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Das Lächeln des Mondes

von Muriel78
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
OC (Own Character) Tom Hiddleston
08.11.2020
10.02.2021
9
12.901
6
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
08.11.2020 1.203
 
Hallo zusammen! Ich habe schon sehr lange keine Geschichte mehr geschrieben. Momentan schreibe ich an dieser Geschichte zu Tom Hiddleston. Alles ist natürlich frei erfunden. Ich werde vermutlich mit regelmäßiger Unregelmäßigkeit neue Kapitel hochladen. Ich hoffe, die Geschichte gefällt euch. Über Reviews bzw. Kommentare würde ich mich freuen. Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen :)


Gerade parierte ich perfekt den Hieb des Laserschwertes meines Angreifers, da stolperte ich rückwärts in etwas eher Weiches. Und nein, ich befand mich nicht in einem Traum. Ich befand mich im geräumigen Wohnzimmer meines besten Kumpels Erik und wir waren in einen verbitterten Kampf per Laserschwert vertieft. Und jetzt war da plötzlich hinter mir ein Hindernis, das da vorher nicht war. Und ein brauner Hund stand plötzlich vor mir und guckte mich freundlich an.

Ich war für ein paar Wochen zu Erik nach London gereist, weil ich einfach zu Hause mal raus musste. Erik und ich kannten uns seit Ewigkeiten und waren schon gemeinsam durch so einige Dramen, Abenteuer und Komödien gegangen. Er hatte mir erzählt, dass er derzeit einen Kollegen als vorübergehenden Untermieter hatte, der aber momentan unterwegs war und später nach Hause kommen wollte.

Da ich nun in ein Hindernis gehopst war, welches vorher noch nicht an dieser Stelle war, vermutete ich, dieser Untermieter war jetzt mitsamt seinem Hund aufgetaucht, und wir hatten es einfach nicht mitbekommen, weil wir wie die Wahnsinnigen mit Spielzeuglichtschwertern und laut lachend durch Erik's Wohnzimmer turnten. Erik grinste und ich drehte mich neugierig um. Ach herrje......ich muss da ziemlich dämlich gestarrt haben, das Laserschwert gegen einen möglichen Feind zum Schlag erhoben, aber nicht fähig mich zu bewegen. Und sprechen......ich war mir sicher, dass ich das mal konnte, aber eben in diesem Moment so gar nicht.
„Oh bitte, ich komme in friedlicher Absicht“, sagte ein freundlich lächelndes Gesicht. Der Körper zu dem mir durchaus bekannten Gesicht hob sich ergebend beide Hände. Ich starrte derweil immer noch. Erik drängte sich an mir vorbei, sah mein perplexes Gesicht und lachte laut los.
„Hey Tom, das hier ist Marie von der ich dir erzählt habe.......Marie, das ist Tom....“, versuchte Erik uns einander vorzustellen, aber ich unterbrach ihn „...Hiddleston.....ach herrje.....“.
Tom grinste und hielt mir die Hand hin. Ich drückte Erik mein Laserschert in die Hand und griff, immer noch perplex, nach Tom's Hand um ihn zu begrüßen. Er schüttelte mir herzlich die Hand, lächelte mich an und sagte butterweich „Hey Marie, freut mich sehr dich kennenzulernen.“ Butterweich waren dann auch meine Knie. Oh mein Gott! Ich liebte die Avengers Filme so sehr, dass ich sie fast mitsprechen konnte. Und nun stand ich dem Darsteller von Loki gegenüber.
„Hallo, freut mich auch sehr“, stammelte ich vor mich hin. Ich nutzte meine weichen Knie um in die Hocke zu gehen und den Hund zu begrüßen, von dem ich mal annahm dass das wohl Bobby sein musste. Das bestätigte Tom mir dann auch promt.
„Ich mach mal Tee“, flötete Erik und verschwand in der Küche.
Tom machte eine Kopfbewegung Richtung Sofa und wir setzten uns. Meine Güte, wie sah ich eigentlich aus? Meine Haare waren bestimmt zerzaust und ich hatte bestimmt von dem ganzen Rumgehampel und vor lauter Aufregung hektische Flecken überall. Peinlich!
„Erik hat dir also nicht verraten, wer momentan bei ihm wohnt?!“, mutmaßte Tom. Ich schüttelte nur den Kopf.
„Dann wäre es ja keine Überraschung mehr gewesen. Marie ist einer deiner größten Fans“, erklärte Erik, während er mit einem Tablett aus der Küche kam und fröhlich guckend Teetassen auf dem Tisch verteilte und uns allen Tee eingoß. Ich hätte ihn würgen können. Na super, ich wurde zu allem Überfluss auch noch rot. Ganz großes Damentennis jetzt.
„Wirklich?“, fragte Tom und zog die Augenbrauen hoch.
„Ich hasse dich“, zischte ich Erik zu. „Äh....ja.....also ich steh halt auf die Marvel Comics und guck die Filme total gerne. Und ja, ich finde Loki einfach klasse.“
Tom nickte und deutete eine kleine Verbeugung an. Erik grinste immer noch.
„Grins nicht so blöd vor dich hin, Mensch.“ Ich versuchte, böse zu gucken, musste aber dann lachen. Das Lachen tat gut. Das hatte mir gefehlt.
„Woher kennt ihr euch?“, wollte ich wissen.
„Wir haben zusammen bei einem Theaterprojekt gearbeitet und uns sofort gut verstanden“, erklärte Tom. „Und irgendwann sind wir halt mehr und mehr ins Gespräch gekommen und daraus ist dann eine Freundschaft entstanden.“
Erik sah ein kleines bisschen stolz aus. Er war Maskenbildner und als er vor zwei Jahren die Chance hatte, in London einen echt guten Job anzunehmen, hatte ich mich echt für ihn gefreut. Aber ich vermisste ihn halt auch sehr. Es war so schön, hier bei ihm zu sein und mit ihm zu lachen und zu plaudern. Das taten wir zwar am Telefon oder über Videochat, aber das war halt echt nicht das gleiche.
„Aha, und da hat Erik dir dann auch von mir erzählt?“, fragte ich. Tom nickte und lächelte mich an. Ich sah kurz panisch zu Erik, der sofort verstand und unmerklich den Kopf schüttelte. Ich konnte sehen, dass Tom diese kurze nonverbale Kommunikation gesehen hatte. Aber er sah mich weiter freundlich an.
„Er hat nur Gutes von dir erzählt. Und lustiges. Ich denke, das wird amüsant werden in unserer kleinen WG hier“, sagte Tom. Er trank seinen Tee aus und machte Anstalten aufzustehen.
„Bitte entschuldigt mich, ich muss noch ein paar Telefonate führen. Aber wenn ihr Lust habt, könnten wir später etwas essen gehen.“ Tom sah aufmerksam zwischen Erik und mir her und wir antworteten beide synchron „Sehr gerne!“ Tom lachte und verabschiedete sich fürs erste.
Ich sah ihm nach, wie er eleganten Schrittes den Raum verließ und die Treppe hochstieg. Ich sah Erik an.
„Dein verdammter Ernst?“, grinste ich.
„Ach komm, du freust dich wie bekloppt. Das seh' ich dir doch an. Und bleib locker, Tom ist echt ein ganz bodenständiger Kerl. Wird bestimmt cool. Und keine Sorge, ich hab ihm nicht erzählt, warum du in Deutschland grade eine Auszeit brauchst. Ich hab ihm lediglich erzählt, dass wir uns seit dem Sandkasten kennen und wir halt immer zusammen rumgehangen haben. Von den Gelegenheiten, wo entweder ich dein Alibi-Freund war, oder du meine Alibi-Freundin. Und dass du mir damals bei meinem Coming out geholfen hast. Und halt so die ein oder andere Story, was wir so gemeinsam erlebt haben. Nix schlimmes oder peinliches. Versprochen!“
Ich lächelte Erik dankbar an und legte meinen Kopf an seine Schulter. Er legte den Arm um mich und drückte mich ganz doll an sich. Wie gut das tat. Mir wollten die Tränen kommen. Um das zu verhindern, fragte ich schnell „warum wohnt er denn bei dir momentan?“
„Er hatte einen ziemlich schlimmen Wasserschaden in seinem Haus. Und momentan sind da ziemlich die Handwerker zugange. Da habe ich ihm halt angeboten, solange hier im Dachgeschoss zu wohnen.“ Ich nickte.
„Ich geh mal in mein Gästezimmer und sortiere mal die ganzen Eindrücke, okay!“
Erik nickte verständnisvoll und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Mein Urlaub hier würde definitiv anders werden als gedacht. Und ich freute mich darauf. Mein Herz, meine Seele brauchten unbedingt fröhliche Momente und ganz viel Lachen. Genau deshalb war ich zu Erik geflüchtet. Er schaffte es immer, mich zum lachen zu bringen.
 
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