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The Witcher III | The Black Sun

von -BlueOwl-
GeschichteAbenteuer, Thriller / P16 Slash
Geralt von Riva
01.11.2020
14.12.2020
7
40.113
3
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Dieses Kapitel
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01.11.2020 2.720
 
Cover: https://www.deviantart.com/blueowl97/art/The-Witcher-III-I-FF-Cover-859905164

Der Regen prasselt unentwegt auf mein kleines Auto nieder. Die Rücklichter meines Vordermannes schimmerten durch die Regentropfen die meine Scheibe komplett benetzten. Nur wenige Sekunden ermöglichten mir die unermüdlichen Scheibenwischer einen klaren Blick. Eine Hand ruhte nervös auf dem Lenkrad während ich mit meiner anderen meinen Kopf abstützte. Im Radio lief ganz leise ein Lied, das ich nicht kannte. Mir entkam ein frustrierter Seufzer da ich mal wieder einen Blick auf die Uhr haschte. Jedoch schien das Ergebnis sich kaum zu verändern.

Ich hatte schon lange keinen so beschissenen Tag mehr.

Zur Arbeit hatte ich verschlafen und musste so eine Stunde noch ranhängen. Dann hatte ich auch noch mein Pausenessen vergessen und durch mein Verschlafen noch nicht mal einen Kaffee trinken können. Zu Hause hatte ich dann alles mehr schlecht, als recht zusammen gesucht und war einfach losgefahren. Auf in den Urlaub.

Weil diesen hatte ich mehr als dringend nötig. Seit Monaten schlafe ich kaum noch und wenn dann hatte ich unruhige Träume. Tiefe Augenringe zierten meine blau-grauen Augen. Mein Nacken und Rücken sind so verspannt, als wenn jemand meine Muskeln verknotet hätte. Ich bin unheimlich blass geworden und mir ist schon seit einigen Wochen mein Appetit so richtig vergangen. Die letzte Woche hat mir den Rest gegeben. Aber nun schien es auch nicht besser. Auf halber Strecke steckte ich im Stau fest und wusste nicht, wann ich hier rauskommen werde. Was aber nicht sehr verwunderlich ist. Ich muss hier quer durch Deutschland fahren, um überhaupt mein Ziel zu erreichen.

Heimat.

Ich habe mich entschieden meine beste Freundin zu besuchen. Die alte Heimat einfach wiederzusehen. Es sind immerhin schon ein paar Jahre seit ich sie verließ. Natürlich klingt ein erholsames Spa oder ein komfortables Hotel viel besser. Doch momentan war dies sowieso nicht möglich. Vielleicht war es auch ja eine Art Selbstfindung zurückzukehren. Wer weis. Ich wollte eigentlich nur endlich ankommen. Doch um so mehr ich auf die Uhr blicke und diese aussah als wäre sie stehen geblieben, um so wütender wurde ich.

Ich hasse es zu warten. Mehr als alles andere. Schon als Kind fand ich dies abscheulich. Besonders, wenn man sowieso schlecht gelaunt ist. Doch Wut hat mich noch nie weiter gebracht. So musste ich mein Schicksal ertragen. "Zum Teufel. Warum geht es nicht weiter?", fluchte ich und rieb mir unter meinen dicken, schwarzen Brille den Nasenrücken. Ich hatte meiner Freundin gesagt das es spät werden würde und sie verstand dies. Doch ich wollte nicht in der Nacht ankommen. Es ist immerhin schon Oktober und es wird nun früher dunkel. Wie als, wenn jemand mein Gefluche gehört hätte, entfernten sich die Rücklichter vor mir. Sofort gab ich Gas und folgte dem sich auflösenden Stau.

Mit meinem kleinen, schrottigen Auto fuhr ich die Autobahn entlang und drehte die Musik auf. Bald ist es geschafft. Natürlich hatte ich kein Glück und es wurde bereits dunkler. Doch zumindest hörte endlich dieser elendige Regen auf. Während langsam die Sonne zu sinken begann, glänzten die Felder in einem goldigen Ton. Sie reichten bis zum Horizont. Es versetzte mir für einen kurzen Moment ein vertrautes und erleichterndes Gefühl. Ich fuhr von der Autobahn ab und auf meinen Weg sah ich vertraute Dinge, die meine Erinnerungen wieder auffrischten. Jedoch musste ich stoppen.

"Scheiße!", fluche ich. Einige Autos stauten sich bereits. Ein Baum muss wohl umgefallen sein. Sogleich wende ich und musste wohl einen Umweg in Kauf nehmen. Innerlich verfluche ich alles. Doch darauf kam es nun auch nicht mehr an. Im Radio erklang Girls Just Want To Have Fun von Cyndi Lauper. Ohne es zu wollen hebt sich meine Stimmung auf und ich drehte auf. Ich muss positiv denken. Nur noch diesen Umweg und bald könnte ich zwei schöne Wochen verbringen. So wie damals in den Sommerferien. Zwar bin ich mit 22 Jahren nicht alt. Jedoch ist es dennoch gefühlt eine Ewigkeit her. Stumm sang ich mit und malte mir bereits eine lustige Zeit aus.

Die Sonne leuchtet golden, rot auf, während sie nun komplett vom Wald verschlungen wird. Als ich diesen passierte, umhüllte mich eine bedrohliche Dunkelheit und so schalte ich die Scheinwerfer an. ~"Oh girls, they wanna have fun! Oh girls just wanna have!"~, sang ich immer noch mit. Dunkelheit mochte ich eigentlich und den Wald kannte ich nur zu gut. Hinter ihm würde ich eine kleine, graue Stadt erreichen und danach würde ich das Dorf antreffen, wo meine Freundin bereits auf mich wartet. Wir leben hier zwar sehr weit auseinander. Jedoch ist man dies stets gewöhnt gewesen. In dem kleinen Städtchen war ich zur Schule gegangen. Ich wippte auf meinen Sitz zum Beat, doch sogleich zog sich in mir alles zusammen. ~"Oh girls, they wanna have fun! Oh girls just wanna......"~

"AAAAAAAAAAAH!"

Ein schwarzes Etwas klatschte gegen meine Scheibe und ich schreckte dadurch so auf das ich ins Schleudern kam. Mit den Reifen kam ich nur ganz leicht von der Fahrbahn ab und spürte den Widerstand der Erde. Sogleich bremste ich und doch schlug mein Auto an einen Baum. Ein gefühlt heftiger Ruck erfasste mich. Doch nun schien ich wie gefroren. Mein Hirn schien, das nicht so schnell verarbeiten zu wollen. Ich schüttelte mich einfach kräftig und stellte dann das Radio und den Motor ab. Blitzschnell war ich ausgestiegen, packte aus dem Handschuhfach noch meine Taschenlampe und schaute mir den Schaden an. Mir ging es gut, doch meine Motorscheibe wollte sich leicht um den Baum schmiegen. "Verdammte Scheiße. Zum Teufel noch eins!" Ich griff mir vor Wut an den Kopf und meine Finger verhakten sich in meinen Haaren. Ich schrie meine Wut hinaus in den Wald.

Natürlich fährt hier kein Schwein lang. Weit und breit schien der Ort ausgestorben. Ich trat einmal gegen den Reifen. Doch musste mal wieder erkennen das dies nichts brachte. Meine Augen erhaschten eine schwarze Feder, ich leuchtete diese an. Sie hing zwischen den Scheibenwischern fest. Besorgt blickte ich mich um mit der Taschenlampe. Es müsste ein Rabe oder sowas gewesen sein. Doch zu sehen war nichts. Zumindest dem Tier ging es gut, wobei ich es bis aufs Blut verfluchte. Wie so oft an diesem Tag konnte ich nur frustriert seufzten. Es war hier verdammt dunkel. Mehr als genervt holte ich meinen Rucksack von dem Beifahrersitz und wollte mein Handy herausholen. Soll mich doch meine Freundin hier abholen und nen Abschleppdienst besorgen.

Die Taschenlampe klemme ich unter den Arm und fische aus meinem Rucksack das Handy, mitsamt Kopfhörer. Schnell stecke ich diese in meine Hosentasche. Ein Blick auf dem Display zeigte mir, das ich keinen Empfang hatte. Plötzlich erfasste mich ein kalter Windhauch. Ich erstarrte mitten in der Bewegung und drehte mich um. Mit der Taschenlampe erleuchte ich einen Walddurchgang. Ich kannte diesen, doch er kam mir niemals so bedrohlich vor. Wobei wir früher oft hier herkamen, um mit dem Hund spazieren zu gehen. Er schien verdammt still zu sein. Kein einziger Vogel sang und kein Tier krauchte umher. Es wirkte bedrückend und gefährlich. Dieser Eingang ließ keinen einzigen Lichtstrahl durchbrechen und so wirkte es wie ein düsteres Tor. Ungewollt begann ich zu zittern, aber konnte auch einfach nicht wegsehen.

Es fühlte sich an als würde die Luft knistern. Meine Stirn legte sich in Falten und kurz erinnerte ich mich an meine Lage. Ich muss irgendwie Empfang bekommen. Schnell schließe ich mein Auto ab. An ein Warndreieck oder sowas dachte ich gerade überhaupt nicht nach. Unruhig marschierte ich um mein Auto. Schließlich aber in Richtung Wald bekam ich einen Balken. Doch es flackert. Ohne von meinem Handy abzusehen, marschierte ich direkt in den Wald hinein. "Kein Empfang!" Sogleich finde ich mich auf dem eigentlichen Waldweg wieder. Sämtliche Dunkelheit schien hier wie weggeblasen und der Wald strahlte in dem Licht der langsam untergehenden Sonne. Nichts wirkte mehr bedrohlich. Ich schalte die Taschenlampe aus und blickte mich um. Es gab nur drei Richtungen. Links, rechts oder zurück. Neben dem Rascheln der Blätter hörte ich nur das Tuten am anderen Ende. "Scheiße!", fluchte ich und legte auf. Kann mein Tag schlimmer werden? Mein Kopf drehte sich nach rechts. Gezielt schlug ich diese Richtung ein und versuchte erneut anzurufen.

Der Wald wirkte so wunderschön. Die Blätter haben sich bereits in wundervollen gelb, orange, rot, braunen Tönen gefärbt und sammelten sich zum Teil am Boden. Doch viele hingen noch an den Bäumen und verschönerten so den Wald. Die glühend rote Sonne sank langsam hinab. Links von mir konnte man den glitzernden See durch die Bäume und Büsche erblicken. Wie oft sind wir diesen Weg schon langgegangen? Zum Sportfest wurden wir gezwungen, um den ganzen verdammten See zu laufen und die Eiche war das Ziel. Oder aber wir gingen hier mit dem Hund spazieren. Die einzelnen Lichtstrahlen durchbrachen die Blätter über meinem Kopf. Meine Freundin ging einfach nicht ans Handy. Und zu meinem Übel bekam ich auch einfach keinen Empfang. Ich hasse mein Leben gerade. Ich bin einfach nur K.O.. Erschöpft finde ich mich vor einem Baum wieder, der jeden anderen überragt. Alt und krank. Zu Ehren stand dort sogar eine Gedenktafel.

Die alte Eiche.

Mein Kopf legte sich in meinen Nacken, um die Krone des Baumes zu erblicken. In den Ästen saßen Raben oder Krähen. Keine Ahnung. Sie musterten mich neugierig und krähten mir drohend entgegen. Jedoch ignorierte ich sie. Wobei ihr Blick schon gruselig wirkt. Langsam sanken meine Augen jedoch den Stamm runter. Der Baum sah mehr als tot aus. Viele Stürme und Unwetter hatte er hinter sich. Von innen war er fast hohl und viele Löcher wurden mit Gittern abgedeckt. Doch gerade das größte Loch, durch das ich locker passen würde, muss wohl von ein paar Halbstarken rausgerissen worden sein. Angeblich steht sie bereits seit tausend Jahren hier. Ich schlang meine Arme um meinen Körper und blickte erneut zu den schwarzen Vögeln auf.

Ob für den Biologieunterricht Proben sammeln oder aber etwas Geschichte. Einige male besuchten wir die Eiche. Unser Städtchen war schon immer ein grauer Ort. Doch sie wirkte jetzt im Oktober mehr als gruselig. Wie ein Baum von einem Friedhof. Noch einmal versuchte ich meine Freundin anzurufen. Dabei krähten die Viecher über mir lauter. Wie Richter, die über mich urteilen würden. "Ach, Scheiß drauf!", fluchte ich und ließ meinen Kopf hängen.

Ich wusste nicht genau was mich packte, jedoch blickte ich zu der Öffnung des Baumes. Wie in Trance huschte ich gezielt unter dem lausigen Zaun, der aus schmalen Stämmen gemacht ist, hindurch und stand nun genau davor. Mein Handy landet in meiner Po-Tasche, die Taschenlampe hielt ich fest umklammert in der rechten Hand. Meine linke Hand legte sich hingegen behutsam auf die raue Rinde. Sie war wirklich fast, komplett hohl von innen. Oben brach das Licht durch die Gitter. Die Sonne muss inzwischen blutrot sein. "AU!" Ich ziehe meine Hand zu mir zurück. "Fuck! Fuck! Fuck!" Dicke Bluttropfen tröpfeln auf den Boden. Es blutet wie Sau. Ich ziehe den Ärmeln meiner Jacke weiter runter und drücke die Wunde ab.

"Krah!" "Krah!" Über mir knarzten die Äste und ich vernahm das laute geflatter der Vögel. Mir wurde kalt. Als ich mich jedoch umdrehen wollte, hau ich mir voll den Schädel an der Öffnung. "AAAAU!" Alles wurde schwarz. Und damit meine ich echt. Das Licht war weg. "AAAH!" Unbedacht wollte ich aus der Höhle. Was geht hier vor? Jedoch stolper ich über eine Wurzel. Hart pralle ich auf dem Erdboden auf und kullerte eine Art Abhang runter. "UF!" Wie? Was? Meine Finger fahren durch das weiche Gras, wobei meine Wunde immer noch brannte. Doch das schmerzhafte Pochen an meinem Körper war schlimmer. Ich sah einfach nichts. Panisch griff ich zu meiner Taschenlampe. Doch ich fand sie nicht sofort. "Mist!" Auf allen vieren suchte ich nach dieser. "WAHLFISCHDRECK?", schrie ich meine Wut jedoch heraus.

Über mir stürmte es wie noch nie. Die Bäume knarzten bedrohlich. Endlich! Ich packte die Taschenlampe und schalte diese so schnell an wie ich konnte. Ich schob mir hastig meine Brille wieder zurecht und stand mehr schlecht als recht auf. Zum Glück war nichts gebrochen. Doch mir tat mein ganzer Körper weh. Zudem rieb ich die Dicke Beule an meinem Kopf. Erschrocken blicke ich mich um. Noch immer drücke ich meinen Ärmel auf meine Wunde. Doch die Umgebung, die ich dank der Taschenlampe erblickte, kam mir keinesfalls bekannt vor. "Bin ich bekloppt?", fragte ich mich. Wo ist die Eiche? Wo ist der Weg? Hinter mir stand zwar auch ein riesiger Baum. Jedoch war das nicht die tausendjährige Eiche. Ich sah auch keinen See. Okay. Okay. Ganz ruhig bleiben.

Ohne zu Wissen wohin ging ich einfach erstmal durch den Wald. Ich muss ja eine Straße erreichen. Von da aus finde ich wieder zum Auto. Vielleicht hat ja jemand angehalten. Oder meine Freundin ruft mich ja doch noch an. Doch Angst packte mich nun. Auch, wenn ich Horrorspiele cool finde. So gucke ich lieber anderen dabei zu. Und Nachts alleine durch den Wald wandern? Das stand nicht unbedingt auf meiner To-do-Liste. Doch wo bin ich? Muss ich schon an meinen Verstand zweifeln? Der Wind nahm wieder zu und rauschte durch die Bäume. Mir wurde noch kälter. So zog sich alles in mir zusammen. Und ich dumme Pute denk mir auch noch, der Tag kann nicht schlimmer werden. Aber da. Ist das da der See? Ich wusste nicht, wieso ich gerade so dumm bin. Jedoch ging ich auf den See zu. Von dort aus finde ich dann auch ohne Zweifel das Schwimmbad und dort habe ich auf jeden fall Empfang. Doch kaum hatte ich diesen erreicht blieb ich fassungslos stehen. "Ein Sumpf?" Das kann nicht sein. Wir haben hier keine Sümpfe. Schon gar nicht in diesem Wald. Dennoch war dies vor mir ein Sumpf. Kein See. Ich griff mir an den Kopf. "Okay. Jetzt dreh ich völlig durch."

"AWUU!"

In mir zog sich alles zusammen und mit weit aufgerissenen Augen drehte ich mich halb um. Panisch versuchte ich mit der Taschenlampe mir Sicherheit zu geben. Mir klappt der Mund auf. Wath the Fuck? Jetzt auch noch Wölfe? Ne!! Ich wusste von meiner Mutter, dass sich die Wölfe hier wieder angesiedelt hatten. Ich war immer dafür, auch wenn sie gar nicht mehr die Jagdmöglichkeiten hatten wie früher. Die Bauern wollten sie wieder loswerden. Somit war es ein Widerspruch. Was sollten sie jedoch sonst erlegen? Zwei Hasen fürs ganze Jahr? Doch ich selbst wollte nun auch keinem Wolf begegnen. Zumal Wölfe nie alleine unterwegs sind. "Okay...Okay!" Was mach ich denn jetzt? "AWUU!" "OH GOTT!", fiepte ich vor Panik. Ängstlich strahle ich die Büsche so an als könne mein Licht die Wölfe abhalten. Jedoch begannen diese zu rascheln und ich hörte das mit Abstand fürchterlichste Brüllen in meinem gesamten Leben. "AAAH!"

Ich rannte. Ich rannte einfach nur. Mir war inzwischen mehr als egal das ich mich im Schlamm und den Pfützen total einsaute. Ich will einfach aus diesem beschissenen Wald. So hüpfte ich mehr schlecht als recht über die Wasserlöcher und versank beinahe im Schlamm. Meine Taschenlampe landet im Schlamm. Ich wusste auch nicht wohin. Doch dem Tier, das einen solchen Laut von sich gab, wollte ich unter keinem Umstand begegnen. Doch langsam geht mir die Puste aus. Letztendlich stolper ich und bleibe vor einen Weg knien. Meine Umgebung wurde klarer. So als würde das Licht zurückkehren. Schwer atmend stemme ich mich hoch und blicke an mir runter. Sah ich vielleicht aus. Das ist der beschissenste Tag überhaupt!!! Frustriert nach Luft schnappend schüttel ich den Kopf ehe ich mich beobachtet fühle. Langsam blicke ich auf, jedoch blendet mich die grelle Sonne. Sie strahlt so blutrot als wäre sie nie untergegangen. Langsam wurde es klarer und meine Augen weiten sich merklich.

Mein Mund klappte leicht auf. Vor mir auf dem Weg stand ein Pferd mit Reiter. Das braune Tier scharrte einmal mit dem Vorderhuf, ehe es ein tiefes Schnauben von sich gab und den Kopf schüttelte. Von dem Pferd wandert mein Blick ganz langsam an dem Reiter hoch. Aber ich kam mir vor wie in einem schlechten Film.

Da stand doch ernsthaft Geralt von Riva vor mir.
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