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involuntary prison

von Aling
GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Elijah Mikaelson Niklaus "Klaus" Mikaelson OC (Own Character) Rebekah Mikaelson
02.11.2020
19.02.2021
10
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2
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Als ich langsam wieder zu mir kam nahm ich zuerst den Geruch war. Ich lag auf dem Rücken und es roch nach Wachs und angezündeten Kerzen aber auch irgendwie süßlich, so als würde jemand viele verschiedene Kräuter verbrennen. Mein Kopf tat höllisch weh und nur langsam schaffte ich es meine Augen zu öffnen.
Zuerst nahm ich nur die Äste und Blätter wahr, die sich hoch über meinem Kopf bewegten. Dann sah ich den Mond, der in einer perfekten Kugel am Himmel schwebte. Langsam drehte ich meinem Kopf zur Seite und versuchte zu verstehen welcher Anblick sich mir bot.
Ich befand mich auf einer Lichtung, die hell erleuchtet war von unzähligen Kerzen und Fackeln. Überall standen Menschen, nein Hexen als ich ihre Gesichter erblickte. Sie alle murmelten Wörter und Sprüche, die alle gemeinsam einen mysteriösen Singsang ergaben.
Ich setze mich auf, um mich dann vom Boden abzudrücken und aufzustehen. Wackelig stand ich auf meinen Beinen, die sich anfühlten wie Gummi. Was war nur los mit mir. Ich griff mir an die pochenden Schläfen und versuchte mir einen Überblick über die Situation zu verschaffen.
Es fand anscheinend irgendein wichtiges Ritual statt, denn ich erkannte so ziemlich alle Hexen und Hexer die Rang und Namen hatten meines Hexenzirkels. Doch dann bemerkte ich den Salzkreis der in dem ich stand. Es war nicht irgendein Ritual! Ich war Teil des Rituals!

Mir wurde schwindelig. Was um alles in der Welt ging hier vor? Da erkannte ich eine Bewegung ein Stück weiter weg. In einem weiteren Salzkreis, gleich neben dem meinem lag jemand am Boden. Er begann sich langsam aufzusetzen und griff sich ebenfalls an den Kopf. Anscheinend hatte derjenige auch so höllische Kopfschmerzen wie ich. Er drehte mir das Gesicht zu und ich sah gelbe Augen, die mich anschauten. Plötzlich versucht er den Kreis zu verlassen in einer Geschwindigkeit, die ich kaum für möglich gehalten hätte. Doch er prallte an der unsichtbaren Barriere ab, die ihn umgab. Zwei Beschwörungskreise in dem einem saß ich in dem anderen dieser mysteriös schnelle Mann. Da dämmerte es mir. Er musste ein Vampir sein, doch das würde die gelben Augen nicht erklären.
In dem Augenblick riss mich eine weitere Bewegung aus den Gedanken. Ich erkannte wie eine Person sich aus der Menge an Hexen und Hexern löste. Meine Tante.
Sie kam auf mich zu. In der einen Hand einen Kelch, in der anderen ein ziemlich scharf aussehendes Messer. Mein Herz begann zu rasen. Was hatte sie vor?
„Tante Amalia“, frage ich. „Was geht hier vor?“ Langsam kam sie näher und trat zu mir in den Kreis. „Alles ist gut mein Kind. Bald ist es vorbei und du hast deiner Gemeinschaft einen großen Dienst erwiesen. Die Ahnen werden dich dafür belohnen und du darfst für immer bei ihnen verweilen,“ sagte sie mit beruhigender Stimme. Für immer mit den Ahnen? Sie wollte mich töten!
Ich wich zurück. „Bitte, bitte tu das nicht!“, flehte ich. Sie hob eine Hand und ich konnte mich plötzlich nicht mehr bewegen. Stocksteif stand ich da mein Herz schlug mir bis zum Hals. Sie trat auf mich zu und nahm meine Hand. „Ganz ruhig Kind. Das muss so sein. Nur so können wir ihn besiegen. Nur so sind wir frei von seiner Tyrannei“, sagte sie. Sie nahm das lange Messer und schnitt mir quer über die Handfläche. Aus der tiefen Wunde trat sofort Blut aus und sie hob den Becher, um dieses aufzufangen. Der Becher war bereits zur Hälfte mit Blut gefüllt. Ich nahm an das Blut des Vampirs, der ihm Kreis daneben gefangen war. Während sich der Becher langsam füllte sah sie mir in die Augen und sagte: „Ich weiß es ist schwer zu verstehen, aber du tust das hier für das Allgemeinwohl nur so können wir Klaus besiegen.“ „Klaus, wer ist Klaus? Was mach ich hier? Bitte tu das nicht!“, schluchzte ich, denn mir begannen die Tränen über die Wange zu laufen. Sie strich mir diese weg und erhob die Stimme: „Meine Schwestern und Brüder! Heute ist eine besondere Nacht, denn heute wird die Schreckensherrschaft des Hybriden Klaus ein für alle Mal enden! Durch das lobenswerte Opfer meiner Nichte, Claire werde ich ihren Körper mit seiner sterblichen Werwolfseite verbinden. Durch ihren Tod werden wir diese töten und dann ist er nur noch ein Urvampir welchen wir mit dem Silberdolch in einen ewigen Schlaf versetzten können!“ Die Menge jubelte. Aus dem Beschwörungskreis daneben kam ein wütendes Grollen. „Ihr wagt es mir, Klaus Mikaelson zu drohen! Ihr alle werdet meine unendliche Rache zu spüren bekommen! Ich werde euch alle vernichten!“, rief er wutentbrannt und schmiss sich abermals gegen die Barriere. Doch wieder prallte er ab. Er gab einen wütenden Schrei von sich der mir durch Mark und Bein ging. Meine Tante lachte nur und sagte: „Der große Klaus Mikaelson eingesperrt wie einen kleinen Hund in einem Käfig. Ich sehe gerade nichts vom großen, bösen Wolf.“ Langsam drehte sie sich wieder zu mir und hob den Becher, der nun überging mit meinem Blut. Sie begann einen langsamen Singsang, in den alle Hexen und Hexer miteinstiegen. Sie hob den Becher gen Himmel und die Stimmen wurden lauter und lauter bis sie auf einmal alle verstummten. Durch die plötzliche Stille lief es mir kalten den Rücken hinunter. Meine Tante setzte den Becher an ihre Lippen und trank ihn vollständig aus. Da durchzuckte mich ein Schmerz, der von meiner Brust ausging und mir durch den ganzen Körper fuhr. An der Stelle, an der mein Herz saß, begann es unglaublich stark zu brennen. So stark das ich auf keuchte und auf die Knie viel. Klaus, der im Kreis neben mir stand fiel ebenfalls vor Schmerz auf die Knie. Er riss sich das Shirt in der Mitte auseinander und dort wo auch mein Körper am meisten schmerzte prangte auf seiner Brust ein schwarzes Mal. Meine Tante zog auch mein Shirt ein Stück hinunter und entblößte ebenfalls eine solche Zeichnung. „Was habt ihr mit mir gemacht!“, schrie Klaus. „Das was du verdienst“, antwortete meine Tante seelenruhig „Und nun wird deine Werwolfseite sterben.“ Sie trat hinter mich. Ich kniete nun vor ihr und sie lege das lange Messer an meinen Hals. Ich begann wieder zu weinen und rief: „Bitte tut das nicht. Ihr könnt das nicht zulassen! Bitte nicht. Bitte!“, meine Worte gingen in einem Schluchzer unter. Neben mir tobte Klaus und warf sich gegen die Barriere wieder und wieder. Ich spürte wie meine Tante das Messer fester gegen meine Kehle drückte und langsam das Blut auszudrehten begann. „Danke für dein Opfer“, sagte sie.

Ohne jede Vorwarnung begannen plötzlich Körper in der Menge umzufallen. Wie schwere Säcke klatschten sie am Boden auf. Immer mehr und mehr. Die ersten Hexen und Hexer begannen in Panik auseinander zu laufen und lösten somit den Zauber der Klaus und mich in unseren Kreisen gefangen hielt. Ich war gerettet, dachte ich voller Erleichterung. Doch dann spürte ich ein starkes Brennen am Hals und nasses warmes Blut, das mir den Hals hinterlief und meine Kleidung durchtränkte. Ich kippte zu Seite und hörte meine Tankte voller Glück sagen: „Es ist vollbracht!“ Da wurde ihr der Kopf umgedreht und sie fiel mit einem dumpfen Ton zu Boden. Aus dem Nebel heraus, der langsam überhand über mich gewann hörte ich nur Klaus rufen: „Schnell Elijah gib ihr dein Blut sie darf nicht sterben!“ Ich wurde sanft von starken Armen hochgehoben und spürte wie mir etwas Warmes, nach eisenschmeckendes an den Mund gehalten wurde. Dann driftete ich ab in den Nebel.
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