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Our new neighbours

von wickwack
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / FemSlash
Aubrey Posen Beca Mitchell Chloe Beale Stacie Conrad
02.11.2020
20.06.2021
112
227.844
16
Alle Kapitel
247 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
02.11.2020 1.638
 
"Bin Zuhause Schatz!" rief Jesse durch unser Haus. "Ich bin hier, schrei doch nicht so." lachte ich ihn von unserer Couch an. "Sorry, hab dich nicht gesehen." Kam er zu mir und gab mir einen liebevollen Kuss. Seit vielen Jahren waren Jesse und ich jetzt schon ein Paar und es lief nach wie vor einfach wundervoll. "Wie war dein Tag?" ließ er sich neben mich fallen. "Sehr erfolgreich. Wir konnten alle Hallen buchen, die unser Klient für seine Tour durch Amerika benötigt.” “Sogar in New York?” “Madison Square Garden...Check!” grinste ich ihn an. “Super! Du besorgst uns doch Karten oder?” “Na klar. Das erste Konzert ist ja in LA, also sind wir bei der Toureröffnung dabei.” “Ich liebe dich Beca Mitchell…” zog er mich an sich. “Weil ich dir Tickets besorgen kann?” “Na klar, weswegen sonst?” “Du bist ein Idiot!” stieß ich ihn lachend weg. “Und ansonsten? Was macht dein Hobby?” “Mein Hobby? Das ist mein zweites Standbein.” “Klar. Also?” “Bin ich auch richtig gut vorangekommen. Ein neuer Hit steht in den Startlöchern." "Wirklich? Das freut mich riesig. Darf ich ihn mal hören?" "Wenn er fertig ist. Du weißt, ich bin da sehr eigen." "Ja, weiß ich. Schon damals dürfte ich es immer erst hören, wenn du dein Mash up fertig hattest und nicht eher." "Genau und dabei bleibe ich auch.” “Wirst du es denn dieses Mal jemandem außer mir zeigen?” Ich zuckte mit den Schultern. “Beca! Du bist ne richtig gute Sängerin und die Welt verdient es, das auch zu wissen.” “Ach was, das will doch keiner hören. ich mach das einfach weiter für mich.” “Wie war das mit dem zweiten Standbein?” “Das war ein Scherz.” “Sollte es aber nicht sein. Du weißt…” “Ja, die Diskussion haben wir schon oft gehabt und nein, du zeigst sie nicht deinem Freund beim Radio.” “Er kennt sie doch schon.” “Was? Du hast sie ihm geschickt? Jesse wir hatten eine klare Absprache.” “Beruhige dich. Er kennt nur das eine, er war begeistert. Aber er musste versprechen, es nicht zu spielen.” “Na immerhin, ich hoffe er hält sich daran.” “Aber wieso zeigst du sie nicht deiner Chefin? Sie wird auch begeistert sein.” “Jesse…” “Ja, ich höre auf.” “Fein, genug davon. Was gibt es bei dir neues?" "Wir haben einen neuen Auftrag...ich soll die Filmmusik machen für so einen neuen Alienfilm….Super…. irgendwas." "Superman?" "Nein, nicht Superman. Den kenn ich ja. Weibliche Hauptrolle." "Wonderwoman." "Nein, was mit super." "Supergirl." "Ja, genau das war es. Sag bloß du kennst das." "Ich kenne die Serie. Wirklich gut." "Ach was...Serien guckst du aber keine Filme?" zog er mich Mal wieder damit auf. "Naja...mir ist oft langweilig." grinste ich ihn an. "Aber da soll es einen Film geben?” “Anscheinend..ansonsten würden wir keine Musik dafür machen oder?” “Logisch...wow, das finde ich wirklich super.” “gehst du mit mir dann zur Abwechslung mal ins Kino?” “Ich war schon mal im Kino.” “Das ist wie lange her?” “Hey, das war der letzte Star Wars also gar nicht so lange.” “Ach ja...ich erinnere mich. Du hast dir extra diese Wookie-Maske aufgesetzt, damit ich nicht merke, wenn du schläfst oder?” “Gar nicht...ich hab ihn komplett gesehen.” “Fein. Quizfrage, wer ist der Vater von Kylo Ren?” “Jabba the Hutt oder nicht?” er nahm ein Kissen und haute es mir grinsend ins Gesicht. “Han Solo...ich hab wirklich aufgepasst.” “Freut mich. Schon gesehen, dass das Haus gegenüber verkauft wurde?" "Ja, ich hab das Schild gesehen, als ich nach Hause gekommen bin.” “Weißt du an wen?" "Klar, der Makler ist mein bester Freund, er hat es mir sofort verraten. Die neuen heißen McAllister." "Echt? So wie die bei...” Ich begann zu grinsen. “Beca…” “Ja, sie haben einen Sohn namens Kevin, der wird aber gerne mal zuhause vergessen.” “Du ziehst mich mit einem Film auf...ist ja mal was ganz Neues. Naja, wir werden es schon erfahren. Ich zieh mir mal was Bequemes an." Stand er wieder auf und verschwand die Treppe rauf in Richtung Schlafzimmer während ich mir mein Smartphone schnappte und meine Unterhaltung mit meiner besten Freundin fortführte.

Jesse und ich waren seit dem College ein Paar und vor 3 Jahren hatten wir beide uns dieses Haus gekauft. Es war nichts Besonderes, ein typisches Reihenhaus in einer Wohnsiedlung aber wir hatten unser eigenes Heim mit einem doch beachtlichen Garten. Wir hatten unsere Heimat Seattle hinter uns gelassen, weil wir beide hier in LA beruflich bessere Chancen hatten. Jesse konnte seinem Traumberuf nachgehen und Filmmusik produzieren und ich war bei einem Label angestellt, das Künstler betreute und hin und wieder schrieb ich eben auch eigene Songs, die aber bisher außer Jesse niemand zu Gesicht bekommen hatte aber es war meine eigentliche Leidenschaft. Oft hatten wir schon diskutiert, ob ich sie nicht veröffentlichen will, immerhin arbeitete ich in einer Firma, die auch Kontakt zu Produzenten hatte aber ich wollte nicht. Ich mochte es nicht, im Rampenlicht zu stehen und so sorgte ich mit meinem Job dafür, dass andere es taten. Ich war wirklich zufrieden damit. Unsere Freunde sahen wir dadurch aber leider nur noch sporadisch aber das war eben der Preis dafür. Zum Glück gab es dafür heute Mittel und Wege um sich trotzdem nicht aus den Augen zu verlieren. Mit meiner besten Freundin Stacie telefonierte ich noch sehr oft. Meistens wenn Jesse nicht zu Hause war. Nicht, dass sich die beiden nicht gut verstehen würden aber nur Frauen unter sich reden ja dann doch auch mal über andere Themen. Sie war ein deutlich versauter veranlagt, was mir aber sehr gut gefiel. Wenn ich miese Laune hatte wusste ich einfach, dass ich sie anrufen konnte und kurz darauf lachten wir schon wieder miteinander. Wir hatten einfach immer Spaß miteinander und einmal war sogar Jesse in den Genuss von ganz besonderem Spaß mit ihr gekommen. Diese Nacht war ein absolutes Highlight gewesen. Ich wusste, dass meine Sexualität sehr variabel war und mich Frauen auch anziehen konnten. Ich liebte Jesse aber gegen eine hübsche junge Dame im Bett würde ich auch nicht nein sagen und welcher Kerl würde schon nein sagen, wenn die eigene Freundin ihm Sex mit einer heißen Dame ermöglicht, ohne Eifersucht, ohne Verpflichtungen? Aber bisher war es bei uns auch bei diesem einen Experiment geblieben. Jesse wusste von meinen Vorlieben, zumal meine letzte Beziehung vor ihm auch mit einer Frau gewesen war. Ich würde ihn nicht betrügen, aber es gibt ja andere Mittel und Wege diese Träume in die Tat umzusetzen und genau das hatten wir damals mit Stacie getan. Obwohl wir schon viele Jahre miteinander zusammen lebten und uns liebten, hatten wir bisher noch nicht geheiratet, aber ich persönlich brauchte auch kein Stück Papier, wo drauf steht, dass wir zueinander gehören. Das wussten wir beide auch so. Jesse dachte...ähnlich darüber. Er hatte mir einmal einen Antrag gemacht aber ich hatte ihn damals abgelehnt, aus besagtem Grund. Ich hatte es ihm vernünftig erklärt und er hatte es auch verstanden und stand jetzt dahinter als ob es seine eigene Meinung wäre. Ich wusste aber, dass er jederzeit dazu bereit wäre, den Bund der Ehe einzugehen, sollte ich es mir anders überlegen. Das einzige Zugeständnis zu diesem Thema waren Partnerringe, die ich aber auch selbst vorgeschlagen hatte. Mein Liebster war sofort damit einverstanden gewesen. So sah jeder, für wen unser Herz schlug.

Jesse kam in Jogginghose und T-Shirt wieder zu mir zurück und ließ sich wieder neben mir nieder. “Mit wem schreibst du? Halt, lass mich raten. Stacie.” “Na klar, mit wem sonst. Sie hat gestern ne besondere Nacht gehabt und davon wollte sie mir noch erzählen.” Jesse seufzte leicht schmunzelnd auf. “Will ich es wissen?” “Ich glaube nicht.” “Egal, erzähl es mir trotzdem.” “3er...nur Frauen.” grinste ich ihn an und er nickte. “Wieso war mir das klar?” “Du kennst sie doch, sie lässt doch nichts anbrennen.” “Ich weiß. Und du?” “Was ist mit mir?” “strebst du auch sowas mal an?” “Nein, ich bin überglücklich mit dir mein Schatz.” kuschelte ich mich in seine Arme. “Und ich mit dir.” küsste er meinen Haaransatz und schaltete den Fernseher an. ich schrieb noch ne Weile mit stacie und er schaute sich irgendwas im Fernsehen an. “Hast du Hunger?” blickte ich auf. “Du willst kochen?” kam die Gegenfrage. “Hey...ich kann gut kochen.” “Dein Koch heißt Taco Bell oder?” “Gar nicht. Ja, ich liebe den Laden aber ich kann auch was anderes...Pizza bestellen zum Beispiel.” “Klar. Hast du denn Hunger?” “Schon...ich hab heute auch noch nichts gehabt.” “Na dann...bestellen wir uns doch was. Aber bitte weder das eine noch…” “Du weißt echt nicht, was gut ist. Was dann? Chinesisch?” “Klingt gut.” Schnell bestellten wir uns noch was zu essen und ganz gemütlich verbrachten wir den Abend miteinander. Wir mochten es sehr, einfach zu Hause zu sitzen und uns zu entspannen. Wir gingen auch mal gemeinsam Feiern oder schick Essen aber häufig eben auf unserer gemütlichen Couch. Während wir uns mal wieder Jesses Lieblingsfilmreihe zu Gemüte führten...ich konnte mittlerweile fließend Yoda-dialekt...dachte ich über das Haus direkt gegenüber nach. Wer da wohl einzieht? Ich hoffe, jemand Vernünftiges und keine abgedrehten Leute. Mit den vorherigen Eigentümern hatten wir uns ganz gut verstanden, aber vor 3 Monaten waren sie ausgezogen und nach San Francisco gegangen. Wir waren jetzt nicht sonderlich befreundet gewesen aber ganz gut miteinander ausgekommen. Ich hoffte sehr, dass die Neuen mindestens so nett sind. Wünschen darf man es sich ja.

Das war das erste Kapitel ;) Ich hoffe, es macht euch Lust auf mehr :) PS: ich weiß, dass es keinen Supergirl-Film gibt aber schön wäre es.
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