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Plötzlich Prinzessin 3

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
08.11.2020
11.04.2021
35
22.171
2
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08.11.2020 1.173
 
Mia war in ihrer Suite und ging den Tag nochmal in ihren Gedanken durch. Sie trug jetzt für das ganze Land die Verantwortung. Sie war zwar dafür bereit. Aber nicht des so trotz hatte sie Angst.
So sitzt sie eine ganze Weile auf ihrem Sofa und kraulte Fat Loui. Plötzlich hörte sie draußen unheimliche und merkwürdig vertraute Geräusche. Sie ging zum Fenster, schaute raus und musste ein Grinsen unterdrücken. Unten stand Niklas und warf mal wieder kleine Kieselsteine ans Fenster. Als Niklas sie erkannte hörte er auf mit dem werfen und winkte Mia zu sich nah unten. Mia öffnete das Fenster. "Was machst du?" Niklas antwortete im Flüsterton. "Das halte ich für keine gute Idee. Aber Mia würdest du herunterkommen. Bitte und achte darauf das dich niemand bemerkt." Mia nickte und schloss das Fenster. Kurze Zeit später hatte sie es tatsächlich geschaft. Ganz unbemerkt kam sie draußen bei Niklas an.
"Was tust du hier? Warum kommst du nicht rein und warum durfte mich keiner sehen?" Mia sieht Niklas verwirrt an. Schnell bemerkte sie, dass er sich merkwürdigt benahm. "Niklas, was ist los?" "Mia, wir müssen reden. Aber nicht hier." Sie gingen schweigend zum Brunnen, indem sie auf dem Sommerfest reingefallen waren. Als sie sich auf die Umrandung setzten suchte Niklas verzweifelt nach den passenden Worten. "Mia, ich denke das wir uns nicht mehr sehen sollten. Versteh mich nicht falsch, was ich gestern vor der Krönung gesagt habe, war die Wahrheit. Ich habe mich von meinem Onkel einwickeln lassen. Er war so besessen davon, dass ich König werden sollte. Er hatte mir eingeredet, dass dies der letzte Wunsch von meinem Vater sei. An dem Tag deiner beinahe Hochzeit habe ich erst erkannt, dass das nicht stimmte. Leider zu spät. Jetzt bin ich der der dir die Krone klauen wollte. Wenn man uns jetzt zusammen sieht......Das sieht nicht gut aus. Nicht gut für mich, nicht gut für uns und schon gar nicht für dich. Das Volk, dein Volk wird mein Handeln nicht vergessen und es dich spüren lassen. Ich wollte dich heute nur noch ein letztes mal sehen um .....um Lebwohl zusagen." Nach dieser Ansprache sah Niklas auf den Boden. Den ganzen Tag über hatte er sich ausgemalt wie es sei diese Worte auszusprechen. Sie laut auszusprechen schmerzte mehr als er es sich je vorstellen konnte. Jetzt konnte er Mia nicht einmal mehr ins Gesicht schauen. Er hatte Angst vor ihrer Reaktion. Würde sie wütend, traurig, enttäuscht sein. Oder viel schlimmer noch: Dachte sie genau so? Doch die Ungewissheit nagte an ihm. Er schaute hoch und er schreckte sich etwas. Mia´s Lächeln war verschwunden. Ihr Blick war leer und ihre Augen waren ......Er fand keine passenden Worte außer anders. Schlecht anders. Er dachte kurz nach wie er diese Situation jetzt am Besten beenden konnte, doch das nahm Mia ihn ab. Sie schleudert ihm Schimpfwörter entgegen und ärgert sich tierisch über sein Verhalten. Sie stand wütend auf und schrie ihn an. "Dann geh, geh und lass mich einfach alleine. Wenn es so für dich bequemer ist. Dann geh oder nein ich geh!" Sie stand auf, drehte sich um und schubste ihn dann aus trotz in den Brunnen und rannte weg um alleine zu sein. Um traurig zu sein. Und