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Felix und Jakob- Wer sucht, der findet

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
31.10.2020
29.04.2021
15
45.865
10
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
01.04.2021 2.638
 
Hi!

Ich denke, ich muss mich mal wieder bei euch bedanken. Es ist unglaublich, wie viele Rückmeldungen ich besonders in der letzten Woche bekommen habe. Ich möchte mich in dieser Linie bei allen bedanken, die meine Geschichte unterstützen. Die unfassbar krassen Aufrufe, Favoriteneinträge, die zwei neuen Empfehlungen und die lieben Reviews der letzten Zeit mit unfassbar viel Liebe drin und den Mails… Ich bedanke mich bei euch! Vielen Dank! Ich hätte nicht gedacht, mit meinem Werk so viele Leute zu erreichen und jede Woche aufs Neue zu erfüllen und wenn ich lese, wie ihr mitfiebert und euch schon fragt, was das nächste Problem sein wird, da wird es emotional… Ich kann es nicht oft genug sagen: Danke!

Dann möchte ich euch noch sagen, dass ich euch viel Spaß bei diesem Kapitel wünsche. Ich bin gespannt, was ihr auch hierzu sagen werdet!



Liebe Grüße und bleibt gesund!

Sunnyleschi





Kapitel 11

Ich musste zugeben: Ich hatte die Tür überraschend schnell geöffnet. Das hatte ich. Ich freute mich einfach nur tierisch, dass Jakob hierher gefunden hatte. Wie, das wusste ich nicht, aber das war mir auch ganz egal, solange ich ihn sehen und sicher gehen konnte, dass er es jetzt auch gleich wirklich war. Man war ich aufgeregt!

Ich fühlte mich gleich wieder in meine Jugendzeit und meine ersten Erfahrungen mit dem männlichen Naturell zurückversetzt, was mich echt kribbelig werden ließ. Während ich so hörte, wie Jakob die Stufen zu mir in den vierten Stock hinaufstieg, wuchs meine Freude auf ihn immer mehr. Ich wollte ihn sehen!

Als ich meine Wohnungstür öffnete und Jakob hochkommen sah, gab es für mich fast keinen Halt mehr, ich wäre beinahe losgerannt. Als er mich wahrzunehmen schien, glaubte ich zu erkennen, dass sich auf seinem Gesicht ebenfalls ein Lächeln abzuzeichnen schien. Warum, konnte ich nicht ganz einordnen. Er kam auf mich zu. Ich stand wie festgewachsen im Türrahmen, konnte mich nicht rühren.

„Hi.“ flüsterte ich in einer hohen Stimmlage, weil ich überhaupt etwas sagen wollte und vielleicht merkte Jakob auch, dass ich mich freute, wenn ich so sprach?!

Mir war das gerade so egal, ob ich mich hier wie ein verliebtes Schaf aufführte oder nicht, verliebt war ich ja schließlich und wollte gerade prüfen, was Jakob dazu sagte. Mutig sein und ausprobieren hatte noch nie jemandem geschadet.

„Hi.“ flüsterte Jakob ebenso leise zurück.

„Komm´ rein, ich habe gerade…“ Ich wurde durch einen dominanten Kuss von Jakob unterbrochen, sonst wäre mein Satzende vermutlich peinlich geworden. Wenn es denn eins gegeben hätte.

Jakob schmeckte nach Zitrone. Vielleicht war das aber auch ich?

Mein Kopf bestand gerade nur aus Zuckerwatte, sodass ich nur noch Kitsch und rosa im Kopf hatte. Ich genoss das Gefühl, von Jakob geküsst zu werden gerade einfach nur. Dieser Gedanke ließ mich aufstöhnen.

„Du schmeckst nach Zitrone.“  brachte Jakob zwischen zwei Küssen hervor. Ich musste lachen.

„Dasselbe habe ich auch gerade gedacht.“

Meine Stimme klang erregt. Das wurde ich auch immer mehr, denn so langsam fing Jakob an, unseren Kuss weiter zu intensivieren und dabei war ich ihm verfallen. Ich stöhnte nochmals auf. Diesmal viel lauter in den Kuss hinein. Ich war jetzt schon total benebelt. Ich merkte nur noch, wie Jakob mich in meinen Flur schob und die Tür hinter sich mit seinem Fuß zukickte.

Spätestens jetzt hatte ich auch meine Kontrolle nicht mehr. Und wenn, dann in einer Geringfügigkeit, dass ich es nicht mehr spüren konnte. Mein Atem ging schwerer.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, die Zeit stand still und wir waren langsam. Wir ließen uns Zeit. Wahrscheinlich, weil wir uns hier nicht in einem überfüllten Club aufhielten, sondern an einem Ort, wo wir wussten, dass es nur uns gab. Wo wir gleichgestellt waren.

Ich ärgerte mich darüber, dass nun meine Beine nachgaben und ich drohte, zu fallen, was ich auch fast tat. Jakob fing mich im richtigen Moment auf und hob mich hoch und ging mit mir zur Wand, sodass ich mit dem Rücken dagegen lehnen konnte. Dafür mussten wir unseren Kuss leider abbrechen.

„Wow.“ gab Jakob diesmal atemlos von sich, während ich mir eine kurze Verschnaufpause mit meinem Kopf an der Wand zurückgelehnt gönnte. Meine Arme und Beine waren noch locker um Jakobs Körper geschlungen, davon merkte ich gerade nur nicht viel, weil mir so unerträglich heiß war. Mir war so heiß, dass ich diese innere Hitze zum Tee-Kochen hätte benutzen können. Absurd, aber so fühlte ich gerade.

„Wo ist dein Schlafzimmer?“ fragte mich Jakob nun geradeheraus, was mich kurzzeitig sämtliche Funktionen und Reize ausschalten ließ.

Das Blut aus meinem Kopf hatte sich ganz klar schon woanders angesammelt, weshalb ich nicht mehr als ein angedeutetes Husten aus meiner Kehle bekam. Jakob schien das zu amüsieren, denn seine Mundwinkel tanzten verdächtig nach oben. Er schien sich mittlerweile wieder so weit erholt zu haben, dass er wieder ein wenig mehr Blut und somit auch Gedanken zulassen konnte. Das konnte ich von mir nicht behaupten.

Ich war immer noch von diesem einen Knutschen so dicht, dass es Stunden dauern würde, bis ich wieder herunterkam. Nach einer Zeit später, die sich für mich wie eine Ewigkeit angefühlt hatte, konnte ich Jakob auch genau zeigen, wo sich mein Schlafzimmer mit einem sextauglichen Bett befand.

„Okay.“ Jakobs Atem streifte meinen Hals, was mich erneut die Augen schließen und wieder genießen ließ. Der heiße Atem wurde durch heiße Lippen ersetzt, die sich ihren Weg über meinen gesamten Hals bahnten und mit Sicherheit auch, aufgrund des unterschiedlichen Drucks, den ich spürte, Spuren hinterlassen würden.

Ich genoss das neckende Spiel mit geschlossenen Augen sehr. Ich konnte auch nicht verhindern, dass mir immer wieder das ein oder andere Stöhnen entglitt. Jakob grinste daraufhin als Antwort nur süffisant und schien das ebenfalls auf seine Art zu genießen. Danach verwickelte Jakob mich wieder in einen mehr als leidenschaftlichen Kuss und verschaffte sich unteranderem mit seiner Zunge Einlass in meinen Mund, um auch mich zu Taten zu animieren. So spielten unsere Münder und Zungen eine Art Kampf miteinander aus, den wieder nur wir bestimmten.

Es war ein sowohl berauschendes als auch unbeschreibliches Gefühl, was man da erlebte. Intensiviert wurde das bei mir durch die Verbindung, die ich zu Jakob hegte. Ich war in ihn verliebt. Ein Gedanke, der mich glücklich machte.

Ich hatte gerade die Ehre mit einem Mann meines Alters, der zufällig als Prostituierter und attraktiver Mann hier war, das hier…  zu tun.

Sein Augenmerk in seinem Beruf lag also auf dem, was wir hier gerade im Begriff waren bald zu tun. Meine Vorfreude wuchs immer weiter. Wir lösten uns von der Wand und ich erschrak mich kurz über diesen Umstand und musste mich stärker an Jakob festklammern, um nicht von seinen Armen zu stürzen. Auch dieser Gedanke war zu absurd und zeigte mir dabei nochmal deutlich, was in meinem Kopf war.

Jakob hielt mich mit einer Hand an meinem Hintern und der anderen an meinem Rücken nämlich ganz gut. Immer noch küssend kamen wir in meinem Schlafzimmer an.

Ich hoffte inständig, dass Jakob mich jetzt nicht herunterließ. Als Zeichen für ihn löste ich den Kuss und legte meinen Kopf auf seiner Schulter ab. Dann schloss ich meine Augen und atmete Jakobs Geruch ein. Herrlich.

Wenn ich vorher noch nicht verliebt gewesen wäre, wäre ich das jetzt spätestens gewesen und ich war so geschlossen, dass ich dachte, dass Jakob genauso fühlen musste. Ja, ich war mir fast sogar sicher.

Warum sollte er sonst hier auftauchen? Zum Reden sicher nicht. Oder doch?

Das beschäftigte mich kurzzeitig so sehr, dass ich vergaß, wo ich mich gerade befand.

„Ist alles in Ordnung?“

Mich beschäftigte das wirklich. Ich musste ihn fragen, ob und was sein Ziel war, hier her gekommen zu sein.

„Jakob? Warum bist du hier?“

Angesprochener atmete hörbar laut aus. Hoffentlich hatte ich das hier nicht zerstört. Ich wagte mich, ihm in seine Augen zu sehen. Die schiefergrauen Augen waren dunkel. Die Pupillen geweitet. Auf seinen Wangen zeichnete sich ein leichter Rotschimmer ab. So wie es aussah, hatte ich ihn nicht vergrault, denn jetzt lächelte Jakob mich an.

„Felix, ich finde es sehr reizend, dass du dich für meine privaten Intentionen interessierst, aber gerade…“

Ich sah ihn erwartungsvoll an. Wenn Jakob schon so in diesem Zustand aussah, wie sollte ich dann bitte aussehen? Bei jedem anderen hätte ich mich jetzt dafür geschämt.

Warum tat ich es jetzt bei Jakob nicht?

„…will ich dich einfach haben.“ vollendete er seinen Satz.

Aha. Er wollte mich haben? Von mir aus. Ich lächelte.

Dann ging alles ein wenig schneller als ich erwartet hatte. Jakob bewegte sich mit mir vorwärts auf mein Bett zu. Danach musste ich mich widerwillig von ihm lösen, damit er mich behutsam auf meinem großen Bett ablegen konnte.

„Bin gleich wieder da.“ flüsterte er mir verschwörerisch zu, bevor er aus meinem Schlafzimmer verschwand.

Was hatte er denn jetzt vor? Wenn Jakob etwas brauchte, warum fragte er mich dann nicht danach oder gab mir zu verstehen, dass er etwas brauchte?

Der Gedanke kränkte mich ein wenig. Da kam Jakob nun auch kurze Zeit später ohne irgendetwas wieder.

Hä? Das verstand ich nicht.

„Akklimatisieren, Felix. Würde ich dir auch empfehlen. Das ist, damit ich nicht gleich wie ein Tiger über dich herfalle.“

Scheinbar hatte mal wieder jemand meine Gedanken gelesen oder war ich wirklich wie ein Schaufenster zu durchschauen? Was ich aber viel beschäftigender fand, war:

Wie sollte ich mich jetzt aber akklimatisieren, wenn ich hier immer noch sexuell erregt und mehr als deutlich angestrengt lag?!

Mein Schwanz stand gerade wie eine eins in meiner Hose und schmerzte langsam wirklich ernsthaft. Ich verzog mein Gesicht.

Ich kannte diese Schmerzen eigentlich nicht. Letzte Woche hatte ich zum ersten Mal gemerkt, dass ich da unten überhaupt Schmerzen empfinden konnte. Das verband ich mit dem Sex mit Jakob, diese Schmerzen.

Es hatte sich seit langem wieder gelohnt und ich hoffte, dass mein Körper und ich auch heute wieder auf unsere Kosten kommen würden. Ein leichtes Grinsen huschte wieder über Jakobs Gesicht, während ich ihm nachsah, wie er sich -so kam es mir zumindest vor- lasziv zu meinem Bett bewegte und genauso auf dieses in meine Richtung zu mir bewegte.

Er beugte sich über mich und machte Anstalten, mich auszuziehen. Ich half ihm, hob also meine Arme und anschließend meine Hüften an, um ihm den Prozess zu erleichtern.

Nun war ich nackt. Und vollkommen unterlegen.

Gerade fiel mir auf, dass Jakob sich nicht ausgezogen hatte. Ich fragte mich, ob und vor allem wie er das aushielt. Ich meine, wenn ich mir die schon relativ große Auswölbung in Jakobs Körpermitte ansah… Das musste doch schmerzhaft und unerträglich sein.

Bei Jakob stand kein Hauch von so etwas im Gesicht geschrieben, das war wahnsinnig!

Ich war in meinen Gedanken gefangen, sodass ich mit einem mal aufschrie, als ich eine Bewegung an meinem Glied wahrnahm. Ich riskierte einen Blick und sah, wie Jakob sich gerade mit seinem heißen Mund mit meinem besten Stück beschäftigte. Es brachte mich zu einem lauten Stöhnen.

Jakob ließ seine Zunge um meine empfindliche Spitze kreisen, fuhr meine gesamte Länge mit seinen Lippen nach, reizte und neckte mich. Ich musste sagen, das gefiel mir ausgesprochen gut. So unterlegen und einfach mal die Kontrolle abgeben zu können. Es tat mir gut. Während mein Stöhnen immer lauter wurde, wurde Jakobs Grinsen immer breiter und größer. Er steigerte seine Leistung noch einmal enorm, sodass ich fast den Verstand verlor. Leider und zu meiner Frustration hörte er dann mittendrin einfach auf. Stattdessen wies er mich an, zwei seiner Finger in den Mund zu nehmen.

„Hier. Saugen.“ wies er mich danach an. Ich fing tatsächlich, obwohl ich mir dabei mehr als albern vor kam an, langsam an Jakobs Fingern zu saugen.

„Mehr Felix, sonst wird das hier heute nichts mehr.“

Wie bitte?

In dieser Situation war es mehr als schwierig und in diesem Zustand so oder so, Jakobs Aufgabe gerecht zu werden. Dennoch versuchte ich es.

„Sehr gut.“ sagte Jakob noch, bevor er sich nun meinen Hoden annahm und mir mit seiner Bemerkung zu verstehen gab, dass meine Leistung wohl auszureichen schien.

Immer noch mit Jakobs Fingern im Mund und dem Genuss, dem ich dabei unterkam, lag ich hier in meinem Bett ohne, dass ich mal einen Anflug von unnötigen Gedanken über meinen Alltag hatte. Wenn ich diese allerdings gehabt hätte, hätte ich automatisch an Jakobs Arbeit an und meinem Körper gezweifelt und das tat ich ganz und gar nicht.

Wie könnte ich? Jakob machte das hier hervorragend.

Ich strich ihm durch seine Haare, um ihm nochmal aufzuzeigen, dass ich das hier sehr schön fand. Entschuldigt bitte: Ich fand es ehrlich gesagt wahnsinnig geil!

Kurze Zeit später schien Jakob beschlossen zu haben, dass das hier an dieser Stelle reichte, sodass er mir seine Finger aus dem Mund sowie seinem eigenen Mund von meinem Schwanz entzog. Ich konnte nicht anders, als frustriert zu sein. Immerhin hatte Jakob mich nun mehr als aufgegeilt und aus dem Konzept gebracht seit der letzten halben Stunde! Mehr müsste ich dazu jetzt gar nicht sagen!

Ich sah gespant dabei zu, wie Jakob sich nun ebenfalls auszog, sich über mich legte, sodass sich unsere Erektionen berühren konnten. Anschließend schob Jakob die von mir befeuchteten Finger in meinen Arsch, um mich auf das bald kommende und ersehnte vorzubereiten. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, wie Jakob seine Finger in mir bewegte, bis er sie schließlich wieder herauszog.

Zwischenzeitlich überlegte ich, ob ich in meiner Wohnung noch irgendwo Kondome herumliegen hatte, da fiel mir ein, dass ich noch genau eins in meinem Nachtschrank aufbewahren musste.

Ich langte also, so gut es unter Jakob eben ging, zu dem Schrank, öffnete die Schublade und fischte mein vermutlich letztes Kondom, was ich bewusst dahatte, hervor und reichte es mit zitternden Händen an Jakob.

Dieser war wieder mit einer Lässigkeit dabei, wie ich es nie können würde und auch bei meinen Ex- Freunden nie zu denken oder zu träumen gewagt hätte.

Als Jakob sich und seine beachtliche Länge mit seiner Gelassenheit vorbereitet hatte, drang er in mein ebenfalls vorbereitetes Inneres ein. Man musste sagen, dass Jakob sehr langsam dabei vorging.

Er schien zu spüren, dass das für mich immer noch keine Routine darstellte. Und tatsächlich musste ich feststellen, empfand ich wieder bei dem Sex an sich keine Schmerzen. Ich konnte sogar in Form eines Stöhnens zum Ausdruck bringen, wie sehr mich das hier auch gleichzeitig antörnte. Auch Jakob quittierte unsere Vereinigung mit einem lauten, zischenden Ausatmen.

Dann fing er an, sich zu bewegen. Wieder holte meine starke Erregung auf und rückte in mein Hauptempfindungszentrum. Ich spürte, dass das hier nicht mehr lange dauern würde, bis wir unseren Höhepunkt erreicht hätten.

So kam es auch, als Jakob sein Tempo um ein Vielfaches beschleunigte und ich von ihm sehr viel heftigeres Atmen als zuvor vernahm.

Als er zum letzten Mal meinen empfindlichen inneren Punkt traf, war es um mich geschehen. Jakob lehnte seine Stirn gegen die meine und legte mir somit den Sturm und seine Empfindungen in seinen Augen offen.

„Felix.“

„Jakob.“

Wir sackten aufeinander zusammen. Die Anspannung fiel mit einem Mal ab und ich wurde von einem tiefen Befriedigungsgefühl überrollt. Jakob rollte sich schnell von mir herunter und ich legte meine Bettdecke über unsere beiden Körper, nachdem Jakob das Kondom ordnungsgemäß entsorgt hatte.

Da meine Bettdecke nicht besonders groß war, musste ich ein Stück an Jakob heranrutschen, was ich aber ganz gut fand, so hatte ich einen Grund, mit ihm zu kuscheln. Jakob versteifte sich bei dem Kontakt kurz, als ich meinen Kopf in seiner Halsbeuge vergrub und meinen Arm um ihn schlug, aber legte ebenfalls schnell einen Arm um mich, sodass er mich damit noch enger an sich zog.

Ich gab ein wohliges Seufzen von mir, als ich meine Augen schloss und schon ein wenig wegdämmerte. Mein letzter Gedanke war, dass Jakob nicht gehen durfte.

Niemals.

Ich liebte ihn doch schon, oder?

Mit diesem Gedanken schlief ich letztendlich ein.
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