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Our new neighbours

von wickwack
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / FemSlash
Aubrey Posen Beca Mitchell Chloe Beale Stacie Conrad
02.11.2020
11.08.2022
170
338.618
17
Alle Kapitel
371 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
04.11.2020 1.261
 
Es vergingen einige Tage in denen nichts sonderlich Spannendes passierte und die neuen Nachbarn hatten sich bisher auch noch nicht blicken lassen, sofern wir das beurteilen konnten. Am nächsten Morgen  jedoch schälte ich mich wie meistens eher müde aus dem Bett und schaute runter auf die Straße. Das war oft meine Morgenroutine. Keine Ahnung, wieso ich das immer tat, denn bisher war da nichts spannendes bei rumgekommen. Doch jetzt sah ich eine rote Corvette in der Auffahrt gegenüber stehen. Die neuen Nachbarn waren also endlich da und ich war dann doch beeindruckt von dem Wagen.
Die Corvette war eines meiner liebsten Autos. Daneben stand noch ein Chevy Suburban in Schwarz. Also Geschmack hatten sie auf jeden Fall.

Nicht, dass ich von Natur aus neugierig bin aber ich wollte sehr gerne wissen, wen wir gegenüber hatten. Sie mussten gestern Abend noch angekommen sein, denn als Jesse und ich nach Hause gekommen waren, waren die Autos noch nicht da gewesen. Ich wollte mich gerade wieder abwenden, als ich gerade noch aus dem Augenwinkel etwas bemerkte. In dem Moment ging die Haustür auf und ein Mann trat auf die Straße. Eindeutig sehr sportlich und seine Kleidung verriet mir sofort, was er beruflich machte. Soldat. Kurz überlegte ich noch ob Navy oder Army aber die Uniform ordnete ich dann eher dem Army Corp zu. Er öffnete den Kofferraum des Chevy und warf seine Army-Tasche hinein. Er sah wirklich gut aus und das Outfit machte einfach etwas her. Er schloss den Kofferraum und ging auf die Fahrerseite, doch wer ihm dann nach draußen folgte, ließ mein Herz kurz still stehen. Eine rothaarige Schönheit lief ihm in einem Tanktop und wirklich süßen Shorts, eingehüllt in einen seichten Bademantel nach und übergab ihm noch irgendwas, dass ich aber aus der Entfernung nicht definieren konnte. Die beiden gaben sich noch einen tiefen Kuss bevor er ins Auto stieg und davon fuhr. Der Ginger stand noch einige Momente in der Auffahrt bevor sie sich umdrehte und zurück ins Haus ging. Wow, sie ist meine Nachbarin?  Mich als beeindruckt zu bezeichnen wäre untertrieben. Sie war wunderschön.  

