Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Eine lange Reise mit Freunden

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
Astrid Hofferson Fischbein Ingerman Haudrauf der Stoische Hicks der Hüne OC (Own Character)
22.10.2020
07.04.2021
6
21.477
1
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
22.10.2020 1.909
 
Als ich eines Morgens mal wieder aufwachte, fiel ich im Halbschlaf mal wieder durch einen Zeitriss. Plötzlich befand ich mich mitten auf dem zentralen Platz in Berk. So wie es aussah, kamen die Freunde rund um Hicks und Astrid gerade von einer Hochzeitsfeier. Dagurs und Malas Hochzeit um ganz genau zu sein. Als mich die Freunde entdeckten, freuten sie sich riesig. "Hey Hicks", rief Astrid, "sieh mal wer da ist." Hicks drehte sich im Sattel und rief: "Hey Martin lange nicht gesehen." Grobian stellte sich hinter mich und tippte mir mit seiner Hakenhand auf die Schulter.: "Grüß dich, min Jung. Was machst du denn wieder bei uns auf Berk?" Ich zuckte nur mit dem Schultern und reichte ihm zur Begrüßung die Hand: "Ich weiß es nicht, lass mich aber überraschen, wie lange ich bleiben darf. Gut das ich dich gleich treffe Grobian, ich hab da mal eine kleine Bitte, könntest du mir eine Rüstung aus Gronckeleisen schmieden, nebst einem Schwert und einen Schild der mir bis zur Schulter reicht." Wir beide begaben uns zur Schmiede und begannen mit den Zeichungen für meine eigene Rüstung und meinem weiteren Zubehör. Die Freunde folgten uns in Grobians Schmiede.

Hicks und Astrid sahen uns beiden bei den Skizzen über die Schulter. "Wow", entfuhr es Hicks, "eine sehr interessante Rüstung, mein Freund." "Und hab ich irgendetwas verpasst, seit ich euch verlassen habe?", fragte ich so im Nebenbei. Astrid und Hicks sahen sich in die Augen und Hicks begann;: "Naja wir zwei..." "...sind verlobt", beendet Astrid den Satz ihres Verlobten, dabei hielten sich beide an ihren Händen. "Schön, freut mich für euch. Also Grobian", meinte ich nur noch, "Wollen wir?" Schon stupste Grobian Muffel an, um die Esse zu befeuern. So verbrachten wir mehrere Tage, meine Rüstung zu schmieden, während der Pausen, wurde ich von einigen Berkianern vermessen, damit ich auch ein passendes Untergewand für meine Rüstung hatte. Eisen auf der Haut scheuerte nun mal. Nachdem wir soweit fertig waren, zog ich mich so langsam um. Die Rüstung passte wie angegossen. Jedenfalls brauchte ich nur noch jemanden, der mich im Kampf mit dem Schwert und dem Schild trainierte.  Zur Auswahl standen Astrid, Hicks, Rotzbacke, Fischbein, die Zwillinge, Haudrauf und Grobian. Als erster trainierte mich Grobian in der Akademie. Eigentlich wurde ich mehr oder weniger durch die Drachenakademie gescheucht, als dass man es einen wahren Zweikampf nennen könnte. Jedenfalls hatte Grobian dabei seinen Riesenspaß. Nach und nach gesellten sich die Bewohner von Berk dazu, um zu beobachten, wie gut ich mich schlagen habe. Astrid flunkerte dabei Hicks zu und gab Sturmpfeil ein Zeichen für einen Einzelstachelschuss. Ich deckte mit meinem Turmschild meine Rückseite und nickte Grobian zu. In der Arena standen noch ein paar Ziele. Neben meinem Schwert hatte ich noch eine Kurzarmbrust entworfen. Für den Fall der Fälle. Ich steckte mein Schwert also ein und zog die geladene Armbrust und zielte auf die Zielscheiben. Der erste Schuss traf die Außenmakierung der ersten Zielscheibe. Der zweite traf etwas mehr mittig und der dritte Bolzen traf das Ziel in der Mitte. "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen", brummte ich nur, während ich die Armbrust nachlud und dann an der entsprechenden Halterung an meinem Gürtel wieder befestigte. Danach zog ich wieder das Schwert und ließ den Schild liegen. Auf dessen Innenseite hatte ich noch eine Scheide für ein weiteres Schwert befestigt. Dieses zog ich dann auch, denn Astrid stürmte hocherfreute in die Arena mit ihrer Lieblingsaxt in ihren Händen. Ich überkreuzte die Klingen und fing so ihren Schlag ab. Dabei rutschte ich allerdings ein wenig nach hinten. "Einem Feind sollte man keine Pause gönnen", grinste ich keuchend. Daraufhin lachte Astrid schallend, denn es schien, unser Training würde ihr Spaß machen. Als nächstes trat sie allerdings auf den Schild mit ihrem Standbein. Ich nutzte diesen Umstand aus und trat ein wenig dagegen, wodurch Astrid ein wenig aus dem Gleichgewicht kam. Geistesgegenwärtig ließ ich ein Schwert fallen und reichte ihr die Hand, damit Astrid nicht fiel. "Du hast gewonnen", meinte ich trocken, "schließlich war das mit dem Schild unfair." Danach ging ich erst mal auf die Knie, um mich ein wenig auszuruhen. Alle Berkianer applaudierten, als wir unseren Zweikampf beendeten. Grobian ging zu den Zielscheiben und zog die Bolzen wieder heraus. Hicks und der Rest kamen in die Arena gelaufen und er meinte: "Das war unglaublich. Wie hast du das gemacht?" Ich nahm erst mal meinen Helm Ab, damit ich wieder etwas besser atmen konnte.Ich nickte dankend zu Grobian, der mir erst die drei Bolzen reichte und dann mit einer Hand aufhalf. "Gut gemacht, min Jung", grinste Grobian. "Danke du aber auch", entgegnete ich, zu Hicks meinte ich nur, "Kampftaktiken, auf einem Schlachtfeld muss sich halt jeder irgendwie zu helfen wissen." Während wir uns so ein wenig unterhielten, kam Haudrauf in die Akademie. "So und nun erzähl, wie lange willst du diesmal bleiben?", fragte das Oberhaupt von Berk. "Solange, wie ihr mich lässt und wie ich mich bei euch nützlich machen kann", erwiderte ich wahrheitsgemäß. "Jaha, das ist doch aber wenigstens mal ein Grund für ein Willkommensfest", lachte Haudrauf, "ein Kämpfer für Berk." Dabei schlug mir Haudrauf fest auf meine Schulter. "Wenn es knackt, war es meine Schulter", grinste ich dabei nur schief. Alle mussten bei den Worten laut lachen. Danach verließen wir die Arena und die Berkianer bereiteten das Abendessen vor.

