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Hoffnung?

KurzgeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Dimitri Belikov Janine Hathaway Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
31.10.2020
31.10.2020
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Hey ihr Lieben, ich melde mich mal wieder. Hoffe das Euch dieser OS gefällt. Lasst gerne ein Review da. Viel Spaß beim Lesen.
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„Tust du es oder nicht?“, die Frage der Königin geisterte mir nun schon zum hundert tausendsten Mal durch den Kopf. Sollte ich es tun oder nicht, ich wusste es nicht. Wobei was hatte ich schon zu verlieren? Eigentlich nichts außer vielleicht mein Leben, aber war es das nicht wert? Wenn ich so viele unschuldige Kinder vor demselben Schicksal retten konnte wie es mir wiederfahren war? Ich hatte mit siebzehn töten müssen hatte mit angesehen wie mein bester Freund ermordet wurde. Musste in einer großen Schlacht kämpfen, um mein Zuhause zu beschützen. Hatte meinen Mentor der gleichzeitig meine große Liebe war gejagt nur mit dem Ziel ihn zu töten. Nur um zu scheitern und dann durch ihn fast meine beste Freundin und ihren Freund zu verlieren. Gut, am Ende musste ich ihn nicht töten, sondern er wurde durch meine beste Freundin gerettet, aber auch zu dem Preis von mehreren Leben. So etwas sollte niemand durch machen, aber in unserer Welt ging es teilweise so zu auch wenn mein Lebenslauf sicherlich zu den extremeren gehörte. Und jetzt konnte ich andere davor beschützen so etwas durch zu machen beziehungsweise viel zu früh sterben zu müssen. Mein Leben anstelle von hunderten, das war doch nicht zu viel verlangt, oder? Gut ich müsste den Hof und damit meine beste Freundin und einige andere Freunde verlassen und würde sie vielleicht nie wiedersehen, aber wenn ich den Handel annehmen würde, würde ich die Welt sicherer für sie machen können und das war es doch wert, oder? Es war schwer eine Entscheidung zu treffen, aber im Grunde genommen hielt mich hier am Hof nichts. Lissa war damit beschäftigt sich um Dimitri zu kümmern, ihre Beziehung zu Christian wieder auf Vordermann zu bringen, mit Adrian weiter ihre Fähigkeiten zu trainieren und wenn das alles sie nicht einspannte dann war es die Königin, die sie durch die Gegend scheuchte. Kurz um sie hatte einfach keine Zeit für mich, aber das war oke, klar tat es weh das sie nicht mal mehr mit mir sprach, außer mir irgendwelche Befehle zu erteilen. Aber gut damit war zu rechnen gewesen. Schließlich war ich nur ein Dampier und damit nur für ihren Schutz zuständig, den sie hier am Hof, aber sowieso nicht so häufig brauchte. Ihr Freund Christian war entweder mit ihr beschäftigt oder mit dem Kampftraining und sowieso kamen wir nicht wirklich miteinander aus. Klar wir redeten und im Kampf würden wir immer dem anderen helfen, egal was kam, aber mehr auch nicht. Und ansonsten? Adrien sprach kein Wort mehr mit mir, nachdem ich ihm sagte das ich nie so für ihn fühlen würde wie er für mich empfand. Klar ich liebte ihn, aber eher so wie man einen großen Bruder liebte so wie Lissa ihren Bruder geliebt hatte. Tja und das nahm er mir übel und ging mir seitdem aus dem Weg. Eddie sprach zwar mal ab und an mit mir, aber auch nur unterkühlt. Er gab es zwar nicht zu, aber er war sauer auf mich, weil er durch meinen Egoismus nun einen Eintrag in seiner Akte hatte und nun nicht mehr so gut dastand wie vorher. Und Dimitri? Tja der zog sich in seine Schuldgefühle zurück und stieß mich weg. Ich hatte mehrfach versucht mit ihm zu reden, aber er hat mich immer wieder weggestoßen und vorgestern hat er dann endgültig dafür gesorgt, dass ich mich von ihm zurückziehen würde. Liebe verblasst meine Liebe ist verblasst. Tja, damit war dann wohl eindeutig klar, dass ich in seinem Leben nichts mehr zu suchen hätte. Also was sprach dafür das ich noch länger hier am Hof bleib? Nichts rein gar nichts. Sicher würde es noch nicht mal mehr auffallen ob ich hier wäre oder nicht. Mit diesen Gedanken erhob ich mich und begann zu packen. Nicht viel nur funktionale Kleidung, meinen Pass und meinen Pflock. Lissa hatte ihn mir zum Abschluss geschenkt. Sie hatte einen besonderen Zauber rüber gelegt, nur sie und ich konnten diesen Pflock berühren jeder andere würde schmerzen empfinden sobald er ihn berühren würde. Liss nannte es eine antidiebstahl Sicherung, die gleichzeitig auch einen Missbrauch des Pflocks verhindern würde. Ich hatte mich tausendfach bei ihr bedankt, es war ein wundervolles Geschenk. Nachdem alles in meinem Rucksack verstaut war dreht ich mich noch einmal um meine eigene Achse und betrachte das Zimmer. Es war nicht besonders groß es war grade mal Platz für ein Bett einen Schrank und einen Schreibtisch. An den Wänden hingen Bilder von Lissa und mir und von anderen Personen, die mir wichtig waren. Ich beschloss sie hängen zu lassen, sollten die anderen doch entscheiden was sie mit ihnen machen wollten ich konnte sie auf jeden Fall nicht mitnehmen. Eines der Bilder stach mir besonders ins Auge es musste Weihnachten letztes Jahr gemacht worden sein, denn auf dem Bild waren Liss, Christian, Tasha, meine Mom, Mason und ich zu sehen und im Hintergrund stand ein großer Weihnachtsbaum und alle waren festlich angezogen. Liss saß mir gegenüber und war scheinbar lauthals am Lachen während Christan lachend die Augenverdrehte auch der Rest schien nicht minder amüsiert zu sein.  Der Grund war schnell gefunden wieso sie alle so fröhlich waren. Ich saß da und sah sprachlos auf meine Hände, in welchen ich das Schottky hielt, das Liss mir kurz vorher übergeben hatte. Ich schmunzelte, ja es war definitiv ein Schock als mir die Bedeutung, die dieses Geschenk innehatte, bewusst wurde. Es war eine unglaubliche Ehre die Liss mir da zu teil werden ließ. Eine Ehre die ich so nicht mehr verdiente stellte ich fest. Schließlich war ich grade im Begriff Liss womöglich für immer zu verlassen. Schweren Herzens griff ich an mein rechtes Handgelenk und streif mir das Armband vom Handgelenk. Es fühlte sich seltsam an es nicht mehr, um zu haben ich hatte es seit dem Tag, an dem ich es von Liss bekommen hatte, nicht mehr abgelegt, aber ich hatte nun mal nicht mehr das Recht es zu tragen. Traurig ging ich noch einmal zu meinem Schreibtisch hinüber und legte es feinsäuberlich und gut sichtbar auf diesem ab. Dabei fiel mir auch das Amulett ein was ich am selben Tag von meiner Mutter bekommen hatte und immer getragen hatte. Es sollte nicht irgendwo verloren gehen, sollte mir was passieren, meine Mutter sollte es zurückbekommen, egal wo auch immer sie sich grade mit ihrem Moroni aufhielt. Liss würde schon dafür sorgen. Also griff ich in meinen Nacken und zog das Amulett aus und legte es neben das Armband. Als ich nun aus meinem Zimmer ging fühlte ich mich nackt und verletzlich. Ein schwerer Seufzer entfloh mir während ich die Tür schloss und ich mich in eine ungewisse Zukunft begab. Aber zunächst sollte ich der Königin meinen Entschluss mitteilen. Gradewegs lief ich zum Thronsaal auch wenn es schon weit über Morgengrauen war wusste ich das die Königin noch dort sein würde, genauso wie der Kronrat. Tatjana hatte es mir gesagt als sie mir das Angebot unterbreitet hatte, das ich Strigoi jagen sollte und als Ausgleich für meine Mühen sollte, solange ich jage, das Altersgesetz gestoppt werden. Tja jetzt hieß es also nur noch dem Kronrat meine Entscheidung mitzuteilen und dann nichts wie weg hier und ab auf die ewige Jagt. Der Weg zum Rat war kürzer als gedacht. Mit leicht zitternden Händen öffnete ich die schwere Holztür, die mich noch vom Rat trennte. Sie waren alle anwesend und starten mich an als ich eintrat. Ein beklemmendes Gefühl ergriff mich, als ich in ihre Gesichter blickte. Unweigerlich straffte ich meine Schultern und reckte mein Kinn nach oben, nur nicht zeigen das die bevorstehende Aufgabe dich ängstigt. „Ah Wächterin Hathaway haben Sie sich entschieden oder wieso stören Sie uns so unvermittelt?“, hallte mir die kalte Stimme der Königin entgegen. Am liebsten hätte ich ihr meine Meinung ins Gesicht gebrüllt, das sie doch wissen sollte, dass es für mich in dieser Sache nur eine wirkliche Antwort gab, die ich ihr hätte geben können und das alles andere für mich niemals in Betracht kommen würde. Das sie sich das scheinheilige Getue in ihren dürren Arsch schieben konnte und sie doch ihr wahres Gesicht zeigen sollte. Das der arroganten ignoranten hinterhältigen kaltherzigen Schlampe die sie war. Aber keines dieser Worte kam mir über die Lippen nur zu genau wusste ich das sie dann ihr Angebot zurückziehen würde und ich somit tausende Kinder auf die Schlachtbank geschickt hätte. Das konnte und wollte ich nicht verantworten. Ich war nicht wie dieser hochnäsigen verstaubten selbstsüchtigen Idioten. Also neigte ich lediglich erbittend den Kopf und antwortete so gelassen wie nur möglich: „Ja, eure Hoheit ich habe meine Entscheidung getroffen und werde auf den von euch gebotenen Deal eingehen. Ich werde für euch auf die Jagd gehen und hoffentlich so viele wie möglich unserer Feinde den Tod bringen.“ Von irgendwoher erklang ein leises unterdrücktes entsetztes Keuchen, automatisch suchte ich mit meinem Blick den Raum ab, um die Quelle des Geräusches ausfindig zu machen. Schnell war die Quelle oder vielmehr die Quellen gefunden der Laut war wohl den wachhabenden Wächtern entflohen die heute Abend Wache hatten. Sie schienen trotz der wenigen Worte meinerseits genau begriffen zu haben, was ich gemeint hatte und waren nun entsetzt wie eine Wächterin sich dem wohl aussetzen konnte und wieso ich meine Schutzbefohlene zurücklassen wollte. Etwas was als absoluter Verrat unter den Wächtern galt. „Schön es freut mich das wir uns einig geworden sind. Ich bin sicher, dass wir alle sehr von ihrem Opfer profitieren werden. Und ihnen viele unendlich dankbar sein werden. Wir alle wünschen Ihnen alles Glück der Welt möge Ihre Mission erfolgreich sein. Aber bedenken Sie Wächterin das, wenn Sie scheitern sie also sterben der Deal nichtig ist und, dass der Alterserlass mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt“, erschallte ein weiteres Mal die Stimme der Königin. Miststück war alles was mir Angesicht ihrer Worte durch den Kopf schoss. Sie musst darauf zurückkommen das mit meinem Ableben alles für die Katz gewesen wäre. Aber wieder
verließ kein Laut meiner Lippen vielmehr verneigte ich mich und lächelte ihr verkniffen zu. Sie erwiderte dieses verkniffene Lächeln ebenso verkniffen. „Sie dürfen nun gehen Miss Heatherway und denken sie daran mit sofortiger Wirkung sind sie keine Wächterin mehr und sie dürfen auch niemandem hiervon erzählen. Niemand darf von diesem Deal wissen niemand außerhalb dieses Raumes darf jemals davon wissen. Haben Sie versanden Miss?“; fauchte sie schon fast. Gott wovor hat sie bitte Angst als würde es jemanden interessieren was aus mir werden würde, niemand würde ihre Vorhaltungen machen vielmehr würden einige ihr für diesen ach so großartigen Deal danken und sie für ihre Scharfsinnigkeit loben ein Leben im Gegensatz zu Tausenden einzusetzen. Aber gut, wenn sie meinte an mir würde es nicht liegen es gab sowieso niemanden der mit mir sprach und wenn würde mir eh niemand glauben. Also antworte ich ihr ein letztes Mal an diesem Abend und wahrscheinlich für sehr lange Zeit: „Wie sie wünschen Eure Hoheit. Niemand erfährt hier von und niemand wird meinen einstigen Titel jemals wieder zu hören bekommen. Eine schöne Nacht und ein langes Leben.“ „Nun gut ich sehe Sie haben es verstanden. Ihnen ebenso Miss und möge die Jagt ruhmreich sein,“ erwiderte die Königin kühl. Und so verließ ich den Saal. Draußen jedoch fing mich der Hauptman der Wächter des Königshofs ab: „Heatherway gut sie sind noch hier. Hier das soll ich Ihnen von der Königin aus geben.“ Er überreichte mir einen Autoschlüssel und eine schwarze American Express Karte. Ungläubig schaute ich ihn an, doch er lachte nur und meinte: „Glauben Sie die Königin lässt sie ohne ein Auto und Versorgung durch die Welt ziehen nein, nein meine Gute sie hat schon daran gedacht das Sie versorgt werden müssen und dass sie irgendwie sich vorbewegen müssen. Egal wo auf diesem Erdball es sie hin verschlägt an jedem Flughafen wird immer ein Auto bereit stehen für sie damit sie sich bequem fortbewegen können und die Karte in ohne Limit. Sie sind also so gut es geht versorgt. Die Königin mag zwar auf kalt machen, aber sie ist es nicht. Ihr behagt es nicht, sie allein daraus zu schicken und das ohne jegliche Unterstützung. Aber noch weniger behagt ihr der Gedanke unschuldig Kinder zu früh daraus zu schicken, ihr wäre es lieber, wenn das Alter hoch gesetzt werden würde, aber das geht nun mal nicht. Somit hat sie den einzigen Weg gewählt, der ihr blieb, um zumindest die noch frühere Entlassung in diese Grausame Welt zu verhindern. Auch wenn dies bedeutet das sie sie opfern musste. Sie möchte das Sie wissen wie dankbar sie Ihnen ist und das Sie um die Bedeutung ihres Opfers weiß und das Sie alles daran setzt das es nicht umsonst war und sie nach einer endgültigen Möglichkeit sucht um das Gesetz zu stoppen und das sie hofft das sie das schafft bevor Sie sterben und Sie somit wieder zu ihrer Familie zurück können.“ Ich war gelinde gesagt zu tiefst geschockt von dieser unerwarteten Offenbarung, aber irgendwie machte es dies alles einfacher es war schön zu wissen das mein Opfer doch zumindest von einem gewürdigt wurde und ich für sie nicht nur eine billige ersetzbare Schachfigur in diesem ganzen Intrigen Wahnsinn war. Tja aber bringen würde es mir nichts. Ich musste dennoch gehen, es gab nichts und niemanden der mich aufhalten konnte. Ich straffe die Schultern nickte ihm zu, als Zeichen, dass ich ihn verstanden hatte, dann wandte ich mich von ihm ab und ging zum Auto. Dabei achtete ich nicht mehr auf den Wächter, sicher war er schon wieder gegangen und kam seinen Pflichten nach. Es interessierte mich nicht alles was für mich nun zählte war so schnell wie möglich von hier wegzukommen und so viele Meile wie es nur ging zwischen mich und diesen Ort zu bringen, an dem mich niemand mehr wollte und brauchte. Ich war schon mehrere Stunden unterwegs als ich endlich halt in einem etwas herunter gekommenen Motel in der Nähe des Highways Halt machte. Ja, die Königin hatte mir viel Geld zur Verfügung gestellt, jedoch wollte ich nicht mehr als nötig in Anspruch nehmen, außerdem in Luxushotels könnten Moroi verkehren und mit ihnen Wächter und das heiß das man mich erkennen könnte und das durfte nicht geschehen. Es durfte keinen Hinweis auf meinen Verbleib geben. Nachdem ich das Sandwich, welches ich mir aus dem Automaten im Foyer geholt hatte, verspeist hatte war ich duschen gegangen und nun lag ich hier in dem klapprigen Bett und versuchte zu schlafen. Aber es gelang mir nicht ich war zu aufgewühlt, also beschloss ich nach Lissa zu sehen ich hatte sie zwar verlassen, dennoch war ich besorgt um sie und wollte wissen ob es ihr gut ging. Sie schlief und träumt wie nicht anders zu erwarten von Christian. Dennoch schimmerte ein Hauch von Dunkelheit im Hintergrund immer wieder durch. Es war nicht so viel, dass sie sie selbst merken würde, aber genug damit ich spürte das sie da war und es nicht mehr viel Bedurfte bis sie ausbrach. Also beschloss ich sie ihr abzunehmen schließlich sollte sie nicht darunter leiden. Immerhin wollte ich sie weiterhin beschützen und das war nun Mal der einzige Weg, der noch geblieben war. Ich merkte wie die Dunkelheit nun mich angriff, aber das war oke ich wusste woher es kam und konnte dagegen ankämpfen. Irgendwann musste ich eingeschlafen sein, denn als ich aufwachte war es schon dunkel draußen. Schwerfällig erhob ich mich und packte meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg. Als ich Dimitrie gejagt hatte, hatte ich irgendwann herausgefunden das mir schlecht wurde, wenn Strigoi in der Nähe waren und das machte ich mir nun zu nutzen. Ich war die ganze Nacht unterwegs, ich zog durch Bars, Clubs sogar ein paar nun ja fragwürdige Etablissements waren bei der Tour dabei, aber die Tour war erfolgreich. Ich tötete vier der grauenhaften Kreaturen. Vollkommen erledigt kam ich wieder im Motel an. Auch heute schaute ich wieder bei Lissa vorbei, aber wie gestern war sie vollkommen ruhig. Sie wusste also noch gar nicht das ich nicht mehr da war. Es tat weh dies zu bemerken, denn es zeigte mir, dass ich ihr egal war beziehungsweiße sie gar keinen Gedanken an mich verschwendet hatte. Betrübt schlief ich ein, jedoch besonders viel Schlaf bekam ich nicht. Denn nach nur vier Stunden erklang der Alarm meines Handys der mir verkündete das es Zeit wurde aufzustehen und weiter zu ziehen. Und so verliefen die nächsten zwei Wochen immer derselbe Rhythmus. In der Nacht jagen ein paar Stunden schlafen dann weiterziehen. Immer schaute ich nach Lissa, aber sie hatte mein Fehlen immer noch nicht bemerkt, auch sonst schien niemand Notiz von meinem Verschwinden zu nehmen. Es tat weh, verdammt weh aber nun gut somit wusste ich was ich ihnen wirklich bedeutetet. Nach den zwei Wochen jedoch tat ich es mir nicht mehr an nach Lissa zu sehen es tat zu weh. Ich zog nur noch die Dunkelheit von ihr fort. Denn auch wenn ich ihr anscheinend egal war, so war sie es mir definitiv nicht. Einst hatte ich geschworen sie zu beschützen und dieses Versprechen würde ich bis zu meinem letzten Atemzug einhalten. Es verging eine weitere Woche bis sich etwas ändertet. Grenzenloses Entsetzen schoss mit voller Wucht durch das Band. Die Gefühle waren so heftig das ich ins Taumeln geriet. Nicht grade angenehm denn ich war nicht allein, nein ich war grade mitten in einem Kampf. Dies war der zehnte dieser Gottverdammten Höllenbiester, der meinte sich heute Abend mit mir anzulegen. Nun er merkte das irgendetwas mich taumeln ließ und nutzte diesen Vorteil natürlich sofort aus. Sadistisch grinsend kam er auf mich zu und schlauderte mich gegen die nächste Wand. Das war alles was nötig war um mich wieder wach zu Rütteln. Innerhalb weniger Momente rappelte ich mich auf und griff nun meinerseits an. Präzise krachte der Pflog zwischen die Rippen des Ungeheuers und löschte es aus. Schwer atmend stützte ich mich mit meinen Händen auf meinen Knien ab. Innerlich wollte ich nichts lieber als mich sofort in Lissa‘s Kopf zustürzen, um zu erfahren was sie so aufgeregt hatte. Aber das ging nicht, nicht jetzt. Ich stand hier mitten in einer Gasse und wenn ich mich jetzt in ihren Kopf begeben würde, wäre ich schutzlos und das konnte ich nicht riskieren. Es hatte sich rumgesprochen das jemand auf der Jagd war und dass dieser jemand erfolgreich war. Tja und nun wurde die Jägerin auch gejagt. Das heiß vorsichtig sein immer achtsam und bloß nicht ablenken lassen. Also blendete ich Lissa aus und lief wieder zurück zu der Partymeile, auf der die Bar lag, in der ich den Strigoi gefunden hatte. Ich blieb noch ein paar Stunden auf der Meile und erwischte noch einen weiteren bevor die Sonne aufging und es Zeit wurde zurück in zu kehren in das Motel, in dem ich im Augenblick schlief. Ich war mittlerweile irgendwo in Südamerika keine Ahnung wo genau.  Die Sonne war grade mal eine Stunde aufgegangen und doch war es schon verdammt warm als ich endlich in meinem Zimmer ankam. Ich beschloss erst etwas zu essen bevor ich dann doch mal nach Lissa sehen würde. Nachdem ich mein mickriges Abendessen verspeist und mich auf dem Bett nieder gelassen hatte begann ich das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit nach dem Band zu greifen und ließ mich vollkommen in Lissa`s Verstand ziehen. Zu meiner großen Überraschung war sie noch wach was so gar nicht zu ihr passte. Zu dem schien sie sich unglaubliche Sorgen und Vorwürfe zu machen. Ich spürte sofort das es nicht nur ihre normalen Gefühle waren, die Dunkelheit hatte sich daruntergemischt und förderte die Negativität. Gott wie viel Geist hatte sie bitte heute Nacht genutzt? Ich hatte ihr doch erst gestern alle Dunkelheit genommen, aber nun war wieder eine enorme Menge vorhanden. Ohne weiter groß drüber nachzudenken zog ich die Dunkelheit von ihr weg und in mich hinein. Sofort wurde sie ruhiger, aber nicht viel. Egal was geschehen war es nahm sie unglaublich mit. „Cousinchen, Vorsicht du
bist nicht mehr allein in deinem Kopf“, hörte ich eine mir sehr bekannte Stimme zu ihr sagen. Sofort dreht sie sich in die Richtung, aus der die Stimme kam. „Du meinst sie ist in meinem Kopf? Wie kommst du darauf? Woher willst du das wissen“, fuhr sie ihn an. „Ahh, du deine Aura war bis eben noch von Dunkelheit durchzogen nun ist sie frei und strahlt nur noch Golden“, man hörte das er getrunken hatte und das anscheinend nicht zu knapp. „Sie meinen also Lord Ivashkov, das Rosemarie uns grade zuhört? Und die Prinzessin vor der Dunkelheit schützt, indem sie sie der Prinzessin abnimmt?“, ertönte es fragend neben Lissa. Ich erkannt die Stimme sofort. Es war Dimitrie der gesprochen hatte. Während er von Lissa sprach war seine Stimme warm und voller Zuneigung gewesen, aber als er meinen Namen aussprach klang er kalt und distanziert. Es tat weh unglaublich weh ihn so zu hören. Aber es bestätigte nur seine damaligen Worte. „Ja, das meine ich. Sie war/ ist hier. Genau kann ich es nicht sagen ob sie noch da ist, aber sie muss es gewesen sein, denn die Dunkelheit, die sich bis eben noch in Lissa`s Aura befunden hat, ist verschwunden. Wobei“, Adrien unterbrach sich und starrte einfach ins leerer so als würde er nachdenken. „Wobei was Adrien“, zischt Liss ihn nun ungehalten an. „ich frage mich grade wieso ich erst heute Dunkelheit in deiner Aura wahrnehmen konnte“, entgegnete er vollkommen gelassen. „Wie meinst du das“, platzte nun eine neue Stimme dazwischen, auch sie war mir nur allzu vertraut, es war Christian“ sie erst jetzt bemerkst? Lissa arbeitet doch die ganze Zeit mit Geist. Das heißt es müsste immer etwas da sein.“ Man merkte wie sehr er sich deswegen sorgte. Er wollte nicht das ihr was passierte. „Nein, das ist es ja was mich wundert. Eigentlich müsstest du genauso mit den Auswirkungen von geist zu kämpfen haben wie ich es tu Cousinchen. Wobei du eigentlich noch viel mehr zu kämpfen haben müsstest. Sei mir nicht böse, es ist lediglich eine Feststellung. Du hast in letzter Zeit nur so mit Geist um dich geschmissen und dennoch geht es dir gut. Erst Vegas, dann die Rückholung Belikovs und nun unser Training. Nach allem was wir wissen müsstest du fix und fertig sein, aber nein du arbeitest weiter nutzt Geist als wäre nichts. Entweder macht Geist dir nichts mehr aus, oder aber, was mir nun da ich gesehen habe, dass die Dunkelheit immer noch in dir ist, plausibler erscheint das Rose sie dir immer abgenommen hat“, erwiderte Adrien monoton als würde er über das Wetter reden. „Rose muss alles von dir genommen haben und das seit Wochen, oder hast du irgendwelche Nebenwirkungen bemerkt“, setzte er nach einer kurzen Pause in der niemand etwas gesagt hatte nach. „Nein, nie mir ging es immer gut. Es gab noch nicht einmal den Anflug irgendwelcher Nebenwirkungen“, stotterte Liss," du meinst sie hat alles aufgenommen, ohne auch nur ein Wort zu sagen?“ „Es scheint so. Wenn du nichts gemerkt hast ist das die einzige Erklärung. Aber ganz sicher sagen kann ich es dir nicht dafür müsste ich die Aura von ihr sehen, um dir das bestätigen zu können.“ „Womit wir wieder beim eigentlichen Problem wären. Rose. Sie ist weg beziehungsweise versteckt sich mal wieder und nimmt ihre Pflichten nicht ernst.  Sehr wahrscheinlich liegt sie irgendwo faul herum“, schnaubte in diesem Augenblick eine weitere Stimme missbilligend. Auch diese erkannte ich wieder es war meine Mutter. Sie war also am Hof. Und anscheinend hatten sie wohl mittlerweile gemerkt das ich weg war. Halleluja das wurde aber auch mal Zeit. Schließlich war ich immerhin fast vier Wochen schon nicht mehr am Hof und mehrere tausende Kilometer weit weg vom Hof. Wobei, Moment hatte Mom grade gesagt ich liege irgendwo faul herum und lasse mich verwöhnen? Heiß das sie wussten noch immer nicht das ich weg war? Eine Welle des schmerz überrollte mich und drohte mich zu ersticken. Sie hatten es also immer noch nicht bemerkt. „Janine, wir sollten sie Erst einmal weitersuchen bevor wir vorschnell urteilen. Vielleicht hat man sie in einem anderen Teil des Hofes eingeteilt als Wache oder im Archiv“, erklang nun eine ruhige stimme und versucht meine Mutter zu beruhigen. Tasha. Meine Mutter schnaubte nur als sie Tasha`s Worte vernahm. „Das glaubst du doch selbst nicht. Sei nicht so naive. Ich bin vor vier Stunden hier eingetroffen und habe nach meiner Tochter verlangt. Niemand wusste wo sie sein sollte. Niemand hat sie seit drei Wochen gesehen selbst ihr nicht. Oder habt ihr da gelogen“, knurrte meine Mutter. „Nein, Wächterin Hathaway das haben wir nicht. Wir waren alle immer zusammen und ich schwören ihnen wir haben ihre Tochter seit drei Wochen nicht gesehen“, beschwor sie nun auch Dimitrie. Nur wollte er meine Mutter nicht von ihrer Annahme abbringen nein er versuchte nur die Gruppe zu schützen und ihre Unwissenheit zu verdeutlichen. Um mehr ging es ihm nicht. Er schien sogar meiner Mutter insgeheim zuzustimmen. Für jemanden der ihn nicht so gut kannte, wie ich es tat, wäre es unmöglich gewesen herauszuhören, aber ich hörte es. Das war zu viel für mich ich wollte mich grade aus Lissa`s Kopf lösen als eine weitere Person den Raum betrat, Eddie. „Hans hat mir den zweit Schlüssel für Rose Zimmer gegeben. Wir können rein. Dann wissen wir auch wer Recht hat.“ Mehr sagte er nicht er drehte sich einfach um und verließ das Zimmer wieder. Die anderen folgten ihm. Es dauerte nicht lange und sie kamen vor meiner Wohnung an. Sie hatten nicht einmal das Gebäude verlassen, das hieß das Zimmer, in dem sie sich getroffen hatten, lag im Gebäude, in dem die Wächter untergebracht waren. Jedoch schlossen sie die Tür zu meinem Zimmer nicht sofort auf. Sie blieben erst einmal auf dem Flur stehen, so als wüssten sie nicht ob sie wirklich in meine Privatsphäre eindringen sollten. Zumindest ging es meinen Freunden wohl so, meiner Mutter jedoch schien es egal zu sein. Sie drängelte sich vorbei nahm Eddie den Schlüssel ab und schloss auf. Sobald sie die Tür aufgeschlossen hatte öffnete sie sie und trat ein. Jedoch blieb sie nach ein paar Schritten versteinert stehen. Lissa verwundert über dieses Verhalten trat nun ebenfalls ein und ging an meiner Mutter vorbei. Doch sobald sie dies getan hatte wusste sie warum meine Mutter stehen geblieben war. Die Luft, die im Zimmer war, roch abgestanden und man sah eine Staubschicht auf allem. Lissa wusste was das bedeutete. Sie wusste das ich wohl nie zu den ordentlichsten Menschen gehörte, aber worauf ich immer geachtete hatte war das es sauber war. Sie wusste, wenn ich noch in diesem Zimmer wohnen würde, würde es nicht so aussehen. Sie begriff das ich weg war, und nicht nur meine Pflicht vernachlässigte. Sie begriff das ich gegangen war. Als sie dies Begriff konnte sie sich nicht mehr beherrschen sie keuchte auf wirbelte zu meinem Schrank herum und riss ihn auf. Sie warf einen Blick hinein, doch dieser genügte, um ihre Befürchtung zu bestätigen. Ich war gegangen. Ärger, Wut, Verzweiflung und Trauer flammten in ihr auf aber auch ein kleiner Hoffnungsschimmer war noch da. Und diesen wollte sie vergrößern also wirbelte sie, ohne auf irgendjemanden zu achten herum und lief zu meinem Schreibtisch rüber. Sie wollte sich grade bücken, um das versteckte Fach für den Dolch zu öffnen als sie das Armband und das Amulett sah. Sie erstarrt in der Bewegung dann brach sie mit einem lautlosen schrei zusammen. Sie/ ich spürte wie sie hochgehoben wurde und auf mein Bett gesetzt wurde. Jemand versuchte mit ihr zu reden, aber sie reagierte nicht. „Sie ist weg. Sie hat mich verlassen. Sie hat mich allein gelassen. Sie liebt mich nicht mehr. Sie...“, stammelte Lissa vollkommen fassungslos, sie litt unfassbar. Zu gerne wäre ich jetzt bei ihr und hätte sie in den Arm genommen und getröstete. Ihr versprochen, dass ich sie nicht verlassen haben, dass ich sie immer lieben würde. Ja, sie hatte mich im Stich gelassen, aber dennoch liebte ich sie. „Wusste ich es doch. Dieses nichtsnutzige Ding. Hätte mich auch gewundert, wenn sie wirklich einmal im Leben ihre Pflicht erfüllt hätte. Sie ist eine Schande, Gott ich schäme mich so etwas in die Welt gesetzt zu haben“, knurrte meine Mutter plötzlich. Bäm das hatte gesessen. Gut meine Mutter und ich hatten nie ein gutes Verhältnis, aber das war unglaublich. Ich hatte immer gedacht das sie mich doch irgendwie lieben würde, aber dem war wohl nicht so. Aber der nächste schlag ging noch viel tiefer nämlich als ich begriff das keiner meiner Freunde auch nur ein Wort gegen meine Mutter sprach. Sie gaben ihr recht. Ruckartig löste ich mich von Lissa und baute eine mentale Mauer auf. Als ich wieder in meinem eigenen Kopf war schwor ich mir nie wieder in Lissa’s pardon Vasilisa’s Kopf einzudringen. Ich hatte alles gehört was ich hören musste. Die Zeit verlor ihre Bedeutung für mich. Meine Tage folgten einem steten Ablauf. Aufstehen, essen, jagen, essen, duschen, kurz schlafen dann weiterfahren. Ich war immer in Bewegung reiste durch die ganze Welt. Auch wenn ich nicht mehr in Vasilisa’s Kopf eindrang so nahm ich ihr immer noch die Dunkelheit. Auch wenn ich zu tiefst enttäuscht war von ihr so konnte ich es nicht lassen. Ich sah es als meine Pflicht. Denn sie konnte heilen und ich ging davon aus das sie das tat und solange sie ihr Gabe für das gute nutzte war es meine Pflicht diese für alle zu erhalten und das bedeutete das ich dafür sorgte das Lissa klar blieb auch wenn es meinen eigenen Verstand vergiftetet. Ich merkte es, aber ich kam nicht mehr dagegen an und ich wollte es auch nicht mehr. Auch hatte ich mittlerweile die Schutzmauer, die mich von der Geisterwelt trennte, eingerissen ich ließ es einfach zu das sie um mich herum waren. Es war mir egal. Alles war egal für mich zählte einzig und allein die Jagt ich wollte meinen Teil des Deals einhalten komme was wolle. Wobei ich nicht einmal mehr
wusste ob dies noch nötig war, denn ich hatte den Kontakt zum Hof abgebrochen. Das Handy war bei einem Kampf zerstört worden. Den Laptop hatte ich selbst zerstört. Ich wollte keinen Kontakt mehr. Denn wenn eines Tages die Nachricht kommen sollte das der Deal erfüllt währe beziehungsweise nicht mehr benötigt werde da das verlorengegangene Familienmitglied Vasilisa’s gefunden worden war so würde ich den einzigen Grund für meine Existenz verlieren und dann würde ich aufgeben. Und wenn ich aufgeben würde wäre niemand mehr da der Lissa beschützen könnte vor der Dunkelheit, das wollte ich nicht.  Damit der Hof beziehungsweise die Königin wusste das ich mich noch an den Deal hielt, hatte ich mir eine gewisse Technik aneignet, die unverwechselbar war. Wodurch die Alchemisten immer sagen konnten das die gefundenen Leichen durch mich entstanden waren. Irgendwann, ich war mal wieder in den USA, traf ich auf Robert und Viktor. Beide waren gleichermaßen erstaunt und geschockt mich zu sehen. Doch bevor sie irgendetwas sagen konnten merkte ich die altbekannte Übelkeit in mir aufsteigen. Augenblicklich wirbelte ich herum in die Richtung aus der der Strigoi kommen würde. Ich stand zwischen dem Ungeheuer und den beiden Moroi, die geschockt an die Mauer hinter ihnen gelehnt standen. Grade als ich vorstürzen wollte, um das Biest zu töten erkannte ich wen ich hier gefunden hatte. Es war Miss Karp. Sonya Karp. Ich konnte sie nicht angreifen und töten nicht sie.  Sie erkannte mich auch und war dadurch abgelenkt. Ohne großartig drüber nachzudenken überwältigte ich sie und drückte sie zu Boden. Dann drehte ich mich zu den Brüdern und wusste plötzlich das ich mein stilles Versprechen an Mikhail halten konnte. Als ich damals Dimitrie retten konnte schwor ich alles daran zu setzen, dass ich Miss Karp zu Mikhail zurückbringen würde und nun hatte ich die Chance. Ohne zu zögern griff ich in meinen Hosenbund und zog eine Pflog heraus, den ich vor einiger Zeit einem toten Wächter abgenommen hatte, damit der Pflog nicht in falsche Hände geraten könnte, und warf ihn Robert zu. Dieser fing ihn erstaunlicherweise ohne Probleme auf und schien zu verstehen was ich von ihm wollte. Er machte auch bereitwillig einen Schritt in unserer Richtung. Natürlich wollte Viktor ihn aufhalten, doch stoppte er in seinem Tun als er meine geknurrten Worte vernahm. „Das schuldet ihr mir. Wag es dich nicht ihn aufzuhalten.“ Viktor ließ seinen Bruder passieren ob aus Überraschung oder weil er wirklich einsah das er es mir schuldetet weiß ich nicht. Aber es war mir egal für mich zählte nur mein Versprechen. Sonya schien nun zu kapieren das sie das hier nicht überleben würde zumindest nicht in ihrer jetzigen Gestallt also fing sie an sich zu wehren, doch ich packte sie einfach fester und presste sie auf den Boden. Als Robert merkte das Sonya so fixiert war das sie ihm nichts mehr konnte kam er die letzten Schritte näher hob den Pflog und durchbohrte Sonya’s Herz mit eben jenem. Es gab eine große Magieexplosion dann wurde alles schwarz um mich. Ich erwachte und stellte fest das ich in einem bequemen Bett lag. Einem viel zu bequemen Bett. So bequem hatte ich das letzte Mal am Hof gelegen. Ruckartig richtete ich mich auf. Nein, nein alles bloß das nicht lass mich nicht am Hof sein. Dachte ich panisch. Mein Blick raste hin und her durch das Zimmer und sofort entspannte ich mich. Ich war nicht am Hof, das hier war, ein Hotel. Gut ich war in einem Hotel und nun blieben nur die Fragen wo war dieses Hotel, wie bin ich hierhergekommen, wo waren die anderen und wie kam ich hier wieder weg. „Sie ist wach“, vernahm ich plötzlich die Stimme von Victors Bruder. Die Tür zum Zimmer wurde geöffnet und die drei Moroi traten ein. „Rose, schön du bist wach. Wie geht es dir? Hast du schmerzen? Brauchst du etwas? Wo ist Vasilisa“, überfiel mich Sonya auch sogleich mit einem Haufen von Fragen. Ich antwortete lediglich mit einem Kopfschütteln. Sonya kam näher wollte etwas sagen, aber ich gebot ihr Einhalt. Sie nickte verstehend drehte sich um und ging. Da spürte ich es ein leichter Hauch von Dunkelheit, der in ihr aufflammte und ohne es wirklich zu beabsichtigen zog ich in instinktiv in mich. Dabei entging mir wie Doru mich interessiert mustertet während er Victor ebenfalls nach draußen folgte. Nachdem die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen war sah ich auf meine Armbanduhr und erschrak ich war schon zu lange hier ich musste und wollte weiter. Ich wusste Sonya würde mich nicht so einfach gehen lassen würde ohne dass ich ihre Fragen beantwortete hätte. Was ich absolut nicht wollte ich wollte nur hier weg. Aber ohne eine Erklärung wollte ich auch nicht gehen also schrieb ich eine kurze Nachricht auf den Notizblock, welcher neben dem Telefon auf dem Nachttisch lag. Ich sagte nicht was ich tat, wo ich hinging ich sagte nur, dass sie an den Hof sollte und das Mikhail dort auf sie warten würde mehr nicht. Ich schaute noch mal zur Tür, die wohl in den Wohnbereich des Zimmers führte, dann drehte ich mich um und ging zum Fenster. Doch bevor ich es erreichte spürte ich eine große Menge Dunkelheit um mich herum wabern. Ich wusste das sie von Doru kam und dann hörte ich seine Stimme in meinem Kopf: „Nimm sie mir ab oder ich gebe sie an die süße Sonya und wir wissen das sie das nicht schaffen wird und wider ein Monster wird. Willst du das?“ nein das konnte und wollte ich nicht verantworten also sog ich die gesamte Dunkelheit von Doru. Sie musste über Jahre angesammelt worden sein, denn sie war übermächtig und alles verschlingend. Ich krümmte mich zusammen es schmerzte körperlich, aber ich gab keinen Laut von mir ich wollte nicht das Sonya was merkte. Wie ich die Dunkelheit von Doru und Sonya nehmen konnte, ohne ein Band mit ihnen zu teilen wusste ich nicht. Es schien endlos lange zu dauern bis alle Dunkelheit aus Doru war und es tat weh, verdammt weh aber ich wollte und musste es aushalten. Sonya sollte nach Hause können, ohne dass sie irgendwelche Lasten dabeihatte oder sie Schuldgefühle hatte. Also sammelte ich all meine Kraft und blieb ruhig als es vorbei war ging ich zum Fenster und kletterte hinaus. Ich weiß nicht mehr wie ich in mein Motel gekommen war, aber ich hatte es geschafft. Dort brach ich zusammen und blieb liegen. Ich weiß nicht wie lange ich da lag. Alles war schwarz und von schmerzen geprägt ich wimmerte, schrie und kratzt immer wieder über meine Arme. Und immer wieder hörte ich die Worte meiner Mutter, die sie meinen Freuden entgegenschlauderte als sie mein Verschwinden bemerkte auch Dimitries Worte hörte ich immer wieder in dauerschleife. Dazu sah ich immer wieder Mason sterben. Ich wünschte mir ich würde sterben, ich wollte schreien das man mich töten solle, aber ich weiß nicht ob mich überhaupt hörte. Ich bekam nichts mit nur die Quallen spürte ich. Irgendwann wurde alles schwarz. Überglücklich empfing ich die Schwärze in der Hoffnung das nun endlich mein Ende gekommen war und alles vorbei war. Das nächste was ich wahr nahm war das ich auf einem weichen Grund liege und ein großer warmer Körper neben mir liegt und das mich kräftige Arme fest umschließen. Aber da ist noch ein anderer Körper. Er ist kleiner weicher und schmiegt sich an meine Seite. Mein Atem beschleunigt sich. Wo war ich was war hier los.  Panisch riss ich die Augen auf beziehungsweise versuchte es, aber ich schaffte es nicht. Was mich noch panischer werden ließ. Ich versuchte mich irgendwie zu bewegen, aber es gelang mir nicht mein Körper gehorchte mir einfach nicht.  Ich merkte wie mein Herz zu rasen begann und Tränen über meine Wange liefen, aber ich konnte nicht tun. „Sch, sch Roza beruhig dich. Du bist in Sicherheit. Alles ist gut. Dir wird nichts geschehen. Ich bin da und pass auf dich auf. Beruhig dich, ich liebe dich“, ich würde dies Stimme immer wieder erkennen. Sie gehörte der Person, die ich über alles liebte. Dimitrie. Aber genau das war das Problem er war nicht bei mir das konnte er nicht sein und er würde es auch nie wieder. Er war am Hof ich irgendwo in Tennessee in einem Motel. Und außerdem würde er so etwas nicht zu mir sagen nie mehr. Er liebte mich nicht mehr das hatte er mir selbst gesagt. Das hier war nur ein Hirngespinst was ich mir ein bildete. Beziehungsweiß was die Dunkelheit mich sehen lassen wollte. Ich war doch nicht gestorben ich war immer noch gefangen. Ich merkte wie mir immer mehr Tränen aus den Augen flossen. Ich konnte und wollte nicht mehr. Wieso darf ich nicht einfach sterben. Bitte lass mich sterben.  „Rose? Ro? Komm beruhig dich, bitte komm zu dir. Komm zu uns zurück wir machen uns Sorgen. Bitte Ro ich. Ich brauch die, doch du bist doch meine Familie“, leise drang die Stimme zu mir durch. Noch ein Hirngespinst. Diesmal Liss. Ro so hatte nur sie mich immer genannt und nur sie durfte dies. Meine süße unschuldige Liss. Was würde ich dafür geben, dass sie wirklich bei mir wäre und dass sie diese Worte sagen würde. Aber das alles war nicht wirklich sie war nicht hier. Sie sah mich nicht als Familie sie brauchte mich nicht sie war glücklich ohne mich. Ich war allein. „Ro? Bitte, kämpfe.“, flüsterte die Lissa Halluzination gebrochen. Sie klang so real. Konnte ich mich nicht einfach dem hier hingeben der Halluzination? War es so falsch? Wenn ich dann irgendwann starb habe ich sie wenigstens an meiner Seite. „ist sie aufgewacht“, hörte ich dann eine weitere Stimme, die ich kannte. Nur wieso halluzinierte ich von ihr? Wieso Miss Karp? „Nein, nicht wirklich. Sie ist halb wach halb im Schlaf. Sie kämpft gegen uns. Fleht immer wieder das wir sie töten mögen. Dass sie nicht mehr kann, es nicht mehr aushält“, seine Stimme klang so sanft, aber gleichzeitig so gequält als würde man ihn foltern. Ich wollte nicht, dass er so klang er sollte glücklich und fröhlich klingen. Ich wollte ihm diese Trauer nehmen und plötzlich merkte ich das
die Trauer auf mich überging. Erleichtert atmete ich auf. Aber mit meinem Aufatmen erklang auch ein entsetztes Keuchen. „Das kann doch nicht wahr sein. Was ist bitte mit ihr geschehen. Wie konntet ihr das zu lassen? Wie konntet ihr sie so viel töten lassen und das ohne Rückhalt? Wieso habt ihr sie so im Stich gelassen. Zieht sofort mentale Mauern hoch sonst tötet ihr sie“, knurrte Sonya.  „Was meinst du?“, kam es stotternd von der Lissa Halluzination. „Was ich meine? Sie hat getötete und das hundertfach. Für Schattengeküsste gilt jedes töten bring dich dem reich der toten näher. Sie muss die toten sehen können und so wie es scheint auch hören können. Aber nicht nur das. Je öfter ein Schattengeküsster tötet, desto anfälliger ist er für die Dunkelheit. Rose wird sie immer von dir genommen haben und in sich gezogen haben aber die Dunkelheit verschwindet nicht. Sie bleibt in dem Geist der Schattengeküssten. Und je mehr der Schattengeküsste tötet desto feinfülliger wird er. Wenn er eine gewisse Grenze überschreitet kann er von anderen Geistnutzern die Dunkelheit nehmen. Das hat sie wohl für Doru getan. Sie hat seine Dunkelheit genommen. Wodurch er wieder er selbst wurde und anfing zu begreifen was er getan hat. Das meinte er mit wir müssen uns beeilen und sie finden. Aber es sind nicht mehr nur Geistbenutzer, die sie von Negativität befreit. Sie hat es grade auch bei dir getan Dimitrie. Sie zieht alles Dunkle an da sie denk, dass dies alles ist was sie verdient.“ „können wir irgendetwas tun, um ihr zu helfen?  Magie?“, er hörte sich gequält an, er wollte wohl eine Lösung finden. So wie er es einst immer versucht hatte. Es wirkte alles so real, aber ich wusste es besser, das war es nicht. Er würde sich nie wieder Sorgen machen zumindest nicht um mich. „Nein, Magie auf keinen Fall. Denn Magie hat dies ausgelöst. Ich weiß nicht wie wir ihr helfen könnten. Es tut mir leid.“ „ich hätte eine Idee, aber sie ist sehr riskant. Es kann nur funktionieren, wenn die beiden sich wirklich lieben eine Seelenverwandtschaft. Wenn dies nicht gegeben ist, dann könnten wir beide verlieren“, Doru. Warum ist er auch hier reicht es nicht, dass er dies ausgelöst hat muss er jetzt auch noch mitmachen und mich quälen. „was wollen sie hier. Verschwinden sie hier. Das ist ihre Schuld“, er knurrt mehr als das er sprach und seine Stimme war so kalt wie zu der Zeit als er ein Strigoi war. „Ich weiß. Es tut mir leid. Ich wusste nicht was ich verlangte beziehungsweise war es mir egal zumindest zu dem Zeitpunkt. Das war der Einfluss von Geist. Als sie aus dem Fenster geklettert war und damit der schädliche Einfluss verschwunden war. Wurde mir bewusst, was ich getan habe. Darum habe ich auch Alarm geschlagen und habe sie hergerufen, da mir bewusst war, das Rosemarie das nicht würde schaffen, wenn sie nicht hier währen. Sie ist stark, aber das war zu viel für ihr Seele. Monatelang auf der Jagd immer nur töten. Kein anderes Ziel, nur töten, um zu retten. Keine Familie, keine Freunde alles zurückgelassen was man liebt. Aber vorher schon verlassen, verstoßen. Das kann eine Seele nicht aushalten, ohne irgendwann zu zerbrechen. Aber ich hoffte das sie beide ihre Seele vielleicht retten konnten. Aber sie reagiert nicht so wie ich hoffte. Aber noch ist die Hoffnung nicht ganz zu begraben. Sie hat nicht auf sie reagiert wie ich erwartet habe, aber sie hat reagiert. Sie hat auf sie reagiert Belikov. Sie hat ihre Negativität aufgenommen. Das heißt sie sind ihr wichtig sie liebt sie. Und das ist unserer Hoffnung, wenn sie sie auch lieben könnten sie, wenn sie sich anstrengen genug von der Dunkelheit von ihr nehmen, damit ihr Verstand wieder klar wird und wir alle sie dann beide heilen. Aber Vorsicht dies schafft eine Bindung zwischen ihnen die nie wieder gekappt werden kann und wenn sie ihr zu viel nehmen gibt es keine Hoffnung mehr denn sie wird die Dunkelheit nicht von ihnen nehmen können. Sie wird es zwar versuchen, aber dabei wird sie sterben und sie werden es auch. Haben sie verstanden,“ erläuterte der Fantasie Doru. „Was für eine Jagt. Wovon sprechen sie?“, knurrt Lissa. „Ihr wisst es wirklich nicht. Sie hat es vor euch geheim gehalten. Tzz sie ist gut. Die Königin schlug ihr einen Deal vor. Rosemarie jagt die Strigoi und solange sie jagt stoppt die Königin das Alterungsgesetz. Rose ist der Grund warum es das Gesetz gibt aber auch der Grund warum die Königin es nicht realisiert hat. Rose ist die Geheimwaffe, die alles aufhielt. Zumindest bis jetzt. Jetzt gibt es ja eine weitere Dragomir und das Gesetz ist Geschichte und so viel Leben gerettet. Aber niemand wird wissen das es Rosemarie war. Man wird immer nur den Namen Dragomir preisen“, schnaubte Victor. „Rose? Rose war die Geheimwaffe? Aber ... oh mein Gott wir haben ihr soviel Unrecht getan“, hauchte Lissa bestürzt. „Ja, sie hat sehr viel geopfert und dennoch nie dank erfahren. Vielleicht wird es eines Tages mal anders“, war nur die gebrummte Antwort die Lissa erhielt. „Wir sollten jetzt anfangen sonst verlieren wir sie und sie erfährt nie das sie nach Hause kann“, murrte Doru.  Oh, man mein Verstand war schon verrückt sowas zu erfinden und dann auch noch so auszuschmücken. Aber wie sagte meine Mutter immer du hast Zuviel dummes Zeug im Kopf und wirst nie normal werden und gute Leistungen erbringen. Tja irgendwie war das hier aber eine gute Leistung fand ich.  Mein Verstand hatte hier gute Arbeit geleistet. „Ich mache es. Ich würde alles für sie tun. Sie hat alles dafür getan, um mich zu retten jetzt bin ich dran sie zu retten“, Dimitrie klang entschlossen und dennoch liebevoll. Ich spürte seine Lippen auf meiner Stirn und genoss es einfach. „Bitte bring sie mir zurück“, flüsterte Liss. „Gut dann beginnen wir. Sie Belikov versuchen Rose einen Teil der Dunkelheit abzunehmen und wenn das erfolgt ist dann beginnen wir“. Auf einmal spürte ich wie ein anderer Verstand sich zu meinem bewegt und in meinen Verstand eindrang. Schmerz explodierte hinter meiner Stirn dann wurde alles um mich herum erneut schwarz. Als ich das nächste Mal wieder zu mir kam war mein Verstand so klar wie lange nicht mehr. Ich spürte das ich halb auf jemandem lag und dass dieser jemand seine starken Arme um mich geschlungen hatte. Ich hatte zwar erst einmal so in seinen Armen gelegen, aber ich würde dieses Gefühl immer wieder erkennen. Ruckartig richtete ich mich auf und schaute ihn entgeistert an. Er, der durch mein ruckartiges Aufrichten wach geworden war blinzelte desorientiert bis er anscheinend sich der Situation und der Person, mit welcher er in eben dieser ist, bewusst wird dann geht alles ganz schnell. Er packt mich dreht uns und schon liegen seine Lippen auf meinen. Ich bin geschockt es ist so lange her und doch fühlt es sich unglaublich vertraut an. Grade als er sich lösen will erwidere ich seinen Kuss. ich spüre seine Liebe zu mir und meine zu ihm. Glücklich ist nicht annähernd das richtige Wort für das was ich fühle. Ich liebe ihn egal was war und sein wird das wird immer so bleiben. *so wie ich dich liebe. Meine Rosa. Ich werde immer für dich da sein. Dich nie wieder allein lassen* Schock ist das beste Wort, um zu beschreiben was ich empfinde als ich seine Stimme in meinem Kopf hörte. Und dann kommen mir meine Halluzinationen in den Sinn. „Das war real? Ihr habt mich wirklich gesucht und geholt? DU hast wirklich alles Riskiert, um mich zu retten“, frag ich vollkommen erstaunt. „Ja, ich konnte es nicht ertragen dich schonwider zu verlieren“, ist seine schlichte Antwort. Ich erwiderter nichts ich küss ihn einfach. Ich weiß es steht noch viel zwischen uns, aber das werden wir auch hinbekommen. Wir werden alles schaffen egal was noch kommen mag. Wir halten zusammen für immer. Das ist Hoffnung.
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