“Ist da was interessantes?” holte mich Jesse aus den Gedanken während er sich hinter mich stellte und liebevoll umarmte. Seine Hände glitten über meinen nackten Oberkörper und seine Lippen fanden meinen Hals. Normalerweise schlief ich nicht nackt aber wir hatten uns gestern noch einander hingegeben und es war unglaublich schön gewesen. Lächelnd ließ ich mich in seine Küsse hinein fallen und genoss die Liebkosungen meines Freundes. “Unsere neuen Nachbarn waren eben draußen.” drehte ich mich um. “ach die sind jetzt da? Okay...und? Was sind das so für Leute?” “ich hab sie nur von oben gesehen, mich nicht mit ihnen unterhalten." "Du bist doof Schatz. Was hast du für Beobachtungen gemacht?" "Also er ist bei der Army und fährt einen schwarzen Suburban.” “also ein Soldat?" Ich nickte. "Okay...und wem gehört dann die schicke Corvette?” “Ihr…” stieß ich leicht seufzend aus.
“Hab ich was verpasst?” begann er zu grinsen und gab mir einen tiefen Kuss. “Was? Nein, wieso?” “Weil dieses Seufzen bedeutet, dass du sie attraktiv findest.” “Du kennst mich viel zu gut Jesse.” Er lachte auf. “Hey, wie lange sind wir jetzt ein Paar?” “7 Jahre.” “Eben. Wenn ich dich jetzt nicht kennen würde, hätten wir was falsch gemacht. Also?” “Sie ist rothaarig und ist wirklich attraktiv. Mehr weiß ich leider noch nicht.” drehte ich mich wieder um und schaute auf die Straße in der Hoffnung, sie würde erneut vor die Tür treten aber wieso sollte sie? Sie zog sich bestimmt auch gerade an oder duschte gerade. "Leider ja?" nahm Jesse das aber als Anlass mir wieder sanfte, liebevolle Berührungen zukommen zu lassen. “Wir lernen sie schon noch kennen. Der Mann ist zum Dienst?” “Geh ich mal von aus, wenn er in voller Montur wegfährt oder?” “Ja, wahrscheinlich. Also ich bin gespannt, was sie so beruflich macht. Schlecht verdienen tun sie auf jeden Fall schon mal nicht bei der Karre." "Denke ich auch nicht. Wollen wir mal rüber gehen und uns vorstellen? Sie ist ja noch da." schaute ich mich nach hinten um. "Das haben wir bei den letzten Neuen in der Straße auch nicht getan. Du willst doch nur einen guten Eindruck hinterlassen, weil sie hübsch ist." "Gar nicht…" "nicht?" "Naja doch schon…aber darum geht es doch gar nicht. Ich hoffe einfach, mal wieder ne gute Freundin zu finden." "Du vermisst Stacie immer noch oder?" "Ja, sehr sogar. Auch nach der ganzen Zeit. Natürlich telefonieren wir ja miteinander aber ist ja nicht das gleiche." "Ich verstehe dich schon. Aber klar, können wir gerne machen. Aber wir sollten warten, bis ihr Freund oder Mann oder wie auch immer die beiden zueinander stehen wieder da ist." "Also Bruder schon mal nicht, sie haben sich geküsst." "So richtig oder…" "ja, so richtig." "Dann hast du Recht." "Weiß ich doch. Aber du hast auch Recht. Wirkt sonst creepy." "Ist doch deine Spezialität.” knabberte er grinsend an meinem Ohr.
“hey…” boxte ich ihm als Antwort erbost in den Bauch, musste aber auch lachen. “Gehen wir nochmal ins Bett mein Schatz? Gestern war wundervoll und ich würde diese Stimmung gerne noch ein paar Momente aufrecht erhalten.” warf ich ihm einen flehenden Blick zu. “So gerne ich würde...ich muss mich dann doch auch langsam mal fertig machen, wenn ich noch pünktlich sein möchte." küsste er meine Wange und löste sich von mir. "Keine Zeit mehr für mich?” “Leider nicht. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Aber interessant, wie eine hübsche Frau deine Lust entfachen kann.” nahm er mich auf den Arm. “Kennst mich doch. Ich bin dem hübschen Geschlecht nicht abgeneigt.” “Weiß ich Liebling und ich verspreche dir, dass du deine neu entflammte Lust an mir austoben darfst.” “hatte ich gestern keine entflammte Lust?" deutete ich auf den Ort des gestrigen Geschehens. "Doch, hattest du. Aber das Angebot steht trotzdem." 'Nehme ich sehr gerne an...Machst du heute wieder so lange?" "Mal sehen wie lange wir brauchen. Zaubern kann ich leider auch nicht. Musst du nicht auch ins Büro?" "Leider ja…" seufzte ich auf.
"Na komm, deine Kollegen sind doch super. Oder nicht?" "Schon aber Zuhause arbeiten fände ich viel entspannter." "Jaja…du willst doch heute nur hierbleiben, weil du die neue Nachbarin stalken willst." Staubte er seine Sachen zusammen. "Ich verpass dir gleich eine." Drohte ich mit dem Kissen. "Bis später schatz." Entwaffnete er mich mit einem tiefen Kuss. "frühstücken wir nicht mehr zusammen?" "Heute nicht... wirklich keine Zeit mehr. Außerdem müssten wir für ein ordentliches Frühstück auch mal wieder einkaufen." zwinkerte er mir zu. "Das wolltest du schon gestern, hast du jedenfalls gesagt." "Ich denke wir beide fanden den Grund, wieso ich es nicht getan habe, viel besser als einen gefüllten Kühlschrank." "Da hast du allerdings Recht. Ich schau mal, was ich besorgen kann, wenn ich auf dem Rückweg bin ja?" "Danke Schatz..dann einen schönen Tag." "Danke, dir auch. Wir sehen uns heute Abend." verschwand er aus dem Zimmer. Ich hörte ihn noch kurz im Bad und wenig später die Haustür. Ein Blick nach draußen verriet mir, dass er in seinen Wagen gestiegen war und jetzt zur Arbeit fuhr.
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