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Was die Zukunft brachte....

von Jina-chan
GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P16
Izumi Orimoto/Zoe Ayamoto Junpei "J.P." Shibayama Koichi Kimura Koji Minamoto Takuya Kanbara Tomoki "Tommy" Himi
07.11.2020
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' Digikrieger, das Spiel um euer Schicksal ist noch nicht beendet. Komm um 19.00 an den geheimen Bahnhof der Shibayastation!'

"Ja! Das ist die Nachricht, die ich auch bekommen habe.", sagte Takuya laut, nachdem Zoe die besagte Nachricht auf ihrem Handy vorgelesen hatte. "Ich hab sie auch." "Genauso wie ich!" stimmten Tommy und JP zu. Auch Koji und Koichi hatten die Nachricht bekommen, zumindest hielt der jüngere Zwilling sein Handy mit geöffnetem Chat hoch, während sein Bruder einfach nur nickte.

Die Sechs befanden sich auf Anweisung der Nachricht im geheimen Teil der Shibuyastation, wo sie eigentlich
ein Trailmon, das sie in die Digiwelt bringen sollte, erwartet hatten. Jedoch war kein einziger der lebenden Züge da und auch sonst war die  Station verlassen.
"Wenn wir alle hierher gerufen wurden, dann muss es doch eigentlich Probleme in der Digiwelt geben bei denen wir helfen sollen." , überlegte JP, woraufhin Koji allerdings entgegenete: "Das mag vielleicht so sein, aber ohne Trailmon kommen wir gar nicht in die Digiwelt." "Vielleicht sind die Probleme so schlimm, dass die Trailmon verhindert sind.", mischte sich Koichi vorsichtig in das Gespräch ein. "Genau! Dann müssen wir ganz dringend helfen." Takuya antwortete mit viel Enthusiasmus. "Aber wie sollen wir denn in die ohne Trailmon in die Digiwelt kommen um zuhelfen?", fragte Zoe, doch wusste keiner darauf eine Antwort.

Sie diskutierten eine ganze Weile ohne auf einen Entschluss oder auch nur den Ansatz einer Lösung zu kommen. Aber ihnen war klar, dass etwas sehr Schlimmes in der Digiwelt passieren musste. So schlimm, dass Ophanimon sie um Hilfe rief, aber auch so schlimm, dass kein einziges Trailmon mehr in Shibuya ist. Sie wussten nicht was passiert war, doch viel schlimmer war, dass sie auch nicht wussten, was jetzt zu tun war. Zum einen mussten sie doch helfen. Das stand außer Frage, schließlich gehörte sich das so. Zum anderen könnten sie aber nicht in die Digiwelt, da sie von den Trailmon keinen anderen Weg kannten. Hätte Bokomon ihnen damals, als sie alle vor einem Jahr in der Digiwelt waren, doch nur mehr über deren Verbindung zur Welt der Menschen gesagt. Aber dafür war es nun viel zu spät. Und langsam aber sicher gerieten sie alle Sechs in Panik.
Koji tigerte unruhig umher, während Koichi und Tommy sich mit einer aus Hilflosigkeit und Angst auf der Treppe niedergelassen hatten. Takuya und Zoe stritten darüber ob man die Digiwelt durch etwas Digitales, wie eben ihre Handys betreten könnten, doch waren es letztenendlich nur verzweifelte Versuche einen Ausweg zu finden. JP stand reglos da und beschwor die Dunkelheit ,in welcher die Gleise verschwanden, energisch doch noch ein Trailmon auszuspucken.

Zu JPs Schock passierte das tatsächlich! Aus der Dunkelheit wand sich auf einem Gleis ganz rechts wirklich ein Trailmon. Und was für eins. Dieses Trailmon war pechschwarz mit silbernen Blitzen. Es hatte auf dem Dach keine Antenne wie Angler. Nein, auf dem Dach dieses Trailmon befand sich eine silberne Uhr, die unaufhörlich tickte und vor Energie nur so pulsierte. Der Rythmus dieser Uhrzeiger war vollkommen unverständlich und diese Energie schien nahezu greifbar. Dieses Trailmon war einfach ganz anders als die  Digimonzüge denen unsere Helden schon begegnet war. Es war irgendwie abstrakt. Trotzdem liefen die Digikrieger auf es zu. Das war ihre Hoffnung. Als sie etwa einen Meter von diesem Zug entfernt waren, stieß dieser silberweißen Rauch aus, der die Digikrieger daran hinderte näher zukommen. Im schwarzen Metall öffnete sich eine schwere Tür, legte den Blick auf ein warmleuchtendes Abteil frei und gab Platz um eine silberne Treppe aufzuklappen.

Aus dem Abteil trat eine Frau das Treppchen hinunter, kam auf die Freunde zu.  Sie war anmutig, sie strahlte eine Dominanz aus. Ihr langes Haar war goldblond und fiel ihr sanft über die Schultern und den Rücken. Ihr Gesicht hatte anmutige Züge, rosane Wangen, helle Haut, funkelnde grüne Augen. Ihr Gesicht würde von einem warmen, und dennoch traurigem Lächeln geziert. Sie war trotzdem eine Schönheit. In ihrem weitem rosa Shirt und der weissen Hose. Es brachte ihre Figur gut zur Geltung. Außerdem trug sie eine lilane Ledertasche und an ihrem Hals glänzte eine silberne Kette mit lilanem Anhänger. Dem Windsymbol.
Ihre Augen schweiften langsam über die jungen Menschen vor sich. Ihr Lächeln wurde sanfter, fröhlicher.

"Wer zur Hölle sind Sie? Und was hat das zu bedeuten?", schrie Takuya sie an. Tommy mischte mit: "Können Sie uns bitte sagen, was in der Digiwelt passiert ist. Wir müssen ihr helfen, aber wir kommen nicht hin. Und sie haben ja ein Trailmon." Tommy hatte sich vorgenommen mutiger zu sein und das zeigte er auch gerade. "Bitte beruhigt euch.",sagte die Fremde sanft bevor sie fortfuhr, "Ihr braucht euch keine Sorgen um die Digiwelt machen. Deswegen sind die Trailsmons auch nicht hier, weil es nicht nötig ist die Tore der Digiwelt aktuell zu öffnen." "Das stimmt nicht.", wurde sie nun von JP unterbrochen.
"Wir haben eine Nachricht von Ophanimon bekommen. Das heißt, dass sie Hilfe brauchen." entgegnete nun auch Koji.
Doch die Frau widersprach: "Der Digiwelt hier geht es wirklich gut. Ihr müsst auch darum keine Sorgen machen." "Ach ja. Kann es nicht sein, dass Sie uns einfach nur daran hindern wollen in die Digiwelt zugehen. Vielleicht gehören Sie ja zu denen, die sie bedrohen und wollen uns ausschalten.", meinte nun auch Koichi. "Stimmt!", pflichtete diesem Takuya bei. Während Koji anfügte: "Wir wissen ja nicht mal wer Sie sind."

Diese fremde Frau lachte leise und klang etwas traurig. "Ihr habt recht. Unter euren Fragen kam gar nicht dazu mich vorzustellen. Allerdings kann ich euch beruhigen. Der Digiwelt hier geht es wirklich gut, denn es war nicht Ophanimon, die euch hierher gerufen hat, sondern ich." "Ach ja und wieso sollten Sie?" "Wie ist das überhaupt möglich." kam es kritisch von Seiten der Digikrieger.
"Ich habe euch hier versammelt, weil ich eure Hilfe brauche." "Hilfe, wobei?", stoppte Zoe die Frau. Dafür erhielt sie von dieser einen nachdenklichen Blick. "Lasst mich euch meine Geschichte erzählen.", begann sie," Mein Name lautet Zoe Orimoto." Sie schüttelte leicht den Kopf als zu Protest angesetzt wurde und bedeutete den Helden still zuzuhören.
"Wie gesagt mein Name lautet Zoe Orimoto. Ich komme aus der Zukunft. Deshalb werde ich auch nur noch 'Kazori' genannt."
"Kazori?", fragte Tommy verwundert. Das mit dem stillem Zuhören klappte ja fabelhaft.
"Ja, mein Name lautet Kazori, das setzt sich aus Kaze und Orimoto zusammen.

