Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Poor Unfortunate Soul

von Annylaugh
GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P18 / Het
Itachi Uchiha OC (Own Character) Orochimaru Sasuke Uchiha
31.10.2020
16.04.2021
31
113.958
16
Alle Kapitel
56 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
31.10.2020 1.772
 
Es war zermürbend. Jeden Tag aufzustehen und sich erneut beweisen zu müssen. Die Gedanken schossen mir durch den Kopf, während ich zu der steinernen Höhlendecke blickte, die sich über meinem Bett befand. Wie gerne würde ich zurückkehren in mein altes Leben, zurück zu meiner Familie, zurück in mein Dorf. Aber das würde nie mehr gehen.
Es ist zerstört worden, schon vor vielen Jahren, als ich noch ein kleines Mädchen war. Alle wurden getötet. Meine Eltern, meine Geschwister, und jeden den ich gekannt habe. Alles woran ich mich bis heute erinnern kann sind Flammen. Flammen die Gebäude, Tiere und Menschen mit sich in den Tod rissen.
Bei dem Gedanken kniff ich die Augen zusammen und versteckte mein Gesicht in meinen Handflächen. Ich schüttelte den Kopf, um ihn aus dem Kopf zu bekommen. Den Gedanken an jene Nacht, aber auch den Gedanken an meine Unzulänglichkeit, mich nicht erinnern zu können, nichts getan zu haben, und zuletzt so undankbar gegenüber Orochimaru zu sein.
Er war es der mich damals rettete, und aufzog. Er förderte meine Fähigkeiten, jedoch konnte auch er mir nie die Möglichkeit einräumen auf den Teil meines Gehirns zuzugreifen, der diese furchtbare Erinnerung verschlossen hielt. Trotzdem zweifelte Ich seit längerem an meinem Ziehvater und Hinterfragte seine Methoden. Vor allem seitdem er mich mit diesem Eingebildeten Möchtegern Uchiha trainieren ließ.
Wieder schüttelte Ich den Kopf und rollte mich auf die Seite. Mandara, Hitachi – Sie beide waren ganz anders als Er. Und doch waren sie gleich, denn jeder von Ihnen war mir ein Rätsel.
Ich beobachtete meine Zimmertür. Gleich würde sie aufgehen, und einer der Zetsus würde kommen, um nach mir zu sehen. Es war spät geworden, normal startete das Training morgens um 7, jedoch konnte ich schon seit ein paar Stunden die Vögel zwitschern hören, wenn ich mich darauf konzentrierte. Ein paar Augenblicke vergingen, eh ich einen Schatten unter der Tür sah.
‚Bist du wach? Ich werde jetzt reinkommen‘ Erklang es von draußen, und kurz darauf öffnete sich die Tür. Es war nicht Zetsu. Es war Kabuto.
Kabuto war für mich immer jemand von dem ich sicher war, man würde Ihn unterschätzen. Seine Gedanken waren immer scharfsinnig, und seine Taten immer bis zuletzt durchdacht, er war schlichtweg beeindruckend.
‚Das Training hat schon vor einer Weile begonnen, und du hast nicht einmal etwas gegessen. Steh auf!‘ sagte er diesmal strenger.
Ich stöhnte genervt auf und drehte mich zurück auf den Rücken. ‚Ich will nicht Kabuto! Ich will heute nicht Trainieren, dieser Sasuke geht mir so auf die Nerven!‘
‚Das Interessiert den Meister nicht. Er will das du zum Training erscheinst, Ihr habt schließlich ein Ziel, das Ihr erreichen wollt.‘
Ich verdrehte die Augen und sah Ihn an. Kabuto war vielleicht intelligent, aber schlussendlich war er doch auch nur ein Mann. Durch meine Fähigkeit konnte Ich die Geheimsten Wünsche und die verborgensten Erinnerungen der Menschen erkennen. Ich musste grinsen, denn Kabuto war wie ein offenes Buch für mich. Er träumte schon länger davon mit mir allein zu sein, jedoch hat mich dieser Gedanke schon immer angewidert.
Ich stütze mich auf die Seite und blinzelte Ihn an. ‚Ich könnte mir 100 andere Dinge vorstellen, die Ich gerade lieber tun würde, als mit Sasuke zu trainieren.‘
Langsam setzte ich mich auf, ohne den Blick von Ihm zu wenden.
‚Weißt du… ich weiß, wiesehr du mich willst. Vielleicht könnten wir einfach hierbleiben, und ich erfülle dir all deine Wünsche‘ säuselte ich, wohlwissend, dass ich ihn damit genau da traf, wo es ihn treffen sollte.
Ich zwirbelte meine Haarspitzen zwischen meinen Fingern, und erwartete seine Antwort. Er zögerte kurz und ich merkte, wie er mit den verschiedenen Optionen in seinem Kopf hin und her jonglierte. Letztendlich aber schüttelte er den Kopf und tat einen Schritt auf mich zu.
‚Schluss mit dem... Blödsinn Pinar!‘ stotterte er unbeholfen und strich sich verlegen durch sein Haar. ‚Du kommst jetzt sofort mit, und wir gehen direkt zum Training, ohne Frühstück, hörst du?‘
Ich verdrehte die Augen, stöhne genervt auf, und erhob mich schließlich. Wissentlich das er mich beobachtete, zog ich meinen Schlafanzug aus, und zog mir meine Trainingskleidung an, die aus einen Top, einer kurzen Hose, und meinen Waffen bestand. Meine zwei Schwerter, die ich verschränkt auf meinem Rücken trug, und meinen Gürtel, mit meinen Wurfmessern.
Ich band mein Haar in einen hohen Pferdeschwanz und drehte mich zu Ihm um. ‚Können wir?‘ fragte ich genervt und trat näher an Ihn heran.
‚Ja. Lass uns gehen‘ stieß er schnell hervor, und schluckte auffällig schwer.
Ich musste grinsen, bei dem Gedanken, der durch seinen Kopf schoss. Anscheinend dachte er immer noch über die Ernsthaftigkeit meines Angebots nach. Ich schlenderte gewollt nah an Ihm vorbei und strich mit meiner Hand leicht über sein Kinn.
‚Wenn ich mich wirklich bemüht hätte, würde ich jetzt deinen Schwanz lutschen, bis du mir in mein Gesicht spritzt. Aber du willst ja lieber Orochimarus kleines Hündchen sein. Wuff‘
Er versteinerte auf der stelle und ich musste Kichern. Sie waren doch alle so einfältig, diese Männer.
‚Komm Kabuto, sonst bekommst du noch ärger das du mich nicht Pünktlich zum Training gebracht hast‘ zwinkerte ich ihm zu, und schlenderte aus meinem Zimmer in Richtung der Gemeinschaftszimmer.
Es dauerte ein paar Augenblicke, doch dann hörte ich seine hektischen Schritte hinter mir. Ich musste seine Gedanken ausblenden, um nicht laut loszulachen. Niemals im Leben würde ich etwa mit Kabuto haben wollen. Aber einige Dinge dienten eben nur dem Zweck, das zu bekommen was man wollte.
Schweigend gingen wir bis nach draußen. Hinter dem Versteck befand sich gut versteckt zwischen hohen Bäumen eine Lichtung. Ich genoss es immer nach draußen zu gehen. Orochimaru hatte mir viele Jahre meiner Kindheit verboten nach draußen zu gehen. Er sagte ich wäre zu schwach, und selbst er nicht stark genug, um mich vor den bösen Menschen zu beschützen, die mein Dorf zerstört hatten. Doch gerade hier, war alles so friedlich. Die Bäume die Blumen, die Vögel. Alles hatte seinen eigenen Geruch und es gab so friedvolle Geräusche. Hier gab es kein unnötiges Leid, Rache oder Hass.
Kurz musste ich lächeln, weil mir bei dem Wunsch einfach den ganzen Tag auf dieser Lichtung zu liegen und den Tieren zu horchen, warm ums Herz wurde. Keine gehässigen Gedanken, keine Negativen Gefühle. Nur ich, und die Friedvolle Natur.
Ich atmete tief ein, eh ich in zwei dunkle genervte Augen sehen musste. Er stand zwar noch mehrere Hundert Meter von mir entfernt, allerdings, war seine Aura so vereinnahmend, dass man sie schon von weitem spüren konnte. Sein Blick so starr und entschlossen, dass man das Gefühl hatte, seine Augen würden durch einen durchsehen. Der Unangenehmste Blick den ich jemals gespürt habe. Manchmal fühlte es sich so an, als würden die Vögel verstummen, wenn er wütend wurde, so stark empfand ich seine Ausstrahlung.
Kabuto verabschiedete sich, mit einem vielsagenden Kopfnicken, und ließ mich mit Sasuke allein.
‚Da bist du ja endlich! Pünktlichkeit ist offensichtlich nicht deine Stärke, Pinar!‘ raunte er abfällig, und kam mit großen schweren Schritten auf mich zu. Ein paar Meter von mir entfernt blieb er stehen. Ich seufzte. ‚Du gehst mir auf die Nerven Sasuke. Seit 2 Monaten Trainieren wir fast jeden Tag und trotzdem gewinnt nie jemand. Das wird langweilig‘
Ich verdrehte die Augen und zuckte mit den Schultern, eh mein Blick wieder seinen traf. Seine Augen blitzen kurz auf.
‚Mir wird es langweilig ständig mit dir diskutieren zu müssen. Auch das ständige warten auf dich, habe ich satt!‘
Er tat ein paar Schritte auf mich zu. ‚Du solltest lieber ein wenig Respekt zeigen, vor mir und auch vor unserem Sensei. Denn eines Tages wird einer von uns Gewinnen, und das werde Ich sein, denn mein Willen ist stärker als Deiner.‘
Er war mittlerweile keine Armlänge mehr entfernt. Ich konnte den Hass tief in seinem Herzen spüren. Den Hass auf mich, weil er mich nicht besiegen konnte, aber auch den Hass auf sich selbst, der sich diesen Zustand nicht verzeihen konnte.
Es fühlte sich so kalt an, dass mir eine Gänsehaut den Rücken herunterlief.
Ich seufzte und nickte resignierend. ‚Wenn du unbedingt willst, dann lass uns anfangen. Aber du wirst mich eh wieder nicht schlagen, also-‘ – ‚Du solltest anfangen das was wir hier tun ernst zu nehmen! Ich habe viel mehr Kampferfahrung als du! DU kannst noch von MIR lernen, du kleines Dummes Kind!‘ knurrte er und stieß mir mit seinem Zeigefinger gegen mein Schlüsselbein. Einen kurzen Augenblick lang, versuchte ich zu verarbeiten was er zu mir gesagt hatte. Er machte mich so sauer, dass er tatsächlich dachte ich wäre schwächer als er, oder dass er etwas Besseres wäre als ich.
Ich kniff die Augen zusammen. ‚Fass. Mich. Nicht. An.!‘ fuhr ich Ihn an, und stieß ihn mit der flachen Handfläche gegen seine kräftige Brust, sodass er einen guten Satz nach hinten machte.
Die ganze Zeit über hatte er seinen starren Blick nicht von mir gelöst, und verformte seine Lippen, zu einem Triumphalen Lächeln.
‚Wenn ich dich anfassen wollen würde, könnte ich das ohne weiteres tun. Vermutlich wurdest du nachher darum betteln, dass ich nicht mehr aufhöre.‘ raunte er spöttisch, und richtete sich auf.
Ich merkte wie mir das Blut in den Kopf schoss. Dieser dämliche, Eingebildete, Möchtegern, dem würde ich zeigen wer hier am ende bettelt. Ich nahm meine Kampfposition ein, und fixierte Ihn. Er grinste.
‚Ich werde Dir zeigen wer hier am Ende betteln muss‘ – schrie Ich laut, und machte mich bereit für den Kampf. Er hingegen lächelte nur diabolisch, was mich noch wütender machte. Er sollte Angst vor mir haben.  
‚Wenn du dich sehen könntest, du kleines dummes Gör. Du tust ja jetzt schon genau das was ich von dir möchte.‘ lachte er, und seine Augen wechselten die Farbe von tiefschwarz, zu leuchtend rot. Seine Augen waren beindruckend. Wie die von Hitachi.
Mir blieb allerdings keine Zeit diesen Gedanken weiter auszuführen, denn ich hatte hier etwas zu erledigen. Ich spürte wie mein Chakra durch meinen Körper pumpte. Ihm würde ich es zeigen!



-------------------------------------------------------------------------------------




Hallo meine Lieben, wer auch immer meine Geschichte begonnen hat zu lesen.
Ich bin Annylaugh, 24 Jahre alt und studiere im letzten Jahr. Ich habe schon früher als Ausgleich geschrieben und will es nun wieder aufnehmen.
Ich hoffe es gefällt euch, lasst doch gerne Anregungen und konstruktive Kritik da. Ich weiß es sind bestimmt Rechtschreibfehler zu finden, allerdings sind wir doch alle nicht Perfekt, oder?
Ich habe einen groben Plan im Kopf, wo es in dieser Geschichte hingehen soll, aber sonst ist noch alles offen :)  
Auf jeden fall wird es spicy werden, Erotik, habe ich - zugegebener Maßen - schon immer am liebsten geschrieben.
Einen schönen Abend euch und in diesem Sinne viele liebe Grüße, an die liebe Betty, die mich zu diesem Schritt ermutigt hat.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast