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Petunia

von Yesaja
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Chris Evans Chris Hemsworth OC (Own Character) Robert Downey Jr. Sebastian Stan Tom Hiddleston
03.11.2020
03.10.2021
24
69.922
5
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08.02.2021 2.373
 
Vollbepackt mit dem bestellten Essen, standen beide pünktlich vor dem Hause Hiddleston.
„Doch, wenn ich es dir doch sage!“, kicherte Ceci als Ju die Tür öffnete. „Guten Abend die Herrschaften, kommt rein in die gute Stube.“ „Folg mir ins Esszimmer, da kannst du Ju immer noch begrüßen!“, wies sie Sebastian an, der ich auch prompt folgte.
„Was habt ihr denn da alles mitgebracht?“ Tom war gerade die letzten Stufen heruntergekommen, als die beiden die Tüten abgestellt hatten. „Du weißt doch was ich bei Alan immer esse!“, grinste Ceci verlegen.
„Diese Frau hat immer Hunger! Ich frage mich jedes Mal, wo sie das alles hinsteckt!“, lachte Tom und ging auf die beiden zu. Ceci gab er ein Küsschen auf die Wange und Seb eine Männerumarmung. „Schön dich mal wieder zu sehen! Wie geht es dir so? Darf ich dir meine Frau Judith vorstellen?“ Tom legte seinen Arm um Jus Taille und gab ihr einen Kuss auf die Schläfe.
„Hallo Judith, ich bin Sebastian. Schön dich auch mal kennenzulernen. Mir geht es so weit gut. Ich bin gesund und habe viel Arbeit, was will ich mehr?“ „Das reicht ja für den Anfang!“, zwinkerte Ju.
„Du kannst mich übrigens Ju nennen, das Machen alle. Setzt euch!“ Tom und Judith packten das Essen aus und reichten es an die beiden weiter. Mit Tellern und Besteck, setzten sie sich dazu und jeder nahm sich etwas von dem, was auf dem Tisch stand.

„Wie habt ihr drei euch eigentlich kennengelernt?“, fragte Sebastian im Laufe des Abends. Sie hatten sich mit Wein und Alkoholfreien Getränken, ins Wohnzimmer verzogen und über diverse Projekte gesprochen, die die Männer und ihre Kollegen in der Vergangenheit gehabt hatten.
Ju und Tom sahen sich lächelnd an. Ceci holte tief Luft und Griff sich ihr Glas. „Der junge Mann kam in unser Theater und hat sich nicht nur unser Stück, sondern auch unsere Hauptdarstellerin geschnappt!“ Die drei sahen sie mit geweiteten Augen an.
„Na das klingt ja abenteuerlich!“, lachte Seb. „Hör ihr nicht zu, das macht sie immer!“, kicherte Ju und umklammerte Toms Hand. „Es ist die Abkürzung der Geschichte, oder nicht?“, grinste Ceci und schenkte sich Wein nach. „Total unromantisch und viele Details und Tränen auslassend, ja!“, seufzte Ju und zwinkerte ihrer Freundin zu.
„Weißt du, die beiden haben einen Eiertanz aufgeführt, bis die sich mal getraut haben, darüber nachzudenken, ob sie sich verknallt haben. Ohne mich, wären die nie zusammengekommen!“ Tom räusperte sich mahnend und kicherte.
„Später, aber wir wären!“ „Okay, okay, dann habe ich dafür gesorgt, dass es schneller ging. Ist ja auch egal!“
„Stimmt, am Ende ist es egal!“, stimmte Sebastian zu.
„Ich wollte wirklich nur das Theaterstück bewerten und in der zweiten Hälfte eine Rolle übernehmen. Ich hatte überhaupt keine Zeit dafür. Doch direkt am ersten Tag, habe ich auf der Bühne eine Schauspielerin gesehen, die eine Wahnsinns Ausstrahlung hatte und hat. Zudem noch eine wunderbare Stimme besitzt und mich mit ihrem Auftreten, ihrem Charme und den hübschesten Augen der Welt um den Finger wickeln konnte. Das Einzige was sie nicht konnte, war, glück für mich, Liebesszenen und Küssen. Du konntest zusehen, wie sie sich komplett anspannte und gequält aussah!“, erklärte Tom.
„Und du küsst sie einfach, oder was?“, lachte Seb. „Ja hat er!“, deutete Ceci mit dem Weinglas in die Richtung der beiden. „Ich dachte der macht ernst, aber es sah nur so aus!“, schmunzelte Cecilie. „Chance genutzt, würde ich sagen!“, schaute Sebastian Ceci an. „Da ist er nicht der einzige würde ich sagen. Ich frage mich ja echt, was Loki und Cap an sich haben“, scherzte er und leerte das Glas.
„Na komm schon, auf Bucky fliegen sie doch auch wie die Motten ums Licht! Einen Hübschen Mann kann auch eine Böse Rolle nicht die Chance nehmen, guck dir den an!“ Cecilies Finger ging in Toms Richtung. „Na, ich kann mich über Fans nicht beschweren, aber das wars.“ „Schade, ich stehe nur auf Blonde Männer, sonst würde ich dir zeigen, wie der britische Charme funktioniert!“ Alle drei blickte Cecilie schockiert an, doch die Prustete laut los.
„Das war ein Witz! Außer das ich auf Blonde Männer abfahre!“, seufzte sie den Teil des Satzes aus.
„So ein ärger aber auch!“, lachte Seb. „Ich habe keinen festen Typ. Es muss einfach passen. Vielleicht habe ich ja in Down Under Chancen.“ „In Australien?“, fragte Ju und legte sich in Toms Arme. „Ja, ich fliege in zwei Wochen runter für neue Dreharbeiten.“ „Wohnt da nicht deine Schwester?“ Jus Blick ging zu Cecilie, die ziemlich genervt ignorierte, was Ju gesagt hatte.
„Noch jemand Wein?“, hob sie die Flasche an.
„Du hast eine Schwester?“ Sebastian horchte auf, meinte dies aber eher scherzhaft.
„Eleyna ist meine Stiefschwester. Sie lebt mit meinem Dad und ihrer Mutter seit vier Jahren dort. Ich habe keinen Kontakt mit ihr.“
„Oh, das klingt nicht gut.“ Sebastian war es etwas unangenehm. „Schon in Ordnung! Mein Dad hatte in der Woche, in der sie Auswandern wollten, einen schweren Unfall und ist im Rollstuhl gelandet. Die beiden mussten fliegen und dort alles erledigen, was mit dem Umzug und dem Anmelden zu tun hatte. Ich habe mich hier um ihn gekümmert und organisiert, dass er eine Reha bekommen kann. Seine Ex Olivia, also Eleynas Mutter kam 6 Wochen später; da hatte er gerade die wichtigsten OPs hinter sich und sagte, dass er hier keine Reha macht, sondern in Perth. Sie hat mir hier die Hölle heiß gemacht, weil ich wollte, dass er hierbleibt. Die beiden hatten keine Beziehung, also warum sollte er dringend mitgehen? Eleyna kam ein paar Tage später, um ihre Mutter zu unterstützen. Sie wolle Dad bei sich haben und sie könne sich ja besser um ihn kümmern als ich, da meine WG im 4. Stock ohne Aufzug läge und ich dauernd unterwegs wäre.
Okay, unrecht hatte sie damit nicht, aber ich hätte was Neues gefunden, während der Reha. Das wollte sie nicht hören. Wir haben uns gestritten bis aufs Blut und am Ende ist sie mit ihrer Mutter abgeflogen und hat meinen Dad nachfliegen lassen, als er transportiert werden konnte. Seitdem habe ich beide nicht mehr gesehen. Und dabei hatten wir trotz aller umstände immer ein gutes Verhältnis! Sie ist zwei Monate jünger als ich. Mein Dad oder unser Dad hatte unsere Mütter kurz nacheinander kennengelernt und dachte sich, warum eine, wenn auch zwei gehen. Er war halt Jung und Dumm.
Eleyna und ich sind wie beste Freudinnen aufgewachsen, da wir im gleichen Dorf wohnten. Erst als ich nach London kam, haben wir uns voneinander entfernt. Sie sind ein paar Jahre nach uns hergezogen. Wir waren dann, wie Schwestern sein sollten.“
Ceci ließ ihren Kopf hängen und knibbelte an dem Saum ihres Kleides.
„Ich weiß nicht, ob ich sie wiedersehen will, aber alle, inklusive Ju, wollen das ich mit ihr rede.“
Ju war erstaunt, wie der Wein Cecis Zunge gelockert hatte. Eigentlich sprach sie nicht darüber und schon gar nicht mit Menschen, die sie nicht gut kannte.
„Das tut mir sehr leid!“, legte Seb seine Hand auf Cecis. „Das muss es nicht, wirklich. Tom sah was Sebastian tat und kniff Ju in die Seite. Ju hatte allerdings schon gesehen, was er ihr zeigen wollte und schoss direkt hoch.
„Ich hole mir ein Eis, du auch CC? Was macht eigentlich Chris?“
Seb zog sich zurück und lehnte sich in den Sessel und ließ seine Arme auf den Lehnen ruhen.

Ju schaffte es, die Stimmung zu drehen und den Abend so weiterzuführen, wie er bisher verlaufen war. Die vier lachten auch schnell wieder und amüsierten sich bis spät in die Nacht hinein. Es war bereits halb drei, als das Taxi die zwei Besucher vor dem Haus einsammelte und zum Haus fuhr, in dem Ceci wohnte. „Warten sie kurz, ich bin sofort zurück!“, wie Sebastian den Fahrer an und begleitete Ceci ins Haus. „Danke, ich glaube ich hätte nach der fahrt jetzt etwas länger gebraucht, um hochzukommen!“, kicherte Cecilie und suchte nach dem Schlüsselloch. „Zu viel Wein bekommt den wenigsten.“
„Mir macht das eigentlich nicht viel, aber ich habe seit der Verlobung der beiden, keinen Alkohol mehr getrunken und wenn, dann nur ein halbes Glas.“ Die Tür öffnete sich irgendwann und Ceci fiel hinein. Als das Licht anging, blinzelten beide.
„Danke für den schönen Abend, das können wir gerne wiederholen, aber dann mit Evans!“, lächelte Stan und reichte CC die Hand. „Finde ich auch!“, gab Cecilie ihm ihre Hand und verabschiedete ihn mit einem Küsschen auf die Wange.

Das Taxi hatte, während er oben gewesen war, am Straßenende gewendet und sich gegenüber des Hauses auf den Parkplatz gestellt. Als Sebastian wieder auf die Straße trat und sich nach dem Taxi umsah, entdeckte er auf einem Moped, einen Fotografen. „Na herzlichen Glückwunsch Stan, hoffentlich hat er mich nicht erkannt!“, rückte er seine Basecap tiefer ins Gesicht.
Der Fotograf sah sich um und fuhr dann laut knatternd davon.

Zum Frühstück trafen sich Tom und Seb im Hotelrestaurant. Mit dabei, die Kopfschmerzen des Todes! „Ich sage dir, das nächste Mal, wenn du zum Essen kommst, bleibt der Rote im Keller!“ Seb lachte nur. „Das wird sich Cecilie sicherlich auch denken. Ihr beide habt es aber auch gut gemeint gestern!“
„Da meine Frau keinen Alkohol trinkt, habe ich nur noch selten die Gelegenheit die edlen tropfen zu trinken.
Und sei Morgan da ist, will ich das auch gar nicht.“ Nickend schmunzelte Sebastian. „Verstehe ich! Sie ist übrigens total süß! Kommt aber mehr nach ihrer Mutter!“, feixte er zwinkernd. „Liebend gerne!“, grinste Tom.
„Aber da wir eben Cecilie erwähnten. Ich will ehrlich sein Sebastian. Ceci ist derzeit dabei ihren Platz im Leben zu finden. Viele Tiefschläge haben sie verändert und Chris war die ganze Zeit für sie da. Bei den beiden entsteht gerade etwas und ich weiß nicht, ob es da so gut ist… “ Tom schlängelte sich um eine direkte Aussage und irritierte Seb damit völlig.
„Tom, was willst du von mir?“
„Das mit dir und Cecilie war arg Flirty, findest du nicht? Das du dazwischen funkst, finde ich weniger gut gelungen!“
Seb lehnte sich mit einem breiten lächeln zurück und rührte in seinem Kaffee.
„Du glaubst das ich scharf auf sie bin!“ Tom nickte stumm.
„Da kann ich dich und alle anderen beruhigen. Cecilie ist eine liebe und süße, ich mag sie wirklich, aber da ist absolut nichts!
Wir machen scherze miteinander und verstehen uns gut. Wir haben uns gestern das erste Mal gesehen und dafür klappt das schon ziemlich gut, aber das wars auch! Ich habe gestern schon zu mir selbst gesagt, wenn Chris sie nicht klar macht, ist er ein Idiot!“
„Die beiden stehen sich selbst im Weg!“, schnaufte Tom erleichtert auf.
„Sie sehen sich jetzt auch eine Weile nicht. Chris dreht noch 8 Wochen an der aktuellen Staffel. Cecilie hat uns erzählt das sie eine neue Arbeit gefunden hat und wird dort in den nächsten Wochen eingearbeitet. Irgendwo oben an der Küste.“
„Und jetzt ist ihr Telefon wahrscheinlich kaputt, was bedeutet, er erreicht sie nicht.
Du kennst ihn Tom, wenn auch nicht so gut wie sie wahrscheinlich!“, presste er die Lippen zusammen.
„Evans ist ein Typ von Mann und hat ein Sicheres Auftreten, eine Ausstrahlung und Selbstbewusstsein, da können sich andere eine Scheibe abschneiden, aber das gilt nur im Job und bei seiner Familie und Freunden.
Bei Frauen ist er ein totales Weichei. Unsicher und schnell abgeschreckt.
Wenn er sie jetzt eine Weile nicht erreicht, weiß ich nicht, ob das so gut ist.“
„Dann werden wir Ceci mal daran erinnern, dass sie ihm bescheid sagt!“, merkte Tom an und leerte seine Tasse.

Im Hause Hiddleston saßen zwei Freundinnen gemeinsam mit einer sabbernden Mini Ausgabe des beliebten britischen Schauspielers am Esstisch und tranken ebenfalls eine Tasse Kaffee. Cecilie verspürte zwar den drang eine Kopfschmerztablette nehmen zu müssen, wollte Ju den Spruch: „Ich habs dir doch gesagt!“ nicht gönnen.
„Da du ja jetzt nicht mehr mit leerem Magen hier sitzt, was geht da bei Stan und dir?“ Cecilie spuckte den Kaffee über den Tisch und blickte Ju mürrisch an. „Spinnst du? Wir haben nichts laufen. Wir kennen uns auch erst seit gestern.
Du hast vielleicht Ideen!“ „Ja Entschuldigung, wenn man euch so gesehen hat gestern. Wie er nach deinen Händen greift und dich tröstet. Ohne Mist CC, das hätte jeder gedacht!“ „Mag sein, aber da ist nichts! Er ist nicht mal mein Typ! Wir verstehen uns nur gut, das wars.“
Ju verzog das Gesicht ein wenig. „Guck nicht so, ich sage die Wahrheit! Sebastian ist ein hübscher Mann, aber nicht mein Typ! Außerdem habe ich mich bereits für einen entschieden. Ich weiß nur nicht ob es die richtige Entscheidung sein wird.“
„Cap?“, sagte Ju mit sanfter Stimme. Ceci nickte nur und wischte die aufkeimende Träne weg, die sich im Augenwinkel breit machen wollte. „Ich habe in Irland viel darüber nachgedacht und verdammt, er tut mir so wahnsinnig gut!
Diese Schmetterlinge in meinem Bauch haben sich vermehrt und auch wenn ich viel Riskiere, ich will das versuchen!“
„Hast du es ihm gesagt?“
„Nein, ich möchte das Persönlich machen und nicht am Telefon! Außerdem geht das nicht mit einem kaputten Smartphone!“
„Hast du seine Nummer im Kopf?“ Ju zog ihr Smartphone aus der Jeans.
„Nein, ich habe alle Nummern auf der Karte.“
„Hier, dann ruf ihn an und sag ihm Bescheid!“

Ju konnte zusehen, wie sich Cecis Muskeln anspannten und das Gesicht in eine Fratze legte. Cecilie und Telefonieren, das waren zwei Welten. „Er geht nicht ran!“, jammerte sie mit Jus Handy am Ohr und knabbert an ihrem Fingernagel.
„Dann warte, bis die Mailbox rangeht und sag ihm Bescheid!“
Cecilie nickte nur und wartete. Irgendwann brach tatsächlich das Gespräch ab und die Bandansage ertönte.

„Hy Chris, ich bins Cecilie. Ich wollte dir nur sagen das mein Handy einen Wasserschaden hat und du mich eine Weile nicht erreichen kannst. Ich bin in den nächsten Wochen an der Küste für die Einarbeitung in meinen neuen Job. Ich würde mich dann melden, sobald ich ein Ersatzhandy habe! Ich hoffe bei dir…“ räusperte sie sich kurz und blickte verlegen zu Ju hoch, die sich grinsend zu Morgan drehte. „also ich meine, ich hoffe dir geht es gut und wir können bald reden. Okay, dann hören wir uns hoffentlich bald. Bye!“

„Seit wann bist du so schüchtern!“, fragte Ju. „Eigentlich überhaupt nicht, aber es ist mir doch noch etwas unangenehm, das ich abgehauen bin!“
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