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The way to the ace of the team

GeschichteAllgemein / P12
Azumane Asahi OC (Own Character) Sawamura Daichi Sugawara Koushi
28.10.2020
13.01.2021
5
5.869
5
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
13.01.2021 1.141
 
Hallo ihr FF-Leser ^ω^
ich wünsche euch viel Spaß mit dme neuen Kapitel von "The way of the ace of the team".
Vielen Dank an meine Beta @adelersd, du bist die Beste ♡
Schaut auch gern mal bei meinem Oneshot Fallen Angel vorbei ^▽^
Jetzt aber viel Spaß beim lesen und lasst auch gern einen Review da ♡
Eure Lauren


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Die Mädchen und Jungen der Volleyballclubs von Karasuno trainierten noch bis in die frühen Abendstunden, dass auch die letzten Strahlen der Herbstsonne nicht mehr durch die Fenster der Sporthalle fielen. Alle vier Teams hatten mindestens einmal gegeneinander gespielt und die meisten der Volleyballspieler lagen seit einigen Minuten, nachdem die beiden Kapitäne das Ende des heutigen Trainings verkündet hatten, verschwitzt und nach Luft hechelnd auf dem Hallenboden. Selbst den Mitgliedern des Mädchenvolleyballclubs lief der Schweiß ihren Körpern hinab und durchnässte ihre weißen Trainingsshirts und machte diese leicht durchscheinend. Es war nicht besonders Lady like, aber das störte keinen der anwesenden Jungen, viel eher mussten diese aufpassen, dass ihnen das Blut nicht noch zusätzlich, zu ihren tomatengleichen Gesichtern, aus der Nase schoss. Dieser Umstand erheiterte die Volleyballspielerinnen und sorgte hier und da für einige kurze Lacher seitens der weiblichen Fraktion, welche langsam begann die Halle aufzuräumen.

Auch Yuna war mittlerweile mit dem Abbau des Netzes beschäftigt, wobei sie tunlichst Daichis Blicken auswich, welcher ihr quer durch die Halle folgte. Nach dem Sieg von Grün über Blau hatte die Volleyballspielerin tunlichst vermieden Daichi ins Gesicht zu sehen, was sich sehr schwierig gestaltet hatte, wenn man bedenkt, dass sie im selben Team gespielt haben. Die Umarmung nach dem Sieg über das Team von Tashiro war ihr mehr als peinlich und allein bei dem Gedanken daran legte sich ein leichter Rotschimmer auf Yunas Wangen. Sie redete sich ein, dass es wahrscheinlich nur eine Kurzschlussreaktion seinerseits war und nichts weiter, aber sie hat diese wenigen Sekunden mehr genossen als ihr gut tun würden, bevor sich Mei und Suga ihrer Umarmung angeschlossen haben. Die Tatsache, dass die Braunhaarige durch die Gruppenumarmung noch mehr an Daichi gedrückt wurde und seinen Duft quasi inhaliert hatte, machte die Sache auch nicht besser. Die Volleyballerin würde vermutlich jetzt jeden Abend an diesem Moment denken müssen und wird sich Was-Wäre-Wenn-Situationen zusammen fantasieren, die sie dann in der Nacht mit jeder Einzelheit durchträumen würde.

‚Schau ihn nicht an…schau ihn nicht an…schau ihn bloß nicht an! Das Netz vor dir ist viel interessanter und wichtiger…‘

Yuna wiederholt immer wieder diese Worte in ihrem Kopf. Sie hatte sich freiwillig zum Netzabbau gemeldet, da sie ihre Hände beschäftigen wollte damit diese aufhörten zu zittern. Während der Spiele hatte man Yuna nicht angemerkt, wie dieser kurzer Moment ihr Inneres in Aufruhr gebracht hatte, da 99 Prozent ihrer Aufmerksamkeit auf den Volleyball gerichtet waren. Doch jetzt konnte sie seine Blicke auf sich spüren, wie ein Feuer, dass ihren Körper umschlang und jeden Centimeter Haut verbrannte. Es war seltsam und machte sie nervös, aber irgendwie gefiel ihr es auch, dass sie so von Daichi gemustert wurde. Yuna hatte derweil das Netz runtergekurbelt und legte es mit Kobayashi zusammen, als diese plötzlich anfing mit Yuna zu reden, was die Braunhaarige erschrocken zusammenzucken ließ.  

