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The Man next Door 2

von AnaAmari
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
McCree/Cassidy Reaper Soldier:76 Sombra
12.11.2020
12.06.2022
6
9.443
2
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3 Reviews
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12.11.2020 1.523
 
1 Jahr später




Die erlösende Schulglocke beendete den ätzenden Unterricht. Erleichtert stopfte der fünfzehnjährige sein Zeug in den Rucksack und eilte zu den Bussen um einen guten Sitzplatz zu erhaschen. „Hey Morrison“, hörte er jemanden hinter sich sagen und wurde prompt gepackt und umgedreht. Es waren die Schulmobber die zum Glück nach den Ferien weg waren. Nur Jesse war klar, dass er sie ab der Senior High School wiedersehen würde und das wäre schon nach den Sommerferien im kommenden Jahr. Innerlich rechnete er schon aus, wie lange er sie dann ertragen müsste. „Ich habe gehört du hast jetzt zwei Daddys. Und dazu ist einer noch son Penner der nur hier ist, weil seine Eltern bestimmt über die Grenze abgehauen sind“, ätzte der Anführer der Gang und drückte Jesse gegen die Wand. Jesse fand es echt unverschämt. Was erlaubte er sich. Gabriel gab alles um für Jesse ein zweiter guter Vater zu sein und er behandelte ihn als wäre er sein Sohn. Das ließ er sich nicht auf sich sitzen, dass dieser Wichser ihn hinterrücks beleidigte. „Was? Hast du Neid, weil du nicht mal einen hast?“, fragte Jesse. Der Anführer verzog das Gesicht, während seine „Freunde“ Jesse für seinen Konter sogar feierten.

Die in Jesses Gesicht fliegende Faust hätte ihn hart und schnell treffen müssen. Aber er wurde davor geschützt, als jemand diese packte und in einer geschmeidigen Drehung fast zum brechen brachte. „Lass ihn in Ruhe. Hast du mich verstanden?“ Das feine aber wütende Gesicht wurde von dichten schwarzen Haaren umrandet. Jesses Peiniger schluckte, sah sogar verängstigt zu Jesse rüber, dann zu Hanzo und dann nickte er nur gepresst. Hanzo war in derselben Jahrgangsstufe und auch er hatte sein letztes Jahr an dieser Schule. „Wie viel hast du gehört?“, fragte Jesse. „Mehr als genug. Das war echt mutig von dir, ihm so die Stirn zu bieten“, meinte der Japaner. „Willst du mitfahren?“ Jesse nickte eifrig.

Genji wartete bereits draußen und freute sich, dass Jesse mitfuhr. „Hey wenn du willst, kannst auch gerne zu uns kommen.“ Jesse war skeptisch. „Geht das denn in Ordnung.“ „Ach unsere Eltern sind recht locker und Vater ist eh immer beschäftigt.“ Jesse lachte und stimmte zu. „Aber ich gebe noch Bescheid, dass ich bei euch bin“, meinte er. Sie erreichten den Autoparkplatz der Schule. Der schwarze Sportwagen einer Luxusmarke den Hanzo sein eigen nennen durfte stach deutlich hervor und Jesse war sichtlich beeindruckt. Er wusste wie teuer dieses Auto war. Seine beiden Väter, auch wenn sie sehr gut verdienten, würden ihm wahrscheinlich nicht einmal ein Auto kaufen, was den Zehntel des Preises hätte. Wenn überhaupt konnte er sich momentan glücklich schätzen eins zum 16. zu bekommen. Die Hochzeit hatte ein Vermögen gekostet.

Da Hanzo noch begleitendes Fahren hatte, saß eine Dame auf dem Beifahrersitzt. Genji und Jesse nahmen hinten Platz. „Hey ihr habt mir ja nie erzählt, dass ihr eine Schwester habt“, meinte der braunhaarige und konnte froh sein, dass Hanzo gerade erst angefahren war. Der schwarzhaarige wusste nicht, ob er sich fremdschämen oder lachen sollte. „Das ist unsere Okaasan.“ Jesse überlegte. Das stand für….. Mutter. Das war ihre Mutter!? „Was? Wow. Guter Witz.“ Die Frau sah kaum älter aus als er selbst. Sie lächelte leicht und verlegen. „Er verarscht dich nicht“, meinte Genji. Jesse lachte und glaubte den beiden einfach mal.

Er verbrachte einen schönen Nachmittag bei den Shimadas und wurde Abends sogar von Hanzo nach Hause gefahren. Gabriel war schon zu Hause und runzelte die Stirn als er seinen Adoptivsohn aus dem sündhaft teuren Auto aussteigen sah. „Du hast erzählt, du wärst bei Freunden gewesen“, sagte er nach einer Begrüßung. Jesse nickte und schnappte sich einen der Tacos, die der Latino gerade machte. „Jap. Das stimmt auch.“ Er bemerkte den misstrauischen Blick. „Was? Es stimmt. Ist es denn schlimm, wenn meine Freunde reiche Eltern haben?“ Gabriel schenkte ihm ein Lächeln. Jesse hatte recht. Trotzdem. Vorsichtig war nie falsch. „Nein. Aber sag mal. Wer war das denn?“ „Das waren Hanzo und Genji. Die beiden kenne ich seit ein paar Jahren und es sind richtig gute Freunde. Mach dir keine Sorgen. Es ist alles okay.“ Gabriel glaubte ihm einfach mal und fragte nicht weiter nach.

Das gemeinsame Abendessen war der persönliche Luxus der kleinen Patchwork Familie, da Jack viel arbeitete. Neben all dem Stress hatte er aber auch immer ein offenes Ohr wenn es Probleme gab. „Ich werde mal mit deinem Lehrer sprechen“, sagte er ruhig, als Olivia frustriert von ihrer furchtbaren Note in Sachkunde berichtete. „Kannst du dafür sorgen, dass der Penner rausfliegt.“ Für eine fast 9-jährige war sie ziemlich frech. „Vielleicht“, meinte Jack und schmunzelte. Er lachte und scherzte mit Gabriel ein wenig und beiden küssten sich, was Olivia dazu brachte scherzhaft bäh zu machen. Sein väterlicher Instinkt verriet ihm, dass etwas bei Jesse nicht in Ordnung war. Noch wusste keiner was dem 15-jährigen passiert war. „Jesse. Wie war dein Tag? Ist alles okay?“ Der braunhaarige dachte an die unangenehme Situation in der Schule. Dieser nickte nur stumm. Jack bohrte nach. „Du kannst es uns auch sagen.“ Genervt schob Jesse den Teller weg. Er hatte versucht es ruhen zu lassen und es bei den Shimadas schon wieder fast vergessen. Aber als sie alle vier beisammensaßen, kam es wieder hoch.

Er lag auf dem Bett und hörte Musik, als es an der Türe klopfte. „Was?“, rief er genervt. „Kann ich bitte alleine sein?“, fragte er als Gabriel eintrat. „Jack und ich machen uns Sorgen. Wenn du Stress mit jemanden hast, kannst du mir das ruhig sagen.“ Jesse schwieg. „Hör mal, ich merke, wenn etwas nicht okay ist“, hörte man Jack aus dem Hintergrund. „Boah“, machte Jesse. Er scheuchte Gabriel raus und schloss die Türe ab. „Haben wir irgendwas falsch gemacht?“, fragte dieser und verhielt sich für ihn untypisch ziemlich ruhig und sehr bedrückt. Jack seufzte. „Wüsste ich auch gerne.“ Die beiden setzten sich zu Olivia die unten im Wohnzimmer ihre Hausaufgaben machte. Sie ließ sich sogar von Jack helfen….

