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Acappella ☆ZOMDADO☆

von Clouuuuds
GeschichteAllgemein / P16 Slash
GermanLetsPlay Maudado OSaft/OrangenSaft Paluten Zombey
01.11.2020
25.11.2020
6
8.127
2
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21.11.2020 2.039
 
Über das gesamte Gesicht lächelnd, betrachte ich die langsam untergehende Sonne. Fast sekündlich ändern sich die Wolken und ihre pastellige Färbung: erst ein rosafarbener Drache, dann ein grau-violetter Schwan. Tiefenentspannt lehne ich mich mit meinem Rücken an Maudados Brust, in dessen Schoß ich mittlerweile sitze. Meine Hände fahren gemächlich durch die weichen Fasern des Teppichs, die an meine Handflächen schmeicheln. Vor mir ruhen Dados große Hände, seinen playstation controller entspannt umfassend. Fünf Leute unserer (gegen Abend hin geschrumpften) Gruppe, spielen gerade äußerst konzentriert eine Runde mario kart. Ich kann fast allen ihre Konzentration ansehen, manu hat seine Augen zusammengekniffenen und seinen Mund angespannt, osaft ist (bis auf einige, vereinzelte Ausrufe) erstaunlich ruhig für seine Verhältnisse,
Die Frau, welche die ganze zeit knapp zweite hinter manu ist, streicht sich immer mal eine, widerspenstige und dauernd ins Gesicht fallende, Strähne hinters Ohr und Maudados Finger zucken zwischendurch ganz leicht. Nur wintercracker bleibt die ganze zeit über normal, vielleicht hat er bereits unendlich viel Übung in mario kart, oder aber er nimmt das ganze Spiel nicht so ganz ernst und genießt stattdessen eher Die Zeit mit seinen Freunden.
Selten habe ich ein so ausgewogenes Rennen gesehen und dass auch noch mit so guten und augenscheinlich geübten Spielern. Beeindruckt beschließe ich, bei der nächste Runde auf jeden Fall mitzumachen. Normalerweise hätte ich bei mario kart direkt: "hier!" geschriehen, aber dieses mal war ich beim Start (und auch jetzt noch) viel zu vertieft in die ganzen Eindrücke des heutigen Tages.

So versunken in meine Gedanken, verpasse ich beinahe den heiß erkämpften win von Manuel. Glücklicherweise holt mich sein siegessicherer Schrei, bereits bevor dem Erreichen des Ziels, gerade noch rechtzeitig zurück in die Realität. Jubelnd gratulieren wir alle dem Sieger zu diesem schwierigen Sieg. Als wieder Ruhe einkehrt, melde ich mich sofort zu einer weiteren Runde, doch Maudados knurrender Bauch unterbricht mich mittendrin.
"Oh, ähm leute, ich glaube ich muss DRINGEND etwas zu Essen in meinen Magen befördern...", erklärt dado lachend und mit sich schon wieder leicht rosa verfärbenden Wangen.
Sofort meldet sich osafts schier unendliche Energie, indem er aus dem Schneidersitz hochschnellt und voller Elan ruft: "ESSEN?! Da bin ich sowas von dabei!!! Na, wer will noch?"
Da sich auch bei mir und den meisten Anderen der Hunger bemerkbar macht, beschließen wir schließlich gemeinsam, bei maudados nahegelegener Lieblings Pizzeria "Pizza & Gusto" bestellen.
Nach mehreren neuen Runden mariokart, in denen ich immerhin zweimalig ganz knapp gewonnen habe, und vielen interessanten Gesprächen mit allen, klingelt endlich die Haustürklingel. Maudado hat mich anscheinend durch den Hintereingang hineingebracht, was auch den zugestellten Raum und die vor lauter Zeug versteckte schmale Tür erklärt. Zu dieser Erkenntnis komme ich, da cracker zu einer breiten, rot-braunen Doppeltür eilt, die mir bisher noch überhaupt nicht sonderlich aufgefallen ist, obwohl sie mit zierlichen und echt hübschen, hellbraunen Mustern überzogen ist. Nach einer kleinen Weile erscheint er wieder im gemütlichen Saal, mit einem, auf beiden Händen balancierenden, Stapel bestehend aus einer Menge Pizzaschachteln. Nachdem sich die Tür wieder mit einem lauten "klack" geschlossen hat, fängt manu plötzlich an, in einer verstellten Stimme zu singen. Den Kindersong erkennend, steige ich –zunächst noch leise und zurückhaltend, dann immer selbstsicherer– ein: "Wir haben Hunger, Hunger, Hunger, haben Durst!"
Als auch die restlichen Anwesenden (inklusive des, mittlerweile sitzenden wintercrackers) mit einsteigen, bekomme ich trotz des scherzhaften Liedes und den verstellten
Stimmen, eine Gänsehaut. Wir alle harmonieren in diesem Moment so absolut unglaublich, dass ich es mir nie hätte vorstellen können. Ich singe so gut wie nie und auch wenn alle sagen, dass sie immer unter der Dusche singen, tu ich dies nie, sodass dieser Moment tatsächlich etwas unwirklich scheint.
Außerdem habe ich das Gefühl, alle hier schon seit immer zu kennen, ich fühle mich einfach zu Hause. Außer meinen Mitstudierenden in der Uni, mit denen ich mich ganz gut verstehe und meinem Destiny-clan, kenne ich eigentlich so gut wie niemanden. Egal wie unangenehm mein Zustand bei meiner ersten Begegnung mit maudado war, ich habe das angenehme Gefühl, von ihm und auch allen Anderen, komplett akzeptiert und sogar irgendwie verstanden zu werden.
Diesesmal komplett bei dem Gesang beteiligt zu sein, ist ganz einfach unbeschreiblich.
Dados Brust vibriert bei jedem Ton seinerseits, an meinem Rücken und jagt mir reizvolle Schauer die Wirbelsäule hinunter.
Erst als Cracker seine eine Hand hebt und mit der anderen beginnt, die Kartons, je nach Bestellung, zu verteilen, stoppen wir allmählich.
Begeistert dreht sich die talentierte mariokart Spielerin mit der widerspenstigen Strähne zu mir um und meint erstaunt: "Du kannst ja mega gut singen! Dein Bass ergänzt uns einfach absolut PERFEKT! Warum bist du überhaupt eigentlich noch nicht hier mit dabei?"
Etwas überfordert, aber überaus geschmeichelt entgegne ich, sehr wortgewandt: "Öhhhh...also.."
"Keine sorge Zimbel, überlegst dir ruhig in Ruhe. Von uns aus, kannst du auf jeden fall jederzeit mitmachen oder Leute?", beruhigt osaft mich und wirft den Anderen einen fragenden Blick zu.
"Klar, von mir aus immer.", "Also ich würd mich freuen!", "Türlich, wenn du denn willst.", ertönt es aus den verschiedensten Ecken zustimmend.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal die Chance haben würde, in einem accappella Chor mit zumachen! Allerdings muss ich definitiv noch darüber nachdenken, immerhin bin ich nicht so selbstbewusst, als dass ich einfach so vor –fremden– Publikum singen könnte.
Nachdenklich beiße ich in mein Stückchen Pizza.
Maudados Brustkorb vibriert wieder sanft an meinem Rücken, als auch er mir leise antwortet: "Also ich fände es seeeehr schön, wenn du mit dabei wärst". Ohne in sein Gesicht sehen zu können, weiß ich, dass er gerade schüchtern lächelt und vermutlich auch ein wenig rot wird. Ebenfalls lächelnd lehne ich mich noch etwas mehr an ihn und entgegne: "Na dann!" Würde es nur um den Chor an sich gehen, hätte ich im Sekundenbruchteil zugestimmt, aber das Argument mit dem Publikum schüchtert mich immer noch sehr ein.
Sorglos essen und plaudern alle anderen weiter, nur ich bleibe voller Gedanken.

Später, als die Sonne schon längst untergegangen ist, beschließen die meisten, dass sie besser nach Hause gehen sollten, da es mittlerweile schon echt spät ist. Darunter auch o'saft und manu. Nur noch wintercracker, maurice und ich bleiben in dem, von den Sonnenstrahlen noch warmen, Raum. Nachdem cracker alle anderen bis zur großen Eingangstür begleitet und verabschiedet hat, setzt er sich entspannt neben dado und mich.
Da mein gesamter Körper an maudado gelehnt ist, bekomme ich durch vereinzelte, leise Schnarchgeräusche sofort mit, dass dieser scheinbar eingeschlafen ist. Gedämpft lachend teile ich meine Erkenntnis Cracker mit, woraufhin dieser nur lächelnd antwortet, dass das maurice öfters passiert. Da überall mehr oder weniger Chaos herrscht, bedingt durch teilweise gestapelte pizzakartons, Getränke, controller usw, beschließen Cracker und ich (als die einzigen, die gerade dazu in der Lage sind) aufzuräumen. Während wintercracker sich bereits erhebt und verstreute Kartons einsammelt, kann ich mich einfach nicht von Dado lösen. Zu groß ist das Bedürfnis, weiter auf seinem Schoß zu sitzen, seine ruhigen Atemzüge mit zubekommen und die von ihm ausgehende Wärme zu genießen.
Aufgrund meines doch vorhandenen Pflichtbewusstseins stehe ich schließlich seufzend auf. Flüsternd frage ich cracker, ob hier irgendwo eine Decke für den Schlafenden sein könnte, woraufhin er lautlos zu einem, durch eine halbwand abgetrennten, Bereich zeigt. Mit betont leisen Schritten nähere ich mich der der Teeküche, von wo sich Dado zwischendurch einen Tee geholt hat. Suchend schaue ich mich nach einer Decke, oder zumindest etwas Deckenähnlichen, um. Verwirrt öffne ich einige der Schränke die unter der Anrichte sind, aber dort befindet sich nur ein kleiner Kühlschrank, Putzmittel und das typische Teeküchen Zubehör; weit und breit keine Decke. Schließlich entdecke ich, dass die Bank an der linken halbwand, gleichzeitig auch eine Truhe ist. Ich knie mich direkt davor und öffne den schweren Deckel der teakkiste. Freudig hole ich eine orangefarbene Decke mit lauter Kürbissen hervor und laufe damit zurück zu dado. Dank cracker sieht die ecke mit den Sofas schon wieder viel ordentlicher aus. Schnell, aber dennoch sanft Decke ich maurice zu. Dieser zeigt keinerlei Regung, außer einem leichten Runterrutschen in Richtung Teppich. Nach kurzem Zögern hocke ich mich auf den Boden direkt neben ihn und versuche, dado aus seiner, vermutlich unangenehmen und später Rückenschmerzen bereitenden, Sitzposition zu befreien und ihn in eine liegende Haltung zu bewegen. Etwas schüchtern –obwohl ich ihm vorhin eigentlich viel näher war– wende ich all meine Kraft auf, doch maudado ist mit seiner Größe einfach zu schwierig zu bewegen. Kurz bevor ich dado einfach so lassen will um cracker endlich beim Aufräumen zu helfen, kauert sich eben jener mit einem motivierenden Blick aus seinen dunkelbraunen, verständnisvollen Augen, neben mich. Gemeinsam schaffen wir es relativ einfach, Maudado in eine gemütlichere Lage zu bringen. Den Schlafenden noch mit einem Lächeln bedachend, stehe ich –mit etwas schmerzenden Rücken, aufgrund des langen Tages– auf.
"Danke fürs Aufräumen und mir helfen, cracker" bedanke ich mich, während ich auch einiges an Zeugs zusammenräume und wieder an den richtigen Ort bringe.
"Kein Ding, kein ding. Maudado schläft öfters mal ein, daher ist tatsächlich relativ selten, dass sich jemand noch sooo fürsorglich um ihn kümmert. ...also nicht, dass wir uns gar nicht um den Armen kümmern!", antwortet wintercracker gedämpft lachend.
Warm lächelnd bei der Vorstellung, wie dado in allen möglichen, zufälligen Situationen einfach einschläft (zB in einem Vorstellungsgespräch, bei dem Essen oder mitten am Reden) erkläre ich: "Ich weiß auch nicht, er wirkt immer so unschuldig und...süß" rot werdend, über dieses Geständnis fahre ich dennoch fort "und wenn er schläft halt irgendwie noch mehr, wie auch immer das möglich ist"
"Ja, maudado ist schon die Unschuld in Person. Ich meine, hast du ihn schon mal auch nur ein Schimpfwort sagen hören? Nein? Ich auch nicht, keiner soweit ich weiß."
Dankbar, dass cracker nicht auf das Wort 'süß' meinerseits, im Bezug auf dado, eingeht, nicke ich nur und murmel ein zustimmendes: "Mmm"

Etwa eine halbe Stunde ist wieder alles komplett sauber und aufgeräumt. Cracker und ich haben uns beide ein Getränk genommen und sitzen mittlerweile, über Gott und die Welt plaudernd, auf der Decken-kisten-bank.
"Ich freu mich übrugens schon wieder uuuultra auf Weihnachtsmärkte! Und sei's nur wegen dem Apfelpunsch.", schwärme ich begeistert.
"Weihnachten?", lacht cracker "Wir haben doch gerade erst das Ende vom Sommer! Naja obwohl...kinderpunsch ist eigentlich auch echt immer geilo. Oh und gebrannte Mandeln!!!"
"Hallo, dein Name fängt doch schon mit 'winter' an. Müsstest du da nicht eigentlich das komplette Jahr über, Weihnachten herwünschen? Oder...ist etwa dein name eine Lüge?!!", scherze ich unbefangen.
"Huuuh? W...weihnachten? Dauert das nicht noch, oder ist das etwa schon?", erklingt eine müde, sehr verwirrte Stimme.
Aufgeschreckt drehen cracker und ich uns gleichzeitig um. An der halbwand lehnt ein schläfrigen maudado, der gerade lauthals gähnt und dich dann träge die Augen reibt.
Ich bin der Erste, der ihm sanft antwortet: "Keine Angst Schlafdado, bis Weihnachten dauert es noch etwas. So lange hast du nun auch wieder nicht geschlafen."
"Achso...na dann is ja guut...", schlapp sackt Maurice wieder ein wenig zusammen und hängt nun mehr oder weniger auf der halbwand. Schnell springt Cracker auf, läuft zu ihm und stützt den fast wieder einschlafenden maudado, so gut er kann. Bevor ich auch zu ihnen eile, ruft cracker noch zu mir : "Da, die Autoschlüssel zombey. Könntest du die vielleicht kurz mitnehmen?"
Auf seine Aufforderung hin, schnappe ich mir also die Schlüssel und helfe cracker dann, maudado nach draußen zu verfrachten.





Erst einmal sry für diesen grausigen Titel, es ist mir leider üüüüberhaupt kein besserer eingefallen.  
Zum Inhalt: ich weiß auch nicht, wie zimbel plötzlich auf dados Schoß gelandet ist...but i luv it!
Falls wer paluten vermisst: es war nicht umsonst eine orangene kürbisdecke in der Küche, wem mag die wohl gehören, hmmmmm
Und ja, ansonsten: falls das hier jemand sofort lesen sollte (würde mich zwar wundern, aber who knows), schaut gerne bei zombeys aktuellen stream zum destiny-raid vorbei. Er läuft bei mir die ganze Zeit im Hintergrund beim schreiben,  also von daher...gönnt euch :)
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