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Satelite Rock 2.0

von Kurokochy
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Aki OC (Own Character) Yusei Fudo
22.10.2020
17.12.2020
3
4.494
2
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.12.2020 1.578
 
Hallo und Herzlich willkommen zum neuen Kapitel ;3
Ich hatte das Kapitel eignetlich schon eine ganze weile fertig, und trotzdem ist es nun mit einem Abstand von etwa einem Monat erschienen DX
Es tut mir wirklich unglaublich leid für all die lieben leser die jetzt warten mussten! Ich wünsche euch viel spaß mit dem neuen Kapitel.

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Was zuletzt geschah:
Auf dem Weg fuhren die beiden an einer Gruppe von Menschen vorbei, die laut Musik abspielten und irgendwelche Schilder hochhielten. Während die Rothaarige das ganze kurz beobachten wollte, gab Yusei noch etwas mehr Gas. Verwirrt beschleunigte Akiza ebenfalls, um an ihrem guten Freund dran bleiben zu können. „Was ist los Yusei? Weißt du, was die da machen?“ Es blieb einen Moment still auf ihrer Leitung ehe er antwortete.
„...Sie Demonstrieren.“
Von weitem hörte man zwei Motoren langsam näher kommen. Es war ein seltsamer Nachmittag für unseren verkaterten Schwarzflügel-Duellanten gewesen. Zuerst war da ein Fremder vor der Tür und dann sah er auch noch aus wie man selbst! Naja, bis auf die Haare und Augenfarbe vielleicht. Aber die Frisur, die Größe und Statur... ja sogar Nase, Augen und Mund! Auch wenn Yusei nicht da war, hatte er ihn hereingelassen und sie hatten sich stundenlang unterhalten. Der Name des etwa gleichaltrigen jungen Mannes war “Wolf“. Aus irgendeinem Grund englisch ausgesprochen. Sein grau-weißes Haar ließ ihn etwas älter aussehen, während seine gelben Augen schon fast animalisch wirkten. Dazu trugen vermutlich auch seine Verbrechermale bei. Er hatte insgesamt vier Stück, jeweils streifenartig auf den Wangen. Zwei Links, zwei rechts, fast wie Schnurrhaare. Als sich das Schloss an der Tür bewegte, lauschte er hellhörig auf, aber blieb sitzen. Grinsend sah er Yusei an. „Jo!~ lang nicht gesehen!“



Stutzend sah Yusei dem Fremden in seine animalischen Augen. Die ganze Werkstatt schien gespannt die Luft anzuhalten. Wer ist der Kerl...? Dachte sich Akiza, während Crow neugierig beobachtete. Yusei schloss gefühlt mit jedem Freundschaft, also war es eventuell doch keine gute Idee gewesen diesen Kerl einfach reinzulassen... Andererseits, welcher Mensch könnte schon widerstehen, wenn plötzlich sein Ebenbild vor der Tür steht?
Langsam setzte sich der Schwarzhaarige in Bewegung. Es schien als würde die Zeit nun wieder zu ticken beginnen. „Wolf!“, ertönte Yuseis Stimme warm und herzlich. Ein Highfive, eine Brofist und eine brüderliche Umarmung ließen darauf schließen, dass die zwei wohl doch mehr als nur “flüchtige“ Freunde gewesen waren. „Es tut so gut dich wiederzusehen mein Freund!“
„Nach der Funkstille wollt ich mal wieder vorbeikommen.~ Ich weiß doch, das du es ohne mich nicht lang aushältst, Alter!“, lachte der für Akiza bis lang noch Unbekannte. Wobei er eben diese in genau dem Moment entdeckte und anerkennend pfiff. „Rothaarige sind wohl einfach dein Typ was? Dabei wolltest du doch nie wieder eine Beziehung!~“, lachte er entspannt, nichts ahnend, wie sehr er die Turboduelantin damit verwirrte. „Sie ist nur eine Freundin“ Autsch. Yuseis Erklärung, um das Missverständnis aus der Welt zu schaffen, verletzte die Rothaarige nur noch mehr. „Ich geh dann mal nach Hause. Viel Spaß noch Jungs.“ Und schon war die Tür zu. Natürlich bemerkte unser Duellchampion das etwas nicht stimmte, doch heute wollte er sich ausnahmsweise mal erlauben, etwas anderes in den Fokus zu stellen. Und zwar sich selbst. „Wolf, wollen wir vielleicht irgendwo hin? Ich nehm dich auf meinem D-Wheel mit.“ Mit einem herzlichen Schulterklopfen war der etwa ein Kopf kleinere Mann auch schon an Yusei vorbei und hielt ihm die Tür auf. „Na klar, hier drinnen hält man es ja nicht lang aus~“ Yusei schmunzelte. Eben diese schonungslos ehrliche Art, die sich so von ihm unterschied, gefiel ihm an seinem Freund. Sie waren wie Wasser und Feuer, wie Sonne und Mond. Aber gerade das machte ihre Bindung derart stark. Eine Bindung die der Schwarzhaarige zwar einmal mit Jack und Crow, sowie auch Kallin hatte, doch nun nie mehr das sein wird, was sie einmal war. Aber er war darüber hinweg. Dank Wolf. Er war es der Yusei damals als er alleingelassen, betrogen und verzweifelt war die Stütze gegeben hat welche Ihm zu dem Man gemacht hat welcher er Heute war.
„Einen Moment mal...!“, ertönte plötzlich Crows Stimme aus dem Hintergrund. „Wie wäre es erst einmal mit ein paar Erklärungen...? In den fünf Stunden die wir zusammen gesessen und geredet haben, hast du nichts über dich erzählt. Ja, du bist ein alter Freund von Yusei, aber woher kennt ihr euch und warum siehst du mir so ähnlich??“ Es war nicht schön vollkommen ignoriert stehen gelassen zu werden. Natürlich. Niemand würde das mögen. Schon gar nicht Crow. Ruhig drehte sich Yusei noch einmal um, und wollte gerade etwas sagen als sich Wolf einschaltete. „Ich habe dir nichts erzählt, weil ich nichts erzählen will. Wenn du Yusei nach unserer Verbindung fragen willst, kannst du das ja wohl auch später machen. Lass dem Armen doch mal Luft zum Atmen. Nicht mal in seiner eigenen Bude hat er Ruhe vor Eu-“ „Wolf das reicht. Ich regel das schon, geh ruhig vor.“ Es war selten, dass Yusei sich mitten im Satz eines anderes in ein Gespräch einmischte. Normalerweise hatte er immer die Ruhe und Geduld, seinen Gegenüber aussprechen zu lassen. Er achtet auf Respekt. Und auf Umgangsformen. Aber nicht bei Wolf. Ganz im Gegenteil, nun grinsten sich die zwei auch noch einfach an und stachelten etwas weiter.
„Ist ja gut Stachelbirne.“ „Nicht gleich übermütig werden Flohfänger.“ Lachend ging dieser Wolf aus der Tür und Yusei drehte sich um als wäre nichts gewesen. „Ich werde dir und Jack später ein paar Dinge erklären. Bis heute Abend. ...Eventuell auch bis Morgen.“
Nun stand Crow wieder allein in der Werkstatt. Der Kater war verflogen, aber trotzdem dröhnte sein Kopf weiter. Was hatte das alles nur zu bedeuten?



Der Nächste Morgen war mindestens so schön wie der zuvor. Die Sonne schien und es waren nur wenige Wolken am Himmel von New Domino zu sehen. Auch im Garten der Isinzkis blühte und gedieh alles in allen Ecken. Gerade saß Akizas Mutter ruhig lächeln im Schaukelstuhl und beobachtete einen Eichelherr beim Bau seines Nestes. Ihr noch dampfender Milchkaffee verlor langsam die hübsche Schaumkrone da sie ganz vergaß zu trinken. Es wirkte im Moment so friedlich und zugleich so empfindlich. Diese Ruhe.
„Mama...“ Die Glastür zur Terrasse öffnete sich mit einem sachten Schwung und Akiza setzte sich zu Setzuko, welche nun endlich einen Schluck von ihrem Latte nahm. „Was ist denn Liebes?“ „Mama, Yusei meldet sich immer noch nicht...“ Es war wieder Zeit für ein Mutter-Tochter-Gespräch. Die Frau des Senators war keines Falls genervt. Wie könnte sie auch? Endlich hatte Sie die Bindung zu ihrem Kind, welche sie immer wollte. Es war nicht allein sein Verdienst, aber ohne ihn wäre es wohl wirklich nicht wieder so idyllisch zwischen den beiden geworden. Ruhig klopfte sie auf ihren Schoß, auf das sich nicht mehr ganz so kleines Mädchen zu ihr setzten würde. Vorsichtig tat Akiza das dann auch. „Mama, was soll ich nur tun...?“ „Er brauch einfach Zeit liebes... Wenn dein Vater auf seine Arbeit fixiert ist, dann-“ „Aber es ist ja nicht nur die Arbeit...! Ich spüre doch das da irgendetwas.. etwas in ihm vorgeht... Seit unserem Kampf gegen Roman. Irgendetwas, irgendetwas ist passiert, über was er mit keinem von uns wirklich reden möchte... Er sah seinen Vater, aber ich spüre, dass da mehr ist...“, erklärte Akiza, während ihre Mutter ihr sanft über den Rücken strich und aufmerksam zuhörte, so wie es nur eine Mutter konnte. „In den Filmen ist es immer der Mann der den ersten und meistens auch zweiten und dritten Schritt macht.“ „Was hat das denn jetzt mit-“, wissend lächelnd legte Setzuko ihrer Tochter einen Finger auf die Lippen. „Shh~ Hör mir erst einmal zu.~
Du warst schon immer ein ungeduldiges Kind.~ Das hast du von deinem Vater. Ich weiß es ist frustrierend, aber ich bin mir sicher es lohnt sich an ihm dranzubleiben. Du liebst ihn. Und ich bin mir absolut sicher, dass, wenn er nur den Kopf dafür hätte und etwas lockerer werden würde, du ihm auch endlich seine Augen öffnen könntest.“ Fragend sah die Rothaarige ihre Mutter mit diesen fragenden braunen Knopfaugen an, welche sie nun mal hatte. „Ich bitte dich~, wenn man genau hinsieht, bemerkt das jeder...“, kicherte Setzuko nun und wuschelte ihrem Kind durch das kurze Haar. „Meinst du wirklich...?“ „Ganz sicher~“



Am Ufer welches sich etwas abgelegener auf New Dominos Seite des Wassers befand, setzten sich Yusei und Wolf in das noch etwas feuchte Gras. Beide hatten sich zuvor noch etwas am Bäcker geholt. „Die letzte Nacht war nice“ „Wie früher.“ Lachend stießen die beiden Freunde mit ihren Brötchen an und begannen zu essen. „Sag mal... Nach all dem Scheiß den du mir erzählt hast... Warum hast du dich nicht gemeldet?“ „Ich... War noch nicht bereit. Ich wollte dich nicht schon wieder in meine- Au...?“ Schmollend hatte Wolf seinen Kumpel den Krebskopf geboxt. Natürlich nur leicht. „Wag es ja nicht, wieder mit dieser Schiene zu kommen...! Hast du unsere Abmachung vergessen?“ Nun musste auch Yusei wieder Schmunzeln. „Wenn es zu viel Scheiße wird...“ „...Machen wir Dünger draus!~“ Immer mehr kehrte das Lachen auf das Gesicht des Duellchampion zurück. „Es ist so ein dummer Spruch...~“


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Und das wars auch schon wieder, auch wenn es eine weile gebraucht hat bis dieses online gekommen ist hoffe ich trotzdem das Ihr spaß beim lesen und verfolgen der Story hattet. ;3
Wie immer würde ich mich über ein paar Gedanken in form von Reviews freuen ^-^
Bis zum nächsten Kapitel, Eure Kurokochy~~~
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