Ich komme aus der Zukunft. Einer unschönen und traurigen Zukunft, weswegen ich auch eure Hilfe brauche." Sie machte eine Pause, kam vom Thema ab: " Es ist echt schön euch in diesem Alter zusehen. Ihr seid alle so süß, so unschuldig und so jung. Ihr seid einander wichtig. Und es ist süß zusehen wie ihr zueinander steht, jetzt sehe ich Dinge, die mir früher nie aufgefallen sind. Es ist schön Takuya wieder mit seiner Fliegerbrille zusehen, und Tommy war damals so klein, und JP du siehst etwas pummeliger irgendwie knuffig aus, und Zwillinge ,ihr seht zusammen so knuddelig aus." Das spielte auf gewissen Umstand an.Koichi stand etwas hinter Koji und hatte, als der Zug angefangen hatte zu rauchen und zu zischen,  die Hand seines Bruders genommen. Wie kleine Kinder. Doch jetzt wurden die Zwillinge alle beide rot und zogen ihre Hände auseinander. Sie bedeuteten einander viel, und trotzdem war es den beiden peinlich das zu offensichtlich zu zeigen, so hatten sie sich auch noch nie draußen umarmt. Eben ganz die introvertierten und sozial etwas verklemmten Zwillinge. Die erwachsene Zoe ermahnte sich nun streng nicht weiter abzuschweifen, mochte das noch einfach sein.

"In Zukunft ist unsere Gruppe auseinandergebrochen. Deshalb freue ich mich so zusehen , wie ihr hier alle zusammensteht." "Was? Warum sind wir denn auseinander gebrochen?", fragte Zoe ihr älteres Ich schockiert.
"Nun,", antwortete diese, "Wir haben alle Fehler gemacht und uns damit gegenseitig verletzt. In meiner Zukunft leben wir in der Digiwelt, sind aber alle
verstreut. Doch wir haben einen neuen Feind. Unsere Gruppe muss sich wieder zusammenfinden. Dabei brauche ich eure Hilfe. An sich würden wir alle vermutlich nicht an einem Tisch sitzen können ohne uns anzukeifen, aVer wenn ich euch mitnehme könnten sich die anderen vielleicht wieder an unsere Freundschaft erinnern." Sie machte eine Pause, " Werdet ihr mir helfen?"

Die Digikrieger sahen sich schockiert an. Würde ihre Freundschaft wirklich zerbrechen?
"Hey, Zoe."
"Nenn mich bitte Kazori, dass macht es mir meinem jüngerem Ich leichter." "Gibt es keine Möglichkeit zu verhindern, dass wir uns so streiten?", fragte Koichi und sprach somit aus was sie sich alle fragten. Kazori lächelte und Strich eine blonde Strähne ihres Haares über die Schulter: " Meine Zukunft steht schon fest, aber die eure könnt ihr noch ändern." Die Freunde nickten erleichtert. "Also kommt ihr mit in meine Zukunft um mir zuhelfen?", fragte die ältere Blonde nochmal. Unruhige Blicke würden gewechselt bis ein einstimmiges Ja zu vernehmen war.
"Ich danke euch. Dann steigt mal ein. Dieses  Trailmon heißt Tempus und  wird uns in meine Zeit bringen." Sie stieg ein und die Kinder folgten ihr mit zitternden Beinen. Was würde sie in dieser Zukunft erwarten? Was konnten sie tun?
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