Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Studium, Wolfsburg und mehr?

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Die deutsche Nationalmannschaft VFL Wolfsburg
04.11.2020
27.12.2020
9
10.564
6
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
11.11.2020 1.579
 
Hallo liebe Leser, ich bin immer noch überwältigt. Es haben schon über 600 Personen meine Danfiktion gelesen. Danke!

Viel Spaß beim Lesen:)

Pov Svenja



Ich schlief erstaunlich gut ein, trotzdem mein Knie ziemlich schmerzte. Mitten in der Nacht weckte mich aber eine schreiende Kathi. Sie war Schweiß gebadet und sah alles andere als gut aus. Ich versuchte sie sanft zu wecken, aber sie wachte nicht auf. Ohne weiter nachzudenken nahm ich sie einfach in den Arm. Kathi schmiegte sich an mich und wurde gleich ruhiger. Nach einigen Minuten wachte sie auch auf und sah mich geschockt an. „Es tut mir so Leid. Ich wollte das nicht. Bitte verzeih mir.“ Sie fing an zu weinen und wiederholte mehrfach wie leid es ihr täte. Sie so zerbrechlich vor mir zu sehen war grausam ich wusste zuerst gar nicht wie ich reagieren sollte. „Hey, hör mir zu“ sagte ich beruhigend und tatsächlich sah mich kurz an, aber senkte ihren Blick gleich wieder. „Es ist alles gut, hörst du. Das passiert. Möchtest du mir vielleicht sagen was du geträumt hast. Den glaub mir, reden hilft.“ Sie sah mich wieder kurz an und ich merkte wie sie kurz überlegte und dann anfing zu erzählen. „Ich hab von Tom geträumt. Er ist oder besser war mein Bruder. Wir waren unzertrennlich. Bestimmt hast du auch die Bilder in meiner Wohnung gesehen wo er und ich zu sehen sind.“ Jetzt hatte sich die Frage für mich auch schon beantwortet wer dieser mysteriöse Mann ist. „Er ist vor sieben Jahren bei einem Autounfall gestorben. Ich saß selbst mit im Auto und wurde schwer verletzt, deshalb spiele ich selbst auch nicht mehr aktiv Fußball. Ich hab zu große Angst. Wegen dem Autounfall möchte ich jetzt Medizin studieren, den vielleicht hätte ich ihm so helfen können.“ Als sie den Satz beendet hatte fing sie wieder an zu schluchzen. „Komm mal her“ Kathi nahm meine Umarmung dankend an und vergrub ihren Kopf an meinem Hals. Ich weiß gar nicht wie lang wir so dasaßen und ich sie einfach nur im Arm gehalten habe, aber irgendwann merkte ich wie sie immer ruhiger wurde und in meinen Armen einschlief. Ich legte sie langsam wieder hin und hörte noch ein leises „Danke“ und schlief dann selbst ein.



Pov Kathi



Als ich am nächsten Morgen aufwachte fand ich mich in den Armen von Svenja wieder. Sie hielt mich fest an sich gedrückt so das ihr Körper direkt an meinem lag was mir eine Gänsehaut bescherte. Aber jetzt fiel mir wieder ein wieso ich dort lag...ich hatte mal wieder eine meiner Panikattacken! Nicht nur das ich hatte ihr meine Geschichte erzählt. Langsam zog ich mich aus Svenjas Umarmung und zog mir meine Trainingssachen an um laufen zu gehen. Mit viel Frust lief ich 10km und kam anschließend mit einer Brötchentüte in die Wohnung. Erst ging ich noch in meinen Fitnessraum um ein wenig Krafttraining zu machen, bevor ich duschen ging und das Frühstück vorbereitete. Gegen halb neun kam Svenja langsam in die Küche gehumpelt. Ich gab ihr gleich eine Tasse Kaffee und legte ihr die eine Hälfte von meinem Rührei auf den Teller. Nachdem wir aufgegessen hatten, machten wir uns fertig um nochmal ins Krankenhaus zu fahren. Ich merkte wie nervös Svenja war und streichelte ihr sanft über ihre Schulter. Ich merkte gleich wie sie sich entspannte, was auch mich beruhige. Wie erwartet hat sich nichts verschlimmert weshalb wir eine Stunde später wieder in meiner Wohnung waren. „Könntest du vielleicht kurz mit Jamie rausgehen, damit er sich ein wenig bewegt?“ „Klar“ „Danke“ Gesagt getan ging ich mit Jamie keine 10 Minuten später in den Park um ihn dort ein wenig laufen zu lassen. „Hey Kathi“ spricht mich plötzlich wer an. Sie musste wohl meinen verwirrten Blick gesehen haben den sie stellte sich mir als Alex Popp vor. „Was machst du den hier mit Jamie?“ „Svenja hat mich gebeten mit ihm rauszugehen, weil sie kann ja nicht mit ihrem Fuß“ Jetzt schaute mich Alex mit schiefen Blick an. „Wir sind Nachbarn, nachdem ich gestern mit ihr im Krankenhaus war wollte ich sie nach Hause fahren und als sie mir ihre Adresse nannte fiel es mir auf.“ „Achso“ „Ja, da ich unten wohne habe ich ihr vorgeschlagen bei mir zu übernachten und nun ja jetzt sitz ich hier“ „Alles klar“ sagte sie lachend. Poppi und ich unterhielten uns noch etwas bis ich wenig später wieder die Wohnung betrat. Ich konnte Svenja nicht auf dem Sofa sehen, aber bevor ich meinen Gedanken beenden konnte sah ich sie mit zwei Tellern aus der Küche kommen. „Warte, ich helf dir.“ „Danke. Ich hab uns Spagetti gekocht. “ „Ich liebe Spagetti.“ Wir aßen unsere Teller im Wohnzimmer auf und mir fiel wieder das Gespräch von heute Nacht ein. „Du Svenja, also wegen heute Nacht...kannst du das vielleicht für dich behalten?“ „Mach ich“ sagte sie lächelnd. „Danke nochmal, manchmal habe ich das einfach.“ „Das brauch dir nicht unangenehm sein.“ „Danke“. Wir räumten die Sachen weg und machten uns noch einen schönen Filmnachmittag.



4 Wochen später



Pov Svenja



Ich saß gerade in der Kabine und habe mir meine Laufschuhe angezogen. Es waren nicht viele da, weil die meisten bei der Natio sind. Mit meinem Fuß konnte ich leider nicht mit, aber ich konnte jetzt schon seit einigen Tagen wieder trainieren. Ich freute mich jedes Mal, da ich mein Aufbautraining mit Kathi mache. In den letzten Wochen haben wir viel miteinander gemacht und ich habe ihr die Stadt gezeigt, obwohl sie immer wieder meinte das das nicht nötig wäre, weil sie schon ein paar mal hier war. Für mich war es aber eine Gelegenheit ihr näher zu sein. Ich habe sie schon beim ersten treffen toll gefunden, aber jetzt in den vier Wochen habe ich mich glaube ich in sie verliebt. „Kommst du?“ wollte Kathi wissen und holte mich so aus meinen Gedanken. „Klar" Wir gingen zuerst 30 Minuten laufen, wobei mir auffiel wie leicht ihr das fällt. „Jetzt laufen wir bitte etwas schneller. Du schaust wie du mithältst.“ „Alles klar" Ich dachte mir nicht das sie allzu schnell läuft, aber als sie anzog hatte ich kaum eine Möglichkeit mitzuhalten. „Ich gebe mich geschlagen.“ „Das waren gerade mal fünf Minuten Frau Huth. Daran müssen wir noch arbeiten.“ Sagte sie lachend. Wir machten uns auf den Weg in den Kraftraum und Kathi holte gleich mehrere Sachen aus den Regalen. Nach weiteren 30 Minuten lag ich total fertig auf meinem Handtuch. „Ich kann nicht mehr, mir tut alles weh.“

„So muss das sein.“ „Ich behandele jetzt die anderen Spieler und wenn du magst kannst du heute Abend vorbeikommen und ich massiere dich noch aus.“ „Gerne, wann soll ich bei dir sein?“ „So gegen 8, geht das?“ „Ja, bis gleich".





Bei Kathi



Pov Svenja



Ich bin jetzt schon so nervös. Es ist 19:45 Uhr und ich halte es kaum noch aus. Was soll ich anziehen. Einfach kurze Hose und ein einfaches T-Shirt? Ich gehe jetzt einfach runter. Jetzt ist es 19:55 und ich habe mich nach fünf Minuten endlich durchgerungen zu klingeln. Sofort wurde mir offen gemacht und Kathi strahlte mich an. „Hallo, komm rein". Wir umarmen uns kurz und gingen in ihr Wohnzimmer. „Also wenn es ok ist legst du dich auf mein Bett und ich schaue mir eben deinen Fuß an und massiere dich danach aus.“ „Ja, super.“ „Dann leg dich bitte hin und zieh dir deine Socken aus.“ Sie schaute sich meinen Fuß an und tapte mir ihn. „Dein Fuß sieht gut aus. Jetzt zieh Dir bitte Deine Hose und dein T-Shirt aus.“ Ich starrte sie ungläubig an und zog mich dann langsam aus. „Leg dich einfach auf den Bauch.“ „Ok“ „Darf ich dir deinen BH auf machen?“ „Ähh…ja“ Sie öffnete ihn gekonnt und ich lag nun fast ganz entblößt vor ihr. Sie tröffelte mir etwas Öl auf den Rücken und fing an mir meinen Rücken aus zu massieren. Sie Strich gefährlich nah an meiner Seite entlang und ich bekam jedes Mal eine Gänsehaut. Diese Frau macht mich verrückt. Als sie mit meinem Rücken fertig war, machte sie mit meinen Beinen weiter. Auch hier tröpfelte sie etwas Öl auf meine Beine und fing an es einzumassieren.  Kathi Strich mehrmals meine Oberschenkel Innenseite entlang und mich durchfuhr ein Schauer. Das musste sie gemerkt haben „Ich glaub wir hören für heute auf, dir wird ja schon ganz kalt.“ „mhh, danke" Ich setzte mich auf und dachte gar nicht daran, dass mein BH offen war. Er rutschte runter und sie hatte jetzt einen perfekten Blick auf meinen Oberkörper. Kathis Augen haben mich angestarrt, aber ich gab ihr einige Momente den Anblick. Ich zog mich wieder an, aber verlor mein Gleichgewicht und stolperte in Kathis Arme. Sie hielt mich fest und ich sah in ihre Rehbraunen Augen und so standen wir gefühlte Stunden da. Mein ganzer Körper kribbelt. Da wo ihre Arme mich berühren wird mir ganz warm. Unsere Gesichter nähern sich immer mehr das nur noch ein Blatt zwischen uns passt. Ich überwand die letzten Zentimeter und küsste Kathi, aber sie erwiderte ihn nicht. Ich löste mich aus ihren Armen und rannte mit Tränen in den Augen aus der Wohnung. Kathi rannte mir hinterher „Warte Sveni, bitte. Lass es mich erklären. “ Ich hörte ihr gar nicht weiter zu, sondern warf mich auf mein Bett und weinte nur noch mehr. Gleich kam Jamie zu mir. Als ich mich wieder Halbwegs beruhigt hatte, schlief ich ein. Am nächsten Morgen ging ich mit vereinten Augen zu meinem Einzeltraining…
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast