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Halloween an der Blue Reef High

Kurzbeschreibung
OneshotFantasy, Freundschaft / P12 / Gen
31.10.2020
31.10.2020
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5.582
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31.10.2020 5.582
 
Hey Friends, weil ich mir dachte, dass ich gerade im Flow bin, kommt noch zusätzlich ein Halloweenspecial. Zumindest wenn ich schaffe, es rechtzeitig zu schreiben. Nur so zur Info: Bei mir ist Mittwoch und ich habe bis Samstag Zeit. Freitag sieht es eher schlecht aus mit schreiben und morgen habe ich auch kaum Zeit. Aber hey, Challenges sind dazu da um sie zu accepten. Also viel Spaß mit dem Halloweenspecial.






'Hey Tiago, kommst du Mal?"

Eilig ließ ich mein Messer fallen und meinen Kürbis stehen und wandte mich dem Tisch neben dem meinen zu. Dort saß Shari, ebenfalls ein Messer in der Hand und einen Kürbis vor sich und machte eine Miene, als ob sie in eine Zitrone gebissen hätte. Sie sah mich um Hilfe flehend an.

"Ich glaube so soll das aber nicht sein, oder?"

Wenn ich mir ihren Kürbis so anguckte, dann wäre das wohl noch die netteste Ausdrucksweise gewesen. Er hatte so viele Schnitte und Löcher, und es sah so aus, als ob sie ihn eher hätte meucheln wollen als zwei Augen und einen Mund in ihn zu schnitzen. Sie sah mich verzweifelt an und ich konnte nur mit Mühe mein lachen unterdrücken. Ihre Verzweiflung verwandelte sich in Empörung und dieser Blick gab mir den Rest. Ich stützte mich auf dem Tisch ab und hielt mir die Hand vor dem Mund um mein lachen abzudämpfen. Auch Sharis Gesicht hellte sich auf und sie fiel in mein lachen mit ein. Meine anderen Klassenkameraden sahen uns komisch an, aber das war mir egal.

"Okay, okay." Shari rang nach Luft. "Der Kürbis sieht so aus als hättest du versucht ihn mit deinen Zähnen auszuhöhlen, aber immerhin habe ich ein paar Löcher in ihn reinbekommen."

Sie sah zu meinem Kürbis, in dem nicht mehr als ein paar leichte Linien zu sehen waren. Ich merkte wie ich rot wurde.

"Hey, das braucht lange Planung. Es ist nicht einfach einen Kürbis perfekt auszuhöhlen. Und ich will meinen ja nicht massakrieren."

Shari sah mich an und musste wieder lachen. "Okay, ich gebe zu, wenn ich keine Vorgaben habe bin ich in schneiden echt mieserabel. Aber du kannst dafür einfach nicht schneiden."

Ich nickte bloß. Am besten wiedersprach ich ihr nicht. Von meinem Plan den Kürbis so perfekt wie möglich zu machen um sie damit zu beeindrucken musste sie ja nichts wissen.

Plötzlich streckte sie ihre Hand aus. "Wie wäre es, wenn wir unsere Kräfte vereinen? Zusammen können wir produktiver arbeiten. Du markierst die Schnittstellen und ich verpasse dem Kürbis eine Grimasse. Deal?"

Ich lächelte sie an und schlug zu. "Deal!"

So ging es deutlich schneller. Ich markierte die Stellen an denen Shari schneiden musste und sie Schnitt so präzise zu, dass die Kürbisse ziemlich lebensecht aussahen. Nach einer Weile legte Shari dann ihr Messer beiseite.

"Lass uns erst einmal eine Pause machen."

Ich nickte bloß. Es war echt schwer über einen längeren Zeitraum solch eine Feinarbeit zu praktizieren. Wir gingen zusammen in die Cafeteria, wo unser Hausmeister Joshua fleißig dabei war Getränke an die Schüler auszugeben. Während wir warteten sah ich mich um. Die Cafeteria war bereits zu großen Teilen geschmückt, nur hier und da gab es noch ein paar freie Stellen an denen keine Papierskelette von den Decken hingen oder keine Geister schaurig an die Wände gelehnt waren. Ich war wirklich froh hier zu sein. An meiner alten Schule wäre es wie jedes Jahr gewesen. Wir hätten normal Schule gehabt und es würde so getan werden, als ob alles normal wäre. Noch ein Pluspunkt der Blue Reef High. Mister Clearwater und die Lehrer hatten entschieden das Fest gebührend zu feiern, da viele es noch nicht kannten. Hier arbeiteten wir seit Tagen daran, alles für Halloween zu dekorieren. Noch hatten wir drei Tage Zeit bis es Samstag war. Dennoch war das meiste bereits fertig. Überall in der Schule hingen gruselige Dekorationen und auch der Bereich um die Schule herum war geschmückt. Selbst im Geheimversteck gab es ein paar schaurige Dekorationen.

Ich merkte wie Shari mich antippte. "Wir sind dran."

Sie winkte mich zu Joshua. Der lächelte uns freundlich an. "Na ihr zwei fleißigen. Was darf es denn für euch sein?"

Shari lächelte ihn an. "Einen Apfelsaft bitte. Ich liebe dieses süße Getränk. Und du Tiago?" Sie drehte sich zu mir um.

"Ähm" Ich versuchte schnell zu überlegen. Was wäre cool? "Das gleiche das sie hat." 'Oh man. So gar nicht cool.' Ich sah wie Joshua mir zuzwinkerte. Schnell sah ich weg und bemerkte wie ich rot wurde.

"Kann ich für euch beide auch nur einen Becher machen? Dafür bekommt ihr dann zwei Strohhalme. Wenn sich alle etwas zu trinken holen könnte es dann echt knapp werden mit den Bechern"

Perplex starrte ich ihn an. Hatte er das gerade ernsthaft gebracht? Ich merkte wie ich wieder rot wurde.

"Von mir aus gerne. Da wir eh zusammenarbeiten wäre es vielleicht sogar praktischer." Ich musste bei Sharis Worten schlucken. Sie schien wohl nicht die Bedeutung eines Bechers mit zwei Strohhalmen zu verstehen. Vielleicht sollte ich ihr das ganz schnell einmal beibringen?

Doch Joshua hatte ihr bereits einen großen Becher gegeben mit einem gelben und einem braunen Strohhalm. Ich warf ihm einen Blick zu und er zwinkerte mir erneut zu. Da Shari jedoch bereits zurückging folgte ich ihr besser schnell.

Zurück im Raum stellte sie den Becher auf ihrem Tisch ab. Sie setzte sich und trank die ersten Schlucke des Saftes. Dann sah sie mich an.

"Los komm, trink doch auch was. Wir brauchen die Flüssigkeit, soviel wie wir bei der Arbeit hier schwitzen."

Ich setzte mich ebenfalls und nahm den gelben Strohhalm. Dann trank ich ein paar Schlucke. Dabei bemerkte ich, wie nah Shari mir war. Hastig wandte ich mich von dem Glas ab und meinem Kürbis zu.

"Wir sollten weiterarbeiten." 'Oh Mann Tiago, warum bist du so ein verdammter Idiot?'

Shari lehnte sich nun auch zurück. "Ja, das macht echt Spaß. Ich verstehe bloß nicht warum man das macht? Was bringt es den Leuten Augen in ihr Essen zu schneiden?" Sie sah mich neugierig an.

Ich zuckte einfach mit den Schultern. "Ich weiß nicht. Vielleicht sieht es einfach gruselig aus? Vielleicht kam Mal jemand auf die Idee und so wurde es zu einer Tradition? So gut kenne ich mich mit dem Fest nicht aus. Früher habe ich das auch nie gefeiert."

Shari sah mich überrascht an. "Aber warum denn nicht? Das macht doch alles Spaß."

"Naja" Ich kratzte mich verlegen im Nacken. "Vielleicht lag es daran, dass ich nie jemanden hatte der wirklich Spaß an Halloween hatte. Oder einfach weil ich kein Geld für irgendwelche Deko oder Süßigkeiten hatte. Oder irgendein Kostüm."

Ich sah Sharis mitleidigen Blick. Schnell hob ich die Hände. "Hey, es ist vielleicht besser so. So ist es das erste Mal für uns beide."

Nun lächelte sie wieder. "Oh ja, das wird bestimmt toll." Dann beugte sie sich vor und umarmte mich. Ich war zu überrascht um mich zu rühren und legte meine Arme zittrig um sie. Doch da löste sie sich bereits wieder. "Ich dachte das könntest du jetzt vielleicht gebrauchen."

"Danke." Ich sah sie dankbar an. Es hat wirklich gut getan, allerdings hoffe ich, dass sie mein pochendes Herz nicht bemerkt hatte.

Sie sah auf den Kürbis vor ihr. "Apropos Kostüm, hast du schon eine Idee was du für die Halloweenwanderung anziehen möchtest?"

Ich unterdrückte mein lachen bei ihren Worten. Sie weigerte sich strikt zu sagen "Halloweenumzug", da sie nicht verstand wieso sie umziehen sollte. Hastig schüttelte ich den Kopf.

"Nein, ich habe noch keine Idee. Und du? Willst du als Meerjungfrau gehen? Dafür müsstest du ja nur deine Beine in eine Schwanzflosse verwandeln und dann wärst du fertig."

Wir lachten beide bei diesem Vorschlag, als eine Stimme hinter uns ertönte.

"Als was gehst du denn, Tiago? Als großer böser Hai? Dafür musst du ja nur deinen Dickschädel teilverwandeln und bist fertig."

Ich sah genervt zu Chris. Doch Shari kam mir mit einer Antwort zuvor.

"Das wäre doch viel zu auffällig. Wir suchen ihm etwas anderes und viel tolleres raus und dann muss er sich auch nicht verwandeln."

Chris sah mich wütend an. Es gefiel ihm offenbar nicht, dass Shari mich in Schutz nahm. Sein Blick glitt über unseren Kürbishaufen den wir bereits fertig gestellt hatten hin zu dem Becher mit den zwei Strohhalmen. Seine Augen verengten sich noch weiter, wenn dies überhaupt möglich war.

"Nun, wenn du meinst etwas für ihn zu finden? Egal, ich hatte eh etwas ganz anderes vor." Er drehte sich zu Shari. "Ich wollte dich fragen ob du mit mir auf den Halloweenumzug gehen möchtest. Ich glaube das wäre viel sicherer als bei den meisten anderen." Er warf mir einen Blick zu.

Shari sah ihn einen Moment verwundert an. "Tut mir leid und danke für das Angebot, aber ich hatte gehofft dass mich da noch wer anders fragen würde."

Chris war für einen Moment zu erstaunt um zu antworten. Dann fing er sich jedoch. "Oh, ähm... schön. Dann... Sag bescheid wenn du es dir anders überlegen solltest." Er ging zurück zu seinem Tisch und schob seinen Kürbis so, dass wir ihn nicht sahen.

Erstaunt sah ich meine Delfinfreundin an. "Von wem erwartest du denn, dass er dich fragt? Meinst du Blue? Oder Noah? Wobei das vielleicht etwas unpraktisch wäre mit den Regeln."

Damit auch wirklich alle Schüler mitkommen konnten mussten ein paar Regeln ausgearbeitet werden. Wir dürfen zwar alle in die Stadt laufen und von Tür zu Tür ziehen, allerdings darf die "Spezialgruppe" wie wir sie nennen nicht alleine laufen. Damit sind alle gemeint die ihre Verwandlungen nicht richtig im Griff haben. Dazu zählen auch meine besten Delfinfreundinnen Shari und Blue. Deshalb dachte ich, dass das Delfintrio zusammenläuft. Dem war dann aber offenbar nicht so.

Shari musste kichern. "Um ehrlich zu sein warte ich jetzt nur noch mehr. Schließlich weiß ich jetzt ja auch, dass er ebenfalls noch keine Erfahrungen hat, was Halloween angeht."

Ich sah sie verwirrt an, ehe es mir dämmerte. "Du meinst mich?"

Sie lachte nun wieder etwas lauter. "Ja, natürlich meine ich dich. Denkst du ich will dir ein gutes Kostüm aussuchen, nur damit du alleine irgendwem die Süßigkeiten aus den Taschen ziehst?"

Ich sah sie weiterhin perplex an, bevor auch ich grinsen musste. "Ich gehe gerne mit dir auf die Halloweenwanderung. Das wird bestimmt echt Meerig."

Was immer sie auch noch sagen wollte, unser Schulleiter unterbrach uns und ersparte Shari eine Antwort.

"Ich sehe ihr seit bereits sehr fleißig dabei." Er betrachtete unsere Kürbisse, die bereits fertig geschnitzt waren. "Von mir aus könnt ihr Schluss machen. Ihr beide wart fleißiger als alle anderen. Außerdem scheint ihr anscheinend ja eh schon mit etwas anderem beschäftigt." Er machte eine Pause. "Ich habe gehört wie ihr über eure Kostüme geredet habt. Geht jetzt schon mal und überlegt euch was ihr an Halloween anziehen wollt."

Shari nickte feierlich, doch ich war etwas betrübt. "Also eigentlich muss ich gleich noch die Hausaufgaben für Mr. Garcia machen." Ich vermied es Shari anzusehen.

"Oh" Sie klang enttäuscht. "Vielleicht danach?"

Ich schüttelte den Kopf. "Miss White wollte noch mit mir trainieren. Sie meinte, gerade jetzt ist es wichtig, dass ich mich benehme. An Halloween kann ziemlich viel passieren."

"Das ist Schade. Aber warum musst du eigentlich jetzt schon die Hausaufgaben machen? Die sind doch erst zu Freitag?"

"Naja... Morgen muss ich noch den Aufsatz für Miss Pelagius schreiben und die Blätter für für Mister Clearwater bearbeiten."

"Kannst du die nicht einfach ausfallen lassen? Also ich meine nicht ausfallen.", fügte sie bei Mister Clearwaters Räuspern eilig hinzu. "Ich meine verschieben?  Auf wann anders?"

"Tut mir leid Shari, aber das geht nicht. Tiago braucht die Noten um an der Schule zu bleiben und das weißt du. Wenn er seine Hausaufgaben nicht macht wird ihm das Stipendium vom Rat entzogen." Mister Clearwater sah mich mitleidig an. Offenbar wünschte er sich auch, dass es anders ginge.

Shari sah mich traurig an. "Dann helfe ich dir eben bei den Aufgaben. Wir haben ja immer noch Freitag Zeit uns Kostüme zu überlegen."

Ich spürte wie ich zusammenzuckte. "Oh, bei Tangaroa, ich habe vergessen, dass ich Finny und Juna versprochen habe mit ihnen nach Geisternetzen zu suchen. Sie wollten daraus ein paar Armbänder machen, so wie ich eines für Finnys Geburtstag gemacht habe."

Ich spürte Sharis wütenden Blick auf mir. Ich schaffte es nicht sie anzusehen.

"Und das kannst du nicht einfach ausfallen lassen? Warum brauchen sie dich überhaupt dabei? Schaffen sie es nicht alleine?"

"Naja...", antwortete ich kleinlaut. "Sie brauchen jemanden der sie beschützt. Außerdem können sie die Netze nicht mitschleppen. Ich schaffe das schon..." Ich verstummte als ich merkte, dass Shari immer wütender wurde.

"Schön." Ich spürte ihren kalten Blick auf mir. "Schön. Dann gehe halt und amüsiere dich mit Finny und Juna. Ich finde schon jemanden, dem es etwas bedeutet, mit mir auf diese Wanderung zu gehen." Sie Schritt davon und ließ mich bei Mister Clearwater stehen.

Dieser sah verlegen zur Seite. "Tut mir leid Tiago. Du scheinst echt kein Glück bei ihr zu haben, was?"

Ich schaute traurig zu Boden. "Ja, anscheinend." Dann bemerkte ich erst richtig was er gesagt hatte. Ich erstarrte. "Sie... Sie wissen von..."

"Von deinen Gefühlen gegenüber Shari? Ich glaube es ist schwerer nicht von ihnen zu wissen. Dafür ist es zu offensichtlich." Ich starrte ihn perplex an. Er seufzte. "Aber offenbar haben wir beide kein Glück bei Frauen."

Ich sah ihn mitleidig an. "Sie meinen Miss White?"

Er erstarrte ebenfalls und sah mich erschrocken an. "Du...?"

Ich lachte verlegen. "Es ist wie mit mir. Es ist schwerer nicht davon zu wissen."

Er lachte nun ebenfalls, jedoch wirkte er nun nicht mehr so gefasst wie sonst. "Da hast du wohl Recht." Er legte mir eine Hand auf die Schulter. "Es tut mir leid, das mit Shari. Ich wünschte wirklich es gebe einen anderen Weg, aber der Rat ist Recht streng was das angeht. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück mit Shari. Es wird bestimmt alles gut werden." Damit ging er ebenso und ließ mich zurück.


Es war inzwischen Freitag. Shari hatte seit der Kürbisschnitzerei kein Wort mehr mit mir gewechselt und ist mir größtenteils aus dem Weg gegangen. Ich spürte jedoch ihre Blicke auf mir, wenn wir uns einmal zufällig begegneten und auch die mitleidigen Blicke von Noah, Blue und Jasper. Und jedes Mal ärgerte ich mich über mich selbst. Warum musste ich bloß so dumm sein und konnte nie nein zu irgendwem sagen? Warum vergaß ich immer die wichtigen sachen? Und warum haben die meistens mit Shari zu tun?  Aber ich konnte es eh nicht ändern.

Ich spürte wie mich jemand in die Seite stieß. Überrascht wandte ich mich zu meiner Falterfischfreundin um. "Was ist denn?"

Ich spürte ihre Sorge in meinem Kopf. "Du wirkst so, als ob du eine Woche Nachsitzen aufgebrummt bekommen hast bei Miss Misaki. Ist alles in Ordnung mit dir?"

Ich nickte leicht, sogut das als Hai eben ging. "Alles gut. Ich konzentriere mich bloß auf die Suche."

"Und Jasper wird der Weltmeister in tauchen. Du bist echt ein schlechter Lügner.", erklang es von dem Rochenwandler vor mir.

Ich seufzte innerlich. "Okay, wenn ihr es unbedingt wissen wollt: Ich wollte mit Shari zu dem Halloweenumzug gehen, habe aber keine Zeit mir ein Kostüm auszudenken. Mittwoch und gestern musste ich Hausaufgaben machen und mit Miss White trainieren und heute bin ich mit euch unterwegs."

Die beiden Wandlerinnen stoppten abrupt und wandten sich mir zu.

"Tiago, du bist so ein Idiot."

Ich sah Juna erstaunt an. "Was? Aber... Warum?"

Ich hörte Finnys seufzen in meinem Kopf. "Shari fragt dich extra ob du mit ihr zum Umzug möchtest und du bist so blöd und verschwendest deine Zeit mit uns?"

Ich war verwirrt. "Ja, ich habe es euch doch versprochen. Hätte ich euch etwa einfach absagen sollen?"

Ein doppeltes "Ja" ertönte.

"Aber dann wärt ihr doch auch sauer gewesen. Schließlich hätte ich euch einfach im Stich gelassen."

Falsche Antwort. Das merkte ich als Finny auf mich zuschwamm und mir mit ihren Flossen ein paar überzog.

"Tiago, Shari hat DICH gefragt. Denkst du, sie hätte nicht einfach irgendwen fragen können? Du weißt, dass das ihr erstes Halloween ist. Es ist etwas besonderes für sie. Also, du hättest einfach alles stehen und liegen lassen sollen, beginnend mit unserem Ausflug und dich um sie kümmern sollen. Verstehst du das?"

"Ja, aber-"

"Kein aber. Wir haben mitbekommen wie ihr euch unterhalten habt. Sie hätte JEDEN fragen können aber sie hat dich gefragt. Sie hat Chris abgelehnt nur für dich. Sie wollte mit dir die Hausaufgaben lösen, damit ihr noch mehr Zeit verbringt. Sie hat sich mit dir einen Becher zu trinken geteilt. Und sie wollte nur mit dir zusammen die Kürbisse schnitzen. Und du Idiot lässt sie hängen?"

Es war schlimmer als meine eigene Moralpredigt. Deutlich schlimmer. Oh man, wie konnte ich nur so blöd sein. "Es bringt doch jetzt auch nichts mehr. Sie hat wahrscheinlich schon längst Chris oder irgendwen anders zugesagt. Denkt ihr echt, sie wird jetzt noch mit mir hingehen wollen?"

Ich sah zu den beiden Mädchen. Die tauschten einen Blick.

"Ähm... Wir... Naja, egal. Glaube uns einfach Tiago, sie wird mit dir und sonst keinem gehen."

"Ja, aber... Mir fehlt noch ein Kostüm. Ohne das ist alles sinnlos."

Ich merkte, dass die beiden ein lachen unterdrückten. "Überlass das nur uns...", antwortete Finny mit geheimnistuerischer Stimme. Ich hatte keine Ahnung was sie meinte und offenbar wollten sie es mir auch nicht verraten. So schwamm ich einfach weiter neben ihnen her, jedoch äußerst verwirrt.


Ich zog mir meinen Schlafanzug an. Es war inzwischen schon nach um 10. Die Geisternetzsuche blieb erfolglos, auch wenn das ja eigentlich gut war. Nachdem wir jedoch wieder zurück waren, verzogen sich die beiden Mädchen flüsternd. Ich hatte keine Ahnung was mit ihnen los war, aber sie haben sich die ganze Zeit über so Verhalten, als wenn ihnen die Geisternetze inzwischen egal wären. Ich hatte noch versucht mir beim Essen Gedanken zu machen, was ich anziehen könnte, doch mir kam nichts. Und so war ich dann wohl oder übel der einzige an der Schule ohne Kostüm.

"Hey, das wird schon alles gut werden.", erklang es unter dem Bett meines Gürteltier Freundes heraus.

Ich lächelte matt. "Ach, ist doch auch egal. Es kann inzwischen ja nicht mehr schlimmer kommen." Oder doch? Ich dachte besser nicht weiter darüber nach. "Ich sollte wohl einfach-"

Ich erstarrte. Nervös blickte ich zum Fenster. Dort hatte gerade wer geklopft. Da es dunkel war konnte man nichts erkennen. Auch Jasper kroch unter seinem Bett hervor und blickte ängstlich zum Fenster.

"Das ist bestimmt nur ein Streich von Ella und ihren Freunden." Er klang so ängstlich wie ich mich fühlte.

Ich Schritt langsam zum Fenster. Ich sah Jasper an und es kam ein geflüstertes "Du schaffst das" zurück. Ich hielt kurz den Atem an und öffnete das Fenster.

Es war kein Mörder. Und auch kein Streich. Es war Shari.

"Tiago", zischte sie. Ich konnte sie in der Dunkelheit kaum erkennen. "Komm bitte mit mir raus. Ich muss mit dir reden."

Ich war überrascht und sah zu Jasper. Er schien auch nicht zu wissen um was es ging. Er schickte mir ein "Los geh schon." in den Kopf und ich kletterte aus dem Fenster.

Ich folgte Shari, die mich direkt zum Palmenhain führte. Dort blieb sie stehen. Sie drehte sich zu mir um. "Ich glaube wir sind alleine."

Ich sah sie verwirrt an. "Shari, was ist los? Du hast Jasper und mir gerade einen Mordsschrecken eingejagt. Wir dachten Ella und so spielen uns einen Streich."

"Warum das denn?" Sie klang ehrlich verwirrt.

"Naja..." Wie konnte ich das jetzt am besten sagen. "Es ist fast Halloween. Und dort wird sich gegruselt. Wir dachten du wärst irgendein Mörder oder soetwas."

"Oh das tut mir leid. Das wollte ich nicht."

"Nicht schlimm.", beruhigte ich sie. "Warum hast du mich nun mitten in der Nacht hierhergeführt?"

"Ich wollte nicht dass uns jemand hört."

Ich sah sie etwas ängstlich an. "Du willst doch gerade nicht Mörderin spielen, oder? Wenn es um Mittwoch geht, es gibt auch andere Wege um wütend auf mich zu sein."

Sie lachte laut auf. "Keine Sorge, das ist es nicht. Ich... Ich wollte mich bloß entschuldigen. Ich habe wohl etwas überreagiert."

Ich war erstaunt. Shari entschuldigte sich bei mir? "Ähm, es war ja nicht deine Schuld. Mir tut es leid. Ich hätte wohl auch an dich denken können und daran, was das Fest dir bedeutet. Es ist meine Schuld."

"Nein ist es nicht." Sie wirkte verlegen. "Ich war wohl etwas eifersüchtig auf Finny und Juna, weil du lieber mit ihnen Zeit verbringen wolltest als mit mir. Das dachte ich zumindest. Das war blöd von mir. Du wolltest ihnen einfach bloß helfen. Das verstehe ich. Du bist eben der netteste Junge den ich kenne."

Mein Herz sprang in meiner Brust. Sie war eifersüchtig weil ich nicht mit ihr Zeit verbracht habe. Und sie fand, ich sei der netteste Junge den sie kennt. Oh bei Tangaroa. "Nein, es ist meine Schuld. Ich wusste dass Halloween ist und habe nur daran gedacht, es allen Recht zu machen. Dabei habe ich vergessen, es meiner besten Freundin und mir selbst rechtzumachen."

Shari sah mich an. Sie lächelte, soweit ich das erkennen konnte. "Okay, wir sind beide zu dickköpfig um den anderen die Schuld einzugestehen. Sagen wir einfach, wir sind beide Schuld. Einverstanden?"

Ich nickte. "Okay, einverstanden."

"Gut." Sie strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Ich wollte eigentlich aber über etwas anderes mit dir sprechen. Es geht um die Kostüme für morgen."

Ich spitzte die Ohren. Was wollte sie mir sagen?

"Ähm, ich weiß dass die wichtig sind, aber ich habe kein Kostüm. Tut mir leid."

Sie sah mich erstaunt an. "Darum geht es ja. Du hast eben doch eines. Ich habe gestern mit Noah, Blue, Finny und Juna einen Film gesehen. Er heißt 'Hotel Transsilvanien' und wir hatten offenbar alle die Idee, dass wir beide als Graf Dracula und seine Frau Martha gehen könnten. Die Idee ist doch echt Meerig, oder nicht?"

Sie warf mir einen Seitenblick zu und sah hastig zu Boden. Ich hatte das Gefühl mich zu verschlucken. Natürlich hatten Finny und Juna diese Gedanken gehabt. Aber was sollte ich machen. So hatte ich immerhin ein Kostüm.

Ich brachte ein "Klingt gut" heraus und sah zu Boden auch wenn sie mein Gesicht eh nicht gesehen hätte.

"Nun, wenn das geklärt ist", ertönte eine Stimme hinter uns. Erschrocken drehten wir uns um. Hinter uns stand Miss White. "Dann könnt ihr ja auch wieder ins Bett gehen."

Uns klopfte das Herz bis zum Hals, so dass wir nur nicken konnten. Dann sah ich eine Bewegung aus dem Augenwinkel. Ich sah zu meiner Lieblingslehrerin.

"Haben sie eigentlich irgendetwas, was sie morgen machen?" Sie sah mich verwirrt an und schüttelte leicht den Kopf. Ich lächelte. "Fragen sie doch Mal Mister Clearwater. Ich glaube er hat auch noch nichts vor und sie wollen bestimmt nicht alleine in der Schule bleiben oder auf irgendwelche Schüler aufpassen."

Ich sah gerade noch wie sie die Stirn runzelte. Dann wippte sie leicht mit ihrem Kopf. "Ja, wenn du meinst. Es wäre eigentlich eine gute Idee. Weißt du was Tiago, das mache ich. Jetzt aber ab ins Bett mit euch beiden."

Sie verscheuchte uns mit einer Handbewegung und Shari und ich gingen zurück zu den Hütten. Wir grinsten uns kurz an, ehe ich noch einmal in die Richtung blickte, wo unser Schulleiter es sich auf einer Palme bequem gemacht hatte. Ich musste seine Gefühle nicht spüren, um mir seiner Dankbarkeit bewusst zu sein.

Vor Sharis Hütte blieben wir dann stehen. Sie sah noch einmal zu mir. "Na dann, gute Nacht Tiago. Wir sehen uns morgen." Sie beugte sich vor und umarmte mich noch einmal. "Es war so schlimm, dass wir zerstritten waren. Lass uns bitte nie wieder streiten, okay?"

