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Der Dämon

GedichtPoesie, Horror / P16 / Gen
04.11.2020
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Der Dämon

Ein Dämon hält die Welt in seiner Hand
Und disharmonisch tönt sein irres Lachen;
Die Menschen aber töten den Verstand,
Um haßgenährte Feuer zu entfachen.
Wie Pilze sprießen nunmehr ihre Lügen,
Auch Torheit breitet ansteckend sich aus;
So lassen Narren lustvoll sich betrügen
Und blind zertrümmern sie ihr eignes Haus.
Doch während Zank und Zwietracht sich vermehren,
Zeigt fratzenhaft in wechselnder Gestalt
Der Ungeist sich, er ist nicht abzuwehren;
Sein Kreischen treibt die Menschen zur Gewalt.
Der Dämon grinst, erfreut sich am Verderben,
Dann drückt er zu: die Welt zerbricht in Scherben.
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