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To the top (of your heart)

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Kozume Kenma Nishinoya Yuu Oikawa Tooru Sawamura Daichi Sugawara Koushi Ushijima Wakatoshi
23.10.2020
24.12.2020
67
150.338
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Dieses Kapitel
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04.11.2020 2.691
 
Hätte ich es nicht besser gewusst, sollte doch eigentlich mein Wecker um 5:30 Uhr in der Früh klingeln. Stattdessen klopfte mein Bruder Sturm an meiner Zimmertür und ich war mir nicht sicher, ob ich eher kerzengerade im Bett stand oder so, wie Gott mich geschaffen hatte, aus dem Bett fiel. Was ich jedoch wusste, war, dass ich hellwach war um diese Uhrzeit und Daichi zuhörte, wie er durch meine Holztür grummelte: „Bist Du endlich wach? In einer halben Stunde ist hier Abfahrt, also solltest du dich endlich fertig machen.“

Meine müden Ohren vernahmen noch, wie Daichi den Flur zurück zur Treppe entlang lief, und sich die Stufen runterfallen ließ. Ein Blick auf mein Handy verriet mir danach, dass mein Wecker mich im Stich gelassen hatte, aber das war ja nicht allzu schlimm. Wie bereits mitgekriegt, hatte Daichi heute Energie für zwei und ich freute mich bereits jetzt auf seine bezaubernde Laune, welche er an den Tag legen würden. Ich holte also noch einmal tief Luft, bevor ich mich folgend aus meinem Bett schwang und mich oben in unserem Badezimmer fertig machte.

In meine Uniform geschlüpft, warf ich mir eine von Daichis Trainingsjacken über und band mir meine Haare in einen kleinen Pferdeschwanz zusammen, denn viel hatten meine schulterlangen Haare an Zopf kaum herzugeben, aber es ging. Noch die nötigste Schminke ins Gesicht geklatscht und ich konnte mich zusammen mit Daichi losmachen.

Ohne ein Wort zu sagen, griff ich also nach meiner Reisetasche und Handy und begab mich dann in das Erdgeschoss, wo Daichi bereits am Küchentisch hockte und angespannt auf mich wartete. Er schlürfte an einer Tasse Tee – vermutlich, etwas anderes trank er kaum. Sein Blick durchlöcherte mich über den Rand seiner Tasse hinweg und ich wusste nicht genau, was er von mir erwartete.

„Guten Morgen“, stammelte ich, während ich meine Tasche zu Daichis Koffer an die Tür stellte und mich auf den Flurvorsprung setzte, um mir meine Schuhe anzuziehen. Für eine Zeit lang sagte er nichts, sonder schlürfte nur extrem laut an seinem Getränk, wobei sich mir die Nackenhaare aufstellten. Meine Güte, war er wohl immer noch angefressen?

„Morgen“, grummelte er dann, während er seinen Becher gut hörbar auf den Tisch niederstellte und ich biss mir bereits auf die Zunge. Daichi war eigentlich immer nachsichtig und sogar ziemlich offen. Deswegen konnte ich auch null Komma null nachvollziehen, wieso er jetzt so unausstehlich handelte. Und vor allem, wie lang das noch so gehen sollte.  Es wurde auch nicht besser, denn mit jedem anheben, trinken, schlürfen und abstellen wurde er lauter und lauter. Verdammt noch eins.

Deshalb unterließ ich es irgendwann mir meine Turnschuhe zuzubinden und maulte auf: „Was um alles in der Welt ist dein Problem? Komm‘, sag’s mir doch endlich, du-“

Aber ich konnte noch nicht einmal ganz zu Ende fluchen, da sprach  ich schon eine mehr oder weniger unbekannte Stimme von der Seite an: „Guten Morgen, Kazuko.“

Sofort drehte ich mich um und erblickte einen Sugawara, der gerade aus unserem unteren Badezimmer spaziert kam. Sofort wusste ich, Daichi hatte gepetzt. Er würde es wissen, das sah ich in seinen trüben Augen. Es würde mich wundern, wenn es anders wäre. Ich grüßte aber auch Koshi und fuhr dann erst einmal schweigend fort, meine Schuhe zuzubinden und stemmte mich dann wieder auf meine zwei gesunden Beine: „Wollen wir dann? Der Bus wird auch nicht auf den Captain warten.“

Mit diesem Satz, griff ich nach dem langen Gurt meiner Tasche und warf sie mir über die Schulter. Gesagt, getan, wartete ich nicht auf meinen Bruder – oder Sugawara – sondern öffnete die Haustür und stürzte mich die kleinen Stufen in den Garten hinunter, direkt den Weg zur Karasuno einschlagend. Alle beide trotten mir nach, nachdem Daichi abgeschlossen hatte und zwischen den beiden Jungs, welche nebeneinander herliefen und sich leise unterhielten, und mir, die voran trampelte, lagen ungefähr drei Meter.

Langsam musste ich mir was einfallen lassen. Dass Noya und ich uns im Camp nah waren, das war die perfekte Chance, Suga alles vor Augen zu führen. Aber … wie eigentlich? Ich hatte mir kaum Gedanken darüber gemacht, wie das funktionieren sollte. Denn womit sollte ich ihn denn eifersüchtig machen? Deshalb dachte ich anders herum nach. Was würde mich eifersüchtig machen, wenn Sugawara bereits eine Freundin hätte? Und damit flogen meine Gedanken in unendliche Weiten. Es würde mich eifersüchtig machen, wenn ich sehe, wie sie Händchen halten. Wie sie gemeinsam lachen. Wie sie ihn umarmt und anders herum. Wie … er ihren Kopf zwischen seine warmen Hände nimmt und sie innig küsst. Das würde mich eifersüchtig machen und vor allem traurig mit anzusehen sein. Denn auch, wenn ich mich freuen sollte, dass er dann noch glücklicher wäre, so wüsste ich nicht, ob ich den Egoismus ablegen könnte. Es wäre viel zu schwer reinen Gewissen zu sagen ‚Ich freue mich für dich‘.

Ich kam als erste am Bus an und wie zu erwarten, waren wir die letzten gewesen, die sich dazu gesellte. Noch bevor ich jedoch wirklich angekommen war, ließ ich meine Tasche sinken und lief grinsend auf Noya zu, um ihn fest in meine Arme zu schließen und er spielte perfekt mit. Denn statt perplex drein zu schauen, lachte auch er auf und schlang seine zierlichen Arme um meine Taille. Ich drückte ihn an mich, so, wie er es auch bei mir tat und vergrub mein Gesicht zwischen Schulter und Hals. Er musste Parfum tragen – aber ich beschwerte mich nicht, denn es roch etwas nach Meer. Ich grinste.

„Lass‘ uns im Bus nebeneinander sitzen, wenn du damit kein Problem hast“, flüsterte ich leise in sein Ohr, damit niemand etwas davon spitzkriegen würde. Er nickte sanft, als Antwort und als ich mich aus seinem Griff gelöst hatte, waren Sugawara und Daichi auch bereits in unseren Kreis getreten.

Sie wünschten sich alle gegenseitig einen guten Morgen, als Trainer Ukai begann sich zu äußern, nachdem er seine Zigarette auf dem Boden ausgetreten hatte und sein Kaffee bis hierher in meine Richtung stank. Er schien ihn schwarz zu trinken.

„Verstaut eure Sachen und dann ab in den Bus. Der Verkehr wird nicht lustig sein“, Coach Ukais Augenringen zu urteilen, würde nicht er fahren, sondern Herr Takeda, welcher direkt neben ihm eifrig nickte. Und Keishin stieg auch als erstes ein, also schnappte er sich auch wieder den besten Platz ganz vorne am offenen Fenster.

Somit verfrachtete ich meine Tasche direkt neben Noyas und stieg gemeinsam mit ihm in den Bus. Wir hatten noch eine ganz gute Auswahl, denn neben Ukai, Takeda und Shimizu hatte sich noch niemand gesetzt. Ich ließ Nishinoya wählen. Er wollte weiter hinten im Bus sitze, ich stimmte also zu, setzte jedoch voraus, das ich den Platz am Fenster haben durfte. Yuu hatte damit jedoch überhaupt kein Problem und ich konnte mich freuen, dass bisher alles wie am Schnürchen lief. Auch, wenn Daichi wohl noch immer seine Anfälle schob, jedoch schienen bei Suga schon die ersten Eifersuchtsprobleme aufzutauchen. Deshalb schien der Plan langsam zu greifen. Zumindest hoffte ich es.

Der Rest der Jungs stieg ebenso nach und nach ein, aber das interessierte mich wenig. Ich teilte Noya schnell mit, dass ich die Fahrt über Musik hören und schlafen würde, weshalb ich also meine Kopfhörer an mein Handy anschloss und mir die Buds in die Ohren steckte, bevor ich meinen Kopf letzten Endes auf Yuus linke Schulter sinken ließ. Es war nicht ganz so bequem, wie bei Daichi. Noya war deutlich kleiner und es war schwierig, mich so weit nach unten zu lehnen. Dennoch, ich nickte hier und dort immer wieder ein und schlief eine ganze Zeit durch, also konnte es doch nicht so schlimm sein.

Ab und an, wenn ich wieder unter den Lebenden weilte, schaute ich aus dem Fenster, um zu sehen, wo wir uns befanden. Es war jedoch immer wieder eine neue Herausforderung unseren Standort zu erraten, weshalb ich es irgendwann einfach unterließ. Bis der Bus schlussendlich zum stehen kam und Noya mich so sachte versuchte aufzuwecken, wie es ihm möglich war.

„Aufwachen, Prinzessin“, flüsterte er leise in mein Ohr und ich bekam kurzzeitig rote Wangen. Meine Augen öffnete ich dennoch und blickte direkt in sein ehrlich lächelndes Gesicht. Das Grinsen erwiderte ich sofort, schaute mich dann jedoch unauffällig um. Ennoshita und Asahi waren noch in der Nähe – gerade am aussteigen. Deswegen wohl auch der Spitzname. Kaum waren auch die zwei aus dem Bus gestiegen, erhob ich mich aus dem breit gelegenen Sitz.

„Das ist aber ein niedlicher Kosename. Gefällt mir“, zwinkerte ich Noya zu und er nickte einverstanden. Dass er sich darüber Gedanken machte, hatte mich schon etwas froh gemacht. Denn wenn auch Yuu mitdachte, dann konnte der Plan ja nur ein voller Erfolg werden.

Nishinoya ließ mich vorgehen und ich stieß direkt zu Daichi. Mit den Armen in die Hüfte gestemmt, stand er dort und musterte die Umgebung um sich herum. Ich stellte mich, ihn nachäffend, direkt daneben: „Also, gegen wen spielt ihr denn eigentlich euer Testspiel?“
Der Blick meines Bruders ging erst zu mir hinab, dann wieder geradeaus: „Na gegen die dort drüben.“

Meine Augen folgten denen von Daichi und ich schluckte erschrocken, als ich eine ganze Truppe voller Volleyballspieler in roten Jacken und Trainingsanzügen auf uns zulaufen sah. Und mitten drin, ein kleiner Kenma und vorne dran ein riesiger Kuroo. Während Daichi noch dort stand, huschte mein nervöser Blick zwischen ihm und dem gegnerischen Team hin und her, bis ich mich von ihm abwandte und mich vorsichtig auf die gegnerische Mannschaft zubewegte. Bevor ich jedoch überhaupt ein Wort sagen konnte oder Kenma auf seine großen überbrachten Augen ansprechen konnte, wie er mich entdeckte, rief schon jemand anderes quer über den Parkplatz: „DIE HABEN SOGAR ZWEI SUPER SCHARFE MANAGERINNEN! Ich fasse es nicht…“

Der Kerl mit dem blonden Irokesen ließ mich sofort stoppen und ich wollte schon auf der Stelle kehrt machen, als Kuroo ihn mit der Hand im Gesicht zur Seite drückte. Kenma kam derweil im Laufschritt auf mich zu getrabt und stoppte vor meiner Person: „Was machst du denn hier? Ich dachte, du wärst im Schulchor – und selbst wenn nicht, würdest du dich in der Frauenmannschaft befinden.“

Kenmas Blick war verwundert, aber er schien sich dennoch zu freuen. Als auch noch Kuroo zu uns beiden stieß, grinste ich in beide Gesichter: „Mein Bruder hat’s geschafft, dass ich mitkommen konnte. Warum habt ihr nichts gesagt?“

Kuroo stützte sich mit seinem Unterarm auf Kenmas Kopf ab, was das kleine Katerchen etwas zum Fauchen brachte. Kenma antwortet mir dennoch: „Ich dachte nicht, dass es von Wichtigkeit wäre…“

„Ich hatte nicht gedacht, dass meine Schwester den Kapitän der Nekoma mit nach Hause bringen würde“, Daichi kam auf unser Dreier Grüppchen zugetorkelt und brachte langsam den Rest der Mannschaft mit.

Kuroo stemmte sich gleichzeitig wieder komplett auf seine Beine und setzte sich ein schelmisches Grinsen auf und zog folgend auch etwas an mir vorbei, seine Mannschaft ebenso aufschließend: „Und ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich den Captain der Karasuno in seiner Küche Tee schlürfen sehen würde.“

Beide reichten sich ihre großen Pranken und hießen sich gegenseitig willkommen. Ich konnte die angespannte Aura der beiden deutlich vernehmen und damit war ich sicherlich nicht die einzige gewesen. Aber bevor ich den Rest bitten konnte, mir zu helfen dieses männliche Verhalten zu schlichten, sah ich auch wie Tanaka sich bereits mit dem ersten Mitspieler der Nekoma anlegte. Wenigstens verstanden sich Hinata und Kenma prima, was mir etwas half darüber hinweg zu sehen.

Trotzdem legte ich meine Hand irgendwann auf den andauernden Handschlag der beiden Kapitäne und grinste angespannt dazwischen: „Reißt euch mal zusammen, ihr Blödeimer.“

Alle beide zogen zurück, schienen mich aber wenig wahrzunehmen. Kuroo nahm das Gespräch zuerst wieder auf: „Dort hinten befindet sich die Unterkunft. Wenn ihr ausgeladen und euch frisch gemacht habt, könnt ihr zu uns in die Halle stoßen.“

Daichi nickte Kuroos Gesagtes ab und während die Nekoma sich schon aufmachte und in der großen Sporthalle verschwand, sprach Daichi an sein Team und den Rest: „Macht euch schon einmal fertig. Nishinoya, du hilfst mir mit dem ausladen des Gepäcks.“

Ich erahnte sofort Böses, wie der Rest des Teams von dannen zog und Daichi und Noya alleine am Bus blieben. Und am liebsten wäre ich gar nicht gegangen, doch kaum hatte Daichi seine Entscheidung ausgerufen, umgriff eine warme Hand mein zittrig kühles Handgelenk: „Kazuko, könnten wir uns einmal unterhalten?“

Mein angespannter Blick ging zu Sugawara hoch und am liebsten wollte ich ihm absagen. Jedoch begann er bereits mich leicht in seine Richtung zu ziehen und letzten Endes wollte ich doch, dass er sich mehr mit mir beschäftigte. Deswegen stimmte ich ihm zu, konnte es aber nicht unterlassen immer mal wieder über meine Schultern nach hinten zum Bus zu schauen.

„Was gibt es?“, fragte ich Koshi perplex und wechselte das Blickfeld immer zwischen ihm, der Straße vor mir und dem Bus hinter mir hin und her. Sugawara musste mich für bekloppt halten. Und so stellte ich mich ehrlich gesagt auch an – vollkommen bekloppt.

„Daichi sagte mir, du seist mit Noya in einer Beziehung. Stimmt das?“, es war schwer sich auf Sugawara zu konzentrieren, denn auch wenn ich meine Ohren eigentlich gar nicht benutzte in diesem Wirrwarr, so fühlte ich mich dennoch überfordert.

Im nächsten Moment fragte ich mich jedoch, wann Daichi das schon gepetzt hatte. War Sugawara deswegen heute Morgen bereits da? Oder hatte mein Bruder ihm wohl gestern Abend schon Bescheid gegeben? Und vor allem, wieso eigentlich?

„J-ja, seit ein paar Tagen schon, aber Daichi hat es gestern erst erfahren. Er war nicht sehr glücklich über die Neuigkeit“, brabbelte ich unkontrolliert und hielt einen längeren Blickkontakt nach hinten. Und langsam trat ein, was ich befürchtet hatte – zwischen Noya und meinem Bruder.

„Hm, ja. Ich bin das ehrlich gesagt auch nicht-“, aber noch bevor Koshi zu Ende sprechen konnte, musste ich ihn mit dem Stopp meines Körpers und einer Drehung aufhalten.

„Entschuldige, wir reden nachher weiter, okay? I-ich hab‘ was im Bus vergessen!“, eine Antwort konnte ich nicht abwarten, denn ich musste meine Beine in die Hand nehmen. Es ging nicht darum, den Bus leer zu kriegen, mein Bruder quasselte Noya voll und das musste nun wirklich nicht sein. Das hatte Yuu nicht verdient, weshalb ich angespannt zwischen die beiden trat. Ich konnte nur noch abgehakt hören, wie mein Bruder sich darüber beschwerte und woher der Wind von Seiten Nishinoyas plötzlich wehte. Yuu hingegen grummelte nur etwas davon, dass es Daichi nichts anginge und seine Schwester ein eigenes Leben besaß, welches sie gestalten könne, wie sie wollte. Es machte mich etwas froh das zu hören, dennoch stellte ich mich direkt vor Noya, wie eine brüllende Löwin – nur weniger laut.

„Sag‘ mal, hast du im Trainingscamp nichts besseres zu tun, als dich mit deinem Team zu streiten? Zieh‘ bloß ab! Du kannst dich selbst Frischmachen! Ich räum‘ den Bus aus“, Daichi sagte dazu nichts. Er bäumte sich mir gegenüber noch einmal auf, schnaufte allerdings nur und zog dann mit seinem Koffer von dannen. Kaum war er aus meinem Sichtfeld verschwunden, seufzte auch ich.

„Tut mir leid, ich hatte nicht gedacht, dass du sowas mitmachen musst. Entschuldige, bitte“, murmelte ich leise und hielt mir den Kopf. Hätte ich gewusst, wie mein Bruder reagieren würde, hätte ich tatsächlich jemanden genommen, der nicht allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden wäre. Dass Noya sich jetzt irgendwas gegen den Kopf werfen lassen musste, das hatte ich von Daichi auch überhaupt nicht erwartet gehabt.

Noya lachte kurz auf: „Keine Sorge, das war mir schon irgendwie klar. Mach‘ dir nichts draus – letzten Endes kann ich es ja verstehen.“

Mein Blick ging von Nishinoya in den Kofferraum und ich wollte erneut aufstöhnen: „Du solltest dich auch fertig machen – ich räume den Bus aus. Keine Sorge.“

Noya wollte gerne noch Stunden mit mir darüber diskutieren, dass er mir helfen wollte, aber ich lehnte immer wieder ab und nach sage und schreibe zehn Minuten war ich dann auch erfolgreich – der kleine Jungs schloss zu Rest auf und machte sich für das kommende Trainingsspiel fertig. Ich verbrachte währenddessen eine Menge an Zeit damit, die gefühlt unzähligen Koffer und Tasche aus dem Kofferraum zu sammeln. Noch während ich dabei war, konnte ich meine Mannschaft gen Halle gehen sehen und nicht ein Blick untersuchte nicht, was ich hier versuchte. Es ließ mich knurren.
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