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Studium, Wolfsburg und mehr?

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Die deutsche Nationalmannschaft VFL Wolfsburg
04.11.2020
27.12.2020
9
10.564
6
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
05.11.2020 804
 
Wow! Danke für die vielen Leser! Ich bin geplättet!
Euch viel Spaß beim lesen :)

Pov Kathi

Ich startete das Auto und fuhr los. Durch mein Interesse an der Medizin wusste ich natürlich wo das Krankenhaus ist. Von hinten hörte ich immer mal wieder ein Zischen, wenn wir bremsen mussten oder über einen Unebenheit fuhren. Ich konnte sie nur zu gut verstehen, wie oft war ich selbst in dieser grausamen Lage. Allein der Gedanke brachte mir eine Gänsehaut. Lange Zeit konzentrierte ich mich nur auf die Straße und vergaß meine Gedanken vollkommen. Bis mir eine Wolfsburg Fahne im Fenster eines Gebäudes auffiel. Da kam mir erneut die Frage, wer das überhaupt war. Etwas schüchtern fragte ich die Unbekannte „Wie heißt du eigentlich?“ alles was ich als Antwort bekam war ein lachen. „Was ist den daran so witzig?“ „Naja, du fährst mit mir gerade ins Krankenhaus und kennst nichtmal meinen Namen.“ „Ich weiß das du bei Wolfsburg Fußball spielst und das, wie ich gesehen habe, auch ziemlich gut... also egal. Außerdem kann ich eine so gut aussehende Frau wie dich doch nicht einfach da liegen lassen.“ Scheiße habe ich gerade wirklich gesagt das sie gut aussieht? Verdammt! Was denkt sie jetzt nur von mir. Die neue macht sich an die erst beste ran, auch wenn sie nichtmal ihren Namen kennt. Ich versank in meinen Gedanken bis mich ein hupendes Auto aus den Gedanken holte. Schließlich kam von hinten ein leises „Ich bin Svenja“. „Hi, ich bin Kathi, aber das weißt du ja schon“. Nach einem kurzem lachen von Svenja, wurde es wieder still und man merkte wie sie sich Gedanken machte. „Alles gut?“ fragte ich. Nach einiger Zeit bekam aber nur ein einfaches ja als Antwort. Ich wollte sie zu nichts drängen und belies es dabei. Keine zwei Minuten später kamen wir auch schon am Krankenhaus an.

Pov Svenja

„Warte kurz, ich bin gleich wieder da.“ Meinte Kathi nur. Ich konnte garnicht so schnell reagieren, als Kathi schon wieder mit einem Rollstuhl vor mir stand. Wie schon vorhin hob sie mich locker aus dem Wagen und setzte mich langsam und sicher in den Rollstuhl. „Na, dann wollen wir mal“. Als wir ankamen musste ich erst ein paar Bögen ausfüllen und wurde dann ins MRT gebracht. Während ich auf die Ergebnisse warte, war ich ganz allein im großem Behandlungsraum. Plötzlich klopfte es an der Tür und sie ging langsam auf. „Hey, darf ich vielleicht mit dir auf die Ergebnisse warten?“ Als hätte Sie meinen sehnlichsten Gedanken gehört. Ich bejahte dies und als sie nun neben mir Platz nahm entspannte sich mein Körper direkt. Scheiße, hat diese Frau eine Wirkung auf mich. „Du brauchst keine Angst haben“ hörte ich Kathis Stimme neben mir. Aber genau damit hatte sie es auf den Punkt gebracht. Ich habe Angst. Was ist wenn das Kreuzband wieder durch ist. Mir stiegen die Tränen in die Augen und ich konnte nur nicken. Ich spürte zwei Arme die mich in eine Umarmung zogen. Jetzt konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Ich weinte an ihrer Schulter und merkte wie eine Hand beruhigend über meinen Kopf strich. „Das wird schon, Svenja“. Als ich mich wieder etwas beruhigt hatte kam ein Arzt herein. In seinen Augen konnte ich nichts erkennen. Sie waren leer. Schon wieder spannte sich mein ganzer Körper an, aber Kathi zog mich nur noch näher zu sich. „Hallo Frau Huth, ich kann Sie beruhigen. Es ist nichts gerissen, aber dennoch müssen sie sich schonen. Ihr Knie ist stark entzündet und einige Bänder sind überdehnt. Ich verordne ihnen drei Tage strikte Bettruhe und anschließend vier Wochen Pause. Ich gebe ihnen Krücken mit und ihre Freundin bringt Sie bitte nach Hause.“ War ich erleichtert.

Pov Kathi

Zum Glück es ist nichts ernstes. Auf dem Weg nach draußen rief ich gleich Oliver an, damit er Bescheid weiß. Nachdem ich Svenja ins Auto gesetzt hatte sagte ich ihr „Oliver klang sehr erleichtert und wünscht dir gute Besserung“ „Danke“ „Wo soll ich dich jetzt bringen?“ „Nach Hause bitte, das ist die Friedrich Hans Straße 45“ Ich fing laut an zu lachen, waren wir doch tatsächlich Nachbarn „Was lachst du so?“ „Naja, ich wohne da auch. Wir sind Nachbarn“ „Wirklich, wie cool.“ Auf der restlichen Autofahrt schwiegen wir, bis ich schließlich den Wagen vor dem Haus mit der Nummer 45 abstellte. Gleich ging ich ums Auto herum und half Svenja heraus. „In welchem Stock wohnst du?“ „Ganz oben“ kam es leise von ihr. „Da kannst du unmöglich hoch. Du schläfst bei mir.“ „Nein, das ist in Ordnung es geht schon außerdem ist Jamie da oben.“ „Keine widerreden du schläfst bei mir! Dieser Jamie kommt auch mal ohne dich aus.“ „Das glaube ich eher nicht. Er ist mein Hund.“ Verdutz sah ich sie an, war ich gerade etwa eifersüchtig gewesen. Egal.


Ich trug sie in die Wohnung und holte Jamie...
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