Ich hielt sie an den Schultern und sah in ihre wunderschönen braunen Augen. "Niemals. Zumindest nicht wenn es sich vermeiden lässt." Damit ließ ich sie los und sie winkte mir noch einmal, als sie in ihre Hütte ging. Ich lächelte ihr hinterher, ehe ich zu meiner eigenen Hütte ging.


Es war inzwischen Nachmittag und ich klopfte an Finnys Hütte. Sie hatte mich für Punkt 3 Uhr hierherbestellt wegen meines Outfits. Ich war unsicher. Dracula war ja okay, aber ich kannte Finny. Ich konnte nur hoffen, dass es halbwegs normal war. Aber ich konnte jetzt keinen Rückzieher machen.

Die Tür öffnete sich. Eine strahlende Juna öffnete mir.

"Hey, da ist ja unser finsterer Fürst. Komm rein." Sie trat zu Seite und deutete auf Finnys Zimmer. Ich ging hinein und musste staunen. Das Kostüm war... wow. Es sah sehr originell aus, jedoch auch ziemlich modern.

"Mund zu, sonst fliegt noch was rein." Erst jetzt sah ich Finny. Sie hatte ihr Kostüm bereits an. Ihr Gesicht wirkte weißer und an ihrer Kleidung klebte etwas Kunstblut. Ihre blauen Haare machten sie zu einem sehr komisch-, aber auch irgendwie passend aussehenden Zombie.

Sie lächelte. "Und gefällt es dir? Oder ist es zu extravagant?"

Ich schüttelte den Kopf. "Es ist perfekt. Einfach nur... wow. Aber wo hast du das so schnell herbekommen?"

Finny musste lachen. "Oh, du wärst erstaunt was sich alles im Kleiderzimmer der Schule finden lässt."

Ich nickte nur, immer noch Recht sprachlos. Sie nahm mein Handgelenk und zog mich zu dem Kostüm. "Na los, oder willst du nur hier stehen und glotzen. Zieh dich um."

Ich wurde rot. "Ähm... ihr..."

Juna seufzte. "Wenn du dich verwandelst interessiert es dich ja auch nicht on jemand zuguckt. Du musst dich ja nicht komplett ausziehen. Also, hab dich nicht so."

Ich heftete meinen Blick auf den Boden. Ohne zu den Mädchen zu sehen zog ich mich hastig um und als ich meine Hose und mein Shirt getauscht hatte, trat Finny zu mir.

"Jetzt kommt der Kleinkram."

Mit Kleinkram waren der Umgang, die Zähne und haufenweise Schminke gemeint. Wenn man es genau nimmt, dann haben die beiden echt die richtige Zeit abgepasst. Wir waren fünf Minuten vor vier fertig, die Zeit in der wir uns treffen sollten. Finny hatte es wohl auch bemerkt.

"Jetzt aber los" Sie scheuchte uns aus der Hütte und zu dritt gingen wir zum Parkplatz. Dort warteten schon einige Schüler.

Ein paar wandten sich zu uns um. Und offenbar waren sie verblüfft was sie sahen. Finny, war ja klar, aber auch Juna sah in ihrem Samarra Outfit aus ihrem Lieblingshorrorfilm 'The Ring' echt schaurig aus. Doch ich bemerkte auch viele Blicke auf mir.

Nervös sah ich mich um. Da trat Noah zu mir. Er war als Hai verkleidet und sah dabei fast so aus wie ich.

"Cooles Kostüm", begrüßte ich ihn lachend.

Er erwiderte das lachen. "Danke. Du siehst aber auch schaurig aus." Er sah mich an. "Da haben Finny und Juna ja ganze Arbeit geleistet." Er sah an mir vorbei. "Keine Sorge, sie kommt bestimmt gleich. Ich glaube-"

Er verstummte. Er sah an mir vorbei. Und er war nicht der einzige. Ich sah einige meiner Klassenkameraden, die die Köpfe neugierig reckten und ziemlich verblüfft aussahen. Auch ich drehte mich um.

Da kam sie. Direkt auf mich zu. Sie sah aus wie... nicht wie ein Engel, schließlich war sie ein Vampir. Aber sie sah... sie sah einfach wow aus. Klar, sie sieht immer wow aus, aber gerade sieht sie einfach nur... unglaublich aus. Unbeschreiblich. Einfach wunderschön.

Sie blieb direkt bei mir stehen. Ich sah die neidischen Blicke der anderen Jungen, als sie mich ansprach. "Hey Tiago. Du siehst echt toll aus. Das Dracula Outfit steht dir richtig gut."

Ich schluckte. Dann stammelte ich "Ähm, danke. Du siehst aber auch echt... umwerfend aus."

Auch sie wurde rot. "Danke." Dann sah sie sich um. "Wann geht es los?"

"Bestimmt gleich."

Und tatsächlich, fünf Minuten später gingen kamen die Lehrer und wir gingen runter in die Stadt. Es war ein Fußmarsch von 30 Minuten und in der Zeit lachten wir über alles mögliche. Ich bemerkte wie ab und zu einer der anderen Jungen zu uns rüber kommen wollte, doch meine Freunde, Blue, Noah, Jasper, Finny und Juna, verwickelten diese dann immer in Gespräche. Ich dankte ihnen dafür von ganzem Herzen.

Unten in der Stadt angekommen kündigte Mr. Garcia an: "So liebe Schüler. Von nun an habt ihr Zeit für euch selbst. Ihr könnt durch die Straßen ziehen und an so vielen Häusern klingeln wie ihr wollt. Aber spätestens um 10 seit ihr wieder in der Schule. Verstanden?"

Es erklang ein einstimmiges "Ja" und die Gruppen teilten sich auf. Shari zog mich mit sich in eine Richtung, in die bis jetzt niemand lief.

"Komm, wir dürfen heute nach Süßigkeiten betteln soviel wir wollen, das will ich unbedingt ausnutzen."

Ich musste lachen, doch sie hatte Recht. So gingen wir also eine Weile, bis wir eine Straße fanden, wo nur wenige Kinder waren. Shari ging direkt zu einer Haustür und klingelte.

Als die Hausbesitzerin öffnete, meinte meine Freundin sofort: "Ich will süßes und saures haben."

Ich konnte mein lachen kaum unterdrücken. Die Besitzerin verstand zuerst überhaupt nichts und so eilte ich zu meiner Freundin.

"Ähm, sie meinte sie will Süßigkeiten haben die besonders sauer sind. Die mag sie besonders."

Die Frau blickte zu Shari, die hastig nickte. Dann schien sie zu verstehen.

"Achso." Sie trat kurz weg von der Tür und kam mit zwei Händen voller Center Shocks und Packungen mit sauren Gummiwürmern zurück. "Ich dachte schon die will niemand haben. Heutzutage wollen alle nur noch das richtig süße. Da bin ich aber froh, dass so ein niedliches Pärchen wie ihr noch solche Sachen mögt."

Ich wurde rot. Am liebsten hätte ich uns auch Pärchen genannt, aber ich wusste, das ging nicht. Shari dankte der Dame höflich, als sie die Süßigkeiten in unsere Kürbisse warf, die wir als Tragebeutel mitnahmen. Dann schloss sie die Tür und wir gingen weiter.

Ich flüsterte Shari zu: "Es heißt süßes sonst gibt's saures. Nur so als Tipp."

Shari strahlte mich an. "Okay. Ich merk's mir."

Und dennoch wiederholte sie ihren Satz bei den nächsten beiden noch einmal, ehe sie es verstand. Wir schlenderten durch die Straßen und ich war froh, dass wir noch große Taschen unter unseren Umhängen hatten. Unsere Kürbisse waren verdammt schnell bis oben hin voll. Ein Dank an Juna und Finny, die damit offenbar gerechnet haben. So schafften Shari und ich es schließlich nach anderthalb Stunden, mit je vier gefüllten Kürbissen zurück zur Schule zu gehen. Wir verstauten diese gut in unseren Hütten, ehe Shari mich mit sich zog und zum Strand hinging. Dort setzten wir uns in den Sand und sahen der Sonne zu, die gerade unterging.

"Das war ein tolles erstes Halloween. Danke Tiago, für... für alles."

Ich sah meine Freundin erstaunt an. "Aber ich habe doch gar nicht so viel gemacht."

Sie musste lachen. "Du warst die ganze Zeit für mich da und hast mir geholfen die Bedeutung von Halloween zu verstehen. Vielleicht hat es aber auch einfach gereicht, dass du da warst."

Ich war ernsthaft erstaunt. Sollte das etwa eine Liebeserklärung sein? Oder war ich nur ein guter Freund für sie? Ich wusste es nicht, deshalb sagte ich nichts. Ich wollte den Moment nicht zerstören. Deshalb ließ ich es einfach geschehen, als Shari ihren Kopf an meine Schulter legte. Ich legte sanft meinen Arm um ihre Schulter und als sie nichts dagegen sagte, zog ich sie sanft an mich ran. So sahen wir einfach nur der Sonne zu, bis sie unterging.







So Friends, ich habe es tatsächlich geschafft. Das Kapitel kam rechtzeitig online. Ich muss auch einmal meinen Dank an @NikaMikaRika richten, die mir ein paar allgemeine Tipps gegeben hat zu meinen Geschichten. Vielen Dank und lass dich drücken, natürlich nur virtuell wegen der derzeitigen Lage:). Ansonsten schöne Halloween, tschaui und LG Freiheitsträumer.
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