum reißen in die Arena zu kommen. Aber weder ich noch Zac wollten in der Arena sterben. Dort konnte es jeder sehen, jeder konnte sehen, wie wir gequält wurden. Wir hatten schon so einige Hungerspiele gesehen und ich war froh, so froh, dass ich bis jetzt noch nicht gezogen wurde.

Zwei Stunden später, machten wir uns auf den Weg zum Ernteplatz. Das komische Gefühl in meinem Bauch war nicht besser geworden, eher schlimmer. Der Großteil des Distriktes war schon anwesend. Zac gab mir noch einen Kuss, dann reihte er sich bei den 18-jährigen Jungen ein und ich ging zu den 17-jährigen Mädchen. Ich stellte mich neben eine gute Freundin, Miley. Sie begrüßte mich mit einer Umarmung. Kurz darauf kam unser Distriktleiter, gefolgt von Cece und den Siegern von vergangenen Spielen. Sie nahmen auf der Bühne Platz und unser Distriktleiter las, wie jedes Jahr, die Geschichte von Panem vor. Dann wurde der Film gezeigt und danach trat Cece vor: „Fröhliche Hungerspiele und möge das Glück steht’s mit euch sein! Wir werden jetzt den weiblichen Tribut ziehen.“ Sie trat an das Glas mit den Namenzetteln, wühlte darin herum und zog schließlich einen Zettel heraus. Das Gefühl in meinem Bauch wurde immer schlimmer und ich spürte Zacs Blick auf mir. Schließlich las Cece den Namen vor und ich traute meinen Ohren nicht: „Vanessa Anne Hudgens!“ Ich erstarrte. Warum ich?! Ich will nicht! Bitte meldet euch freiwillig, irgendjemand! Mir stiegen Tränen in die Augen, als ich mich langsam in Bewegung setzte. Dieses Gefühl hatte sich wieder einmal bestätigt. Es passierte etwas Schreckliches. Ich war zum Tode geweiht. Ich betrat die Bühne und Cece gab mir die Hand. Ich stellte mich hin und versuchte mich mit meinem baldigen Tod ab zu finden. Cece ging zum Glas mit den Jungennahmen, sagte etwas, wühlte wieder in dem Glas und zog einen Zettel. Sie faltete ihn auseinander und las den nahmen vor: „Zachery David Alexander Efron!“ Erneut erstarrte ich. Wieso wir beide?! Es war so ungerecht! Mein bester Freund, mein Liebster und Seelenverwandter! Warum? Dass er gelost wurde, machte mir fast noch mehr zu schaffen als die Tatsache, dass ich in der Arena sterben würde. Wir mussten gegeneinander kämpfen, bis nur noch einer übrig war. Einer von uns oder sogar wir beide würden sterben. Er kam auf die Bühne und Cece gab auch ihm die Hand. „Wir haben unsere beiden mutigen Tribute gefunden! Zachery David Alexander Efron und Vanessa Anne Hudgens! Gebt euch die Hand, auf ein faires Spiel.“ Zac kam auf mich zu und anstatt mir die Hand zu geben zog er mich in seine Arme und drückte seine Lippen auf meine. Als er sich von mir löste, flüsterte er: „Ich werde dich beschützen, selbst wenn es mein Leben kostet. Du sollst da wieder raus und noch ein langes Leben haben.“ Nun liefen mir endgültig die Tränen übers Gesicht. Ich vergrub es an seiner Brust und schluchzte: „Ohne dich hätte es keinen Sinn und das weißt du, weil es dir genauso gehen würde. Ohne seinen Seelenverwandten kann man nicht glücklich werden.“ Er drückte mich an sich und vergrub sein Gesicht in meinen Haaren. Das Leben war einfach ungerecht!
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