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Das Lächeln des Mondes

von Muriel78
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
OC (Own Character) Tom Hiddleston
08.11.2020
10.02.2021
9
12.901
6
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
15.11.2020 962
 
Vielen Dank für das Review! Das motiviert mich sehr. Ich werde mich bemühen, pro Woche mindestens ein Kapitel hochzuladen. Versprechen kann ich aber nichts ;) Viel Freude beim neuen Kapi :)

„Guten Morgen“,begrüßte mich Tom mit einem freundlichen Lächeln, als ich voll in ihn hineinrannte. Das wurde doch hoffentlich nicht zur Gewohnheit!? Mensch! Ich war aus meinem Zimmer gestürmt und Tom kam gerade die Treppe herunter, was ich so gar nicht mitbekommen hatte. Und schon waren wir kollidiert.
„Guten Morgen und Entschuldigung.“ Ich merkte wie ich rot wurde. Tom's Lächeln wurde breiter, und ich nur noch roter im Gesicht.
„Nicht schlimm.....solange du dir nicht wehgetan hast“, sagte er immer noch freundlich lächelnd. Ich schüttelte nur verlegen den Kopf. Wir gingen zusammen die Treppen runter und trafen auf Erik, der pfeifend durch die Küche wirbelte und ein Frühstück zauberte. Der Tisch war bereits gedeckt.
„Guten Morgen ihr zwei Hübschen“, begrüßte er uns fröhlich. „Setzt euch, bin grade fertig geworden.“
Wir nahmen alle an dem schön gedeckten Tisch Platz und Erik machte eine Geste, dass wir zugreifen wollten. Beim Frühstück plauderten wir über den gestrigen Abend. Wir waren in einen Pub gegangen und hatten sehr lecker gegessen. Dabei erzählten Tom und Erik einiges von der Arbeit und Tom fragte mich ein bisschen über mich aus. Sehr respektvoll sogar. Ein sehr gemütlicher aber unspektakulärer Abend.
Mein Hirn war immer noch damit überfordert, dass ich mit Loki himself am Tisch saß und sogar momentan unter einem Dach wohnte. Ich musste mich wirklich zwingen ihn nicht dauernd anzustarren.
„Was machen wir denn eigentlich heute, Schatz?“, fragte mich Erik. Ich zuckte die Schultern und sah ihn neugierig an.
„Sightseeing können wir uns ja eigentlich sparen. Du warst ja schon öfter in London“, dachte er laut nach.
„Stimmt, aber ich würde gerne wieder fotografieren. Das habe ich ewig nicht gemacht. Und die üblichen Londonfotos möchte ich eigentlich nicht machen. Hier gibt es doch bestimmt einige schöne Flecken, wo ich ein paar schöne Aufnahmen kann, oder.“
Tom nickte und meinte „ich habe gleich noch ein paar Termine aber am Nachmittag könnte ich dir ein paar schöne Stellen zeigen, wenn du willst.“ Wie, wenn ich will. Natürlich will ich. Ich nickte begeistert.
„Ähm, nehmt ihr mich mit, oder hab ich Hausarrest?“, fragte Erik gespielt empört. Ich warf ihm einen schnippischen Blick zu und lachte.
„Sicher darfst du mit. Es sei denn, du hast etwas besseres vor“, sagte ich.
„Was besseres als Zeit mit dir zu verbringen? Niemals!“ Erik lachte mich an und warf mir einen Kuss zu. Zu Tom gewandt fragte er „Welche Gegend schwebt dir denn vor?“
„Ich dachte an Oxford und Umgebung.“
Erik nickte eifrig. „Oh ja, gute Idee!“
Ich war gespannt. Bei meinen Ausflügen nach London war ich immer im Stadtkern gewesen. Die Bezirke drumherum kannte ich leider noch nicht.

Der kleine Ort in dem wir uns befanden war wirklich malerisch. Kleine Häuser in naturbehauenen grauen Steinen mit Fensterläden und bunten Blumen vor den Fenstern. Ich machte jede Menge Fotos von den Straßenzügen, immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven. Ein paar schöne Panoramaaufnahmen machte ich auch von der überwiegend grünen Landschaft. Weitläufige Wiesen gespickt mit üppig belaubten Bäumen. Sanft geschwungene Hügel mit kleinen Waldinseln. Und blühende Blumen überall. Es war zum kotzen romantisch hier. Und ich liebte es. Ich stand neben einem Apfelbaum und blickte über die saftig grüne Wiese vor mir. Ich saugte die malerische Landschaft förmlich in mich auf. Ich atmete tief ein, schloss für einen Moment die Augen und hielt mein Gesicht in die Sonne. Die Wärme der Sonnenstrahlen auf der Haut tat richtig gut. Ich atmete mit einem Seufzen wieder aus, öffnete die Augen und schaute wieder über die Landschaft. Und als ich mich umdrehte.....sah ich, dass Tom an eine Bank gelehnt stand und mich beobachtete. Ich fühlte mich etwas ertappt und bekam rote Wangen. Tom lächelte mich freundlich an.
„Gefällt es dir hier?“, fragte er mich und kam auf mich zu.
„Oh ja, es ist traumhaft schön hier“, plapperte ich begeistert.
„Lust auf eine Tasse Tee?“
Ich nickte. Tom machte eine Kopfbewegung auf das Auto und wir stiegen ein. Erik saß bereits im Auto und telefonierte. Er klang etwas ärgerlich. Als er das Gespräch beendete, knurrte er.
„Es tut mir leid, aber ich hab leider kurzfristig einen Termin. Und ich muss für zwei Tage nach Berlin. Und ich muss sofort los. Ich werde in zwei Stunden bei mir zu Hause abgeholt.“
„Dein Ernst?“, fragte ich geschockt. Erik nickte betroffen.
„Ja leider. Aber wirklich nur zwei Tage. Wäre das für dich bzw. für euch in Ordnung?“ Er sah zwischen Tom und mir hin und her und nagte an seiner Unterlippe. Tom und ich sahen uns an und nickten.
„Okay, dann muss der Tee kurz warten“, sagte Tom und startete das Auto.
Wir fuhren zurück zu Erik's Haus, und Erik begann sofort zu packen. Er wurde abgeholt und wir knuddelten uns als er sich verabschiedete.
„Du bist bei Tom in guten Händen. Es tut mir wirklich leid, Liebes!“
Ich knuffte ihn. „Es hätte mich schlimmer treffen können“, scherzte ich.
Ich war auf der einen Seite traurig, dass Erik nun erst mal wieder weg war, aber ich freute mich auch, die Zeit mit Tom verbringen zu können. Ich stand in der Tür und winkte dem Taxi nach, in dem Erik saß. Als es um die Ecke bog und außer Sichtweite war, drehte ich mich um, um die Tür zu schließen und stieß mit Tom zusammen, der hinter mich getreten war, um Erik zum Abschied auch zu winken. Das hatte ich allerdings irgendwie nicht mitbekommen. Ich wurde schon wieder rot. Und als ich zu Tom aufsah um mich zu entschuldigen, sah er mir tief in die Augen und lächelte leicht. Ich starrte ihn einfach nur an und versank in seinen blauen Augen.
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