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Halloween, ein Fest für Verrückte und Nervengeister?

von Zeref36
OneshotAllgemein / P18
OC (Own Character)
30.10.2020
30.10.2020
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Legende:

[] = Anmerkung des Autors

{} = Vergangenheit

[Bitte beachtet, dass dies in der gleichen Zeitlinie wie meine Afterstory und Zukunftsarc spielt.]

31.Oktober 2048, Nagoya, Japan:

In einer kleinen Bar sitzt Satoshi seufzend an einem warmen Sake und hebt irritiert die Augenbraue, als rot vor Wut sich ihm Noktiz an den Tisch setzt!

"Was ist los, Trottel?", zwingt sich Luzifer zu einer für ihn schon zarten Art des üblichen "Stör nicht, du Made!" Doch Remus' Sohn ignoriert Luzifers Beleidigung, umd kommt zum Thema seimes Besuches.

"Satoshi, warum erlaubst Sara und den Anderen nicht, Halloween zu feiern? Du bist nicht ihr Vater, aber selbst ihr zwei Miesepeter solltet euch etwas anstrengen!", versucht Noktiz den ernst drein blickenden Wirt Luzifers zu belehren, wie man einfühlsam gegenüber seinen Kindern ist.

Zwar ist seit Sebastians Tod einige Zeit vergangen, trotzdem kann sich keiner der Beiden überreden lassen, netter zu  Sebastians Enkelin zu sein.
Schließlich hat Saras Mutter Alisa kaum Zeit für sie.  

Ohne zu Antworten kippt Satoshi den Rest Sake in sich, und stellt danach die Keramikschale ab, ehe er brummt: "Gegenfrage: Willst du sie unnötig in Gefahr bringen für einen Weitpisswettbewerb?"

Nun wirkt Satoshi stocknüchern mit seinem durchdringenden Blick und beginnt mit müdem Gesichtsausdruck von seinem ersten, und einzigen Halloween zu erzählen:


{31.Oktober 2001, im irischen Bunker in Dublin:

"Guten Morgen, Satoshi.", witzelt Ellie, als sie wieder versucht, ihn zu verführen am Morgen, woraufhin der vor Müdigkeit noch miesgelaunte Sebastian gähnend herbei trabt. Nur um zu sehen, dass Ellie von einem Lichtblitz des blauäugien Ghuls weggeworfen wird, und dabei seine frisch gefüllte Kaffeetasse zerbersten lässt!

"Ah du kleiner Quälgeist. Nein ich meinte nicht dich, Satoshi.", flucht der Paladin wegen der zerstörten Lieblingstasse von Iswald, die sich Sebastian ausgeborgt hat; mit der Aufschrift: "bester Jäger sind die Frühaufsteher"

Ein müdes Lächeln bleibt kurz auf seinen Lippen, als er Iswald den Gang entlaufen gehen sieht, der nun vor Wut brüllt: "Warum nimmst du dir immer meine Sachen und schaffst es, sie zu zerstören?" Daraufhin will Sebastian etwas erwidern, doch der dunkelhäutige Griesgramm knurrt verhalten: "Weißt du was, bring deine Sorgenkinder unter Kontrolle. Oder ich gebe dir eine Stunde mit Lisa und ihren berühmten Lektionen."

Bei dem Gedanken an Lisas Hang, mit ihrem Gemecker bei ihm und James zu übertreiben, wird dem Koregaz ganz unwohl im Magen, und schnell schleift er beide Mündel hinter sich her. Lisa, die zufällig dank ihren Raben zugehört hat, was Iswald sagte, schaut ihn mit gemischten Gefühlen an, dann sagt sie: "Du weißt es, machst es aber nicht einfacher, wenn du Sebs Angst vor mir schürst. Genau deshalb bist du immer noch ein kaltherziger Single bis zum Tod."

Trotzig stampft sie den Schreien von Ellie folgend hinterher, und lässt den kopfschüttelnden Iswald alleine im Gang stehen. Der grinst nur über beide Ohren: denn so gut wie jeder im Bunker weis um Lisas Zuneigung zu dem verrückten Jäger, den er in guten Zeiten nicht Schwachkopf sondern einen Freund nennt.

Satoshi hat sich mittlerweile etwas im Bunker eingelebt, und isst gemütlich sein Frühstück in der Kantine, als Lisa O'Neill sich ihrem Tisch nähert und Ellie mit den Augen rollend zur Seite  rutscht, sodass James Schwester sich neben Sebastian setzen kann, welcher gerade mit einem Seufzer in sein Brot beißt.

"Hörte du hast einen tollen Start in den Tag?", beginnt Lisa ein Gespräch mit ihren dickköpfigen Schwarm, der nur grunzt: "Ach ja, Iswald hat wieder eine super Laune, seit Ellie hier seine Tasse zerstört hat." Augenblicklich legt die Vampirin lautstark Protest ein, sodass Satoshi aufgrund des scheppernden Geschirrs nicht sein Laib Brot schmieren kann und unzufrieden dreinblickt. So  isst er ein paar Schokoladenstücke, und steht vom Tisch auf, mit der Frage, was ein geschnitzter Kürbis am Küchentresen zu bedeuten hat.

Nun meint Ellie entnervt: "Warte bis nachmittag.", und zahlreiche weitere Jäger strömen die Kantine.

Später am frühen Abend reichen die Tribunalältesten den Kürbis herum, sodass alle Jäger einen Zettel ziehen, woraufhin Iswald Satoshi erklärt: "Bei uns ist es Brauch, das Fest der Nervengeister mit verschiedenen Jagdaufträgen beganngen wird, und der erste abgeschlossene Jäger gewinnt alle einen Bonus auf sein Jagdentgelt. Also du musst wissen, weshalb Sebastian so ein angefressenes Gesicht macht: Frischlinge wie du sterben an solchen Tagen zu schnell, da um diese Zeit im Jahr viele Monster aktiv werden und ihr Unwesen treiben. Gute Jagd und bete zu Gott, dass er dir keine schlimmen Biester bei eurem Auftrag beschert." Sebastian tritt Iswald auf den Fuss mit den Worten: "Hör auf, Satoshi so zu verängstigen."

Einige Stunden später kann Satoshi die Freude in den Augen der Jäger nicht mehr nachvollziehen: so ist er inmitten des örtlichen Friedhofs von Cardiff in die Falle eines Nekromanten mit seinen Untoten, die bedrohlich auf ihn zuschlurfen. "Satoshi denk daran, immer auf die Köpfe zielen. Verdammt ist das aber ein schlechter Scherz."

Während Sebastian Blitzbolzen durch die grollenden Untoten jagt, nähert sich Satoshi ein merkwürdiger Untoter in der Gestalt eines Clowns, sodass er denkt, einem Dämon mit einer hässlichen Fraze gegenüber zu stehen, als dieser den jungen Ghul noch dazu anlächelt! Mit Zittern in den Finger richtet Satoshi seine Armbrus auf das Monster und drückt ab, doch der in den Schenkel getroffene Untote grunzt nur und streckt seine Hände nach Satoshi aus. Da hört er eine laute Stimme: "FASS IHN NICHT AN!", erneut leuchten Satoshis sonst roten Augen in Himmelblau, und der Zombieclown verbrennt bei der Berührung von Satoshis Haut. Etwas wacklig ist der erschöpfte Satoshi noch auf den Beinen, denn dieser Magieausbruch kostete ihm viel Mana, sodass er auch sein eigenes Blut im Mund schmeckt. Doch bleibt er tapfer und richtet vollends auf den Nekromanten konzentriert seinen Blickt und wirft ihn die Armbrust zwischen die Füße, ehe er ein Kupfermesser aus Sebastians Bestand zückt und sich auf den gestürzten Feind schmeißt. Der Nekromant mit den irrem Blick ist über die wilde Art des Jägerkindes zu erstaunt, um zu bemerken, wie dieser ihm direkt dreimal absticht, ehe zwei Zombies Satoshi in die Schulter beißen und Sebastian diese mit seinen unbeliebten Revolver niederschießt! Voll besudelt mit Zombiehirn versucht Satoshi die anderen Untoten, die nach dem Tod des Nekromanten wesentlich schwächer geworden sind, zu töten, doch die Korruption der Bisse zehrt an ihm, ehe er brüllt Blut klotzt und in einem grellen Licht es irgendwie schafft, sich zu heilen! Sprachlos hätte Sebastian die Zombies neben ihn vergessen bei diesem Anblick, doch Satoshi jagt den Zombie hinter seinem Lehrmeister das Messer in das rechte, verfaulende Auge, sodass übel riechender Eiter hervorquillt und angeekelt der Junge sein Gesicht verzieht, und dank der nun endlich dazu stoßenden Ellie den restlichen Zombies beseitigen.

"Halloween, ein Fest für Brutale und Monster, wahrlich.", denkt sich Satoshi und ist wenig begeistert, solche Selbstmördermissionen als Feiertag jedes Jahr erleben zu müssen.}

Noktiz stockt bei Satoshis Erzählung der Atem: so entging er dank Theron dieser schwachsinnigen Tradition der irischen Jäger, wofür er auch froh ist. Schließlich kann er auch etwas Satoshi verstehen, warum Halloween kein Fest im eigentlichen Sinn für ihn ist.

Doch nach einigen Minuten gelang es ihm, dem Wirt Luzifers zu erklären, wie dieses Fest in Amerika wirklich gefeiert wird von der Bevölkerung.

Ende dieses Halloween Oneshots.

Ich weis, er war nicht sehr schaurig, doch ich hoffe er gefiel euch trotzdem^^

Schönes Halloween euch alle, euer Zeref.
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