Jesse an Genji: Man ey. Dad hat gemerkt, dass etwas nicht okay ist und jetzt nerven beide rum

Genji an Jesse: Alles klar bei dir? Geht sicher um die Sache in der Schule? Was willst du ihnen sagen, wenn sie nicht mehr aufhören?

Jesse an Genji: Kein Plan. Ich komme damit klar aber ich habe so Scheiße Angst sie damit zu verletzten und vor allem Gabe

Genji an Jesse: Fuck. Man das tut mir echt leid für dich. Willst du rüberkommen zum Park und reden?

Jesse an Genji: Liebend gerne. Aber wie soll ich da dran vorbeikommen. Die sitzen gerade unten mit Liv und machen zusammen mit ihren Hausaufgaben. Die haben Ohren wie Luchse.

Genji an Jesse: Du hast ein Fenster???

Jesse an Genji: Dumme Idee aber geht wohl nicht anders? Hey für die Schäden kommst du auf *lachemoji*

Genji an Jesse: Alles klar *drei lachemojis*

Überraschend gekonnt kletterte Jesse aus dem Fenster. Die Ablenkung durch die beiden Brüder war genau das, was er jetzt brauchte. „Ich beneide euch“, meinte Jesse. „Warum?“, fragte Hanzo. „Ihr habt scheinbar keine Sorgen. Viel Geld ein großes Haus liebe Eltern die nicht rassistisch beleidigt werden und….“ „Ha wohl ein guter Witz“, unterbrach Hanzo ihn. „Also mit Diskrimierung haben meine Eltern kein Problem. Hat ja auch so ziemlich jeder Respekt vor uns. Das einzige was nervt sind verfeindete Clans und das Vater verlangt mir eine Frau zu suchen, sobald ich im Heiratsfähigen Alter bin.“ Nun klang auch Hanzo ziemlich betrübt. Denn das war etwas, worauf der ältere Shimada so gar keine Lust hatte. „Hast du es ihm gesagt?“, fragte Jesse. Hanzo schüttelte den Kopf. „Vater wird mich umbringen, wenn er davon erfährt.“ Hanzos Outing war für die drei schon lange kein Thema mehr. Dieser rückte näher an Jesse ran und ließ sich von ihm umarmen. „Ihr zwei seid ziemlich süß zusammen“, kicherte Genji. Hanzo wurde rot, während Jesse ihn lässig zu sich zog und küsste. Das klingelnde Handy unterbrach die beiden. Jesse rollte genervt mit den Augen. „Ja super. Die haben gemerkt, dass ich weg bin.“ Er ging lieber ran um weiterem Ärger aus dem Weg zu gehen. „Wo bist du? Dein Fenster steht offen und du bist nicht im Zimmer“, hörte er Jack am Ende der Leitung. „Du kommst sofort nach Hause, junger Mann!“ Jack klang ziemlich streng. „Man Dad lass mich. Es ist noch weit außerhalb meiner Bettzeit und ich bin mit Freunden unterwegs. Entspann dich. Außerdem habe ich das gemacht, da ich keine Lust auf eure nervigen Fragen habe. Ich werde bald sechzehn…“ „Jesse Morrison! Du bist um 20 Uhr zu Hause. Ohne Ausnahme und dann sagst du uns sofort was Sache ist“ ,hörte er Gabriel im Hintergrund. „Okay“, murrte der braunhaarige. Manchmal hasste er den Latino einfach nur dann wiederum hatte er gehörig Respekt vor ihm. Jesse sah lieber zu, dass er sich verabschiedete und auf dem Weg nach Hause machte.


Heyho. Herzlich Willkommen zur Fortsetzung meiner ersten OW FF. Wer diese noch nicht gelesen hat dem empfehle ich diesem Link zu folgen

https://www.fanfiktion.de/s/5bce210f00096709142d1fc9/1/The-Man-Next-Door

Das ist natürlich kein Muss :).
So ich hoffe ich lasse mir nicht all zu viel Zeit mit den anderen Kapiteln.
LG
Captain Amari
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