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Geister

KurzgeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P12
OC (Own Character)
06.11.2020
06.11.2020
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Geister

Vorsichtig riskierte der Space Marine einen Blick um die Ecke. Der vor ihnen liegende Korridor war verlassen und Dunkel. Die Nachtsichtobjektive in ihren Helmen führten das Dreiköpfige Killerkommando zielsicher zur dritten Tür auf der rechten Seite. Einer der drei öffnete die Tür und stürmte hinein.
Das blitzen einer Klinge, ein Dumpfer Aufschlag und die Wache hinter der Tür sackte zusammen. Wochen lang hatten sie diese Mission geplant. Jeder Handgriff war einstudiert. Einer der drei Stand an der Tür wache während die anderen beiden sich an der Steuerkonsole  in der hinteren Ecke des Raumes zu schaffen machten.
Björn der Rudelführer versicherte sich noch einmal das der Sprengsatz richtig verkabelt war und nickte Sven der an der Tür stand zu. Dieser hob sein Boltkarabiener und spähte in den Gang hinaus. Er gab den anderen ein Handzeichen worauf er in den Korridor trat  und sich an der gegenüberliegenden Wand hinter einen Stahlträger duckte. Björn folgte ihm während Erik das letzte Team Mitglied den Raum verließ. Still bewegte das Rudel sich durch die Gänge. An jeder Ecke und jeder Kreuzung hielten sie inne und durchliefen die eintrainierte Prozedur des Sicherns.

Nach einer Weile erreichten sie denn Ausstiegspunkt. Alle drei haken ihre Greifhaken an das Geländer des Wartungssteg und kurz nacheinander seilten sich die drei Marines an der Wand runter Stockwerk um Stockwerk. Immer wieder pressten sie sich so eng wie möglich an die Wand, immer wenn sie Geräusche hörten die auch nur im entferntesten an das plappern von Stimmen oder das stampfen von Stiefeln erinnerte. Sven betrat als erster den sicheren Boden und sicherte wie immer die nähere Umgebung. Björn war der nächste, er sah sich kurz um um sich ein Bild von der Lage zu machen. Doch danach glitt sein Blick wieder die Wand empor wo Erik noch im Seil hing, ca. 20 Meter über dem Boden. Eriks Stiefel fanden einfach keinen guten Halt weshalb er es nicht riskieren wollte schneller abzusteigen. Ein seltsames Kreischen erregte Eriks Aufmerksamkeit und lies ihn nach oben Blicken. Ungefähr 30 Meter über ihm hatte ein Wachposten die Seile entdeckt und stieß einen Schrillen Schrei aus. Mit zusammen gekniffenen Augen konnte Erik erkennen das es sich bei der Wache um einen Chaos Kultisten handelte, der sich jetzt daran machte das Seil von Erick zu kappen. Unten richtete Björn seine Schalgedämpfte Pistole in die Luft und schoss zwei mal knapp an Eriks Schulter vorbei der erste Schuss verfehlte sein Ziel, doch der zweite riss ein Loch in den Laufsteg und die Splitter durchdrangen den Chaos verseuchten Körper. Was noch von dem Kultisten übrig war taumeltet gegen das Geländer und stürzte in die Tiefe. Blut und Innereien verunreinigten Eriks Rüstung und machten seine Stiefel noch rutschiger. Schließlich verlor er den Halt und hing nur noch an seinem Greifhaken. Mit Mühe versuchte er wieder mehr Halt zu erlangen doch nütze es nichts. Mit einer Hand am Haken lies er sich langsam Richtung Boden rutschen. Durch eine kräftige Windböe kam er ins Schwanken und er war noch ca. 17 Meter über dem Boden. Nach einem weiteren Gescheiterten Versuch wieder beide Beine in die Wand zu Stemmen schwang er sich gegen die Wand und ließ sein Seil los. 17 Meter freier Fall an an der Wand entlang. 5 Meter über dem Boden stieß Erik sich von der Wand ab und Rollte sich in einem Flachen Winkel ab. Seine Rüstung fing die meiste Energie ab dennoch spürte Erik sein Schlüsselbein Brechen. Sven war als erstes bei Erik und half ihm auf. Immer noch schweigend strafte Björn Erik mit einem strengen Blick und gab ihnen mit Handzeichen zu verstehen das sie sich jetzt zurückziehen werden. „DA UNTEN!!!“ donnerte eine gewaltige Stimme. Die drei Space Marines schauten wider nach oben. Auch dem Laufsteg stand nun eine Dunkle Silhouette mit einem Bolter. „Deckung!“ befahl Björn und die drei Rannten um ihr Leben als der Chaos Space Marine das Feuer eröffnete. Boltgeschosse risen kleine Krater in den Boden während die drei Geister Deckung hinter einem Felsen suchten. Sven erwiderte das Feuer vereinzelt während Björn einen Zünder aus  seiner Tasche zog. Er betätigte den Roten Knopf und zählte leise: „1,2,3“. Ein gewaltiger Knall begleitet den Feuerball der den Ketzer und das Halbe Gebäude in Plasma verwandelte. Hitze leckte um den Fels der dem Rudel Deckung bot.

Die Mission war vollendet. In der Ferne hörten die drei wie die Schneewölfe geführt vom Altehrwürdigen Wolfgang den Angriff auf das Lager der Chaos Marines begannen. Sie hatten ganze Arbeit dabei geleistet die Energieversorgung der Verräter auszuschalten. Erik beobachtet wie am Horizont langsam die blutrote Sonne über das Schlachtfeld erhob und der sich nähernde  Transportpanzer der sie drei zurück zur Basis bringen sollte.

The End
 
 
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