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Change the past - create chaos

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / MaleSlash
Soldier:76
10.11.2020
13.04.2021
4
5.715
2
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10.11.2020 1.157
 
Sie hatten alle wussten nicht so recht, was gesagt werden sollte, als Fareeha mit den beiden aufgetaucht war. Zwei Todgeglaubte. Zwei Geister. Die einen waren außer sich vor Freude die anderen eher unsicher und ein wenig verhalten. Beruhigten sich dann aber doch recht schnell. Der Krieg hatte die beiden nicht nur alt werden lassen. Er hatte sie verändert. Und der Jack Morrison, der Mann der hinter der Fassade von Soldier: 76 steckte gab es schon lange nicht mehr. Der Jack Morrison den sie einmal kannten starb an dem verhängnisvollen Tag in der Schweiz.

Nun saß der weißhaarige bei der nun wieder leitenden Chefärztin und ließ sich untersuchen. Angela bemerkte, dass er irgendwie abgelenkt war. So als ob ihn etwas schwer beschäftigen würde. Vermutlich schweiften seine Gedanken schon wieder zu Gabriel. Oder besser das, was von ihm über war. „Ich hab leider auch nichts finden können“, sagte sie und hoffte so Jack, der im Moment unglaublich wortkarg war zum sprechen zu bringen. „Was?“ Da. Der alte Soldat hob den Kopf und fixierte sie mit seinen blauen Augen. „Ga.. Ich meine natürlich Reaper.“ Jack seufzte. „Ach. Darüber habe ich eigentlich gar nicht nachgedacht. Ich dachte du meinst meine Wunden von der Auseinandersetzung.“ „Die heilen prima“, hörte er Angela die gerade nach etwas wühlte.

Nachdem sich in Ägypten die Wege von der blonden und ihm sowie Ana, die bei Jack geblieben war, getrennt hatten, hatte der weißhaarige erst kürzlich auf dem Weg nach Europa mal wieder eine Auseinandersetzung mit Gabriel gehabt. Wäre Ana nicht gewesen. Nun. Gabriel hätte ihm ganz schön zugesetzt, wenn nicht sogar getötet. Angela reichte ihm etwas. „Hier. Das kannst du für deinen Ermitter gebrauchen“, sagte sie und erklärte ihm wie es funktionierte. Er lachte. „Ich bin zwar kein Wissenschaftler aber nicht dumm. Ich weiß wie es geht“, sagte er und fügte sogar eins sein berühmtes Lächeln hinzu. Angela gluckste. Sie musterte Jack ein wenig. Für einen Mann mit Mitte 50 sah er ziemlich gut aus. Das Schicksal sowie das SEP Programm der US Army hatten es gut mit ihm gemeint und die Narben die nicht nur sein Gesicht, sondern überall auf seinem Körper waren, machten ihn ziemlich interessant. „Ist etwas?“ Offensichtlich hatte der weißhaarige bemerkt, dass man ihn anstarrte. Angela lächelte. „Ach weißt du. Wärst du 10 Jahre jünger und an Frauen interessiert“, sagte sie und zwinkerte ihm zu. Jack war verdutzt. Er wusste nicht wie er auf diesen Flirt reagieren sollte. Waren doch seine Gefühle bezüglich dessen Im Moment durcheinander. Er entspannte sich und tat es als albern ab. Er wollte die Doktorin nicht damit belästigen. „Haha“, machte er und wurde sogar ein bisschen rot. „Sehr nett. Danke für das Kompliment.“ Eilig verließ er das Untersuchungszimmer nachdem er hastig seinen Pullover angezogen hatte.

Niemand sollte das Gefühlschaos miterleben. Er wusste was mit ihm los war und was ihn beschäftigte. Athena riss ihn aus seinen Gedanken. Ana stand wohl an der Türe und wollte etwas von ihm. Er war kein Griesgram also öffnete er ihr höflich die Türe. „Torbjörn ist gerade angekommen. Willst du mit und ihn begrüßen?“ „Torbjörn?“, fragte Jack. „Er hat sich doch zur Ruhe gesetzt. Ana gluckste. „Offenbar hat unser großer eine gute Überzeugungskraft geleistet.“ Jack lachte. Angela hatte ihm erzählt, was sie dem kleinen Mädchen in Ägypten erzählt hatte. Reinhardt. Großer Mann, hört nie auf zu reden. Offenbar hatte der Deutsche seinem besten Freund ein Ohr gekaut. Jack konnte seine Gefühle verbergen. Für den Moment.