um weinen zu können. Mal wieder wurde ihr Herz gebrochen. So wie es Josh auf der High School und Micheal auf dem College getan hatten. Sie versteckte sich, wie vor einigen Wochen schon, in der Sattelkammer. Kaum war die Tür geschlossen, liefen  ihr die Tränen unüberhörbar ihre Wangen runter. "Warum wundert es mich? Ich gerate doch nur an egoistische Typen die beim ersten Problem verschwinden. Die mir was vorspielen. Wie konnte ich mich nur in diesen Mistkerl verlieben? Hätte ich mir die letzten Tage nur nicht so sehr gewünscht, dass...." Mia war so sehr mit ihren Gefühlen beschäftigt, das sie gar nicht bemerkte wie ein plitschnasser Niklas ebenfalls die Kammer betrat. Er hatte Mias kleinen Monolog mit angehört. "Was hast du dir gewünscht?" Sie erschrak. "Gar nichts. Nichts was dich etwas angeht." Sie stand auf und wollte sich an Niklas vorbei schieben. Doch dies ließ er nicht zu. Er packte sie an den Oberarmen und sah ihr tief in die Auge. "Mia ich wollte dich nicht verletzten. Bitte glaube mir..." Er sah wie sie ihren Mund aufmachte um in ins Wort zu fallen. "Bitte sei still und hör mir einfach zu." Als er merkte das sie gehorchte redete er weiter. "Ich möchte nur das du glücklich bist. Das du eine wunderwolle Königin für Genovien sein kannst. Ich dachte, dass zwischen uns...Ich dachte, dass du nicht so starke Gefühle für mich hast, wie ich sie für dich habe. Aber ich war ein blinder Idiot. Als du mich eben geschubst hast und ich dann da im Brunnen sahs, alleine. Da wurde mir klar, was ich getan habe. Was ich angerichtet habe. Ich liebe dich, Mia. Mehr als all die anderen die ich vor dir getroffen habe. Und ich kann dich auf gar keinen Fall aufgeben. Ich will mit dir die ganze Nacht am See liegen und über Wünsche und Geheimnis reden. Dich in meine Armen nehmen. Mit dir tanzen. Dich küssen." Mia und Niklas sahen sich an. Mias Tränen wurde weniger und waren nur noch kaum hörbar. Mit zitternder Stimme sprach sie: "Warum machst du es dann nicht einfach? Mich küssen." Niklas sah Mia in die Augen und ließ sich das nicht noch einmal sagen. Sie nahmen sich in die Arme und küssten sich leidenschaftlich. "Ich liebe dich, Mia." Lächelt sah Mia ihn an. "Ich liebe dich auch. Und mir ist es egal was du warum auch immer getan hast. Das ist Vergangenheit. Was jetzt zählt ist die Zukunft." Niklas ließ seine Arm sinken. "Mia, das sagts sich so leicht. Das was ich eben gesagt habe, was die Leute über mich denken ist die Wahrheit. In der Presse war ich der der die Krone klauen wollte. Im Schloss war ich es. Im Parlament. Bei deiner Familie. Wenn wir da jetzt hin gehen und wir sagen "Hey, seht her. Wir sind ein Paar." dann sieht es doch so aus als ob ich dich eingewickelt habe. Immer noch nicht aufgebe. Das fällt auch auf dich zurück. Die Menschen werden dich unglaubwürdig finden, dich dumm finden und es dich spüren lassen. Das werde ich mir nie verzeihen können." Mia nahm seine Hand. Mit der andere strich sie über seine Wange. "Wenn es dir lieber ist. Dann muss niemand von uns wissen. Wir treffen uns einfach abends. Hier, am See oder wo wir sonst noch alleine sein können. In ein paar Wochen ist Gras über die Sache gewachsen und dann machen wir es offiziell. Denn auch ich möchte mit dir zusammen sein. Und wenn du dich so besser fühlst ist das für mich okay. Lieber ein heimliche Freund wie keinen Freund"
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