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Erinnerungstücke    DIS/DDNOS

KurzgeschichteMystery, Schmerz/Trost / P12 / Gen
11.11.2020
14.01.2021
3
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11.11.2020 735
 
Erinnerungen gesehen am 9.11.2020
-Jake
von der roten Welt und dem Leben das vergessen wurde
Teil 1 von 2

Die Erinnerung startete plötzlich.
Ich war in meiner Grimm Form. Ein goßes, schwarzes, wolfs ähnliches Biest mit der Schulterhöhe einer Kuh, jedoch mit Fell das wie große, hart Stacheln abstand,
und befand mich in einem Käfig, dessen Gitterstäbe so dick waren, dass ich meine Kiefer nicht um sie schließen konnte. Ich bemerkte dass ich Ketten an meinen Vordereinen hatte, die mich jedoch nicht daran hinderten in dem metallenen Käfig auf und ab zu laufen.
-
Das bisschen was ich durch die Spalten zwischen den Gitterstangen sah schien wie der Innenhof eines großen Gebäudes. Viele Menschen waren über den Platz verteilt, alle samt gehörten sie zu den, die mich hierein gesperrt hatten.
Dann schrien einige von ihnen. Die schwere Eisentür wurde aufgezogen und da stand die Person die ich nun mehr als Kapitän kenne. Sie kniete sich neben den Ausgang. Sie sagte es täte ihr Leid dass sie so spät erst kommt. Dass sie erst zwei Wochen hier ist, dass sie nicht weiß wie lange ich hier war und dass sie sich nicht vorstellen kann wie ich es aushielt.
-
Genauso wie ich hatte auch so Ketten an ihren armen und hielt zwei große Schlüssel in den Händen. Sie wich ein wenig zurück als ich an ihr vorbei nach draußen und aus dem Käfig hinaus trat. Vorsichtig kam sie näher, kniete sich vor mich und nahm das Schloss in die Hand.
Warnend legte ich meine Kiefer um ihren Arm, doch sie blieb ruhig und öffnete die Ketten. Dann hielt sie den anderen Schlüssel hoch „würdest du mich auch helfen?“ Fragte sie, und übergab mir den Schlüssel zu ihren Ketten. Ich sah sie einen Moment an, dann hielt ich den Schlüssel zwischen meinen Zähnen und schaffte es nach ein paar versuchen das schwere Schloss zu öffnen und befreite sie dadurch ebenfalls.
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Nun tauchten mehr Menschen in dem Innenhof auf, alle in der selben Uniform. Ich wurde wütend und raste auf sie zu, jeden tod beißend den ich erreichen konnte. Ich war schnell und fühlte mich wie Schatten der bei Berührung tötet. Innerhalb weniger Augenblicke war die Bastion wieder still. Nun befand ich mich außerhalb des Innenhofs, auf einem offenen Platz an der Küste. Mein Fell sog ihr Blut auf und ich begann meinen Körper wider wahrzunehmen.
Es war furchtbar, und zu tiefst ermüdend, auch wenn ich nicht genau sagen kann was es war.
-
Der Kapitän folgte mir als es wieder still war. „wirklich außergewöhnlich“ murmelte sie „Du musst dich sicher erholen. Ich biete dir an dich auf meinem Schiff auszuruhen bis du deine volle stärke zurück hast“
Sie hatte recht. Ich musste mich an einem sicheren Ort ausruhen. Ich wusste nicht wie lange ich in diesem Käfig war.
-
Auf ihr Pfeifen hin legte ein Boot, dass bisher zwischen Felsen verborgen war, an dem spärlichen Hafen an. Ich hörte dessen Besatzung über einen plötzlichen Sturm staunen. Ich sah mich um. Biss auf das offenen Meer waren wir von Mauern umgeben hinter denen Zinnen und Türme einer großen Stadt hervor ragten. Ich sah wieder zu ihr und folgte ihr nach kurzem Zögern auf das Boot.
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In meinem Kopf drehte sich alles in mehrere, verschiedene Richtungen. Der Kapitän scheuchte die zwei Mitglieder der Crew die sich blicken ließen fort. „Du willst sicher etwas Ruhe. Ich habe noch eine freie Kammer die du haben kannst“ sagte sie über die Schulter und führte mich zu einer Falltür von der ich jetzt weiß, dass sie zu meinem dortigen Zimmer führt.
-
Ich sah hinab in den dunklen Raum, dann sprang ich die Treppe hinunter und rollte mich neben ihr in der Ecke zusammen. Der Kapitän sah mir nach, dann verschwand sie. Ich schloss die Augen. Ich war mir sicher ich könnte das Schiff zerlegen und fliehen sobald ich etwas ausgeruhter war.
Jedoch erschien der Kapitän nach wenigen Minuten wieder und kam vorsichtig, und mit den Armen voll Heu die Treppe herunter. Verteilte es auf der anderen Seite des Raumes, dort wo der Boden ein wenig erhöht ist, so dass es gepolsterter und ein wenig wie ein Nest schien, entzündete die Kerzen „so, alles dein“ sagte sie als sie den Raum wieder verlass und die Falltür hinter sich schloss. Als ich wieder allein in dem dämmrigen Raum war erhob ich mich, schleppte mich langsam zu dem Heunest und rollte mich in der hintersten Ecke zusammen.
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