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Studium, Wolfsburg und mehr?

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Die deutsche Nationalmannschaft VFL Wolfsburg
04.11.2020
27.12.2020
9
10.564
6
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
13.12.2020 1.395
 
Hallo ihr lieben, leider habe ich es letzte Woche nicht mehr geschafft das neue Kapitel hochzuladen. Dafür habe ich mir heute besonders viel Mühe gegeben.

Viel Spaß beim lesen :)

Pov Kathi

Als mich Svenja küsste ging mein Kopf aus und ich intensiviert den Kuss. Erst aus Luftnot lösten wir uns voneinander. Svenja setzte sich gleich auf den Fahrersitz und fuhr los zum Restaurant. Es war ein sehr schönes Restaurant. Sie hat uns einen Tisch für zwei Personen reserviert und man sah das das Restaurant sehr teuer war. Während dem Essen redeten wir kaum. Über irgendwas dachte Svenja nach, aber ich wusste nicht worüber. Nachdem wir mit Essen fertig waren wollte Svenja bezahlen gehen. „Lass mich das zahlen“ „Nein, ich habe dich eingeladen.“ „Aber du hast doch schon das Auto geliehen.“ „Ja und?“ „Lass mich das bitte übernehmen." „Nur weil ich jetzt weiß das du mehr Geld als ich habe kann ich dich trotzdem zum Essen einladen!“ „Klar, aber ich möchte doch nur etwas zu dem Abend dazu geben.“ „Du bist da. Das hätte gereicht, aber wenn du unbedingt möchtest dann bezahle das. Ich werde jetzt gehen. Danke das du diesen Abend versaut hast.“ Svenja rannte traurig und wütend aus dem Restaurant. Ich glaube sie hat sogar angefangen zu weinen. Mir zerbrach es mein Herz. Was habe ich nur getan. Schnell bezahlte ich und rannte aus dem Restaurant um Svenja einzuholen. Ich konnte sowohl das Auto als auch Svenja nirgends sehen. Traurig ging ich zu meiner Wohnung zurück. Dort stand Svenjas normales Auto. Anscheinend hat sie den Bulli schon zurückgegeben. Ich ging ins Haus und klingelte bei Svenja an der Tür, aber wie ich es schon erwartet habe machte sie mir nicht offen. Ich packte mit hängenden Kopf meinen Koffer, den morgen nach dem Training geht es zur Auswärtsfahrt nach München.

Am nächsten Tag

Pov Svenja

Nachdem ich weinend auf meinem Bett gelegen habe bin ich letztendlich doch eingeschlafen. Am nächsten Morgen machte ich mich langsam fertig und fuhr zum Training. Das Training war wie ich es erwartet habe das schlechteste seit Wochen. Langsam ging ich vom Platz duschte mich, zog mich an und setzte mich in den Bus. „Hey Sveni, was ist den mit dir los? Du bist heute schon den ganzen Tag so abwesend?“ „Nichts, aber danke Feli“ Ich setzte meine Kopfhörer auf um unangenehmen Gesprächen aus dem Weg zu gehen. „Zsanett, Alex wisst ihr was mit Sveni los ist?“ „Nein, aber mir ist es auch schon aufgefallen. Ich spreche mal mit Kathi wenn wir da sind. Vielleicht weiß sie mehr.“

Im Hotel

Pov Zsanett

Nachdem wir eingecheckt haben bin ich zu Kathi ihrem Zimmer gegangen. Nach langen klopfen machte mir eine verheulte Kathi offen. „Hey Zsanett, was möchtest du?“ „Ich wollte zu dir. Darf ich reinkommen?“ „Ja, wenn du möchtest.“ Ich ging in ihr Zimmer und setzte mich auf den Sessel der gegenüber vom Bett stand. „Also was möchtest du?“ „Ich wollte fragen ob du weißt was mit Sveni los ist?“ Direkt nachdem ich meine Worte ausgesprochen habe fing Kathi an zu weinen. Aber da haben wir's es ist etwas zwischen ihnen. Wir als Mannschaft haben es gleich mitbekommen das zwischen ihnen etwas läuft und waren nicht überrascht als sie es uns gesagt haben. „Wir haben uns gestritten. Es ist meine Schuld. Sveni hatte eine super Idee, wir sind zur Zentrale von VW gefahren und sie hatte uns einen Bulli ausgeliehen. Was keiner weiß mir gehört die Hälfte der Firmenzentrale. Mein Vater leitet einige weitere z.B. die in Braunschweig noch. Natürlich wollte man mir das Auto deshalb schenken. Das wollte ich nicht. Ich schnappte mir den Schlüssel und gab ihn Svenja. Sie war schon etwas traurig, da sie dachte das hier wäre nichts besonderes für mich. Aber das stimmt nicht! Wir gingen schön essen und ich wollte es bezahlen, aber Svenja meinte sie hätte mich eingeladen. Ich dachte wenn sie schon den Bulli und den Abend danach mit Sterne schauen organisiert hat könnte ich wenigstens bezahlen. Das wollte Svenja nicht und wir gerieten in Streit. Letztendlich ist sie gegangen und ich habe das Essen bezahlt.“ „Scheiße, also deshalb ist sie so traurig?“ „Ja" „Was machst du nur immer? Wir bekommen das schon wieder hin. Du kannst jederzeit zu mir kommen und wir können reden. Wenn du das willst.“ „Danke“ „Jetzt leg dich hin und wir kümmern uns morgen nach dem Spiel darum. Was hältst du davon?“ „Gute Idee, danke.“ „Schlaf schön"

Beim Spiel

Pov Svenja

Heute ist Matchday gegen die Bayern. Es wird wie immer ein harter Kampf den wir hoffentlich gewinnen werden. Ich stehe nun hier und warte auf den Pfiff der Schiedsrichtern damit es endlich losgehen kann. „Pfff" los geht’s. Jetzt heißt es 90min alles vergessen und einfach nur Fußball spielen. Es war wie erwartet ein harter Kampf um jeden Ball. Zur Halbzeit stand es 1:1 und ich merkte wie mein Knie angefangen hat weh zu tun. Ich wollte nicht zu Kathi, deshalb blieb mir nichts anderes übrig als weiter zu machen.

81min

Der Ball kam von Feli über die Außen genau zu mir in den Fuß. Ich stand alleine vor dem Torwart. Ich lupfte den Ball über Laura diese bekam das mit und rannte zurück konnte den Ball noch abwehren. Der Ball kam erneut zu mir, aber Laura kam mit dem Fuß voran zum Ball gestürzt. „Ahh..“ Mein Knie tat gleich weh und ich fing an zu weinen. „Es tut mir so Leid Sveni. Ich wollte das nicht!“ Ich konnte nicht antworten vor Schmerz.

Pov Kathi

Ich hörte Svenja schreien. Verdammt, ich wollte schon gleich aufspringen und zu ihr laufen, aber ich musste ja auf den Schiri warten. Sie hat mich reingewunken und gleich lief ich los. Bei Svenja angekommen sah ich sie weinend mit Kopf in ihren Händen auf dem Boden liegen. „Hey wo genau tut es weh?“ „Hier" Sie deutete auf ihr rechtes Knie. „Ich schaue mir das jetzt mal an, ganz ruhig.“ Ich tastete das Knie ab und konnte bei jeder Berührung ihren Schmerzschrei hören. Innerlich zerbrach ich und wollte sie einfach nur in den Arm nehmen und sie küssen, aber das ging nicht, nicht hier nicht jetzt und vorallem weiß ich nicht ob Svenja das überhaupt noch möchte. „Das müssen wir abklären lassen, okay?“ „Ja, aber es soll wer anders mitkommen! Nicht du!“ Ihre Worte schalten in mir nach…Sie wollte nicht das ich mitkomme. Verdammt Kathi, was hast du für einen Mist gebaut. „Okay, ich frag Patrick okay?“ „Ja“

Im Krankenhaus

Nachdem Patrick nicht mit durfte musste ich doch mit. Svenja passte das gar nicht was sie mir nicht nur einmal gesagt hat. Wir saßen im Behandlungsraum und warteten auf die Ergebnisse vom MRT. Ich wollte ihr beruhigend über den Rücken streicheln aber gleich stoppt sie es „Fass mich nicht an.“ Und rückte noch weiter nach oben, damit möglichst viel Abstand zwischen uns war. „Hallo Frau Huth und Frau Wolf" begrüßte uns plötzlich ein Arzt. Ich habe gar nicht mitbekommen das es geklopft hat. „Also wie wir es schon vermutet haben ist ihr vorderes Kreuzband gerissen. Wir können Sie morgen früh direkt operieren und Sie können die Nacht über bei uns bleiben.“ Bevor ich richtig reagieren konnte kam Svenja zu mir und umarmte mich mich weinend. Natürlich erwiderte ich die Umarmung und genoss sie sogar. Der Arzt verließ das Zimmer, aber nicht bevor der mir noch eben die Zimmer Nummer gab. Nachdem sich Svenja von mir gelöst hatte holte ich einen Rollstuhl und hob sie gekonnt hinein. Im Zimmer angekommen setzte ich sie auf ihr Bett und wollte gerade gehen, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass sie mich weiter bei ihr haben möchte. „Bitte bleib, Kathi" Ich drehte mich um und war erstaunt ob sie das jetzt gerade wirklich gesagt hat. „Ich brauche jetzt meine Freundin auch wenn ich immer noch sauer auf sie bin, weil sie mir etwas verschwiegen hat. Verdammt, ich liebe dich immer noch" Mein Herz machte einen Sprung. Hat sie das gerade wirklich gesagt. „Ja du hast richtig gehört. Ich liebe dich. Egal ob du jetzt reich bist oder nicht. Du bist immer noch du.“ Ich konnte nicht anders als sie zu küssen. An dem Abend lag ich glücklich neben Svenja. „Ich liebe dich auch“. Anscheinend war sie, zu meinem erstaunen, noch nicht eingeschlafen und küsste mich noch einmal leidenschaftlich, bevor wir eng aneinander gekuschelt einschliefen.
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