Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The cursed castle

GeschichteHorror / P16 / MaleSlash
11.11.2020
03.01.2021
3
5.954
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
11.11.2020 1.593
 
Die Türme erhoben sich in den klaren Nachthimmel und das Schloss warf einen großen Schatten auf den ungepflegten, übergewachsenen Garten. Die Schlossmauern sind verwittert und einige Bausteine sind schon rausgefallen. Das Schloss wurde von einen rostigen Eisenzaun umgeben.  Um punkt 9 Uhr wurde das große Tor mit einem quietschenden Geräusch geöffnet. Vier Gestalten, die alle in schwarz gekleidet sind, gehen durch das hohe Gras. Das Licht von vier Taschenlampen durchbrach die Dunkelheit und die vier Personen bleiben direkt vor dem Schloss stehen. Einer der vier Teenager schaute nach oben. Der Junge fuhr sich mit seiner Hand durch sein kurzes blondes Haar. Er richtete seinen Blick auf einer der zerbrochenen Glasfenster. Aus seinem Augenwinkel bemerkte der Junge, dass einer seiner Begleiter sich zu ihm gestellt hat.“ Glaubst du, dass wir heute Nacht etwas finden werden Tommy?“ fragte der andere Junge. Tommy drehte sich komplett zu ihm und beobachtete seinen besten Freund. Alexander der von allem nur Alex genannt wurde hatte seine Haare unter seiner Kapuze versteckt und nur ein paar Strähnen seiner blau gefärbten Frisur schaute heraus. Er schaute Tommy mit seinen aufmerksamen braunen Augen an und wartete auf eine Antwort.“ Du kennst schon meine Meinung zu der ganzen Sache Alex. Ich glaube nicht, dass wir hier irgendetwas paranormales finden werden. Ich bin nur hier, weil es mir Spaß macht verlassene Gebäude zu erkunden.“ Alex richtete seinen Blick zu dem Schloss.“ Ich weiß, dass du nicht daran glaubst, aber stell dir mal, vor wie cool es wäre, wenn wir Beweise von einem richtigen Geist bekommen werden. Wir werden berühmt werden und in alle Zeitungen kommen. „Tommy grinste als er zuhörte wie Alex darüber redete.“ Vielleicht wirst du auch von einem Geist besessen.  Daraus könnten wir definitiv ein cooles Foto für die Zeitung machen.“ Alex verdrehte die Augen und schlug Tommy in die Schulter.“ Ich will eure nette Unterhaltung nicht unterbrechen, aber wenn wir heute noch irgendeinen Geist finden wollen dann sollten wir vielleicht mal in das Schloss gehen.“ Die beiden Jungen drehten sich in die Richtung der weiblichen amüsierten Stimme. Ihre anderen Begleiter stehen direkt vor der Tür, die schon offen ist. Die Person, die gerade gesprochen hatte, war ein Mädchen mit blonden, kurzen Haaren, die bis zu ihrem Kinn gingen. Einige Strähnen verdeckten ihre grünblauen Augen. Sie stand neben einem Mädchen mit schulterlangen roten Haaren. Das rothaarige Mädchen war kleiner und hatte eine drahtige Figur. Die beiden Jungen gehen zu den Mädchen rüber.“ Hey Miriam, hast du die Nachtsichtkamera mitgenommen? Fragte Alex. Das Mädchen mit den blonden Haaren, die den Namen Miriam hatte, nahm eine Rucksack und holte eine große schwarze Kamera heraus. Alex nickte zufrieden und wandte sich an Rose, das Mädchen mit den roten Haaren. Hast du alle Gegenstände für das Ritual mit? Rose nickte. „Ja ich habe alles mitgenommen. Gehen wir jetzt mal rein und sehen uns alles an?“ Die anderen drei nickten und sie betreten die große Eingangshalle. Dass Schloss sah aus als würde es direkt aus einen Horror film kommen. An jeder Ecke war ein Spinnennetz und der Boden war mit einer dicken Schicht Staub bedeckt. Der rote und goldene Teppich war schon längst vergilbt. Die Luft ist stickig und abgestanden. An der Wand hingen 4 Gemälde. Eine Frau mit langen braunen Haaren und sanften braunen Augen die auf die Besucher herunterlächelte. Sie trug ein rotes weites Kleid, das schon längst aus der Mode ist. Neben ihr hing das Gemälde eines Mannes in einem schwarzen altmodischen Anzug. Er hatte braune Haare die streng nach hinten gekämmt sind. Sein Blick wirkte kalt und ´gefühlslos. Die beiden Gemälde unter ihnen waren von zwei Kinder. Ein Junge und ein Mädchen. Sie sahen beide aus als wären sie ungefähr zehn oder elf Jahre alt. Das Mädchen hatte kinnlange braune Haare und ein breites Lächeln im Gesicht. Ihre Augen funkelten vor Freude und sie schien mehr die Person anzuschauen, die hinter der Kamera stand. Der Junge daneben hatte braune lockige Haare und einen ähnlichen Gesichtsausdruck wie das Mädchen. Tommy trat näher und las sich die Namen, durch die auf kleinen vergoldeten Tafeln darunter befestigt sind. Die Frau hieß Elizabeth van Sayn, der Name des Mannes war Henry und die Namen der beiden Kinder waren Luis und Eleonore. Tommy bekam ein merkwürdiges Gefühl, während er die Gemälde anschaute. Als würden die Menschen auf dem Gemälde ihn anstarren. Tommy schüttelte das merkwürdige Gefühl ab und drehte sich von den Gemälden weg. Er öffnete eine schwere Tür, die ihn in einen großen Raum führte. An der Wand hängen diverse Gemälde und ein großer Holztisch steht in der Mitte. Genauso wie in der Eingangshalle lag hier ein alter zerfledderter Teppich und die Wände sind mit Spinnenweben bedeckt.“ Das hier muss das Esszimmer gewesen sein.“ Tommy drehte sich um und sah Miriam die den Raum betreten hatte. Das Mädchen mit den blonden Haaren ging in seine Richtung und schaute sich den Raum genau an.“ Die anderen beiden sind in einem der Schlafzimmer oben. Wenn man dem Internet glaubt ist das der Raum wo die meisten Geister Erscheinungen. , wo die meisten Geister Erscheinungen vorkommen. Gehen wir auch nach oben? Tommy nickte und die beiden Jugendlichen gehen die Treppen rauf die mit jedem Schritt ein knarrendes Geräusch machte. Die Tür zu dem Schlafzimmer stand weit offen. Die beiden Jugendlichen betraten den Raum. Rose stand vor dem Fenster und schaute auf die Stadt herunter. Alex hatte seinen Rucksack auf dem Boden gestellt und suchte nach etwas. Die Wände waren einmal blau aber die Farbe ist schon längst abgeblättert. Die einzigen Möbelstücke sind ein Bett und eine Kommode.“ Rose Stimme durchbrach die Stille. Das soll der Raum sein wo die Gräfin ermordet wurde. Alex stellte seinen Rucksack neben sich und setzte sich auf den Boden. Erzähl uns nochmal was alles passiert ist. Der Junge setzte sich auf den Teppich und winkte die anderen zu sich damit sie sich auch hinsetzten. Tommy setzte sich direkt neben ihn, sodass ihre Schultern und Beine sich berührten. Der blond haarige Junge bemerkte, dass Alex ihn anstarrte, aber er erwiderte seinen Blick nicht. Miriam und Rose setzten sich den beiden gegenüber. Miriam legte einen Arm über Roses Schultern und dann fing das rot haarige Mädchen an ihnen die schreckliche Geschichte zu erzählen die sich vor einer langen Zeit in diesem Schloss abgespielt hatte.


Vor einer langen Zeit als das Schloss noch von der Grafen Familie bewohnt wurde betrat Elizabeth van Sayn das große Schlafzimmer und schaute durch das große Fenster. Sie lächelte und strich sich mit der Hand über den Bauch. Vor einer Woche war ist ihr Baby auf die Welt gekommen. Sie hatten jetzt drei Kinder und alles war perfekt. Die Tür öffnete sich und ein Lächeln breitet sich auf dem Gesicht der Gräfin aus. Sie wusste das ihr Ehemann den Raum betreten hatte. Wenig später wurde sie von hinten umarmt und eine tiefe Stimme fing an zu reden.“ Das Baby schläft jetzt gerade. Hast du dich schon für einen Namen entschieden?“ Elizabeth schüttelte den Kopf und drehte sich um. Sie legte ihren Kopf auf die Schulter ihres Ehemannes. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden. Es gibt so viele wunderschöne Namen und ich weiß nicht welchen Namen ich unsere Tochter geben soll. Nun wir haben noch genug Zeit. Eleonore und Luis möchten übrigens einen Spaziergang in die Stadt machen. Eine Magd passt auf das Baby auf. Kommst du mit uns mit?“ Elisabeth nickte und gab ihren Mann noch einen Kuss, bevor sie sich für den Spaziergang bereitmachte. Ihr Leben war gerade perfekt, aber was -sie nicht wusste ist das, es nicht lange perfekt sein wird. Am nächsten Tag, während die Regentropfen gegen das Fenster schlugen, wurden Elizabeth und Henry von dem Geschrei eines Babys aufgeweckt. Die beiden Eltern gehen in den Raum, wo sich ihr Kind befindet. Elisabeth gab ihr Baby die Flasche und Henry kümmerte sich um die Eleonore und Luis, die von dem Geschrei aufgeweckt wurden. Als sie das Baby wieder in die Krippe gelegt hat, rieb sie sich die Augen. Das Baby, das den Namen Amanda bekommen hat, schrie immer öfter und öfter in letzter Zeit. Ein Arzt hat sie schon untersucht und festgestellt, dass Amanda gesund ist. Sie hat keinen Grund, dass sie so oft schreit. Elizabeth und Henry wissen nicht was sie tun sollen. Henry wird immer genervter und wütender in letzter Zeit. Elizabeth drehte sich um und ging zurück in ihr Schlafzimmer. Später um 1:00 Mitternacht wurde sie von ihren Sohn Luis aufgeweckt. Er flüsterte mit einer verängstigten Stimme. „Mama komm schnell. Irgendwas stimmt nicht mit Papa. Er hatte ein Messer in seiner Hand.“ Elizabeth richtete sich auf, betätigte den Lichtschalter und schaute in die angstvollen Augen ihres Sohnes. Sie zuckte zusammen als sie ein lautes Geräusch hörte. Ein komisches Gefühl formte sich in ihren Magen und sie stand auf. Elizabeth lehnte sich zu ihrem Sohn runter und flüsterte ihm zu, dass er unbedingt leise sein muss. Die beiden verlassen den Raum und schleichen sich zu dem Kinderzimmer wo Eleonore auf ihrem Bett sitzt. Sie sieht aus als wäre sie den Tränen nahe und Elizabeth gab ihr eine Umarmung. Sie brachte ihre Kinder runter zu der Küche und sagte ihnen, dass sie sich in der Speisekammer verstecken sollten. Danach geht sie wieder die Treppen rauf. Mit jedem Schritt als sie näher an Amandas Zimmer rankommt, desto schlechter wurde das Gefühl in ihren Magen. Die Zimmer Tür ist halb offen und eine unheimliche Stille breitete sich aus. Elizabeth streckte ihre zitternde Hand aus und öffnete die Tür. Sie riss ihre Augen auf und ließ einen lauten Schrei aus als sie das schreckliche Scenario vor sich sah.
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast