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Dimension Crack

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
21.10.2020
04.05.2021
26
84.865
 
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04.05.2021 5.143
 
- D.0 Origimen ratio

Laute Schritte hallten von den kahlen Wänden wider und erfüllten die Stille, in der das Schloss gehüllt war. Eine Braunhaarige Frau hastete eilig den Gang entlang und näherte sich schnell drei Gestalten, die ursprünglich nicht in diese Zeit gehörten.

„Wo sind wir hier?“, hauchte der Schwarzhaarige der drei in den Flur hinein und sah sich vorsichtig um. Schnell fanden seine grünen Augen die junge Frau, die auf die zugestürmt kam, doch ehe er dazu kam, ihr eine Frage zu stellen, war sie auch schon durch ihn hindurch gelaufen. Erschrocken zuckte der Schwarzhaarige zurück, legte einmal testweise eine Hand auf seine Brust und sah der Frau ungläubig hinterher, als seine Hand nicht einfach durch ihn hindurch glitt. „Wie ist das möglich?“ Seine Stimme zitterte etwas, doch hatte er keine Angst, bloß Neugierde wallte durch seinen Körper. „Anscheinend existieren wie hier nur auf einer Geistlichen Ebene. Wir verfügen über keinen festen Körper.“ Toma blickte der Braunhaarigen ebenfalls hinterher, während er Elijahs fragenden Blick erst gar nicht beachtete. Erst das Erklingen weiterer Schritte lenkte ihn von dem nun wieder leeren Gang ab und ließ ihn Aufsehen. „Warte!“ Schnell griff seine Hand nach vorn und zog Ellena wieder zurück. „Wir können nicht einfach irgendwohin“, versuchte er sie zu belehren, doch verstand er, wieso sie der Frau folgen wollte. Statt sie also davon abzuhalten, ließ er ihren Arm wieder los, trat allerdings vor sie. „Folgen wir ihr gemeinsam“, beschloss er schließlich und übernahm die Spitze.

Das Trio gelang an eine große Flügeltür, vor welcher die Frau bloß für einen Wimpernschlag verweilte, ehe sich die schweren Türen von selbst öffneten und sie in das Zimmer hineinließen.

Drinnen sprang ein blondhaariger Mann verwundert auf. Als er sie sah, wusste er sofort, dass es etwas Dringendes sein musste, sonst würde sie in solch einer heiklen Zeit erst gar nicht dort auftauchen. „Was ist passiert Kathalia?“, sprach er sie auch gleich schon darauf an und eilte zu ihr. Die zweite anwesende Person in dem eigentlichen Arbeitszimmer, blickte bei der Erwähnung des Namens zum ersten Mal von seinem Buch auf, in welches er zuvor vertieft gewesen war und schenkte seine Aufmerksamkeit nun etwas anderes.

„Die Situation ist viel schlimmer, als wir zunächst angenommen hatten! Wenn wir uns nicht beeilen, wird diese Welt-“, sie wagte es nicht, den Satz zu Ende zu sprechen und schluckte nur einmal. Der Blondhaarige blieb ruhig und ließ sich von diesen schlechten Neuigkeiten nicht beunruhigen. Stattdessen nickte er kurz entschlossen und wandte sich dem Schwarzhaarigen zu. „Xzentrio! Bis morgen sollten wir alles erledigt haben!“ In seiner Stimme schlug etwas Warnendes mit, doch grinste der Angesprochene nur und nickte wissend, ehe er sich von der gemütlichen Couch erhob und zu ihnen trat. „Morgen brechen wir auf und bringen diesem Typen ein für alle Mal Manieren bei!“, rief er viel zu überschwänglich, dafür dass ihnen ein Kampf auf Leben und Tod bevorstand. „Isca“, wandte sich die junge Frau, die zuvor Kathalia gerufen wurde, an den Blondhaarigen und nickte ihm einmal zu. Isca nickte zurück und gemeinsam verließen sie den Raum, um sich den letzten Vorbereitungen zu widmen.