Der Schwede staunte nicht schlecht und schimpfte drauf los, als er die beiden sah, da er es erst für einen morbiden Scherz hielt. Dann kämpfte er mit den Tränen und probierte es sich nicht anmerken zu lassen. Mit stolz geschwellter Brust verkündete Genji, dass er von seinem Bruder gehört hatte. Dieser hatte Zenyatta getroffen und nun würde der Ninja zum Shimbali Kloster reißen um beide für Overwatch zu rekrutieren. Zumindest hoffte er, dass es klappte. Lachend klopfte Lena ihm auf die Schulter. „Das wird schon schiefgehen, Luv. Immerhin hast du ihm ja schon verziehen.“ Sie alle lachten und Genji der einen Teil seines Gesichts frei hatte wurde etwas rot.

Ana, Jacks langjährige und beste Freundin hatte als Einzige überhaupt wahrgenommen, dass sich der weißhaarige von der Gruppe zurückgezogen hatte. Sie suchte ihn und fand ihn relativ schnell an einem Aussichtspunkt sitzen. Sie merkte, dass etwas nicht okay war. „Was ist los?“, fragte sie und setzte sich mit einer Selbstverständlichkeit neben Jack, so als würde sie erwarten, dass sie eine Antwort bekam. „Alles gut. Es ist nichts“, sagte Jack und versuchte ein Lächeln. Man sah, dass seine Augen feucht waren. „Du kannst es mir erzählen. Schäm dich deswegen nicht.“ Jack seufzte und gestand ihr, was los war. Es war so lange her und er hatte es verdrängt. Natürlich hatte er sich wirklich gefreut aber das Gespräch über ihn und die Tatsache, dass es der eher traurige Jahrestag der endgültigen Trennung war, hatte Jack ziemlich aufgewühlt. „Also empfindest du noch was für Vincent?“ „Was? Nein! Nein. Es ist nur… Es macht mich nachdenklich ob ich nicht anders hätte handeln sollen. Also ob es klug war Overwatch vor ihn zu stellen oder ach du weißt schon.“ „Du bist ziemlich durcheinander“, stellte Ana fest. Jack nickte. „Hattest du je den Gedanken, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, ob du dann alles anders machen würdest?“, fragte der weißhaarige. Ana überlegte eine Weile und stimmte ihm schließlich zu. „Ich bereue einiges. Aber das tun wir alle. Nicht wahr?“ Jack stimmte ihr zu und seufzte. „Tja das wäre schön. Ist aber nur ein Wunschgedanke.“ Er erhob sich. „Na dann. Ich gehe mich umziehen und gehe joggen. Muss den Kopf frei kriegen“, sagte er und versuchte ein Lächeln.

Auf dem Weg zu den Quartieren hörte er Winston und Lena miteinander reden. „Und das funktioniert? Oh wow. Man ich würde echt gerne mein Vergangenheit Ich besuchen und ihr mal sagen, dass sie an ihrer Pünktlichkeit arbeiten sollte.“ Winston lachte. „Tja darüber kannst du dich ja nicht beklagen, so lange dir nicht der Saft ausgeht.“ Dann lachten beide. Jack war neugierig über was sie sprachen. Er sprach Winston drauf an. „Ach das. Eine neue Technologie von Vishkar. Hat Petras uns zu kommen lassen.“ Das Ding hatte einen zu komplizierten Namen als das er sich das Merken könnte. Er hörte nur was von Zeit und Parallelen und sonstigen Kram. „Also wäre es theoretisch möglich damit in eine frühere Zeit zu reisen? Das klingt faszinierend. Aber was genau sollen wir damit?“ Winston kratzte sich verlegen den Kopf. „Also öh Wissenschaftliche Experimente und so. Ich weiß auch noch nicht, was genau Vishkar sich dabei gedacht hat, mir so was zur Verfügung zu stellen. Aber es funktioniert. Die Testprobanten sind alle heil zurück in ihre eigene Zeitepoche gekommen.“ Jack hörte schon gar nicht mehr richtig zu, als Winston noch mehr erzählte. Für ihn war nur eins wichtig. Das Ding könnte der Schlüssel zu dem sein, was Jack wollte. Seine eigene Vergangenheit ändern. Und er wusste, was er dazu anstellen musste.
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