Nachdem ich mich soweit wieder erfrischt hatte, ich war ein wenig in der Nähe von Berk schwimmen gegangen, natürlich ohne Rüstung, wurde ich von Haudrauf in die große Halle gebracht. Grobian hatte mich einfach bei sich mit einquartiert, was ich sehr nett fand. Jedenfalls gab es einiges an Erzählungen und Speisen. Haudrauf saß mir gegenüber und sprach: "Ich hoffe du bist froh, mal wieder hier zu sein." Ich sagte nur: "Ich bin sehr froh, das ich wieder hier bin. Und ich hoffe, ich kann Grobian ein wenig unter die Arme greifen." "Das ist doch mal ein Wort", freute sich Grobian, "Ich hob wieder einen neuen Lehring. Obwohl, bei den Ideen, die das clevere Kerlchen hat, bin ich wohl eher der Lehrling. Auf dich Martin. " Mit diesen fröhlichen Worten prosteten wir uns zu. Die Zwillinge bewarfen sich dabei mit dem Essen und schrien laut: "Essensschlacht!" "Es ist genug, ihr Zwillingsschafköpfe", rief daraufhin Haudrauf sehr laut. Astrid sah mich während des Essens fragend an. "Was ist?", fragte ich, "so besonders bin ich nun auch wieder nicht, dass du mich stundenlang schweigend anstarren musst." "Was hast du morgen früh vor?", meinte nun meine Gesprächspartnerin neugierig. "Du meinst neben Frühstück vorbereiten", erwiderte ich, "ich wollte noch mal ein wenig mit meiner Armbrust schießen üben gehen. Irgendwo im Wald um Berk. Wieso fragst du?" Die Freunde sahen mich alle sehr neugierig an. Grobian neben mir stupste mich mit seinem Arm an und meinte: "Da hast du aber morgen bestimmt viel Spaß." Ich stützte nur meinen Kopf mit meinem Arm ab und sah ihn nur an, nach der Deivse, und was für welchen. Danach verabschiedete ich mich von dem größten Teil und räumte mein Geschirr beiseite. Astrid und Hicks gingen zu ihren Drachen und flogen noch eine Runde um Berk. Sie genossen sichtlich ihre gemeinsame und vorallem glückliche Zeit.

