Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Der Fürst und die Bäckerin

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
11.11.2020
19.12.2020
5
3.668
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
11.11.2020 544
 
*Diese Geschichte habe ich mir selbst ausgedacht und aufgeschrieben.
Die in der Geschichte vorkommenden Personen sind ausgedacht.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen. Maxi Neustein *


Ferion Tilano war kein Mann der großen Respekt vor einfachen Menschen hatte.
Er war ein reicher Fürst, dem einige Ländereien gehörten.
Ferion maß sich und alle an seinem Besitz.
Sortierte sie wie Gegenstände in seinem Kopf.
Eines Tages musste er zu seinem König reisen.
Weil er an Luxus gewöhnt war, trug er seinen Dienern auf, seine schönste Kleidung und den wertvollsten Schmuck in Truhen zu packen.
Die prächtige Pferdekutsche war viel zu überladen,  der Fürst und seine Diener hatten kaum Platz zum sitzen.
Sie mussten häufig anhalten, weil die Pferde völlig erschöpft waren.
Um die Tiere wenigstens ein bisschen zu entlasten, musste abwechselnd je ein Diener neben der Kutsche herlaufen.
Aber das änderte nichts an der Tatsache das sie nur sehr langsam voran kamen.

Als es dämmerte, erreichten sie ein kleines Dorf.
Es bestand nur aus einigen wenigen Häusern.
Die Dorfbewohner verließen ihre Häuser, als die prachtvolle Pferdekutsche mitten auf dem Dorfplatz zum stehen kam.
Ferion Tilano kletterte ungeschickt aus der Kutsche.
Hochmütig blickte er auf die ärmlich gekleideten Menschen herab.
"Lasst uns weiterziehen. Hier werden wir wohl kaum eine bessere Unterkunft als eine Scheune, oder einen Misthaufen als Bett bekommen." Sagte er zu seinen Dienern.
Es war ihm gleichgültig, ob die Dorfbewohner ihn hörten.
"Bitte nehmt es mir nicht übel, aber ich muss Euch widersprechen, mein Fürst.
Die Pferde sind am Ende ihrer Kräfte, Eure ergebenen Diener sind müde und auch Euch würde es gut tun ein paar Stunden zu schlafen.
In der Dunkelheit sieht der Kutscher sowieso kaum etwas.
Wenn Ihr wollt brechen wir noch in der Morgendämmerung auf." Sagte Karl Weiher, einer der Diener.
"Wer von euch hat ein Zimmer zum übernachten für mich und meine Begleiter?" Fragte der Fürst wenig begeistert.
Ein dicker Mann mit einem weißen Bart tratt unsicher aus der Menge hervor.
Ich habe einige Zimmer, sehr geehrter Herr..."
"Fürst Tilano. " Stellte sich Ferion vor.
"Zu Euren Diensten, Fürst. Ich bin Leopold Eichenwald. Ich bin sehr erfreut Eure Bekanntschaft zu machen." Sagte der Mann freundlich.

Es war bereits dunkel, als Fürst Tilano in Begleitung des Kutschers und seiner Bediensteten das Wirtshaus betrat.
Herr Eichenwald machte einen etwas nervösen Eindruck, als er sie an der Tür in Empfang nahm, um sie durch die Zimmer des Hauses zu führen.
'So ranghohe Menschen kommen nicht ohne Grund in so eine fast verlassene Gegend.
Am besten gebe ich ihnen mein bestes Zimmer.
So gibt es wenigstens keinen Ärger.' Dachte sich der Wirt.

Ferion blickte sich um, das Zimmer war gewaltig , dafür das es nur zu einer kleinen Dorfwirtschaft gehörte, aber das wollte er nicht zugeben.
Sein Stolz ließ es nicht zu.
"Nicht schlecht,  aber keineswegs eines Fürsten würdig! Sie sollten einige Änderungen vornehmen,  falls eines Tages noch mehr adelige Gäste hier rasten sollten." Sagte er deshalb.
Der Wirt nickte nur knapp und verließ das Zimmer.
Die Wut stand ihm ins Gesicht geschrieben.
'So eine Unverschämtheit!'
Die Bediensteten hatten es sich bereits gemütlich gemacht.
Der Fürst seufzte und legte sich schließlich in eines der Betten.
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast