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Australian Education

KurzgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 Slash
Daniel Ricciardo Lando Norris Max Verstappen
30.10.2020
21.11.2020
3
6.344
6
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
21.11.2020 1.798
 
Nach ein paar Wochen Abstinenz und einer kleinen Inspiration mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Da mir dieses Projekt und vor allem Daniel sehr am Herzen liegt, musste ich einfach mal weiterschreiben. Nachdem unser guter Daniel im letzten Kapitel Lando gezeigt hat, wie man so ein "Fleshlight" benutzt, gehen die Beiden jetzt doch etwas weiter, als nur ein Sextoy zu benutzen. Was dabei Schönes oder auch nicht Schönes herauskommt, werdet ihr in diesem Kapitel erfahren...


Was da gerade passierte, wollte Landos Gehirn erst nicht so wirklich begreifen. Langsam, ganz langsam realisierte er, was der Australier da mit ihm anstellte. Der Moment, als Daniel die Spitze seines Schaftes mit seinen vollen Lippen umschloss, ließ ihm einen Schauer durch seinen ganzen Körper jagen. Er konnte ein lautes wohliges Stöhnen nicht unterdrücken. Das fühlte sich so anders an. So warm und... einfach nur angenehm. Aber wieso? Wieso tat der Aussie das jetzt? Er sah in die unfassbar braunen Augen, die jetzt zu ihm hochschauten, ihn direkt anblickten. Ein wenig erwartungsvoll. Lando wusste nicht, wie er darauf reagieren sollte. Laut stöhnend legte er den Kopf in den Nacken, hob ganz instinktiv sein Becken dem Anderen entgegen.

„Fuck. Wie machst du das?“, wimmerte der junge Brite, nach wie vor überwältigt von den Empfindungen, die er wohl das erste Mal in seinem Leben so intensiv verspürte. Er konnte nicht anders, als sich in den Laken mit beiden Händen festzukrallen. Lando spürte sehr deutlich, wie Daniel ihn immer tiefer in seinen Rachen gleiten ließ. Etwas, was ihn beinah jedes Mal um den Verstand brachte. Der Jüngere hatte niemals gedacht, dass er einmal einen Hals von innen fühlen konnte. Und dann schon gar nicht mit diesem speziellen Körperteil. Es war auf eine seltsame Art hart. Aber durch die Kontraktionen, die das in Daniels Rachenraum offenbar verursachte, wurde nur noch mehr Druck auf seine Spitze ausgeübt, wodurch sich mehr und mehr sein rationales Denken wie Eis in der prallen Sonne verflüssigte.

Ein Schmatzen gemischt mit etwas Würgen bekam er nur als Antwort auf seine Frage. Ein seltsames Geräusch. Tat er dem Australier irgendwie weh? Denn dieses Geräusch kannte er nur von sich, wenn es ihm schlecht ging oder er sich vor etwas ekelte. Ekelte sich Daniel vor ihm? Aber warum machte er es dann? Das ergab doch keinen Sinn. Zumindest nicht von seinem Standpunkt aus. Lando fiel es immer schwerer und schwerer, seine Gedanken zu ordnen. Diese neuen Eindrücke und Empfindungen zu verarbeiten, forderte einen Großteil seiner Gehirnkapazität.

„Tue ich dir irgendwie weh? Du musst ja würgen.“ hakte Lando ganz vorsichtig, fast schon ängstlich nach. Daraufhin ließ ein Daniel ein Lächeln auf seinen Lippen entstehen, während er sein Tun aber noch etwas fortsetzte.

„Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du echt süß bist? Lando, das sind normale Geräusche, wenn man das macht“, ließ der Aussie kurz von ihm ab, um auf die Frage antworten zu können. Mit vollem Mund sprach man ja auch nicht! Das galt nicht nur für die reguläre Essensaufnahme.

„1 mal vielleicht. Aber die Leute haben das nie ernst gemeint“, entgegnete Lando nach wie vor von Daniels Handlungen vollends fasziniert und überwältigt. Er hatte seine Länge jetzt mit seinen Händen umfasst, rieb auf und ab. Der hatte aber einen festen Griff. Meine Güte. Aber irgendwie gefiel es dem jungen Briten. Wenn er sich selbst anfasste, griff er nicht so hart zu. Doch diese andere Gangart hatte auch ihren Reiz.

„Wenn du willst, sag' ich dir das täglich. Du kannst mir übrigens auch in die Haare greifen und meinen Kopf führen, wenn du möchtest. Aber nicht zu fordernd bitte. Wenn du das zu tief machst, kann ich den Würgereiz nicht mehr wirklich unter Kontrolle halten“, informierte der Ältere ihn. Den Australier dabei anfassen? Irgendwie kam Lando das falsch vor. Die Situation war schon so außergewöhnlich und entzog sich seinem Verständnis. Ihn zu berühren, konnte einfach nicht richtig sein. War er froh, dass seine Gedanken sich gerade nicht fokussieren konnten. Ansonsten hätte sein rationales Denken ihn wohl vollends paralysiert und zugleich verängstigt. Doch diese Scham wollte sich gerade noch nicht einstellen. Dafür genoss er das Ganze gerade viel zu sehr. Daniel ließ ihn Dinge spüren, von denen er bis dato gar nicht gewusst hatte, dass man sie überhaupt empfinden konnte.

Der Australier schien auf eine Reaktion seinerseits zu warten, doch so sehr er sich bemühte, brachte er nichts über die Lippen. Der junge Brite war unentschlossen. Er spürte, wie der Aussie nach seiner rechten Hand griff. Erst nach einigen Momenten ließ er die Bettdecke los, in die er sich mit jener Hand bisher gekrallt hatte. Sanft, aber bestimmt führte Daniel seine Hand Richtung seines Hinterkopfes. Er ließ ab. Instinktiv begann Lando in den dunklen, wunderschönen Locken des Anderen zu wuscheln. Allerdings beschränkte er sich zunächst nur aufs Streicheln. Nicht mehr.

„So ist es gut. Üb' ruhig mehr Druck aus, wenn du möchtest“, sagte der Australier noch, bevor er sich wieder mit seinem Mund seiner Länge widmete. Sobald er wieder dessen Zunge und vor allem die Wärme von Daniels Mundhöhle spürte, jagte ein weiterer Schauer durch seinen Körper. Es fühlte sich so … natürlich an. Lando wusste kein anderes Wort, um diese Empfindung einzuordnen, geschweige denn zu beschreiben. Diesen körperlichen Kontakt über seine Hand an Daniels Hinterkopf herzustellen, verlieh dem ganzen noch etwas Anderes. Eine intimere Note, wie der Jüngere fand. Der Aussie steigerte sein Tempo, nahm ihn plötzlich ganz und vollständig auf. Er verharrte für einige Sekunden in dieser Position, was Lando laut wimmern ließ. Er blickte hinab.

Der Australier sah so unanständig aus, wie er ihn „mit vollem Mund“ so fordernd und auch lüstern aus seinen verflucht braunen Augen anschaute. An seinem Bart zeigten sich einige Speichelfäden, die Lando aber nicht abturnten. Das verlieh ihm etwas Verruchtes. Und der junge Brite stand darauf. Das konnte er nicht verneinen. Es macht ihn eindeutig an, was Daniel da verrichtete. Und er würde seinen Orgasmus auch nicht mehr lange zurückhalten können.

„Wenn du nicht langsamer machst, komme ich gleich“, brachte er heiser vor Ekstase hervor. Das hatte allerdings den gegenteiligen Effekt. Daniel steigerte sein Tempo, setzte parallel zu seinem Mund auch wieder seine kräftigen Hände ein. Das war zu viel.
In einem lauten Aufschrei ergoss sich Lando in mehreren abgehackten, heftigen Schüben. Sein Becken kontrahierte so stark, dass er es fast nicht mehr unter Kontrolle hatte. Nachdem das Zucken seiner Länge allmählich nachließ, ließ auch Daniel von ihm ab, der bis dahin aufopfernd weitergemacht hatte.

„Juicy“, murmelte der Australier mit undeutlich Aussprache.

„Ich geh' kurz ins Bad“, fügte er an, rollte sich vom Bett herunter und begab sich Richtung des besagten Zimmers. Lando war auf mehr als einer Ebene fix und fertig. Sein Körper fühlte sich so erschöpft und ausgelaugt an, allerdings auch vollkommen befriedigt und leicht. Ein merkwürdiger Mix aus Empfindungen. Der Blick des jungen Briten blieb zunächst noch einmal am Fleshlight kleben, welches Daniel einfach zur Seite gelegt hatte. Er schloss seine Augen, hörte im Hintergrund, wie Wasser im Badezimmer lief. Spülte der Aussie sich den Mund aus? War doch die einzige Erklärung dafür. Glaubte jener etwa, er würde Krankheiten verbreiten? Ganz sicher nicht. Soweit er wusste, war Lando komplett gesund. Aber wahrscheinlich nur eine Vorsichtsmaßnahme.

