Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The great King and the devil Queen

von Neviorio
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Het
Iwaizumi Hajime OC (Own Character) Oikawa Tooru
03.11.2020
19.01.2021
10
33.378
15
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
08.11.2020 3.613
 
Tooru~



Ich war schon seit zwei Monaten nicht mehr bei Naoko gewesen aber es hatte sich kaum was verändert bis auf das neue Team-Bild das im Gang bei den anderen Bildern hing. „Natürlich hat der Manager das Bild als erstes bekommen“ Ein Lachen kam aus dem Bad. „Was hast du denn erwarte, ich hab die Fotos zum Entwickeln gebracht noch dazu brauchte ich es für die Schülerzeitung“ Ich ließ mich neben der Badezimmer-Tür nieder und schloss die Augen. Irgendwie kam ich mir pervers vor. Naoko zog sich gerade hinter mir aus um zu baden und ich campte davor. Am liebsten wäre ich ja da mit drinnen. Ok, kein Wunder das ihre Mutter die Regeln angesprochen hat.
„Tooru, kannst du das Essen in der Zeit aufwärmen? Ich brauch nicht lange“ Und nicht mehr zuhören wie sie sich ins Wasser setzt? Ja, eindeutig pervers. „Haaaai“ Wieder aufstehend klopfte ich kurz gegen die Tür. „Ich bin ziemlich gut im Rücken schrubben“ „Zieh Leine!“ Ein gedämpftes Kichern kam durch die Tür. Mein Handy vibrierte und ich konnte mir schon gut vorstellen was in der SMS von Iwa-chan steht. Mich gegen die Theke lehnend zog ich es aus meiner Hosentasche und öffnete sie. Wie ich meinen besten Freund einfach kannte.


Heute, 20:49 IWA-CHAN
Wehe du kommst morgen nicht pünktlich, du wolltest Zuspielen trainieren auch wenn du eigentlich nicht die Zustimmung hast!
PS: Sie ist wichtig für das Team, vermassele es und ich schnaps sie mir



Ich schnaubte. Als würde Iwa-chan Chancen bei ihr haben. Sie hat schon mich der sie die ganze Zeit mürbe macht. Schnell antwortete ich ihm mit einem Mittelfinger-Smiley und machte das Essen warm. Auf zurück zum Bad. „Das Essen ist in 10 Minuten warm“ „Danke...“ Wasserrauschen und getapse von nackten Füßen auf Fließen. Wie gerne ich da jetzt wirklich drinnen wäre und-- „Perversling“ Ich fuhr vor Schreck zusammen und sah nackte Beine. Langsam sah ich an ihnen nach oben und sah ein Trikot. - Seijohs Number One - das nur knapp ihr Höschen bedeckte.
Weiter oben angekommen blieb ich wieder hängen. „Das ist mir echt nicht aufgefallen aber sind deine Brüste gewachsen?“ Den Tritt der folgte, hatte ich verdient. Jammernd lag ich ausgestreckt im Gang und mich ignorierend stieg Naoko einfach über mich und rubbelte sich die Haare Trocken.
„Perversling, das sag ich Hajime“ „Bloß nicht, ich muss morgen mit ihm...“ Oh je! Ich schloss den Mund. Naoko sollte es auch nicht wissen, sie sagt es nur den Coachs. „Du machst was morgen mit ihm?“ Ich musste sie ablenken, sofort. Irgendwas anders erzählen! „Iwa-chan und ich wollten morgen ins Kino gehen, da ich ja nicht trainieren darf“ Sie legte sich das Handtuch um den Hals und blickte mich stumm an. Meine Managerin würde mich umbringen, nur mich und nicht Iwa-chan.
MICH.
„Ok...“ Ich saß immer noch am Boden und beobachtete wie Naoko das Essen rausholte. Ok? Sie würde nicht nachfragen? War das jetzt gut? Ich bin verwirrt. „Steh endlich auf und hör auf so zu starren“ Ehe ich aber aufstehen oder irgendwas machen konnte wurde mir ein Handtuch ins Gesicht geworfen. „Perversling“ Ich ließ das Handtuch lieber im Gesicht. „Weißt du was ich toll finde? Du hast dieses Trikot immer noch...“ Jetzt zog ich es mir doch vom Gesicht und verzog dieses. Mit einer Pyjamahose begleitet stand sie nun im Flur und Band sich gerade die Haare zusammen. „Es ist mein Schlaf-Shirt, das ist eben bequem“ Kraft aufwendend stand ich auf und legte danach Naoko das Handtuch wieder um den Hals. „Dann essen wir mal“ Ihr Lächeln ließ mein Herz rasen.



Aufstöhnend ließ ich mich auf das Sofa fallen. „Hast du das gesehen?! Er macht jetzt auch immer noch den gleichen Fehler“ Das Beste, wenn man mit der Managerin des Clubs zusammen war? Sie hatte alle Aufzeichnungen der letzten 3 Jahre des Clubs und es machte immer wieder Spaß diese zu sehen. Von jedem Spiel, jedem Training und jedem Fehler. „Du hast auch immer noch den gleichen Tick“ Fragend blickte ich hoch. „Du drehst den Ball in der Hand beim Aufschlag“ Ein Handtuch landete auf meinem Kopf und schnell rubbelte sie mir die Haare trocken. Gezwungen ein Bad zu nehmen, wurde ich schon lange nicht mehr. „Wie meinst du das? Dann dreh ich ihn halt“
„Wenn du ihn drehst, dann setzt du meistens zu einem Killer-Aufschlag an. Dem entsprechend können die Gegner sich vorbereiten ihn abzufangen“
Naoko griff an mir vorbei und spulte etwas vor zu einer Stelle wo ich einen Aufschlag machte. Mein Ich auf dem Bildschirm drehte den Ball zwei Mal in der Hand aber ich selbst sah das gegnerische Team an. Der erste Aufschlag, traf. Wieder bekam ich den Ball und drehte ihn wieder und da sah ich es. Das Team stellte sich wirklich anders auf, nur zwei zwar aber trotzdem. Der zweite Aufschlag traf wieder und jetzt stellte sich das ganze Team anders auf. „Du hast Recht…“
„Ich habe Zeit diese Mitschnitte zu analysieren und euch bei über den Coachs die mitzugeben. Die geben sie mir ja alle dafür noch dazu hatte ich auch einen Artikel über eure Stärken und Schwächen geschrieben...“ Verblüfft sah ich den Zwerg an. Ich hatte zwar gewusst das sie sich sehr reinhängt aber sie sich echt hingesetzt hat und alles analysiert hatte. Wahnsinn…..Gott wieso hab Ich sie erst in der Oberstufe kennengelernt. Mit ihrer Hilfe hätte ich schon viel früher Kageyama zerstören können… Summend strich sie mir mit dem Handtuch die Haare aus dem Gesicht.
„Geh dir die Haare föhnen, bis dahin hab ich das Sofa für dich vorbereitet.“ „Waaas? Ich darf nicht bei dir im Bett schlafen? Du bist gemein“ Leise lachend und wirklich von mir amüsiert zeigte sie auf das Bad. „Na los, Haare föhnen und du wirst auf dem Sofa schlafen“ Das würden wir noch sehen. Ich packte Naoko um die Taille und zog sie über das Sofa. Quietschend hielt sie sich an mir fest aber der Schwung war zu viel, denn wir fielen vom Sofa und sie lachte. Aber ich konnte nicht lachen. Schmerz durch zog mein rechtes Bein und ich versuchte gegen den Schmerz zu atmen.
Sie durfte es nicht mitbekommen. Sie durfte....
„Tooru?“
Verflucht. Mein Kopf sank ab und ich keuchte. Der Schmerz war einfach zu groß. „Scheiße“ Naoko drehte sich mit mir und ich umfasste mein Bein. Wieso musste ich auch genau darauf landen! „Ganz ruhig. Ganz ruhig“ Das sagte sich so leicht. Etwas verdammt Kühles traf auf den Schmerz und ich zog scharf die Luft ein. Er wurde weniger aber er war immer noch da. „Tooru...Tooru du musst lockerer werden, nicht verkrampfen“ Sanft aber bestimmt drehte sie mich auf den Rücken und drückte sanft gegen den Fuß. Es waren nur sachte Bewegungen aber trotzdem taten sie höllisch weh. „Nao-chan, ich bring dich gleich um wenn du weiter dagegen--Fuck!“ Ich schlug mehrfach gegen das Sofa und biss die Zähne zusammen. Sie machte es nur um mir zu Helfen aber bei Gott! Ich würde gleich sterben. „Sehe ich da Tränen laufen?“ „Ach sei Still“ Ich legte mir einen Arm über die Augen und verzog das Gesicht. Sanft strich Naoko mir durch die Haare und der Schmerz ließ langsam nach. „Dabei wollte ich dich dazu bringen das ich bei dir im Bett schlafen kann, in dem ich dich verführe...“ Ein Kissen wurde mir in den Nacken geschoben und ich linste unter meinem Arm heraus.
„Ach Tooru“ Seufzend strichen wieder Finger durch meine Haare. Naoko sah besorgt meinen Fuß an. Sie machte sich wirklich Sorgen darüber. „Schmerz auf einer Skala von einer Kopfnuss von mir bis Hajime schlägt dir mit voller Wucht einen Ball auf den Hinterkopf“
Sachte bewegte ich mein Bein. „Circa das Mittelmaß“ Naoko pikte mir in die Seite und ich lachte auf. „Am besten wäre es gerade tatsächlich es zubewegen damit es nicht steif wird“ Die Kälte verschwand und wieder bewegte Naoko den Knöchel am Fuß. „Weißt du, das nächste Mal mit weniger Schwung...genau wie deine Aufschläge“ Ich lachte wieder. Immer das Positive sehen. „Komm, wir bringen dich erstmal auf die Beine...danach könnte ich entscheiden ob du auf dem Sofa schläfst oder in meinem ergonomischen Bett“ Das wäre so toll. Hauptsache dieser besorgte Gesichtsausdruck würde aus diesem Gesicht verschwinden. Ich liebte ihr Lächeln. Ich liebte eigentliches alles an ihr.
