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Petunia

von Yesaja
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Chris Evans Chris Hemsworth OC (Own Character) Robert Downey Jr. Sebastian Stan Tom Hiddleston
03.11.2020
03.10.2021
24
69.922
5
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Dieses Kapitel
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11.08.2021 2.666
 
Ju konnte den Weg hinunter zu den Garderoben mit geschlossenen Augen gehen, das Theater war schließlich ihr zweites zuhause gewesen.
Es war eine fast greifbare Stille, egal wohin sie auch ging. Sie konnte genau heraushören welche Klimaanlage gerade brummte und woher das Summen kam, das die alten Lichter von sich gaben. Sie ging nicht in die Garderoben, schließlich hatte sie da nichts zu suchen. Langsam und mit guten Gedanken beseelt, schlenderte sie am Büro von Robert vorbei. An der großen Wand hatte er viele Fotos hängen, die von seinen Schauspielern gemacht wurden und die großen Premiere Plakate in DIN A3 Format.
Vor Magnolia blieb sie stehen und seufzte schwer. Tom und sie sahen so verliebt aus, obwohl sie da noch gar nicht zusammen gewesen waren.
Mit starkem Herzklopfen und einem breiten Lächeln erinnerte sie sich an die Badewannen Aktion, die in diesem Zeitraum die Gemüter erhitzt hatte und wahrscheinlich eine der letzten Barrieren eingerissen hatte.
Zwischen den Privaten Fotos der ehemaligen Kollegen, sah sie ein Bild von Marry, die ebenfalls Mutter geworden war und mit ihrem Mann mittlerweile in Dublin wohnte und weiterhin Theater spielte. Diane und Christians Hochzeitsfoto und eines von Davie, ihrem Sohn.
Am Ende, nach The New Scrooge und einem Gruppenbild, entdeckte er ein Bild von Cecilie und Chris.
Robert hielt verdammt viel von Ceci und versuchte noch immer ihr eine neue Rolle zu verschaffen. Da sie aber angekündigt hatte, mehr in Amerika bei Chris sein zu wollen, suchte er dort kleine Rollen in Serien. Dass sie ihr Job Glück gefunden hatte, freute ihn zwar, aber er wollte dieses Talent und dieses „hübsche“ Gesicht weiterhin in verschiedenen Rollen sehen. Von Cecis Gastrolle in Chris Serien wusste er noch nichts, das wollte Ceci ihm sagen, wenn sie lief.
An der Fensterreihe, die sich in schmalen Streifen unterhalb der Decke auf zwei Meter erstreckte, sah sie, das Licht auf der Bühne war.
Kurzentschlossen lief sie zur Backstage, um sich dort etwas umzusehen.
Vorsichtig schob sie die Requisitenkiste zur Seite, um zur Bühne zu kommen. Die Sitzreihen waren nicht beleuchtet, das erkannte sie bei einem Blick zur Bühne.
Es waren nur die Spots zur Bühnenmitte eingeschaltet. Mit einem großen Knall stolperte sie auf die Bühne und vergoss beinahe etwas von dem Tee.
„Verdammt!“, fluchte sie und sah sich nach dem Gegenstand um, über den sie gefallen war. Tief holte sie Luft, roch das alte Holz, die schweren, staubigen Vorhänge und die Farbe der Hintergründe. An der Seite stand das alte Klavier, auf das sie zusteuerte. Ihre Pumps und den Becher stellte sie auf das geschundene Holz und klappte die Tasten auf.
Tom hatte ein Klavier im Wohnzimmer platziert und über daran immer mal wieder. Selbst konnte Ju nur wenige Töne ihrer Lieblingslieder, die ihr Ed Sheeran gezeigt hatte.
Mit den Fingern fuhr sie über die Schwarz-weißen Tasten, klimperte die Melodie von Without you und begann leise zu singen. Wie vor zwei Jahren, stand sie auch nun wieder auf der Bühne und sang. Immer lauter und mit immer mehr Gefühl, bot sie der leere ihre ganz eigene Version von Without you. Das Tränen folgten, wunderte sie schon nicht mehr. Schluchzend fragte sie: „Wo bist du nur?“

Aus dem Dunkel folgte ein leises: „Hier!“
Erschrocken drehte sich Ju zur Sitzreihe. Ihre Augen legten sich in schlitze, um etwas zu erkennen. So wie damals, saß Tom auch diesmal mittendrin und beobachtete.
„Tom?“, fragte Ju unsicher und doch erleichtert.
Der Schatten stand aus dem Sitz auf und bewegte sich zur Bühne. Je näher er kam umso mehr erkannte sie ihren Mann. Sein Gesicht war ebenso bedrückt wie ihres.
„Wo warst du? Ich… Es tut mir leid, wirklich! Ich...“ Tom hielt seinen Zeigefinger vor seine Lippen. „Shh shh, nicht. Ich habe versucht dich anzurufen. Morgan brauchte ihre Mom. Da ich dich nicht erreicht hatte, bin ich zu ihr gefahren und habe versucht sie in den Schlaf zu wiegen. Als ich im Restaurant anrief sagte man mir das du nicht da bist, deshalb kam ich hier her. Mein Smartphone liegt wohl noch bei Mo im Bett… Ich dachte dir ist alles egal Ju.“ Mit den Händen in den Taschen schaute er seine Frau an, die verzweifelter nicht hätte aussehen können. „Ducky, ich war dort! Wir haben uns so beeilt… Ich habe nur noch Proben bis zu den Konzerten, alles andere ist geregelt! Ich kam nachhause, du warst nicht da. Ich habe es vergessen!“, gestand sie ihm schluchzend. „Ich habe mich beeilt, das Kleid, du weißt doch noch, oder?“ Tom nickte und griff nach ihren Händen.
„Ich habe gewartet und bin dann hergekommen. Ich weiß nicht warum, aber ich bin hier. Hier an dem Ort, an dem alles begann!“
Tom umfasste ihre Wangen und küsste die bebenden Lippen, ehe sie weitereden konnte. „Wir haben beide Fehler gemacht Ju!“, wisperte er auf die zarte Haut.
Seine Agen waren geschlossen, seine Stirn stütze sich an ihre und schwer atmend flüsterte er ihr zu. „Wir müssen wieder ein Team werden Ju! Ich weiß das ich dich sehr liebe und mein Leben mit dir teilen möchte, aber nicht so wie es war. Ich bin gerne Ehemann und Vater, aber ich bin eben auch ein Leidenschaftlicher Schauspieler und Produzent!“
Ju nickte und zog ihn an seinem Hemd an sich. „Es tut mir leid!“, hauchte sie ihm entgegen und presste ihm ihre Lippen auf.
Sie küsste ihn mit all ihrer Liebe, der Leidenschaft und der Sehnsucht, die sie empfand. Gerade als Tom seine Finger fest in ihren Po krallte, wechselte der Spot in ein warmes, grünes Licht. Beide sahen auf und lachten. Für den Rest, verzogen sie sich dann doch lieber hinter die Bühne, in Ceci altes Reich.



„Eleyna, stell dich doch nicht so an! Ich habe dir Angeboten alleine zu fahren, dass wolltest du nicht, also jammre jetzt auch nicht!“ Eleyna schnaubte nach Cecis Ansprache.
Sie hatte nicht damit gerechnet, dass sie nach einer durch Stau und einer Pipipause, dreistündigen fahrt, auch noch klettern musste. Das Filmteam hatte sich eine Stelle ausgesucht, zu der die beiden über ein Stück mit Felsen und Wasser klettern mussten. Nichts aufregendes, schließlich kam das Team mit schwerer Technik den Weg entlang.
Aber da Eleyna auf ihre Absätze nicht verzichtet hatte, war es etwas beschwerlicher.
„Wenn du schon mal hier bist, möchte ich auch Zeit mit dir verbringen. Ich muss nächste Woche wieder arbeiten!“, meckerte sie in Cecis Richtung.
Doch diese winkte nur ab und lief weiter. Es dauerte auch nicht lange, bis die beiden Frauen das Set erreicht hatten.
Leise liefen sie bis zur Begrenzung, an der sie warten mussten. Neugierig sahen sie den Schauspielern zu. Eleyna kontrollierte zwischendurch ihre Frisur und das Make-up. Blamieren wollte sie sich nun auch nicht. Die Maskenbildnerin erkannte Ceci und brachte den beiden eine kalte Flasche Wasser.
„Hey wie geht’s?“ Ceci lächelte und nahm die Flasche dankend an. „Hallo Gena, lange nicht gesehen. Wie läuft es denn so?“, begrüßte Ceci Sebs Maskenbildnerin mit einem freundlichen Lächeln und der einen oder anderen Schweißperle auf der Stirn.
„Wir kommen gut voran würde ich sagen. Seb ist gut in die Rolle gekommen, sagt er. Du kennst ihn. Sie haben noch 10 Minuten bis zur Pause, wenn ihr wollt könnt ihr zum Zelt gehen, dann steht ihr nicht in der Sonne.“ Eleyna war die erste, die Richtung Schatten unterwegs war, zum Erstaunen der Security, die die Absperrung noch nicht ganz geöffnet und schon Eleynas lange Haare im Gesicht hatte. Ceci nutzte die Gelegenheit und schickte Chris ein Selfie.

>> Sind am Set angekommen. Ich vermisse dich sehr und wünschte, ich könnte dich hier bei mir haben! Knuddel Dodger von mir. Kuss Ceci <<

Sehnsüchtig schnaufte Ceci aus. Es war schon verrückt, wie sehr sie Chris vermisste. Ein ihr unbekanntes Gefühl, das sie aber niemals mehr missen wollte! Sehnsucht nach ihrem Freund. So schön wie schmerzlich. Eleyna sah ihr sofort an, an wen sie dachte und kicherte. „Na, sind wir wieder mit den Gedanken bei Captain America?“ Ceci lächelte verlegen und nickte. „Ja! Ich vermisse ihn wahnsinnig. Ich weiß gar nicht, wie das in Zukunft laufen soll. Er in Amerika, ich in England und nur Zweitweise bei ihm. Ich werde ja jetzt schon vor Sehnsucht nach ihm zerrissen… Ich halte das nicht auf Dauer aus!“
„Gibt’s ein Problem? Hallo Schönheit, wie geht’s?“, tauchte Sebastian neben Ceci auf und strahlte.
„Großes vermissen! Sie vermisst den großen Blonden!“, antwortete Eleyna und blinzelte ihn dank der hinter Sebi befindlichen Sonne an.
„Und du bist?“, grinste dieser zurück. „Eleyna, Cecis Stiefschwester. Freut mich dich kennenzulernen!“ „Und mich erst!“ Die beiden gaben sich die Hände und schauten sich freundlich an. Ceci grinste nur und stand dann auf. „Darf ich auch mal Hallo sagen?“ Sebi riss sich von seinem Blick los und sah auf Ceci hinunter.
„Hey Kleines!“ „Ach hör schon auf“, lachte Ceci und nahm Sebi in den Arm. „Schön dich wiederzusehen! Wie läufts?“
„Super! Ich bin gut in die Rolle hineingekommen und ich habe meinen Spaß. Hoffentlich sieht man das im Endergebnis auch. Und bei euch?“
Seb sah von Ceci zu Eleyna und zurück. „Du hast es ja gehört. Aber neben dem vermissen, bin ich froh hier zu sein, meinen Dad wieder in die Arme nehmen zu können und über all das zu reden, was zwischen uns stand. Und auch der Zicke da drüben habe ich verziehen.“ Sebi sah erneut zu Eleyna, die sich ihre Sonnenbrille auf die Nasenspitze gezogen hatte und pikiert schnaubte, aber dann laut anfing zu lachen. „Dazu kann ich nur sagen, dem großen blonden geht es genauso! Er hat mir geschrieben und in meiner Nachtschicht am Set, hatte ich die Gelegenheit mit ihm zu reden.“ Schelmisch lächelte er Ceci an.
„Und?“, fragte sie neugierig. „Nichts und! Männergespräche gehen euch nichts an!“ Boah, wie Ceci diesen Satz hasste.
Das war schon bei Chris und Tom so gewesen, dass sie immer Andeutungen machten, aber nicht mit der Sprache rausrückten.
„Ein Männerding, oder? Frauen an ihrer empfindlichsten Wurzel packen und dann zappeln lassen.“
„Empfindlichsten Wurzel?“ Sebastian hob eine Braue an und grinste. „Neugier!“, erklärte Ceci und schnappte sich ihre Flasche Wasser.
Sebastian hatte die Hände am Gürtel und ließ den Kopf lachend sinken. „Ja, verstehe. Sorry. Aber was anderes, habt ihr Zeit? Dann würde ich euch zum Essen einladen! Wir drehen hier noch circa 2 Stunden, dann wird abgebaut.“ Ceci nickte und zwinkerte Eleyna zu. „Da sind wir dabei!“
„Dann würde ich sagen, ich lass mich gerade frisch machen, trinke mit euch noch einen Kaffee und verschwinde dann wieder. Ihr könnt hier warten oder aber wir treffen uns in etwas zweieinhalb Stunden in der Stadt. Ich schreib dir den Namen gleich.“
„Okay, aber noch bleiben wir!“

Sebastian hatte die Damen in seiner Pause gut unterhalten und Gena darum gebeten, sich um deren Versorgung zu kümmern. Eine Stunde saßen sie im Schatten und sahen dem Cast zu, wie sie ihren Rollen leben einhauchten. Dank der Sahara ähnlichen Hitze, die sich immer breiter machte, entschieden sie sich allerdings, in der Stadt zu warten. Mit einem Eis bewaffnet, liefen sie durch die Straßen, in der Nähe des Diners, in dem sie sich treffen wollten.
„Und, bereust du es mitgekommen zu sein?“ Neckisch grinste Cecie über ihr Eis hinweg. Eleyna, die mittlerweile einen Hut aus dem Auto geholt hatte, lecke jedoch genüsslich an ihrem Frozen Joghurt, ohne der Tonlage ihrer Stiefschwester Beachtung zu schenken. „Für Eis und ein kostenloses Essen, bin ich versöhnt!“
„Du wirst Seb mögen! Du hast doch bereits über seine Erzählungen gelacht. Das wird ein netter Nachmittag, das weiß ich!“ Eleyna schielte ihre Schwester kurz an und lächelte. „Ich habe mich bis dato immer gut mit den Menschen verstanden, die du mochtest.“
„Erinnere mich nicht daran!“ Blitzartig huschte die Erinnerung an Eleynas Fehltritt in Cecilies Kopf. „Du weißt das mir das leidgetan hat! Tut es auch noch immer, aber er hat gesagt, ihr wärt nicht mehr zusammen!“ „Heute interessiert mich das auch nicht mehr, aber damals... Man macht sich nicht an den Ex seiner Schwester oder besten Freundin ran!“
„Ich weiß. David hatte aber dieses gewisse etwas...“ Seufzend drehte sie den kleinen Löffel in ihrem Mund. „Schon klar! Solange du meinen Freund in Ruhe lässt, solls mir egal sein.“ „Du bist doch bescheuert!“, kicherte Eleyna. „Ich sag ja nur!“
„Niemals CC, niemals!“, hob Eleyna zwei Finger nach oben. Ihre fast Pechschwarzen Längen, wehten mit der heißen Luft in ihr Gesicht, legten sich über die Sonnenbrille und das schmunzelnde lächeln.

Seb verschwand nach dem Dreh in den Trailer, der am Stadtrand wartete und duschte sich schnell ab und zog sich um. So staubig hätte er mit den Mädels nicht essen gehen können. In einer hellen Jeans und einem T-Shirt, tauchte er zur Verabredeten Zeit am Diner ein. Die Frauen saßen allerdings schon drin und kicherten.
„Da kommt er ja! Na, fertig für heute?“, deutete Ceci in Sebastians Richtung. Eleyna drehte sich zur Tür und sah, wie Seb auf sie zulief. So befreit von Staub und seinem Filmmakeup, sah er gar nicht mal so übel aus. „Hey ihr zwei. Nein nicht ganz, heute Abend muss ich noch mal ran. „Habt ihr schon bestellt?“
„Nein, wir wollten warten. Setz dich.“ Ceci deutete neben Eleyna, die etwas mehr in die Mitte rutschte. So saß sie in dem C Förmigen Ledersitzeck, zwischen den beiden.
„Die Kellnerin schnappte sich ihre Kaffeekanne und eine weitere Tasse und schwang ihre Kurzen um die Theke herum zu dem Tisch, an dem die drei saßen.
„Hallo hübscher, kann ich dir Kaffee einschenken?“ Seb sah zu der Frau, die seine Mutter hätte sein können, rauf und schenkte ihr sein schönstes Lächeln.
„Sehr gern! Und dann würden wir gerne die Karte haben, um uns etwas von ihrem köstlichen Essen bestellen zu können!“ Lucille schmunzelte.
Seb und das Team waren seit 3 Tagen in der Stadt und er war jeden Tag mindestens einmal da. „Geht klar. Wollt ihr auch noch oder lieber etwas anderes?“, blickte sie dann zu Cecilie und Eleyna. „Wasser bitte!“ „Und für mich eine Grape Soda!“, grinste Ceci breit. „Kommt sofort!“
„So, wie gefällt es dir denn hier C? Du bist doch eher das trügerische England gewohnt, oder?“, nippte Seb an seinem Kaffee. Seufzend ließ sich Cecilie zurückfallen.
„Bei uns ist es zwar auch warm, aber das hier wäre mir irgendwie zu heiß! Ich frage mich ja, wie Eleyna und Dad das schon so lange aushalten.“ Sebis Blick ging zur dunkelhaarigen neben sich. „Wohnt ihr schon lange hier?“ „6 Jahre!“, nickte sie und presste die Lippen aufeinander. Sebi sah die beiden an und besann sich, dass Cecilie ihm von einem Streit erzählt hatte. „Was wollt ihr essen? Ich kann die Burger empfehlen!“, grinste er daher und reichte ihnen die Karten, die Lucille gebracht hatte.
„Aber um die Frage zu beantworten“, setzte Eleyna erneut an. „ja es ist eine Herausforderung, wenn man neu ins Land kommt, aber ich habe mich daran gewöhnt und für Dad haben wir die Klimaanlagen.“ „Ich glaube sonst könnte ich auch nicht schlafen!“, kicherte Ceci und steckte ihre Nase wieder in die Karte.
„Darf ich fragen was du so Beruflich machst?“ Seb legte seine Karte zur Seite und setzte die Tasse an seine Lippen. „Ich habe etwas gemodelt als ich herkam und bin als Journalistin für einen kleinen TV-Sender durch die Städte gezogen. Seit drei Jahren bin ich fester Bestandteil von Good Morning Sydney.“ Sebis Stirn raffte sich.
„Oh wow. Ich habe dich noch nie gesehen. Aber finde ich toll!“ Eleyna lachte amüsiert. „Das liegt daran, dass ich nur in Australien bekannt bin. Es ist ein mittelgroßer Sender. Allerdings habe ich ein Angebot bekommen eine eigene Sendung zu moderieren. Dann würde ich bei roten Teppichen mit den Stars sprechen. Und im Studio über sie reden.“ „Also auch über mich?“ „Wenn du in einem Film mitspielst, der für uns interessant ist, dann ja. Sonst muss ich dich leider enttäuschen.“
„Dann muss ich mich wohl anstrengen was.“
Ceci beobachtete die beiden und verkniff sich ein breites Grinsen. So rein optisch sahen sie ja schon gut zusammen aus und dieses indirekte geflirte.
Heimlich machte sie ein Foto von ihnen. Das würde sie noch etwas beobachten.
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