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Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich...

von Joahar
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Het
Emma Graf Duckula Igor
12.11.2020
21.11.2020
3
10.330
 
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Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich….





Sie liebt mich…


Graf Duckula lief schon eine ganze Weile von Links nach Rechts und wieder zurück, das Cape blähte sich hinter ihn auf. Er redete kein Wort, alles in allen strahlte seine ganze Körperhaltung große Nervosität aus.
Vladimir sah dem Treiben eine ganze Weile zu bis er sprach. "Darf ich die Frage an dir stellen, was mit dir los ist? ich meine den Boden aufwischen mit den Cape wolltest du bestimmt nicht, zumal… die läufst immer die gleiche Stellen ab, was ich als ziemlich Sinnlos sehe."
"Wa… was?" zerstreut blickte Graf Duckula auf. "Verzeihung, wie war deine Frage Vladimir?"
"Ich fragte dich, was dieses hin und her Gelaufe bedeuten soll? Was ist der Grund dafür?"
Graf Duckula seufzte und raufte sich die Haare. "Dorin… er und Antanasia sind in Cluj. Wird heute zum Doktor ernannt. Es gibt eine Feier… und… und… er wird ihr dann wohl die alles entscheidende Frage stellen."
Vladimir senkte die Stimme. "Verstehe. Und du hast Angst vor ihrer Antwort."
Graf Duckula seufzte noch einmal jetzt noch tiefer. "Was ist wenn sie "Ja" zu ihm sagt? ich meine…" er drehte sich zu Vladimir herum und blickte ihn an. "Ich kann ihr diese Frage nicht stellen! ich kann es nicht! ich bin ein Vampir! und sie eine Sterbliche! du hast es mir selbst erklärt Vladimir - es geht einfach nicht!"
"Oh doch es geht," unterbrach sie Igors tiefe Stimme. Vladimirs und Graf Duckulas Blickte richteten sich auf den Butler.
"Sie müssen sie nur zu einer der ihren machen, oder… ersatzweise Vladimir muss es tun."
"Nein Igor, dies werde ich nicht tun! ich mache Niemanden zu einen Vampir!" protestierte Vladimir. "außerdem wäre sie dann rechtlich gesehen mit MIR verheiratet - und nicht mit meinen Bruder!"
Graf Duckula wandte sich ab. "Wenn Antanasia zu einen Vampir werden würde, wäre sie nicht mehr sie selbst… und dass will ich nicht!"
"Auch auf die Gefahr hin, sie zu verlieren, Mylord?"
"Selbst dann Igor… denn ich würde sie auch verlieren, wenn sie ein Vampir wäre. Ich liebe so wie sie ist und nicht anders!" Er senkte den Kopf .
"Wenn ich kein Vampir wäre, wären wir füreinander geschaffen… es ist… einfach nicht fair!"
Vladimir blickte ihn voller Mitgefühl an.



Der große Saal der Universität war gefüllt. Es gab keinen freien Platz mehr. Denn heute sollte für einige der Studenten der große Tag sein, der Tag an das Ende des Lebens auf der Uni bedeuten würde und nun der nächste Schritt folgen sollte. Das Leben draußen, wo man an eines Leben begann, einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Für Dorin war dies in zweifacher Hinsicht aufregend. Denn es war nicht nur der Tag an den man ihn zum Doktor der Medizin ernennen würde, sondern auch der an den er Antanasia die alles bedeutende Frage stellen würde - um zweiten mal!
Dieses mal hoffentlich Erfolgreicher.
Dorin blickte hinter den Vorhang vor und suchte die Sitzreihen der Anwesenden nach seinen Eltern ab, er fand sie, und neben ihn saß Antanasia in ihren schönsten Kleid!
Sein Herz machten einen Sprung bei den Anblick. Sie mußte einfach JA zu ihn sagen!
"Ist sie dabei?" fragte sein Studienfreund hinter ihn.
"Ja… und sie sieht einfach hinreißend aus…"
"Deine Eltern sind auch da?"
"Selbstverständlich, dass lassen sie sich doch nicht nehmen!" Dorin richtete seine Krawatte zurecht. "es war nicht leicht für sie, mir dies zu ermöglichen."
Dorin dachte an seine Eltern, oh es war für sie wirklich nicht leicht gewesen, schließlich waren seine Eltern einfaches Landvolk. Nicht gerade Bauern wie Antanasias Eltern, aber trotzdem und hätte er das Stipendium nicht bekommen, wäre es für sie wohl unmöglich gewesen ihn auf eine Universität zu schicken.
Er wollte sie nicht enttäuschen - für nichts auf der Welt!
Schließlich wurden sie raus gerufen, Dorin schloss sich der Reihe, nun ehemaliger, Studenten und setzte sich mit ihnen auf eine hölzerne Sitzbank. Hier sollten sie nun warten, bis man sie einzeln aufrief und ihnen die Urkunde überreichte.
Dorin schloss die Augen und atmende tief ein. Heute würde es noch eine Abschlussfeier geben. Vielleicht war dies der passende Moment Antanasia die Frage zu stellen? vielleicht aber auch nicht, er wollte sie nicht unter Druck stellen und den Tag verderben.
Nur mit einen halben Ohr hörte er den Professor zu, welcher noch eine Rede führte. Auch die Lacher wenn es so manchen Streich seiner Studentenschaft erzählte, hörte Dorin nicht wirklich zu, erst als er seinen Namen hörte schreckte Dorin regelrecht auf. Er stand auf und ging zum Rednerpult hin.
"Ich gratuliere dir Dorin, du bist nun ein Doktor der Medizin."
Dorin nahm dass Dokument entgegen. "Ich danke ihnen. Sie waren mir ein guter Lehrer."
Der Professor, ein Uhu, lächelte und klopfte ihn auf die Schultern. "Ich wünsche dir alles Gute auf deinen weiteren Lebensweg Dorin."
Dorin ging zurück an seinen Platz, dies sollte ein guter Tag werden, ein wirklich guter Tag!
Als die Ehrungen zu Ende waren gingen Dorins Eltern, Antanasia und er aufeinander zu. Seine Eltern nahmen ihn in die Arme und drückten ihn. "Wir sind so stolz auf dich!"
Sein Vater schmunzelte. "Auch wenn du neulich so eine Dummheit begangen hast…"
Die Eltern ließen ihn los und gaben ihren Sohn für Antanasia frei. "Es war nicht nur seine Schuld…"
Die Beiden sahen sich nur an.
"Du bleibst doch bis die Feier zu Ende ist?" fragte Dorin.
"Was dachtest du?"
"Danke, Anta…" bevor er weiter sprechen konnte, kam sein Studienfreund mit seinen Eltern vorbei. Er begutachtete Antanasia. "Also ich muss sagen… du hast Geschmack. Eine Solche Kindheistfreundin muss man wirklich warm halten." Er sah Dorin fragend an.
Dorin wußte was er ihn fragen wollte, doch er schüttelte nur den Kopf. Sein Schnabel formte die Worte. "Noch nicht…"

Nein, noch hatte er nicht gefragt, er würde es später tun an Abend wenn alle Feierlichkeiten vorbei waren. Jetzt aber fingen sie erst an.
Erst ein Festessen mit allen Angehörigen, anschließend ein Abschlussball.
Bei diesen hatte Dorin nur Augen für Antanasia, alles andere blendete er aus. Er bemerkte kaum noch seine Eltern, hatte nur noch Augen für sie, für ihn war sie nur noch die schönste Ente der Welt! Er hatte das Gefühl über der Tanzfläche mit ihr zu schweben. Fühlte es sich so an wenn man in "siebten Himmel" war?
Wahrscheinlich! Dorin wollte gar nicht daran denken wie es wäre, wenn er von dort wieder abstürzen würde! Nein… lieber nicht. Sie schloss er die Augen, und genoss den Geruch ihrer Federn.
Das Fest war fast zu Ende, Dorin sie mit sich zog, in eine Ecke hinein in der sie alleine waren.
Hier ließ er sie wieder los und wandte sich ab, er spürte Unsicherheit in sich auf kommen, fing an zu stottern. Sie blickte ihn mit großen Augen Erwartungsvoll an.
"Ich… ich trau mich kaum zu fragen… ich… ich…" Dorin schluckte bald schmerzhaft. Schließlich drehte er sich abrupt um kniete sich vor ihr und hielt ihr die kleine Schachtel mit den Verlobungsring hin, welche er ihr schon vor einiger Zeit schenken wollte. Sein Herz klopfte bis zum Hals.
"Ich liebe dich Anta, ich liebe dich noch mehr als zuvor, deshalb frage ich dich ein zweites mal, willst du meine Frau werden?" seine Stimme fing an zu zittern.
"wenn du es nicht willst, dann schließe die Schachtel einfach…"
Antanasia überlegte. Oh ja, sie hatte lange überlegt, sehr lange, es war alles andere als Leicht gewesen. Sie liebte den Graf Duckula! sie liebte ihn so sehr dass… sie für ihn nur die beste Lösung wollte. So sehr es auch schmerzen würde…
Langsam ergriff ihre Hand den Ring, sie zitterte leicht. "Ich will…" flüsterte sie.
Sie lächelte Dorin an, schloss die Augen aber gleich wieder. Hoffentlich würde der Graf sie verstehen!
es würde schwer werden es ihn zu erklären… sehr schwer. es würde schwer werden es ihn zu erklären… sehr schwer.
Dorin stand auf und nahm sie derweil liebevoll in die Arme und drückte sie an sich.

Mit strahlenden Gesicht und mit einer Hand seine Verlobte haltend, gingen sie schließlich zu seine Eltern zurück. Diese mussten keine Fragen mehr stellen, sie wussten die Antwort schon aus seinen Augen und beglückwünschten Beide.
"Willkommen in unserer Familie Antanasia! es freut uns dass unser Sohn so ein kluges Mädchen bekommen hat!"
"Bis auf die Dummheit neulich…"
"Auch Frau."
Der Vater führte sie alle aus den Saal, zu ihren Auto hin, mit dem sie den Rückweg antreten wollten.
"Und was hat unser Sohn der Doktor nun vor?" fragte er als sie alle im Auto saßen.
"Nun… wie ich sagte, will ich zurück kehren. Raus aus der Stadt und eine eigene Praxis eröffnen."
"Dies freut uns. Nur wird es ziemlich Kostspielig sein." warf der Vater ein.
"Ich weiss Vater. Ich bin dabei mir erst einmal eine Arbeit als Assistent Arzt in einer Praxis hier in Cluj zu suchen, damit ich genug Geld verdienen kann um mir eigene Geräte zu kaufen. Ich dachte" er blickte Antanasia liebevoll an. "wenn alles soweit ist, werden wir Heiraten. Bist du damit einverstanden Anta?"
Antanasia nickte, es war das vernünftigste was sie machen konnten.
"Nun, Mutter und ich haben Morgen Früh eine Überraschung für dich - für Euch…"

An nächsten Morgen führten Dorin Eltern sie zu einen kleinen Haus, es war seid längeren Unbewohnt und sah auch danach aus, aber wenn man etwas daran arbeitete, wäre es aber schnell bewohnbar sein. Zugegeben, man durfte an Komfort keine große Ansprüche stellen, aber dies waren sie durchaus gewohnt.
Die Küche und der Ofen wurde noch mit Holz beheizt und die Toilette war außen. Aber der Zustand des Gebäudes war gut.
"Wir hoffen es gefallt Euch." meinte der Vater als er sie durch die Zimmer führte. "Ich denke es sollte für Euch genügen und ein Extra Zimmer für eine kleine Praxis ist auch vorhanden…"
Dorin war Sprachlos, genauso wie Antanasia. "Meint ihr etwas… dass…?"
"Ja. Das ist unser Geschenk an Euch!"
"Wir werden in der Zwischenzeit daran arbeiten", erklärte die Mutter. "und dann kannst du deine Braut "über die Schwelle tragen".
Antanasia lächelte vor Freude und doch lag etwas schmerz darin. Sie waren in obersten Zimmer angekommen, von hier aus konnten sie auf das Schloss blicken.
Sie hoffte es bloss ihren Grafen erklären zu können, ohne dass es ihn das Herz brach.
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