Nach und nach als die glückseligen Gefühle abzuebben begannen, drängte sich mehr und mehr ein Gedanke in sein Bewusstsein, den er einfach nicht verdrängen konnte, auch wenn er es noch so sehr probierte. Er begann zu verkopfen. Und aus der Vergangenheit wusste er nur zu gut, dass das im Regelfall nicht gut ausging.

Was zum Teufel war gerade passiert und wie hatte er das zulassen können? An diesen Beiden fragen hatte er sich festgebissen und fand keine vernünftige Erklärung. Es war schlichtweg falsch. Er hätte dieses blöde Fleshlight einfach wegschmeißen sollen oder Daniel davon nicht schreiben. Dann wäre nichts hiervon passiert. Oder er hätte vorher googeln sollen, was es mit dieser Monstrosität auf sich hatte. Dann wäre das alles nicht passiert. Wie wurde er den Australier denn jetzt los, ohne ihn zu kränken? Das war alles nicht passiert.

Lando musste das schnellstmöglich abhaken und vergessen. Verdrängen war doch eine schöne Taktik. Hastig zog er sich wieder an. Als Daniel schließlich aus dem Bad zurückkehrte, war er gerade wieder vollständig bekleidet. Der Jüngere war auf einmal so beschämt, dass er dem Australier nicht einmal mehr in die Augen schauen konnte. Die unbändige Scham verhinderte, dass er in diese doch eigentlich wunderschönen Augen zu blicken in der Lage war. Stattdessen richtete er seinen Blick auf den Fußboden. Doch er konnte förmlich den fragenden Blick spüren, den Daniel ihm gerade zuwarf. Auch ohne hinzuschauen.

„Geh bitte und nimm DAS DA mit“, zeigte der Mclaren-Pilot auf das Fleshlight, nach wie vor seinen Blick zum Boden gerichtet.

„Was ist los, Lando?“ hakte der Andere einfühlsam nach. Warum musste dieser sexy Australier bloß so verdammt empathisch sein? Konnte der nicht einfach verschwinden und ihn in Ruhe lassen? Dann wäre es für alle Betroffenen leichter. Aber nein. Warum sollte auch einmal etwas in seinem Leben simpel sein? Wäre ja mal was Neues.

„Das weißt du ganz genau. Nimm dieses bescheuerte Fleshlight und verschwinde endlich“, wurde Lando jetzt deutlich energischer, nahm seinen Blick vom Boden und starrte Daniel durchdringend an. Das hatte viel böser geklungen, als er eigentlich vorgehabt hatte. Aber seine Scham hatte sich in Wut verwandelt. Das konnte Lando nicht unterdrücken. Beim besten Willen nicht.

„Nein, ehrlich gesagt nicht. Hab ich dich zu sehr gedrängt?“ unternahm der Australier einen Versuch, den Grund für seinen Stimmungsumschwung zu erfahren. Doch das nahm Lando gar nicht mehr wahr. Dafür hatte er sich in die ganze Angelegenheit schon viel zu sehr hineingesteigert. Mochte irrational sein, aber im jetzigen Moment kam es ihm absolut normal vor. Er konnte nichts dagegen ausrichten.

„Du hast mich verarscht und meine Unerfahrenheit ausgenutzt! Nimm jetzt endlich dein scheiß Sexspielzeug und hau ab! Ich will dich nicht mehr sehen!“, fauchte Lando. Er sprang auf, griff nach dem Fleshlight und pfefferte es, ohne zu zielen, in Daniels Richtung. Er konnte aus den Augenwinkeln erkennen, wie der Australier es sichtlich überrascht im letzten Moment zu packen bekam bzw. es auffing.

„Du bist doch nicht mehr bei klarem Verstand. Hab ich dir wohl gerade buchstäblich weggeblasen!“, giftete jetzt auch Daniel zurück, bevor er mit einem lauten Knallen der Tür aus dem Zimmer verschwand. Lando rollte sich verzweifelt auf seinem Bett zusammen. Fötushaltung. Er konnte nicht verhindern, dass ihm Tränen die Wangen hinunterliefen. Nicht aus Trauer. Sondern aus Wut und Scham über das, was gerade geschehen war. Wie sollte er jetzt bloß weitermachen?


Tja. Das ging ja mal gehörig in die Hose, weil Lando mit der Situation vollends überfordert ist. Lando 2.0 könnte damit wahrscheinlich umgehen, aber die Prototyp-Version von ihm kommt damit nicht klar. Wie sollen unsere beiden Jungs das denn wieder kitten? Über Reviews würde ich mich sehr freuen.
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