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Alles zu seiner Zeit

von 1312nicky
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12
11.11.2020
11.11.2020
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Der Raum war bedeckt mit einem leichten Neben, der nach einer Mischung aus Weed und Zigaretten roch.

“Alles gut?”, fragt mich eine vertraute Stimme. Es war Harriet, eine meiner einzigen                        Freunde.

Sie musste wohl gemerkt haben, dass ich ziemlich ratlos am einer Wand des riesigen Wohnzimmers einer Mitschülerin von uns stand.

“Ja klar, alles gut”, erwiderte ich, doch meine Miene verriet, das ich log.
“Lass uns eine Runde laufen.”, sagte sie und streichelte meine Schulter leicht.

Ich nickte und wir machten uns auf den Weg zu der Haustür. Vor der Tür standen einige Raucher, die ich alle nicht kannte. Wir liefen durch die Qualmwolke, die die Raucher hinterließen und liefen in Richtung See. Das Haus von Meredith Schneider, wo die Party stattfand, lag an einem Wald mit einem riesigen See. Meredith feierte immer eine Party zum Ende der Sommerferien. Ihre Eltern waren viel auf Geschäftsreise, weshalb es super leicht für sie war Partys zu schmeißen.


Nach ungefähr fünf Minuten waren wir auf der Höhe einer kleinen alten Holzbank.

Harriet deutete auf die Bank. “Lass uns hinsetzten.”, sagte das blondhaarige Mädchen                knapp und lief auf die Bank zu.

Ich folgte dir rasch und setzte mich neben sie. Die etwas nasse Bank berührte meine nackten Beine und machte mir Gänsehaut. Ich trug lediglich einen kurzen Lederrock und ein Leoparden-Top, was zu den Temperaturen, die zu dieser Jahreszeit herrschten, eigentlich völlig in Ordnung waren, doch heute war es anders. Die Luft roch nach Regen und das Rascheln der Bäume übertönte fast das Klingeln eines Handys.

“Hallo?”, antwortete Harriet ihr Handy. “Ich sitz am See mit Emma, wenn du möchtest                kannst du auch kommen.”, sprach sie in das Handy und eine leise Antwort war aus dem           
Lautsprecher des Handys zu hören. “Oke, bis gleich.”

Ich schaute sie erwartungsvoll auf eine Antwort an.

“Ist was?”, sagte Harriet, als sie bemerkte, dass ich sie anschaute.
“Wer war das?”, fragte ich in einem fordernden Ton.
“Miles, sein Austauschschüler ist angekommen. Miles möchte, dass er seine Freunde                kennenlernt, damit er Montag Leute hat, die er kennt.

Ich nickte. Miles war Harriets bester Freund. Die beiden kannten sich schon seit dem Kindergarten und waren seit dem schon unzertrennlich. In der Grundschule dann lernte ich Harriet kennen und mit ihr auch Miles.

“Hey Mädels.”, kam es hinter den Bäumen hervor.
“Miles!”, Harriet sprang auf und rannte dem lockigen Jungen entgegen.

Die beiden hatten sich den ganzen Sommer nicht gesehen. Harriet sprang Miles um den Hals und führte ihn zu der Bank, auf der wir saßen.

“Hi Miles.”, ich lächelte ihn an als er vor der Bank stand.
“Hi Emma.”, er lächelte zurück. “Darf ich vorstellen? Harry McMiller aus Brighton,                England.”

Erst jetzt bemerkten Harriet und ich den blonden Jungen neben Miles, was wirklich erstaunlich war, weil er wirklich groß war.

“Ich bin Harriet.”, sagte sie an Harry gerichtet und zwinkerte ihm zu.
Harriet hatte gerade erst mit ihrem Freund Schluss gemacht und suchte dringen nach Aufmerksamkeit.

“Und du bist?”, er richtete sich zu mir.
“Emma.”, murmelte ich.

Ich war super schüchtern, wenn es darum ging, neue Leute kennenzulernen.

“Ok, ich hab eine Idee. Warum spielen wir nicht Wahrheit oder Pflicht? Einfach um uns                kennenzulernen.”, Harriets Augen funkelten als sie uns ihren Vorschlag unterbreitete.

Wir alle nickten zustimmend zu und setzten uns auf das Ufer am See um, sodass wir mehr Platz hatten.
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