„Ich liebe dich“ Es war aus meinem Mund bevor ich etwas machen konnte. Große blaue Augen starrten mich an. Ihr ganzer Körper war starr. „Ich...ich....Tooru......“ Ich winkte schnell mit der Hand ab. „Alles gut! Gott ich wollte das gerade nicht sagen also ich...ich mein...schon aber....naja ..“
Mach irgendwas Oikawa! Sie hat gerade verschafft das dein Fuß kaum mehr schmerzt! Wir hatten das L-Wort in all den zwei Jahren wo wir zusammen waren noch nie benutzt! Oh Gott ich hatte es versaut. Irgendwie musste ich sie ablenken. Ich musste was anderes sagen! „Ich wollte sagen, willst du wieder offiziell meine Freundin sein und wir es für immer bleiben!“ Das war nicht besser. Gott wie ich mich gerade hasste! Naokos Gesicht wurde puderrot. Das wird mein Untergang. „Schieben wir es auf den Schmerz. Der Schmerz!“
Sie nickte wild. „Ja der Schmerz“ Mit ihrer Hilfe stand ich auf und überragte sie wieder. Sie war meine Nemesis. „Nao-chan“ Der Gesichtsausdruck veränderte sich sofort. „Schau mal ob du zum Bad laufen kannst...“ Ich nickte und sah sie nicht an. Ihr Gesichtsausdruck hatte sich genau bei Nao-chan geändert. Sie dachte ich meinte es nicht ernst. Sachte ohne den Fuß zu sehr zu beanspruchen ging ich auf das Bad zu. Ich hatte es versaut. Scheiße! Wie das nervte.
„Sieht gut aus. Du hast es nicht vollkommen kaputt gemacht mit deiner Aktion“ „Mit meiner Aktion? Ich wollte dich beeindrucken“ Sie verdrehte die Augen. „Geh bis zum Bad und sag mir wie deine Schmerzen sind“ Ich zog es durch und konnte nach ein paar mal hin und her richtig auftreten.
„Keine Schmerzen mehr....“ Nur noch ein dumpfes Drücken aber das würde bei der nächsten Physiotherapie vergehen. Wäre ich nicht auf dem Fuß gelandet, würde ich mich jetzt mit Naoko auf dem Boden versöhnen. Dann wären wir wahrscheinlich wieder zusammen und endlich würde ich es hinbekommen. Hinbekommen, das es zwischen uns endlich hält. „Dann kannst du ja auf dem Sofa schlafen“
Gespielt schockiert drückte ich eine Hand auf die Brust und sah den Giftzwerg an.
„Aber ich könnte nochmal runterfallen und wieder auf dem Fuß landen, dann wärst du nicht da um mir zu helfen...dein Bett ist groß genug für zwei!“ Und das wusste ich ganz genau. Ich hatte oft genug in diesem Bett übernachtet. „Regel 1, wenn ich nicht da bin, schläft Oikawa auf dem Sofa und wehe ich erwische euch dabei wie ihr diese Regeln bricht“ Gab Naoko also Imitation ihrer Mutter zum Besten. Mit erhobenen Zeigefinger stand sie da und unterdrückte ein Lächeln. „Dann wird Oikawa nie wieder hier schlafen, geschweige denn meinen Zorn überleben“
Ahja, stimmt. In dieser Regel bringt sie mich ja um. „In welcher Regel, droht sie mir damit, dass sie meine Volleybälle zu zerschneiden?“ Jetzt konnte sie das Lachen nicht mehr unterdrückten.
„In Regel 4, die Tür bleibt offen, egal wann und egal wer da ist. Sollte die Tür je zu sein, ritze ich jeden Volleyball von Oikawa auf den ich in der Wohnung finde“ Ich stellte mich jetzt mit meinem ganzen Gewicht auf den verletzten Fuß und stemmte meine Hände in die Hüfte. „Das ist die beste Regel, weil egal ob ich da bin oder nicht, ich leide“ An ihrer Unterlippen knabbernd sah sie aus dem Wohnzimmer zum Flur. Dieses Knabbern kannte ich, sie überlegt es sich gerade wirklich. Jetzt oder nie. Ich musste es nur richtig einsetzen.
„Wann kommt sie denn wieder?“
Vorsichtig ging ich auf Naoko zu und strich ihr dann über die Arme. „Zwischen 6-7 Uhr...glaub ich....“ Ok, Oikawa, langsam vortasten. „Dann könnte ich mir ja einen Wecker stellen...“ Murmelnd beugte ich mich zu Nao und gab ihr einen sanften Kuss auf die Lippen. „Ich bin auch...ganz...zahm...“ Noch einmal den Ball blocken und dem Ass die beste Vorlage geben. „Wir lassen auch die Tür offen“ Ein Kichern kam aus ihrem Mund und ihre Augen funkelten genauso amüsiert wie ich es war. „Gut, die Tür bleibt offen....“
Und Oikawa holt den Punkt





Naoko~


Der Wecker fing erst leise an und Tooru bewegte sich. Warme Hände strichen mir über den Bauch und ein harter Körper drückte sich gegen meinen Rücken. Ein Bein lang zwischen meinen und war verhakt mit ihnen. Es fühlte sich so geborgen an. „Ich bin ziemlich sicher....“ Tooru fuhr zusammen und ich setzte mich panisch auf. Mutter stand mit verschränkten Armen in der Tür und sah nicht gerade Nett drein.
„Das ich gesagt hatte, die Regeln sind zu befolgen“ Oh Gott ich bin geliefert. So wie aber eben Tooru war drehte er sich, machte am Handy den Wecker aus und sah meine Mutter müde an.
„Naja, sie sind doch jetzt da...“ Ok, er würde es nicht überleben. Der Gesichtsausdruck meiner Mutter wurde düster und so schnell hatte ich Tooru noch nie aufspringen sehen. „Entschuldigung!“ Sie hob das Kinn. „Wenigstens seid ihr angezogen oder muss ich da etwas wissen?“ Meine Wangen wurden heiß. „Nein! Wir haben nichts gemacht!“ Auch Tooru winkte ab und hob die Hände. „Nichts, wirklich nichts“ Das war peinlich!
„Oikawa....ich hab gehört du willst unbedingt Frühstück machen...“ „Ahja? Ja...ja stimmt...wollte ich...“ Sich an meiner Mutter vorbei schleusend sah er mich an und hob einen Daumen nach oben. „Mama...“ „Wir haben diese Regeln aufgestellt damit ich sicher sein kann, dass nichts passiert und du sollst dich an diese Regeln halten...“ Ich zog den Kopf ein. „Du musst dich in deinem letzten Jahr auf die Schule konzentrieren, du wolltest nach Tokyo auf die Universität...und das geht nicht, wenn du dich ablenken lässt oder vielleicht schwanger wirst“
So ein Mist. „Es tut mir leid Mama, Tooru und ich haben nichts gemacht. Wir haben wirklich nur geschlafen und er hat auch Träume die er verwirklichen will. Tooru wird von mehreren Universitäten angeworben sogar aus welchen im Ausland…noch dazu wollen ihn viele Clubs haben und ich bekomm ein Stipendium an mindestens drei Unis...“ Sie nickte bei meinen Punkten.
„Wenigstens war...die Tür offen“
Ich unterdrückte ein Kichern. Das war ja Toorus Idee. Das sollte ich ihr aber nicht sagen. „Und jetzt aufstehen und Zähneputzen. Ich muss noch mit Oikawa reden“ Hastig nickte ich und stand auf. „Lass ihn bitte keinen Kniefall oder sonst was in Richtung Fußsitzen machen“ Mutter blinzelte. „Ist sein Fuß immer noch kaputt?“ Ich nickte. „Leider ja aber das würde wieder werden. Ganz bestimmt“



Es war echt beängstigend. Tooru saß still am Tisch und sah leicht panisch aus. Genauso panisch wie damals als ich im Krankenhaus war.

~~~~~~~~~~

Das Quietschen von Schuhen war in der ganzen Halle zu hören. Es war beruhigend. „Tachibana-Senpai! Vielen Dank“ Shinji strahlte als ich ihm seine Flasche reichte. „Nur das Beste für unseren Libero. Du hast den Ball super gerettet“ Knallrot fing Shinji an zu stammeln und die Flasche an sich drückend.
„Nao-chan bring unseren Libero nicht durcheinander! Sonst ist der Erfolgsdruck zu groß“ Tooru griff sich die andere Flasche in meiner Hand und rieb sich mit einem Handtuch das Gesicht. „Ich lass mich nicht ablenken! Es spornt mich nur an, mich weiter zu verbessern“ Nun lächelte ich Tooru an und klopfte ihm gegen die Brust. „Eben, das solltest du auch mal ausprobieren“ Jetzt gesellte sich auch Iwaizumi dazu und nahm auch eine Flasche von mir entgegen. Oikawa sah über das Handtuch zu mir und ich konnte ihn grummeln hören.
„Das hast du vorhin auch super gemacht. Dieser Schmetterball durch die Arme vom Blocker“ Lächelnd trank das Ass.
„Bekommt jeder ein Lob nur ich nicht? Ich hab Iwa-chan die Vorlage dazu gegeben“ Ich nahm dem Setter das Handtuch ab und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Super Setter“ Stolz von meinem Lob hob er den Kopf. Der Pfiff erklang und ich sammelte schnell die Flaschen und Handtücher von allen ein. „Wir holen uns das zweite Set. Strengt euch an und arbeitet zusammen, dann werdet ihr es schaffen“ Coach Irahata sah sein Team streng an. „Naoko, willst du auch noch etwas zu dem Team sagen?“ Ich drückte die Flaschen an mich und sah jeden von ihnen Einzeln an. „Holt euch den Sieg“ Der Gesichtsausdruck der Jungs sprach Bände. Sie wussten genau was ich gleich sagen würde.
Tooru legte mir eine Hand auf die Schulter. „Wenn ihr verliert, zahlt Oikawa euch jeden eine Ramen“ Freundlich lächelte ich den Kapitän an. Er starrte mich an eher er sich auch zu seinem Team drehte. „Ich glaube an euch Jungs“
Grinsend machten sie sich auf den Weg zum Spielfeld. „Wir holen wir uns den Sieg!“


Das gegnerische Team war unglaublich stark. Tooru sah fertig aus und auch die anderen waren nicht mehr ganz Fit. Die Shiratorizawa Academy hatte ein verdammt starkes Ass und man sah das es Iwaizumi reizte. Beide waren genervt von ihm. „Wir müssen ihn stoppen, wir müssen...“ Noch einen Punkt und das Team würde verlieren. „Kommt schon Jungs! Ihr schafft es!“ Tooru blickte kurz zu mir und ein Grinsen erschien auf seinen Lippen.
„Ihr habt unsere Managerin gehört! Bringen wir es zu Ende!“
Sie grinsten alle und bereiteten sich auf die Verteidigung vor. Sie waren zwar im Ball besitzt aber sie wussten auch das, dass Team den Ball annehmen konnte. Tooru hatte Aufschlag und brachte den Ball auf die andere Seite. Wie vorausgesehen nahmen sie den Ball an und griffen an.
Das Team bereitete den Block vor und sprangen. Mehr bekam ich nicht mehr mit, denn auf einmal war da nur noch Schmerz. „Nao!!“ Der Boden kam näher und dann wurde es schwarz.
„Scheiße! Nao-chan! Hey, hörst du mich?! Oi!“ „Was ist passiert?!“ „Der Ball ist abgeprallt und genau auf sie zu geflogen!“ „Naoko!“ „Sie reagiert nicht! Ruft einen Krankenwagen!“ Leere umgab mich.



Das Erste was ich wieder mitbekam war...Schmerz. Mein Gesicht tat unglaublich weh. „Sie wird wach“ Meine Finger zuckten und eine warme Hand schloss sich um sie. „Hey Naoko...hörst du mich?“ Ich zwang mich dazu meine Augen auf zubekommen aber nur eins ging auf. Das andere blieb Schwarz. Wieso sah ich auf dem anderen Auge nichts?! Panik erfasste mich. „Ganz ruhig! Alles gut“ Panisch sah ich mich um und sah Oikawa.
Er sah grauenhaft aus. „Du machst mich fertig“ Wieder sah ich mich um. Ich war in einem Krankenzimmer.
Wieso war ich in einem Krankenzimmer? „Nao-chan?“ Ich blinzelte und sah wieder zu Oikawa. „Ich hab schon immer gewusst, das du mich umbringen willst“ Jemand lachte und Oikawa ließ seinen Kopf auf das Bett fallen. „Wenn wir ehrlich sind, es war Oikawas Schuld....“ Jetzt sah ich auch Iwaizumi. „Deine Eltern sind auf den Weg hier her. Weißt du was passiert ist?“ Ich umfasste die Hand von Tooru fester. „Ich weiß nur noch, das ihr euch auf einen Block vorbereitet habt...und dann ist da nichts mehr“ Seufzend rieb der Setter meine Hand an seiner Stirn.
„Der Ball ist beim Block abgeprallt wie gewollt aber er ist in die falsche Richtung abgeprallt. Er ist genau auf die Trainerbank zu geflogen und hat dich im Gesicht getroffen“ Deswegen fühlte es sich also an als wäre es Taub. „Als du nicht wachgeworden bist, hat der Coach einen Krankenwagen rufen lassen. Ich bin mit dir ins Krankenhaus gefahren und Shittykawa kam gleich mit dem ganzen Team nach.
„Du hättest ihn sehen sollen. Er ist wie ein panisches Hühnchen herumgesprungen“ Aber Tooru ging nicht auf die Sticheleien ein. Man sah ihm immer noch die Panik und Schuld an. „Es tut mir leid Naoko...ich hätte den Ball...“ Ich schnippte meinem Freund gegen die Stirn und er setzte sich gerade auf. „Ey, das tat weh“
Schmollend rieb er sich die Stelle und sah mich an. „Das heißt, ihr habt verloren“ Iwaizumi trat hinter Oikawa und verwuschelte ihm seine sowieso schon chaotischen Haare. „Das heißt, er schuldet uns allen eine Ramen“ Auch, wenn es weh tat zwang ich mich dazu zu lächeln. „Ich hätte gerne eine mit vielen Nudeln“ Mürrisch sah er zu Seite weg aber ich spürte das Zittern seiner Hand.
„Und natürlich extra Fleisch“ Jetzt drückte er sie fester und das Zittern hörte auf. „Dann bin ich ja schon bei einer Ramen pleite!“ Fing er an rum zu Nörgeln und ich tauschte mit Iwaizumi einen Blick. Sein Blick sagte, danke. Danke das ich Oikawa verstand.

~~~~~~~~~~~~~


„Also Oikawa.....“ Setzte meine Mutter zum Sprechen an und Tooru hob tapfer den Kopf. „Das Frühstück ist dir gut gelungen aber sollte ich euch nochmal erwischen....hat Naoko, Clubverbot und du wirst dich hier nie wieder Blicken lassen“ Schuldbewusst blickten wir zwei auf unsere Teller.
„Jawohl, Ms. Tachibana...“ „Ja Mutter“ Sie nickte uns an und fing an zu essen. Tooru und ich wechselten einen Blick und ich sah genau das es ihm nicht wirklich leid tat. „Aber ich bin froh das ihr wieder zusammen seit“ Die Aussage meiner Mutter ließ mich beim Essen innehalten.
Auch Tooru hörte auf zu Essen. „Wir also...“ Ich stockte. Waren wir wirklich wieder zusammen? „Ja wir sind wieder zusammen“ Mutter und ich blickten zu Tooru als dieser Seelenruhig weiter aß. „Schon ne längere Zeit wieder, wir wollten es nur niemanden sagen. Außerdem war ich wegen meinem Fuß immer recht beschäftig daher konnte ich nicht mehr kommen“ Ich fühlte wie mein Auge anfing zu Zucken. Dieser dreckige.... Siegessicher sah er mich nun an. Er denkt wirklich damit bekommt er mich zurück? Mit einer Lüge die er meiner Mutter erzählt?
„Probezeit...Kommt drauf an ob Tooru es endlich hinbekommt keinen Mist zu bauen“
Mutter lachte. Das würde er nächste Woche zu spüren bekommen und das nicht zu wenig.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast