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Eine lange Reise mit Freunden

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
Astrid Hofferson Fischbein Ingerman Haudrauf der Stoische Hicks der Hüne OC (Own Character)
22.10.2020
07.04.2021
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24.10.2020 5.232
 
Jedenfalls gab es noch drei Freunde und zwei Drachen. Auf jedem Fall musst ich mir einen Plan ausdenken, wie ich am besten die drei Freunde Ablenken konnte. Fischbein beruhigte seine Fleichklops: "Es ist gut , mein Engel! Das ist nur eine Übung, um zu testen, wie gut Martin ist." Deshalb erarbeitete ich mir einen Plan. Zunächst legte ich meinen Helm ab, danach zog ich drei Bolzen aus dem Köcher. 'Wie war das noch mal', dachte ich, 'ich muss alle sechs Ziele treffen. Muss ich dabei an einer Stelle bleiben?' "Ich hätte da mal eine Frage", sprach ich laut. "und die wäre?", fragte Hicks wobei er Astrid zuzwinkerte. "Soll ich bei der Übung immer nur an einer Stelle bleiben oder kann ich auch meine Position wechseln?", stellte ich meine Frage. Astrid, Hicks und der Rast tauschten Blicke aus und meinten zusammen "Nein, das haben wir nie behauptet." Ich warf also meinen Helm in die eine Richtung, vorauf Raffnuss mit Kotz in die Richtung sah. Ich sah über meine 'Verteidigung', zielte und schoss. der Bolzen traf genau ins Schwarze. Raffnuss stieg von Kotz herunter. Währenddessen ging ich wieder hinter dem Schild in Deckung. "Was für ein Stratage", meinte Rotzbakke sichtlich begeistert. Die übrigen stimmten mit ein. "Wenn wir es genau betrachten, nutzt er immer unsere Schwachstelle aus", bestätigte Hicks, wobei Astrid ihm zunickte. "Das ist mal ein Kerl, der weiß, was er tut", freute sich Grobian. "Noch ist der Test noch nicht vorbei", beschwichtigte ihn Haudrauf, doch er war sehr begierig darauf, was ich als nächstes plante. Ich hörte Flügelschläge.

Dagur, Heidrun und Mala näherten sich der Insel. In mir reifte ein Plan. Fischbein wurde durch die Ankunft von Heidrun abgelenkt. Dadurch flog er von der Zielscheibe weg und ich hatte ein freies Schussfeld. Haudrauf zeigte mir eine Eins. Ich sah nach oben und erkannte das letzte Ziel. Dagur tauchte mit Mala auf dem Dreifachstachel im Tor der Arena auf. Ich legte an und zielte auf die Scheibe. Der Bolzen flog und traf. Als letztes zog ich einen Dolch und warf ihn auf das allerletzte Ziel und traf. Danach sammelte ich alle meine Habseligkeiten ein. "Hm interessante Art einen Schild als Verteidigung zu nutzen. Wessen Idee war das?", fragte Dagur in die Runde. Hicks nickte zu Rotzbakke, um mich zu holen, da ich mich hinter den Drachen der Feunde befand. Ich sah ihn nur an mit einem Blick, der sagte, willst du Schmerzen spüren. In ruhiger Manier zog ich noch die letzten beiden Bolzen heraus und ging dann zwischen Rotzbakkes Hakenzahn und Fischbeins Fleischklops hindurch. Es war, als würden mir beiden Drachen Respekt zollen, denn sie behelligten mich nicht. "Du hast nach mir gerufen, o König Dagur der Durchgeknallte. Was willst du von mir?", fragte ich ihn gelassen. Haudrauf sprang  von Oben in die Arena und schlug mir kräftig auf die Schulter. "Gut gemacht mein Freund. Was hast du als Nächstes vor?", meinte Haudrauf ausgelassen. Dagur räusperte sich: "Freut mich einen Freund meines Bruders Hicks kennen zu lernen. Wie heißt du?" Ich wollte antworten, doch Astrid übernahm meine Vorstellung: "Darf ich vorstellen? Martin, ein sehr guter Freund von uns allen. Und was hast du nun vor?" Währenddessen baute ich meine 'Verteidigung' ab und stak die Schwerter in ihre Scheiden. "Können wir mal einige Übungskämpfe abhalten, denn ich möchte mal sehen, wie kampfbereit die Bewohner von Berk sind? Allerdings ohne Drachen!", fragte ich gelassen. "Hört darauf, was der Mann zu sagen hat", ordnete Haudrauf an, "Was noch?", wollte Haudrauf begierig wissen. "Das sehen wir dann. Schildwall bilden", sagte ich nur noch. Die Berkianer bildeten also einen Schildwall. Wie ein Offizier lief ich die Schildfront ab und Tat jedesmal so, als wollte ich gegen den Schildwall springen. Dagur war begeistert von dem, was ich tat. An einigen Stelle lief ich mit voller Wucht gegen die Schilde, um den Wall zu testen. An einigen Stellen des Schildwalls brach dieser ein. Nach dem Tests griff ich mir durch meinen Bart. Haudrauf kam zu mir und fragte: "Und was meinst du, mein Freund?" Ich sah ihn fragend an. "Ganz nett", meinte ich nur, "wenn, ich schon ausreiche, um euren Schildwall zum Zusammenbruch bringen." Als Antwort erhielt ich von Haudrauf ein schallendes Gelächter. Halb Berk  setzte mit ein. "Ich frage mich da, was es da zu lachen gibt, aber naja", meinte ich nur trocken, "und ich bin nur eine Vogelscheuche im Vergleich zu euch tapferen Wikingern." Dagur schlug mir kräftig auf meine Schulter und lachte: "Hahaha, was für ein Kerl. Du gefällst mir." Dagur wollte mich weiter festhalten, doch ich schüttelte ihn einfach ab. und ging zum Schild und zog das zweite Schwert, Das zweite Schwert wanderte wie von selbst in meine Hände. Die stumpfen Schwertlklingen trafen aufeinder. "GREIFT MICH AN! WENN IHR ES EUCH TRAUT", schrie ich die Berkianer an. Der Erste, der vorstürmte, war Rotzbakke. Diesen schlug ich mit meiner geballten Faust einfach nieder. Ihm folgte als nächstes sein Vater Kotzbakke. Wir kämpften etwas länger. Doch endlich schickte ich den Vater ebenso wie seinen Sohn auf den Boden der Tatsachen. "IST DAS WIRKLICH ALLES, WAS BERK ZU BIETEN HAT?", fragte ich seine Bewohner laut. Astrid und Hicks griffen mich auf ein Nicken gleichzeitig an. Ich meinerseits rammte ein Schwert in den Boden, während ich mit der einen Hand Hicks' Schwertarm abfing und mit der anderen Hand Astrids Schlag abblockte. Mit der einen Hand führte ich Hicks' Flammenschwert zu dem Axtblatt von Astrid, sodasss ich meine Klinge wegziehen konnte. Ich lief ein kurzes Stück zu meinem im Boden steckenden Schwert und zog es wieder heraus, bereit, den nächsten Angriff der Berkianer zu empfangen. Nun mischte sich auch Dagur mit ins Training. wodurch es noch etwas anstrengender wurde. Drei Gegner auf einmal wurde so langsam etwas haarig für mich. Das sollten jedenfalls noch nicht die letzten sein, schließlich waren da noch Heidrun und Haudrauf. So langsam ging mir von der ganzen Ausweicherei und dem ganzen Blocken die Puste aus. Ich rammte also beide Schweter in den Boden und gab auf. Kotzbakke und Rotzbakke rappelten sich wieder auf und lachten. Alle stiegen mit ein. Es wurde sehr ausgelassen. "Von fünf Personen in Schach gehalten zu werden, dass muss man erst einmal hinkriegen", sagte Dagur laut annerkennend. Heidrun meinte ein wenig beeindruckt: "Bei Thor, was für ein Kampfgeschick, da können wir ja alle noch was lernen." Ich nahm meinen Helm ab und japste erst mal nach Luft. Das Training hatte was für wahr. Von dem ganzen Training bekam ich langsam Hunger. Trok stellte sich hinter mich und klopfte mir auf die Schulter. Taffnuss meinte: "Martin leitet sich nicht umsonst vom Kriegsgott der Römer Mars ab. Was für eine herausragende Leistung." "Für wahr, mein geschätzter Bruder. Ein Krieger durch und durch", ergänzte Raffnuss. Heidrun grinste: "Ein toller Stratege ist euer Freund." So langsam kam ich wieder zu Atem. Ich klaubte mir meine Schwerter und meinen Schild. Grobian kam zu mir und meinte: "Und min Jung, was hast du nun vor?" "Meine Schwerter befestige ich dochl ieber an meinem Rücken und den Schild verstärke ich mit Holz und eine zusätzlichen drachensicheren Schicht. Wollen wir?", entgegnete ich. Wir beide gingen unserer Wege, während der Rest sich zur großen Halle begab. "Und Hicksbruder?"; fragte nun Dagur seinen Freund., "wie ist dein Freund so?" "WIe soll er schon sein, er weiß von ein paar Dingen mehr als ich und sonst ist er sehr ruhig.", entgegnete Hicks nichtsahnend, worauf Dagur hinaus wollte. Währenddesssen unterhielten sich Astrid und Heidrun: "Martin scheint ja einiges auf dem Kerbholz zu haben. Bei Odin." Oh ja", lachte Astrid, "du hättest ihn mal auf der Drachenklippe erleben sollen. Er weiß, was er tut." Danach wurde sie wieder etwas Ernst: "Und was macht ihr vier eigentlich auf Berk? Bestimmt nicht nur zu einem Freundschaftsbesuch?" Heidrun lachte: "Nein, zum einen hat uns dein Hicks eingeladen. Zum anderen wollten wir euch eine schöne Botschaft überbringen. Mala erwartet ein Kind." Astrid blieb bei der Neuigkeit die Sprache weg. Danach folgten die beiden Grobian und mir zur Schmiede.

Grobian und ich kammen in seiner Schmiede an. Ich hatte mir beim Training wohl einige Riegel verklemmt, jedenfalls bekam ich sie nicht mehr selber auf. "Grobian, wärst du bitte so freundlich. Ich hab mir wohl beim Training einige Riegel verbogen", bat ich ihn. "Das ist eine Rüstung und keine Turnausrüstung", scherzte Grobian. Jedenfalls nahm er einen Hammer und einen Meißel und stemmte so die Riegel auf.  Danach entledigte ich mich der Rüstung und zog eine Schmiedeschürze an. Grobian und ich bereiteten einen Schmelzkessel für die Pavesen vor, die Ich den Berkianern als zusätzlichen Schutz hinterlassen wollte. Man wusste nie, wofür man die Teile noch einmal gebrauchen konnte. Jedenfalls tauchten Astrid und Heidrun scherzend auf. "Na ihr zwei Meisterschmiede", kündigte sich Astrid an, "was macht ihr denn da?" "Wir bereiten ein paar Schilde vor, zum Schutz von Berk", meinte Grobian. "Wir beide wollten jeweils eine Armbrust abholen, wie du sie entwickelt hast, Martin", meinte Heidrun neugierig. Ich sah Grobian stirnrunzelnd an. "Ob wir so eine spezielle Armbrust da haben, mein Freund?", fragte mich Grobian gespielt überrascht. Ich zuckte nur mit den Schultern. Zu uns gesellten sich noch Dagur, Haudrauf, Hicks und Mala. Ich nickte nur zu Grobian und dieser klappte nur eine Lade herunter. Dort befanden sich einige unserer gemeinsamen Machwerke. Fünf an der Zahl um um ganz genau zu sein. Neben den Armbrüsten waren da noch Haken, um diese schneller wieder zu spannen.Jedenfalls warf ich meinen alten Schild mit in die Schmelze und ließ es mit einfließen. Die Ausgüsse waren soweit vorebereitet, dass wir den Stich ansetzten, glühende Gronckeleisen in ihre passende Formen zu gießen. Das Eisen war heiß genug und wir konnten den Stich ansetzen. Haudrauf und Grobian nahmeen die Schmelze mittels einem langen Stab auf die Schultern und bugsierten diese über den Ausguss an. Ich gab ein Zeichen  dass die beiden Halterungen für die Stange angebracht werden konnten und den Stopper, damit die Schmelze nicht beim Anstich zu sehr schwang. Grobian nahm den Meißen und trieb in in die Schmelze hinein. Danach lief das heiße Gronkeleisen in die entsprechenden Ausparungen und füllte dies soweit auf. Neben den acht Pavesen, waren da noch zwei Faustschilde und noch eine Vorder- und ein Rückteil für meinen neuen Turmschild. Nun warteten wir, bis die Schilde abgekühlt waren. "Es ist faszinierend, deine Arbeiten zu sehen", brummte Haudrauf anerkennend. "Jedenfalls hat er gute Ideen für Berk", bestätigte Grobian.Mittlerweile waren die gegossenen Dinge ausgkühlt und konnten herausgenommen werden. Ich nahm einen Faustschild heraus und warf diesen Astrid zu. "Der Schild ist cool", bemerkte Astrid. Danach machte ich mich daran, meinen neuen Schild zu bauen. Mittlerweile kümmerten sich die anderen um die Pavesen. Die Vorder- und Rückseiten des Schildes lagen nun vor mir. "Kann mir jemand bitte die vorbereiteten Latten reichen?", fragte ich in die Runde. Astrid und Hicks sahen mir neugierig über meine Schulter. Ich reichte den beiden wortlos meine Skizze. "Wow der Schild wird so cool", meinte Hicks sichtlich überrascht. Ich nickte nur kommentarlos. Die Beiden halfen mir und so vollendeten wir nach Kurzer Zeit meinen neuen Schild. Zum Schluss schweißte Sturmpfeil den Rand fest.Sobald der Schild fertig war, testete ich erst noch, ob die beiden Nadeln funktionierten. Sie funkitionierten tadellos. Danach halfen wir drei dem anderen beim Aufstellen der Pavesen. Hinter diesen positionierten wir jeweils zwei Armbrüste und ein paar Körbe mit Bolzen. Nachdem sämtliche Pavesen gegossen waren und auf ihren Plätzen standen, nahm mich Dagur zur Seite und meinte: "Mein Freund, lass mich dir eine Frage stellen?" Dabei sah er kurz Mala an. "Was hältst du davon, wenn wir ein wenig gegeneinander kämpfen? Nur wir beide." Ich sah fragend in die Runde und zuckte nur mit den Schultern: "Na gut meinte wegen, lass mich nur vorher bitte meine Rüstung anlegen. Wo wollen wir dann unseren Zweikampf austragen?" Astrid und Hicks sahen sich lächelnd an, wobei Astrid gespielt spöttisch meinte: "Wenn es doch nur auf Berk einen Ort gäbe, in dem ihr zwei getrost kämpfen könntet?" Hicks fügte hinzu: "DAan kleide dich mal du Recke von Berk. Was Vater? Meinst du die beiden dürfen ihren Zweikampf in der Arena ausführen?" Haudrauf lachte: "Natürlich, dürfen die Zwei das in der Arena ausführen. Das wird sicher ein Spaß!" 'Fragt sich nur für wen?', dachte ich still bei mir, währenddessen legte ich mine Rüstung an. Zum Schhluss legte ich noch die beiden Schwertriemen über Kreuz. Ich teste, ob ich beide Schwerter gut greifen konnte.  Grobian kam zu mir und reichte mir einen Speer komplett aus Gronckeleisen von der Spitze bis zum Schaft. Grobian grinste: "Na , willst du dieses Schmuckstück im Zweikampf gegen Dagur einsetzen?" Ich nahm den Soeer in die Hand. Ich testete den Speer eine Runde, ob der Speer gut wat. Er war perfekt. "Nein", meinte ich, "ich werde gegen Dagur mit den Schwertern kämpfen. Der Speeer ist sehr gut geworden. Danke dir ,mein Freund." Ich reichte ihm den Speer zurück und nahm den Faustschild. So gerüstet ging ich runter zu Dagur. Halb Berk war zugegen, um unseren Zweikampf zu beobachten. Dagur erwartete mich bereits erfreut. Ich zog mein Schwert und schlug damit zur Begrüßung auf den Schild. Oben stand Haudrauf: "Hier und heute haben wir uns versammelten, um diesen beiden Kämpfern beim Zweikampf zu beobacten. Möge der Zweikampf beginnen." "Jeiha", rief Dagur, während er mit seiner Axt mich angriff. Ich hob meinen Schild und blockte mit meinem Schild. Ich zog mein Schwert und erwiderte seinen Angriff. Wir teilten hin und wieder kräftige Schläge aus und versuchten uns gegenseitig zu entwaffnen. Es wirkte von oben, als würden wir miteinander tanzen. War es ja auch gewisser Maßen ein Kriegstanz. Nach vielen Drehungen und Wendung konnten wir uns beide nicht weiter bewegen. Seine Axt zielte auf meinen Hals und ich zielte mit meinem Schwert über die Schildkante auf sein Herz. Oben hielten alle die Luft an, bis Haudrauf die Stille brach: "Unentschiedn! Ihr zwei habt einen famosen Zweikampf geboten." Wir senkten unsere Waffen. Danach nahm ich meinem Helm ab und sagte: "Komme in meine Arme, Waffenbruder.!" Dagur reichte mir seinen Arm unsd zog mich an seine Brust: "Willkommen, mein Waffenbruder. Das mussg gefeiert werden. Bringt Met" Ich schüttelte nur Kurz mein Gesicht und er verstand mich sofort, denn er wurde wieder sehr laut: "Drachenreiter von Berk zeigt mir, wie gut ihr euch wehren könnt." "Mein Schild", brüllte ich nach oben. Grobian grinste und warf meinen neuen Turmschild herunter, denn er hatte geahtn, was ich vor hatte.. Astrid übernahm das Kommando bei den Drachenjägern. : "Los folgt mir nach unten in die Arena, dann zeigen wir den beiden..." Heidrung gesellte sich zu uns. "Dagur, schnapp dir einen der anderen Griffe, dann stürmen wir auf sie zu.", meinte ich leise. Die übrigen Freunde formierten sich in der Akademie. Wir nickten uns zu und griffen die Reiter. Auf diese Weise knockten wir so die Zwillinge leicht aus. Blieben nur noch vier. Danach nahm sich Dagur Fischbein und Rotzbacke vor, Heidrun kämpfte mit Astrid und mir blieb Hicks. Bevor wir uns trennten ließem wir zwei den Schild fallen und ich warf Dagur noch eins der Zwillingsschwerter zu, bevor ich mich Hicks stellte. "Coole Klinge", meinte Dagur noch, bevor er sich den beiden 'Glücklichen' zuwandte. Fischbein wurde als erster von den beiden kampfunfähig gemacht. Astrid und Heidrun genossen ihren Zweikampf. Hicks und ich nährten uns ruhigen Schrittes. "Na, wollen wir Martin?", forderte mich Hicks heraus. Ich zog mit der linken Hand mein zweites Schwert und wartete auf den Angriff von Hicks. Mit dieser blockte ich den Schlag vonH icks an. Griff mit der Hand nach seinem  Arm und entwandt ihm so seine Klinge. Ich ließ mein Schwert, wandte ein Paar Habkidogriffe an und hatte so sehr schnell in meiner Gewalt. Hicks ließ sein Schwert fallen und ich konnte noch eines meiner acht Dolchklingen ziehen. Diese hielt ich dann meinem 'Gefangenen' an den Hals. ""Waffen fallen lassen", sagte ich dunkel, "ich habe euren Anführer der Drachenreiter in meiner Gewalt." Astrid und Rotzbakke gaben auf. Haudrauf räusperte sich und sprach: "Damit ist der Sieg enschieden. Es gewinnt Team Dagur, Heidrung und Martin gegenüber unseren Drachenreiter." Alles klatschte Beifall. Ich zog meine Klinge zurück und ließ ihn wieder frei. Alle atmeten auf. Hicks gab Ohnezahn Handzeichen, die ich am Rande meines Sichtfeldes wahrnahm. Als Reaktion zog ich schnell meinen Faustschild und erwartete den Angriff des Nachtschattens. Der Plasmastrahl kam und mein Schild warf den Strahl fast Senkrecht nach oben. Dabei rutschte ich allerdings ein wenig nach hinten. Die Freunde klatschten Beifall. Ich klaubte mir wieder meinen Schild und meinen Helm und wollte schon die Arena verlassen als sich mir Haudrauf mit grimmiger Miene in den Weg stellte. Seine Miene war zwar hart, aber er hatte ein gewisses Leuchten in seinen Augen, die ihn verrieten. Also sprach das Oberhaupt von Berk: "Martin, du hast einen hervorragenden Zweikampf geboten, sowohl mit Dagur. Als auch mit Hicks und deshalb..." "...wollten wir dier ein eeigenes Haus hier auf Berk schenken", rief Grobian sehr froh im Hintergrund. Haudraufs Miene hellte sich ein wenig auf: "Grobian, das wollte ich doch sagen." "Entschuldige Chef", sagte Grobian kleinlaut. "Jedenfalls wollen wir, dass du hier auf Berk bleibst und uns ein wenig trainierst. Willkommen auf Berk, mein Freund, mein Kriegsmeister und mein Berater", vollendete Haudrauf nun seine Rede.Ich zog mein Schwert, drehte die Klinge nach unten, ging vor Haudrauf auf die Knie und sprach: "Hiermit gelobe ich, Berk treu und unerschütterlich zu dienen und seine Bewohner zu beschützen, Odin sei mein Zeuge." Es gab tosenden Applaus und Haudrauf schlug mir freudig auf
meine Schulter.

"Komm ich führe dich zu deiner Hütte. Folge mir", bestimmte Haudrauf.  Wir gingen also gemeinsam auf den Bergrücken. Dort stand mein eigenes Haus mit Schmiede und allem was ich mir wünschte. "Du willst, das ich Berk mit neuen Waffen ausrüste. Stimmt's?", meinte ich so im nebenbei. "Naja. Da Grobians Schmiede zu einer Sattelwerkstatt umgebaut werden soll, da dachte ich mir", meinte Haudrauf etwas verlegen. "Und ich bin immer noch dagegen", beschwerte sich Grobian im Hintergrund, "nüscht gegen deine Arbeit Martin." Fügte er noch leise hinzu. "Ich brauche ein wenig Pergament und was zu schreiben, denn ich vermute mal ihr seid nicht die einzigen, die was bei mir bestellen wollen", entgegnete ich nur schulterzuckend. Hicks reichte mir wortlos aber grinsend Stift und Pergament. Ich nahm mir einen Schemel und legte den Zettel auf den Amboss vor. "Ich höre", meinte ich nur noch knapp, "der oder die erste vortreten." Königin Mala sah Haudrauf an und dieser ließ sie wortlos durch. Sie zog ihr Schwert und hielt es mir vor die Nase: "Fertige mir ein Schwert an, das mindestens genauso geformt und geschmiedet ist." "Das heißt in Katana nein Tanto für Königin Mala", bemerkte ich trocken, "ich gebe mein bestes, um deine Wünsche zu erfüllen. Auch ein etwas kürzeres Schwert der gleichen Machart? Und für die Beschützer des Flügels?"Mala sah mich überrascht an, bevor sie fortfuhr: "Woher kennst du den Namen meines Schwertes? Egal. Für die Beschützer des Flügels zwanzig deiner besten Armbrüste nebst diesem Hebel." "Zwischenfrage, mit verstekter Waffe?" Astrid und Heidrun sahen mich überrascht an und sprachen: "Versteckte Waffen?" Ich öffnete meine Hand und ließ mir die Armbrust von Heidrun geben. Ich schob die Klappen nach hinten und llegte so den verschiebbaren Teil der Armbrust frei. Dann zeigte ich wie man dann die Klinge rausholt. Alle waren positiv überrascht. Ich zog dann den Dolch raus. Danach verstaute ich wieder die Waffe. und sorgte dafür, das es wieder so aussah wie vorher. "Also mit versteckter Klinge. Weitere Waffen?", bemerkte ich nur noch und reichte Heidrun ihre Waffe zurück.  Ich griff wieder zu Zettel und Stift. "Weiter im Text", meinte ich noch. Mittlerweile hatte Mala ihre Klinge wieder verstaut und meinte: "Dann noch dreißig Schwerter, wie du sie in der Regel schiedest und acht Äxte. Und vier für Trok." Ich machte mir noch ein paar kleinere Vermerke und und sagte dann: "Der oder die nächste." Heidrun drängelte sich nun vor. "Ich hätte gern neben der Armbrust noch eine zweite Doppelaxt, wie diese hier. Und dann noch ein paar Dolche." "Eine neue Rüstung auch?", fragte ich noch, "in der du dich besser bewegen kannst." Sie sah mich erst finster an. "Keine Sorge die Vermessung macht deine beste Freundin Astrid", meinte ich noch trocken, "irgendwelche Symbole odder Zeichen auf der Rüstung. Welche Rüstung noch, Plattenrüstung wie ich, eine Schuppenrsüstung oder reicht dir ein Kettenhemd?" "Oh, na dann", meinte Heidrun, "Ich nehme einen Plattenpanzer, wie du hast. Mit ebenfalls vier Dolchen." "Nur vier bist du dir da uch sicher. Und Arm- und Beinschienen nehme ich an und einem Helm." Mit diesen Worten erhob ich mich und trat vor dem Amboss hervor. Astrid und Heidrun zählten gemeinsam. "Du hast zehn Dolche an deinem Körper befestigt?". fragte Heidrun am Ende mehr als, dass sie antwortete. Ich nickte nur und setzte mich wieder. "Noch etwas?" Heidrun tat, als würde stark sie nachdenken, sagte dann nur: "Nein, nein das war's . Was die Symbole angeht oder Muster." "Ich denke ich werde wohl etwas wie den Kopgf deiner Drachendame abbilden und auf der Rückseite ihre Fkügel." "Das ist cool", meinte Astrid, "ich hätte gern so eine Axt wie Heidrun. Und dann..." "Wir trainieren, ich will noch ein paar neue Angriffsmuster mit euren Drachen austesten und ich brauche dan non mal den einen oder anderen Drachen. Ach Kotzbakke, bringst du mir endlich die Schafe, die du mir versprochen hast, als Bezahlung für deine Armbrust und dies deines Sohnes." Kotzbakke drängelte sich eeinfach vor: "Aye. und danke nochmal für die Armbrüste und die Dolche. Du bist echt ein Meister deines Fachs." "Ich reagiere weder auf Schmeicheleien noch auf Bemerkungen", entgegnete ich nur trocken, "man sieht sich, wenn du mal wieder etwas von mir willst. Kam noch etwas dazu, Astrid?" Die sah mich erst noch perplex an und meinte: "Ein paar Dolche." Solche wie die ich habe?", fragte ich. "Ja, genau solche", entgegneten sowohl Astrid als auch Heidrun. "Hast du noch etwas, was mit auf den Zettel kann Hicks, oder bist du wunschlos glücklich fragte ich, bevor ich denn Zettel mit einem Dolch an der Außenwand der Schmiede befestigte. "Nein, alles gut, es sei denn du hast eine Idee, was ich Astrid zu unserem Jahrestag schenken kann", meinte er nur geistesabwesend, "neue Bögen Pergament liegen übrigens ind er Kiste." "Danke, hm gute Frage, ich vermute mal da es ja wieder kälter wird...", begann ich meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. "Hey hilf dem Mann nicht auch noch", beschwerte sich plötzlich Astrid lauthals, "es ist für mich so schon schwer genug , dass ich für ihn kein Verlobungsgeschenk hatte. Wenigestens an unsrem Jahrestag, wollte ich wenigstens etwas für ihn haben." "Kurze Unterbrechung, Hicks ich leih mir mal deine Herzdame für ein paar Minuten aus", stellte ich trocken fest.Ich zog Hastrid in meine bescheidene Hütte und Heidrun kam ebenfalls mit. "Es sind zwei Monate noch bis dahin, nur ich muss dir erzählen, wie es zwischen uns naja gefunkt hat. Vor gut einem Jahr hatten wir den Dreifachstachel, den Dagur jetzt reitet, auf der Drachenklippe und wir konnten ihn eine zeitlang nicht zähmen." Während Astrid so im Kreis gehend vor mir herumlief, ließ ich erst meine ganze Panerung von mir herunter fallen, zog meine Schmiedeschürzean, formte ich mit Ton und knetete ihn etwas platt. Danach nah mich eine runde Münze und drückte diese hinein. Heidrun sah mir während meiner Bastelei Faszniert zu. "Jedenfalls gab es ein schweres Unwetter und der Blitz schlug in unseren Stall ein, Dadurch wurden unsere Drachen verschreckt und ich wurde für kurze Zeit geblendet. Jedenfalls nachdem wir unsere Drachen wieder hatten, konnte ich mithilfe von Sturmpfeils Stacheln den Drachen besänftigen und wir konnten ihn endlich zähmen. Danach konnte Gothi meine Blendung heilen. Hörst du mir eigentlich zu?", sprach Astrid weiter. "Ja, ich höre dir zu. Mir kam nur der Einfall das euch beide etwas Besonderes verbindet", meinte ich nur kurz. Astrid und Heidrun sahen sich kurz an, dann hatte Heidrun meinen Gedanken weitergesponnen und flüsterte ihn Astrid in ihr Ohr: "Martin meint eure Drachen." Astrid sah mich erst verdutzt an und meinte dann laut: "Du meinst, wir beide reiten auf Drachen. Und Drachen verlieren Schuppen. Ich muss zu Hicks und mir eine Schuppe von Ohnezahn besorgen." "Einen Momen, junge Dame", meinte ich noch zu ihr, "bevor du gehst, schreib doch bitte was nettes hier rein, am besten spiegelverkehrt, dann kann es Hicks dann nachher besser lesen", sagte ich noch zu ihr bevor ich mal kurz vor die Tür ging. "Grobian. Schmeiß schon mal die Schmiede an und besorg mir mal ein paar Metallreste und einen kleinen Tonbehälter." Danach ging ich wieder rein und besah mir Astrids Meisterwerk. Dort stand in Runenschrift folgendes: 'Jag älskar dig, Astrid Hofferson på Hicks hunden III Haddock.' "Gut wenn wir das soweit haben, können wir ja rausgehen", Ich nahm die vorgefertigte Form mit und wir gingen wieder nach draußen. Astrid lief sofort zu Hicks und bat ihm um eine Schuppe seines Freundes. Jedenfalls war der Brennofen vorgeheizt und ich konnte beginnen. Heidrun hielt sich während der Zeit immer mehr in meiner Nähe auf.  "Kann ich etwas für dich tun, Heidrun", fragte ich sie leise. "Können wir zwei dann mal unter vier Augen reden?", fragte sie mich ganz leise. Ich nickte ihr stumm zu. Astrid bemerkte, wie traurig ihre beste Freundin war, und nahm sie bei Seite. "Was ist den los, Heidrun?", fragte Astrid ihre beste Freundin besorgt. "Nun du hast deinen Hicks und ich dachte, zwischen mir und Fischbein würde es ebenso klappen, wie zwischen dir und Hicks. Nur, sieh in dir an, er umwirbt nur noch Raffnuss", meinte Heidrun traurig. "Oh diese treulose Person", ärgerte sich Astrid. "Lass gut sein, es tut mir nur sehr weh, wenn ich ihn so sehe", entgegnete Heidrun, "schauen wir mal was euer Meisterschmied auf die Beine stellt." Sie lächelte ein wenig, wenn auch freudlos.  Das Metall war mittlerweile geschmolzen und Hicks hatte mir den passenden Deckel gefertigt. Danach fügte ich zwischen die beiden Hälften die Schuppe von Ohnezahn und von Sturmpfeil ein und fügte die beiden Hälften zusammen. Ich dichte alles noch ein wenig ab, steckte einen kurzen Stock hinein und ließ das ganze noch ein wenig im Ofen aushärten. Sobald die Form fest war, nahm ich es wieder heraus und füllte das glühende Metall hinein. Sobald alles in der Form war, steckte ich einen spitzen Metallspieß hinein und gab das Ganze in einen mit Wasser gefüllten Eimer. Es zischte stark. Nach ein paar Minuten nahm ich es heraus, zerbrach die noch warme Form und warf den immer noch glühenden Gegenstand erneut ins Wasser. Es dampfte noch einmal sehr stark. Dann war Astrids Anhänger fertig. "Und hast du auch eine Kordel oder einen Faden, damit ihn dein Liebster ihn sich um den Hals hängen kann?", fragte ich. Hinter mir hingen ein paar Fäden, die ich dann einfach, als Band für den Anhänger verwendete.Danach warf ich Astrid den Anhänger zu und sie lief glücklich zu ihrem Hicks. Er erwartete sie schon und freute sich über das glückliche Gesicht von Astrid. Diese schenkte ihm voller Freude den Anhänger. Daraufhin nahm sie der junge Mann in die Arme und gab ihre einen sanften Kuss auf den Mund. "Der Nächste", sagte ich nur noch. Hadrauf und Dagur sahen sich an. "Nach Ihnen, mein König", grinste Haudrauf. "Waffen, Werkzeuge,
Rüstungen, was darf es sein?", fragte ich nun Dagur. "Bevor wir über meine Bestellung für die Berserker reden und auch meine, rede doch bitte erst einmal mit meiner Schwester, Buder. Machst du mir den Gefallen?", fragte Dagur mich höflich. "Mademoiselle", sprach ich daraufhin Heidrun an und sie musst grinsen, diesmal war es allerdings etwas wärmer, "darf ich Sie begleiten?" Nun kicherte sie allerdings ein wenig. Ich öffnete ihr wieder die Tür, ich ließ ihr den Vortritt und ich folgte ihr. Ich nahm mir einen Stuhl und bot ihr an, sich ebenfalls zu setzen. Sie blieb allerdings stehen und erzählte mir alles, was so das letzte Jahr über vorgefallen war, wie sie sich ein wenig in Fischbein verliebte. Dabei ging sie mal wütend mal weniger wütend im Raum umher. "Glaubst du, ich habe ein Recht darauf auch glücklich zu werden, wie Dagur und Mala und Hicks und Astrid?", fragte sie mich abschließend. "Ich denke ja", sagte ich. "Danke", mit diesen Worten stellte sie sich hinter mich und umarmte mich. "Ich danke dir und Martin darf ich für eine Weile bei dir bleiben?", jetzt hatte mich Heidrun vollkommen überrascht. "Ok, besprich das dann aber erst mit deinem Bruder", antwortete ich zur Sicherheit. Wir gingen wieder nach draußen Heirdun ging zur Dagur und flüsterte ihm alles ins Ohr. "Gut schön, schön, dann reden wir mal über das Geschäftliche. Ich brauche für die Berserker 40 Armbrüste, 20 Rundschilde, ähm verkaufst du auch Katapulte?" Ich sah Grobian fragend an und dieser nickte: "Jau ich habe auch Katapulte hergestellt min Jung." "Okay welche? Feststehende, große Katapulte, bewegliche Katapulte oder das Wurfkatapult, das Astrid auf der Drachenklippe hatte?", fragte ich. "Hey woher kennst du meine Baupläne?", beschwerte sich jetzt Astrid. "Die Römer benutzten zu ihrer Hochzeit ähnliche Katapult wie du es auf der Drachenkippe benutzt hast. Meins hat nur den Vorteil, dass du beim Zielen sitzen kannst. Jedenfalls bei den Pfeilkatapulten", bemerkte ich trocken. Ich hatte schon mal eine ungefähre Skizze angefertigt.


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Ich bin auch auf Kritik gefeit, als könnt ihr auch was schreiben, wenn euch irgendwas nicht passt. Der Spruch kommt aus dem Schweidischen Jag älskar dig, Astrid Hofferson på Hicks hunden III Haddock und heißt übersetzt Ich liebe dich Astrid Hofferson an Hicks dem Hünen III Haddock.
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