„Sag mal…was war denn los nach dem Spiel gegen Blau? Du warst nicht wie im ersten Spiel – nicht das sich deine Leistung verschlechtert haben, ganz im Gegenteil, aber du warst anders und du bist immer wieder Sawamura-sans Blicken ausgewichen oder wenn er dich nicht angesehen hat, hast du ihn angestarrt.“

Yuna spürte, wie sich das Blut in ihren Wangen sammelte und sich ein imaginärer Tropfen an ihrer Stirn bildete.

Das kann doch jetzt nicht wahr sein! Ruhig bleiben Yuna…

„Äh Mei…also…ich…ähm…“

Die Braunhaarige stotterte was das Zeug hielt…von wegen ruhig bleiben. Bevor Yuna auch nur den ersten Buchstaben sagen konnte, begann ihre Stimme sich schon zu verabschieden.  Kurz zusammengefasst: Yuna wusste sich im Moment einfach nicht zu artikulieren, wobei das Gestikulieren und Rumfuchteln mit ihren Armen und Händen ihr auch nicht wirklich half.

Yunas Contenance hatte mit ihrer Stimme Hand in Hand vor wenigen Augenblicken die Turnhalle verlassen und lachen sich einen ab, über das Gestotter der Braunhaarigen.

„Das reicht mir als Antwort“, die Libera fing an zu schmunzeln und hob das fertig zusammengemachte Netz auf und kehrte der Braunhaarigen den Rücken zu, „es ist ganz klar…du stehst auf ihn. Das erkennt selbst ein Blinder, so wie ihr euch verhaltet oder besser gesagt wie du dich verhalten hast bei den Matches und vor allem jetzt.“

Wie vom Donner gerührt stand Yuna da und starrte mit offenem Mund der Libera hinterher, welche mit wippenden Pferdeschwanz im Geräteraum verschwand, um das Netz zu verstauen.

‚Wie zum Teufel hat sie das gemerkt?!

Die einzige Person, die von ihrer Schwärmerei wusste, war ihr bester Freund und der würde niemandem irgendetwas verraten oder hatte Mei es tatsächlich nur aus Yunas Körpersprache herausbekommen?

Sie musste definitiv mit der Libera noch einmal reden…

„Ähm Mei, wie hast du das vorhin gemeint…also das ich auf ihn stehe?“

„So wie ich es gesagt habe Yuna.“

Die Libera blieb bei der Frage der Braunhaarigen nicht stehen, sondern lief einfach weiter. Wer konnte es ihr auch verübeln? Es war nach 6 Uhr und jeder wollte jetzt einfach nur noch nach Hause nach dem anstrengenden Training.

„Das ist mir klar, aber wie kommst du da drauf?“

Mei drehte sich zu Yuna um und sah sie mit ihren braunen Seelenspiegeln direkt an.

„Ich bin nicht blind, Yuna und die anderen auch nicht. Du bist rot geworden, als er die Halle betreten hat. Du warst wie in Trance als du für das Spiel Jungs gegen Mädchen aufgestellt wurdest, du bist vehement seinen Blicken vor und nach den Spielen ausgewichen und hast nur das nötigste mit ihm gesprochen. Und du bist kreidebleich geworden, als dir dein Aufschlag missglückt ist und du ihn gegen seinen Hinterkopf geschmettert hast. Das ist dir schon öfters passiert, aber da bist du hingegangen hast dich entschuldigt und dann wäre es gut gewesen, aber vorhin bist du wie in Lichtgeschwindigkeit zu ihm gerannt und hattest sogar Tränen in deinen Augen. Und das alle waren nur die Geschehnisse, die ich heute mitbekommen habe.“

Nun ist Yuna stehen geblieben und schaut ihre Freundin ungläubig an, wie sie rückwärts und mit einem wissenden Grinsen im Gesicht weiterläuft.

Das ist doch nicht zu fassen!

„Aber ich war mir noch nicht zu hundertprozentig sicher, aber nach dem heutigen Tag mit dem gemischten Training bin ich es. Und auch er scheint nicht ganz abgeneigt gegenüber dir, seiner Klassenkameradin, zu sein…“

Und damit verschwand Mei vom Schulhof der Karasuno und ließ eine verwirrte Yuna zurück, die sich nun vornahm erstmal eine kalte Dusche zunehmen, sobald sie zuhause war, um ihre Gedanken zu ordnen, welche sich gerade gegenseitig durch ihren Kopf jagten.


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