Ein schrecklicher Schrecken weckte mich am nächsten Morgen. Ich ging also in die Küche und bereitete für Grobi und mich das Frühstück vor. Es gab gebratenen Fisch mit Kartoffeln. Nach dem Frühstück räumte ich soweit alles weg und rüstete mich. Danach spazierte ich nach draußen und traf ich auf einige Leute. "Moin Haudrauf!" , grüßte ich unser wohlbekannte Stammesoberhaupt. "Moin Martin, na auf zum Training", antwortete er mir.Ich nickte nur und antwortete: "Ihr solltet euch nicht so sehr auf eure Drachen verlassen. Schließlich gibt es noch weitere Unholde, die grauenvolle Taten mit Drachen vorhaben. Wer war der letzte schlimme Gegner, den ihr hattet?" Haudrauf sah mich von der Seite an und lächelte traurig: "Unsere letzten schlimmen Gegner waren Händler Johann, Krogan und die Gebrüder Grimmborn Vigo und Ryker." Ich wurde hellhörig: "Und wie habt ihr euch geschlagen?" Haudrauf sah mich sehr grimmig an und antwortete: "Wir haben gesiegt. Geradeso." Bei mir legte sich meine Stirn in Falten: "Ich denke ihr seid Wikinger. Sich nur auf Drachen zu verlassen mag zwar gut und schön sein. Ist irgendwie genauso, wie es in meiner Welt ist sich auf die Politiker zu verlassen. Gewählte Personen in einer größeren Art Versammlung. Jedenfalls solltet ihr euch auch selber verteidigen können ohne Drachen." Haudrauf stoppte und hielt mich fest: "Wir haben doch Frieden!" "Frieden ist immer die Zeit zwischen zwei Kriegen!", antwortete ich ihm, "keine Ahnung, wen ich da zitiert habe aber das ist leider so. Und ich hasse nichts mehr als Kriege." Haudrauf stellte sich vor mich und sprach: "Ich bitte dich, wir sind Fischer und Yaktreiber. Sieh es ihnen nach, dass sie keinen Krieg wollen." Ich hob meine Augenbraue: "Ich auch nicht, es ist nur eben besser auf alles mögliche und unmögliche vorbereitet zu sein. Vorsicht ist immer besser als Nachsicht." Ich wollte an Haudrauf vorbei, doch er ließ mich nicht "Was soll ich deiner Meinung nach machen? Ich bin nun mal ein heimatloser Vagabund", entgegnete ich ihm gelassen, "ich habe in Berk keine Entscheidungsoberhoheit. Das ist dein Part, mein Freund. Als einziges könnte ich als sagen wir Berater fungieren." Daraufhin ließ mich Haudrauf vorbei und fragte nach: "Du würdest es machen, uns beraten mein ich? Was meinst du mit heimatlosen Vagabunden?" Ich nickte und schwie zu dem Rest, denn ich wurde bereits sehnlichst in der Arena erwartet. "Morgen zusammen", grüßte ich die Reiter von Berk. Ich machte mich langsam kampfbereit, indem ich den Turmschild hob und ein Schwert erst zog. Astrid beugte sich nach vorne und ließ Sturmpfeil einen Einzelpfeilschuss abfeuern. "ich sollte den Schild mit Holz verkleiden", brummte ich. Ich steckte mein Schwert ein und zog stattdessen die Armbrust. Hinter den Reitern waren Zielscheiben angebracht, auf die ich dann schießen sollte. Ich hob meine Armbrust und zielte. Dabei ließ ich die Armbrust zwischen den Freunden wandern. Ich stellte meinen Schild auf, indem ich den Schild Mit den beiden Schwertern stützte es.  Alle Bewohner von Berk sahen mir neugierig von oben zu. Ich zielte erneut und schoss. Der Bolzen flog ganz knapp an Astrid vorbei und traf genau ins Schwarze. Ich ging währenddessen hinter meinem Schild in Deckung,, wartete auf den nächsten Angriff und lud nach. Astrid sprang von ihrem Drachen und lächelte. Da keine Angriffe erfolgte lugte ich über meinem Schild und zielte mit der Armbrust und schoss. Dieses Mal wich Rotzbacke aus und fiel so von Hakenzahn. Der zweite Bolzen traf. Jetzt wurde es heiß. Die übrigen drei Drachen spien ihr Feuer auf meinen Schild. Meine Konstruktion würde nicht mehr länger halten, also lehnte ich gegen meine Konstruktion, lugte kurz um die Ecke und schoss schnell den Bolzen ab. Dieser traf nach Kurzer Zeit, das Ziel hinter Hicks. Blieben nur noch zwei Drachen.
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast