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Our new neighbours

von wickwack
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 Slash
Aubrey Posen Beca Mitchell Chloe Beale Stacie Conrad
02.11.2020
30.11.2020
19
32.929
8
Alle Kapitel
40 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
22.11.2020 2.158
 
Der Tag ging doch irgendwie schneller rum als ich erwartet hatte und ehe ich mich versah, saß ich bereits wieder im Auto auf dem Weg nach Hause. Von weiteren Nachfragen Jakes zu meinem Abend mit Chloe hatte ich mich dann doch bewahren können, was mir sehr gelegen kam. Ich fuhr auf unsere Einfahrt und sah, dass Jesses Auto nicht da war. Naja gut, manchmal kam er später als ich aber die Nachricht, die während meiner Fahrt gekommen war, verriet mir gegenteiliges. “Hey Schatz, gehe mit paar Kollegen noch was trinken, kann spät werden.” Ich konnte nicht umhin, dass sich ein kleines Lächeln auf meinem Gesicht bildete. So ein freier Abend allein zu Hause hatte auch mal was für sich. Ich schloss gerade meine Tür auf, als ich auch schon das charakteristische Brummen von Chloes Corvette vernehmen konnte. Also wartete ich ein bisschen und sah ihr zu, wie sie auf ihre Einfahrt fuhr. Sie stieg leichtfüssig aus ihrem Wagen und doch meinte ich zu erkennen, dass sie froh war, dass der Tag vorbei war. “Hey Nachbarin!” rief ich rüber und sie schaute sich nach mir um. “Becs! Hey! Das ist ja ein Zufall oder hast du mich abgepasst?” “Nein, bin auch gerade erst angekommen. Wenn das schon morgens nichts wird, dann immerhin Nachmittags oder?” lachte ich auf und zauberte auch ihr ein Grinsen ins Gesicht. “da hast du Recht.” waren wir uns beide entgegen gekommen und umarmten uns jetzt überaus innig. “Und? hast du es überlebt?” “Naja 8 Stunden im Büro…” “Sind besser als gar kein schlaf. Schon klar.” beendete sie lachend meinen Satz. “Und bei dir?” “Es war wirklich hart. Zum Glück haben wir Ruheräume, die ich heute mal ein bisschen mehr in Anspruch nehmen musste als sonst.” “Ruheräume ja?” “Ja, zum Ausruhen oder Schlafen. Wirklich schlafen. Wir sind hier nicht bei Grey’s Anatomy.” zwinkerte sie mir zu. “Soll heißen du hast wirklich noch nie darin deinen Spaß gehabt?” “das hab ich jetzt nicht damit gemeint.” wendete sie sich ab und holte ihre Tasche aus dem Kofferraum. “Aha, wusste ich es doch. Willst du das näher erläutern?" "Eigentlich nicht…" grinste sie mich wieder an. "Aber gut, es war mit meinem Mann und ja, es hat großen Spaß gemacht." "Ist doch super. Hey, hast du heute Abend noch was vor?” “Nein, nur noch auf die Couch und entspannen. Chicago ist mit einigen aus seiner Einheit unterwegs, da hab ich mal schön meine Ruhe.” “Jesse ist auch unterwegs. Willst du vielleicht rüberkommen? Eigentlich wollte ich auch meine Ruhe aber für dich würde ich ne Ausnahme machen.” Chloe legte den Kopf quer und begann nach einigen Momenten zu lächeln. “Sehr gerne. Stört es dich, wenn ich mir dafür was bequemes anziehe?” “Natürlich nicht, zieh an was du möchtest, gerne auch dein Evakostüm von gestern Abend." Chloe schaute mich kurz irritiert an bis sie meinen Scherz verstanden hatte. "Das hättest du gerne…"haute sie mir gegen die Schulter. "Kleiner Scherz. Machen wir es uns richtig schön gemütlich.” “Super. Ich geh noch kurz duschen und dann komme ich zu dir.” “Okay, ich bau schon mal das Knabberzeug auf. Was willst du trinken?” “Also ein Glas Wein würde nicht schaden aber mehr auch nicht. Danach bleibe ich bei Wasser.” “Ein Glas Wein, ist gebongt. Rot oder weiß?” “Rot wenn du hast.” “Okay, dann bis gleich.” umarmte ich sie aus einem Impuls heraus und küsste sie auf die Wange. “Wofür war der?” sah sie mich neugierig an. “Keine Ahnung, fühlte sich richtig an. Okay?” “Natürlich.” zwinkerte sie und drehte sich zu ihrer Haustür um. Schmunzelnd ging ich jetzt endlich auch ins Haus und stellte schon mal einige Sachen zusammen für unseren Mädelsabend. Mädelsabend, sowas hatte ich ewig nicht mehr. Mitten in meinen Vorbereitungen klingelte mein Handy. "Hey Stace…" Begrüßte ich meine beste Freundin. "Na Becs, was geht bei dir?" "Alles super. Ist es was dringendes? Meine Nachbarin kommt gleich." "Soso...so nah seid ihr euch also schon? Aber Beca, dass du so gut im Multitasking bist..." "Was? Wovon sprichst... Ach Stace, du nun wieder." Ich hörte ihr Lachen von der anderen Seite. "Aber ihr verbringt den Abend miteinander? Habt ihr doch gestern schon." "Ja, wir verstehen uns super, Jesse und ihr Mann sind beide nicht da, also machen wir einen Frauenabend." "Klar, dann viel Spaß. Nein, ist nichts dringendes. Wollte nur mal hören, wie es meiner Kurzen so geht." "Sehr gut, danke. Bisschen müde, hab die Nacht kaum geschlafen. Und bei dir?" "Alles super. Hab gleich noch ein Date." "Oh schön, kenn ich sie schon?" "Nein, du Dödel, ich sie doch selbst noch nicht persönlich...also Angesicht zu Angesicht. Aber sie ist heiß." "Danke, keine weiteren Fragen." "Man Becs, du bist aber auch spaßbefreit." "Ich hab genug Spaß mit Jesse." "Ja, mag sein aber immer nur die selbe Sightseeing-Tour ist doch auch irgendwann langweilig." "Stace, was willst du eigentlich jetzt von mir?" baute ich lachend nebenbei weiter alles für den Abend mit chloe auf. "Ich will dein Sexleben auf Vordermann bringen.” “Danke, da gibt es nichts...” “Wagt doch mal ein Abenteuer so wie wir damals." "Wovon genau sprichst du?" "Verführ deine Nachbarin. Du meintest doch, dass sie fantastisch aussieht." "Tut sie wirklich…" "siehst du." "Nein, ich werde Chloe nicht verführen." "Du kannst es nicht, gib es zu." "Und wie ich könnte meine Liebe. Ich will aber nicht. Ich möchte sie als Freundin. Außerdem hab ich keine Lust auf Stress, wenn sie mir danach böse ist. Sie ist ja verheiratet." "Deine Entscheidung. Naja, dann will ich dich nicht weiter aufhalten. Hab dich lieb Becs. Hoffe, wir sehen uns bald mal wieder." "Ja, hoffe ich auch. Ich hab dich auch lieb." küssten wir uns kurz durchs Telefon und legten auf. Kopfschüttelnd überblickte ich das Wohnzimmer.
Da jetzt aber alles bereit war, sprang ich auch noch schnell unter die Dusche und hatte mir gerade Slip und ein bequemes Top angezogen, als es klingelte. “Komme!” schnappte ich mir noch schnell eine Jogginghose und flitzte die Treppe runter. “Hey, komm rein.” öffnete ich die Tür und zog mir währenddessen die Hose an. “Multitasking oder was versuchst du da?” schaute mir Chloe amüsiert zu. “So ungefähr.” hatte ich mich endlich hinein gezwängt. “Stacie meint, ich könnte das gut.” Chloe schaute mich ein wenig fragend an, aber das wollte ich ihr jetzt nicht erklären. Ich schloss hinter dem Ginger die Tür und bat sie ins Wohnzimmer. Erst jetzt bekam ich Gelegenheit, meine Nachbarin zu bestaunen. Chloe sah wieder einmal richtig toll aus, auch wenn sie eigentlich ebenfalls nur eine Jogginghose und ein Top trug aber ihre rote Mähne faszinierte mich einfach an ihr und ihre Figur war wirklich atemberaubend.

“Wow, wirklich gemütlich eingerichtet.” entfloh es ihr, als sie das Wohnzimmer betrat. “Danke, wir fühlen uns auch richtig wohl hier.” “Glaub ich sofort. Wird noch ein bisschen dauern, bis es bei uns auch so wohnlich aussieht.” “Habt ihr schon einen Zeitplan?” bat ich sie zur Couch auf der sie sofort Platz nahm. “Schön wäre es...ich hab am Wochenende Dienst, also fällt das auch flach. dafür hab ich zwar Montag und Dienstag frei aber da kann Chicago nicht…” “Verzwickt.” “Ja, schon....erst das Wochenende darauf ist für uns beide frei. Also wird wohl da gestrichen und dann mal sehen, was wir so hinbekommen. Unsere Sachen stehen ja zum Glück warm und trocken und bis dahin muss das so gehen. Bisschen was konnte Chicago heute schon reinbringen und die Küche ist ja auch schon drin. Also leben können wir und einen Fernseher haben wir auch schon.” “und euer Bett?” “Morgen…” seufzte sie auf. “Wird auch echt zeit.” “Ja, stelle ich mir auf Dauer unbequem vor.” “Ist es auch. Stoßen wir an?” blickte sie zum Tisch wo die beiden Weingläser standen. “Selbstverständlich.” übergab ich ihr ihres und nahm mein eigenes auch in die Hand. “Oder willst du tauschen?” “Weil du mich vielleicht vergiften willst?” hatte sie meinen Gedanken erkannt und ließ mich lachen. “Ja, genau.” “Nein, ich vertraue dir.” “Mutig…” hielt ich ihr mein Glas hin und wir ließen sie kurz gegeneinander stoßen bevor wir beide einen Schluck nahmen. “Lecker!” war Chloe wirklich begeistert. “Schön, dass er dir schmeckt. Aber sag mal du konntest meinetwegen wirklich nicht schlafen?” Wollte ich es doch nochmal erfragen. “Ja, die halbe Nacht hab ich den Abend revue passieren lassen, hab an unsere Gespräche denken müssen und das hat mich einfach nicht einschlafen lassen. Hatte ich bisher auch noch nicht aber es war einfach schön mit dir.” “Oh ja, das fand ich auch. Freut mich umso mehr, dass wir diesen Abend auch wieder miteinander verbringen.” “da sagst du was. Hätte ich mir nicht besser wünschen können. Auf uns Becs.” hob sie nochmal ihr Glas. “Auf uns.” tat ich es ihr gleich. “Weißt du was gestern auch bewirkt hat?” wollte ich ihr jetzt ein Geheimnis anvertrauen. “Nein, was?” “Ich konnte gestern nicht, weil ich in Gedanken bei dir war.” “Was konntest du nicht?” “Einen Orgasmus bekommen.” flüsterte ich, in der Angst, es könnte jemand lauschen aber wer sollte das sein? “Dein Ernst? Und was sagt Jesse dazu?” “Er weiß es nicht, ich hab’s ihm...naja…” “Du hast ihm was vorgespielt?” “Ja, das hab ich noch nie tun müssen.” “Also ich hab’s bei Chicago auch schon getan.” “Wirklich?” “Na klar.” “Hat er es herausgefunden?” “Finden Kerle sowas jemals heraus?” nahm sie noch einen Schluck. “Nein, bisher hat das noch keiner.” “Eben...also nein, hat er nicht.” “Wieso hast du es denn getan?” “Ich wollte, dass er sich gut fühlt auch wenn ich nicht in der Stimmung war.” “Verstehe, so war es gestern bei mir auch.” “Aber ich hätte eigentlich gedacht, dass du nach gestern erst recht Lust auf Sex hast.” zwinkerte sie mir zu. “Chloe…” hauchte ich lachend gegen ihre Schulter, als ich verstanden hatte, was sie mir damit sagen wollte. “Du denkst also ich stehe auf dich?” “Wieso nicht? Ich würde es an deiner Stelle tun.” machte sie einen auf Diva und ließ mich schallend lachen. “Alles klar... Genug mit dem Thema sex für heute oder?” “Denke ich auch. Schauen wir noch was zusammen? Ich bin zu schlapp für anregende Konversationen auch wenn ich mich mit dir stundenlang unterhalten könnte.” “Wollte ich auch gerade vorschlagen.” “Fein, irgendwas worauf du Lust hast?” “Kennst du A Simple Favour?” “Nein, bisher nicht. Ist der gut?” “Hab bisher auch nur den Trailer gesehen. Habt ihr Amazon Prime?” “Hallo? ich wohne und lebe mit einem Filmfreak zusammen, natürlich haben wir das. NIcht nur das. Netflix natürlich auch.” “Dann such ihn mal raus.” Gesagt, getan. Ich schaltete ihn an, als Chloe nochmal auf Pause drückte. “Alles gut?” “Ja, alles super. Hast du ne Decke hier?” “Wozu das?” “Zum gemütlich machen.” “Chlo, wenn wir es uns jetzt gemütlich machen, penne ich beim Film garantiert ein. Ich kenne mich. Ich verschlafe eh meistens das Ende. “Egal, das gehört dazu. Hast du eine?” “Natürlich.” ging ich an den Schrank und holte eine flauschige Decke hervor, meine absolute Lieblingsdecke, wenn ich mal fröstelnd auf der Couch hockte oder es wirklich mal richtig gemütlich haben wollte. “Sag ja nichts!” schaute ich sie an, da sie das Motiv bereits gesehen hatte. “Hogwarts? Du stehst auf Harry Potter?” “Ja, ich lese gerne.” “Verstehe...ich find die auch großartig und die Filme genauso. Auch wenn ich der Meinung bin, man sollte erst die Bücher lesen. Die Filme zerstören einem sonst die eigene Fantasie, wie die Sachen aussehen.” “Magst du Recht haben.” nahm ich neben ihr Platz und breitete sie über uns aus. “und Play!” stieß Chloe aus und wollte nach der Fernbedienung greifen. “Alexa, Film ab!” stieß ich aus und Chloe schüttelte lachend mit dem Kopf. “Was? Ist doch einfacher.” “Wenn du das sagst, der Griff zum Tisch hätte dich bestimmt nicht umgebracht.” “Das weißt du nicht. Vielleicht stürzt in der Sekunde, wo ich die schützende Decke verlasse, ja auch ein Ninja in den Raum und massakriert mich.” “Ach ja, ist klar. und mich verschont er weil...?” “Weil du wunderschön bist.” entfuhr es mir. “Aww…” drückte Chloe mich an sich wobei ich doch etwas rot wurde. “Du bist auch wunderschön Becs, also bist du auch safe.” hauchte sie mir einen Kuss auf die Wange. “So, jetzt lass uns den Film sehen okay?” “Klar…” ich fühlte, wie sie ihren Arm um meine Schulter legte. Normalerweise nahm ich bei sowas reiß aus aber nicht heute, nicht bei ihr. “Gut so Becs?” flüsterte sie mir entgegen. “ja, ist super.” Ich kuschelte mich immer mehr an ihre Schulter, bis ich wie so oft mitten in einem FIlm eingeschlafen war. NIcht weil der Film langweilig war, ich war einfach nur hundemüde und Chloes Schulter und die Decke waren einfach nur gemütlich.
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