Ellena, Toma und Elijah blieben sprachlos in dem leeren Raum zurück. „Erinnerungen“, durchdrang Ellenas leise Stimme schließlich die Stille. „Du meinst, dass gerade, das waren wir?“ Elijah sah sie erschrocken an, doch brauchte er gar keine Antwort, um zu wissen, dass er recht hatte. Doch wie sollte er dieser Tatsache in die Augen sehen, wenn der Name seines früheren Selbst Xzentrio gelautet haben sollte? Wenn er sich recht erinnerte, wurde Zília doch ebenfalls mit diesem Namen gerufen.

Er sah erschrocken auf, als sich plötzlich eine Hand auf seine Schulter legte. „Mach dir erstmal keine Gedanken!“, gab Toma, der sofort wusste, was den Schwarzhaarigen beschäftigte, ihm einen gut gemeinten Rat und sah in für eine Weile ernst an, damit er ihn auch wirklich verstand. Elijah nickte nur einmal, doch dachte er nicht, dass er Gesagtes tatsächlich einhalten könnte.

Ehe einer der drei das Gespräch weiter fortsetzen konnte, verschwammen die Wände des Raumes plötzlich. Der Schreibtisch, der in der Mitte stand, löste sich in Luft auf, auch die Couch auf der Xzentrio zuvor gesessen hatte, sowie der Tisch und das Buch verschwanden. Schnell auch übertrug sich die Verschwommenheit der Wände auf die Regale, ehe alles um sie herum wie Scherben auseinander zu fallen schien. „Ellena!“, rief Toma schnell alarmiert und wirbelte zu ihr herum, doch hatte die Braunhaarige bereits von selbst reagiert. Erbarmungslos vielen die Scherben des einstigen Raumes auf sie hinab, drohten sie gar zu verschlingen, wäre Ellenas Schild nicht gewesen.

Ein Pfeil gesellte sich zu gläsernen Speeren und blieb in dem durchsichtigen Schutzwall stecken. Erschrocken trat Ellena einen Schritt zurück. Der Geruch von Feuer drang plötzlich zu ihnen hindurch. Kampfgeräusche erfüllten die Umgebung, als das Scheppern der Scherben endlich erstarb. Das Knistern von Feuer gesellte sich leise hinzu, während sie gierig um das noch bestehende Holz kämpften, um es ebenfalls zu verschlingen. Dicke Rauchschwaden durchzogen den Himmel und machten das normale Atmen beinahe unmöglich.

„Was…?“, begann Ellena sprachlos. „Wo sind wir?“, gesellte Elijah sich dazu, während Toma sofort eine Erklärung parat hatte: „Ein Schlachtfeld. Das ist der Kampf von dem“, er zögerte kurz, „die drei zuvor gesprochen hatten.“ Beinahe hätte er wir gesagt -von dem wir zuvor gesprochen hatten, doch konnte auch er noch nicht ganz annehmen, dass das Zusehende tatsächlich Erinnerungen sein sollten.

Wie aufs Stichwort durchdrang ein Ruf das Knistern des Feuers. Wie auf Kommando wirbelte Toma herum und war drauf und dran sein Schwert zu ziehen, ehe er realisierte, dass es nicht sein Name war, der gerufen wurde. Verwundert über sich selbst schüttelte er den Kopf und ließ von seinem Schwert ab. Wieso sollte er auch auf dem Namen Isca hören?
An Tomas Stelle, bahnte sich nun der ehemalige Führer der Caomhnóir einen Weg durch die Flammen und rauschte nur knapp an ihnen vorbei. So schnell, dass man die Bewegungen seines Schwertes nicht folgen konnte, durchschnitt er vor sich die Luft und schleuderte mit jedem Mal eine Lichtsichel auf etwas ab, was noch im dichten Rauch versteckt war. Der Aufprall seiner Magiesicheln war selbst aus weiter Entfernung noch am Boden zu spüren, während sie tiefe Furchen in den rauen Grund schlugen, ihr Ziel allerdings verfehlten. Stille überrollte das Schlachtfeld, während sich Anspannung wie eine undurchlässige Blase um sie herumschlang.

Eine Ewigkeit schien zu vergehen, während die Sonne langsam hinter den Wipfeln der Berge verschwand und die Flammen dabei unterstützte, das Land in ein rotes Inferno zu verwandeln. Lange Schatten eroberten die Feuerbrunst und schlängelten sich langsam durch sie hindurch, waren schließlich überall. Und dann… erhoben sie sich.
„Xzen! Hinter dir!“ Die panische Stimme Kathalias war das Erste, was die Stille nach den Sekunden der Ewigkeit wieder zu hören war. Dem angesprochenen Magier gelang es dank ihres Rufes dem Angriff der Schatten, die sich hinter ihm plötzlich aus dem Boden erhoben hatten und drohten ihn zu packen, ihn zu verschlingen, auszuweichen. An seiner Stelle manifestierte sich nun die Silhouette eines großen und breitschultrigen Mannes an dem Punkt, wo er zuvor noch gestanden hatte. Nur einen kurzen Wimpernschlag lag, dauerte es, ehe das Schwarz von der Gestalt abließ und einen Mann entblößte.

Langes blondes Haar wallte wild um seine muskulöse Figur. Und Während sein charmantes Gesicht, untermalt mit hohen Wangenknochen, einer geraden Nase und geschwungenen Lippen, beinahe dem eines Märchenprinzen glich, so sprühten seine ungewöhnlichen Bernsteinfarbenen Augen, die doch eigentlich so wunderschön anzusehen waren, puren Hass und reine Mordlust aus. Allein sein Anblick ließ die drei Dimensionsreisenden erschauern, nicht wissend, welche Macht sich hinter dieser Gestalt verbarg.

„Zeigst du dich endlich, Kijell!“ Die Stimme Iscas klang so untypisch hasserfüllt, als er das Wort direkt an den nun vor ihnen stehenden richtete. Ein breites Grinsen des Blondhaarigen genügte ihm als Antwort, während er seine Hand erhob und dunkle Schatten auf den jungen Caomhnóir zuschossen.

So schnell wie Blitze und so wendig, wie Schlangen züngelten sie unaufhaltsam auf ihn zu. Erneut erhob er sein Schwert und schnitt einige Male mit der Klinge durch die Luft, ehe sich noch in derselben Sekunde breite Sicheln aus purer Magie bildeten und wie selbst auf ihre Ziele zusteuerten. Doch statt sie die schwarzen Schlieren zerschnitten und somit stoppten, glitten sie bloß durch sie hindurch und schlugen irgendwann auf dem Boden auf. Nur dank seiner guten Reflexe gelang es ihm schließlich noch auszuweichen, ehe ihn die Schatten durchbohrt hätten. Schatten besitzen nun mal keine Materie.

Zeit zum Verschnaufen war niemandem auf einem Schlachtfeld genehmigt, so schossen auch gleich die nächsten Fänge auf Isca zu, dem es nur knapp gelang ihnen auszuweichen.
„Hey!“, schallte ein Ruf über den Platz. „Vergiss uns nicht!“ Tatsächlich war Xzentrio wahrscheinlich der Einzige, der in solch einer Situation noch in der Lage war, seinem Feind ins Gesicht zu grinsen. Er winkte tatsächlich noch einmal, um wirklich sicher zu gehen, dass er die Aufmerksamkeit Kijells auch wirklich auf sich gelenkt hatte. Dieser unterbrach die Flut von Angriffen auf Isca tatsächlich für einen Augenblick und wandte seinen Blick dem Schwarzhaarigen zu. Doch als sein Blick die Stelle erreicht hatte, war von dem jungen Magier schon längst nichts mehr zu sehen. „Du bist zu langsam!“ Tatsächlich weiteten sich Kijells Augen für einen Moment, als Xzentrios Stimme direkt neben seinem Ohr erklangen. Nicht eine Sekunde lang zögerte Xzentrio und rammte ihm ohne Gnade eines seiner goldenen Schwerter in den Rücken.

Kurz verkrampfte sich der Körper des Blondhaarigen, doch gab er weder einen Ton von sich, noch begann Blut aus der zugefügten Wunde zu fließen. Stattdessen quoll schwarzer Rauch aus der Wunde heraus und begann plötzlich auf das unbefleckte Schwert überzugreifen. Erschrocken ließ Xzentrio davon ab, doch war er dieses Mal nicht schnell genug gewesen.
Ein Schrei entwich seiner Kehle, als der schwarze Rauch, von dem bloß ein klitzekleiner Teil auf seine Hand gekommen war, begann sich in seine Haut zu brennen und sie langsam, aber sicher drohte zu verschlingen. Er konnte spüren, wie es sich seinen Arm heraufschlich und langsam begann sich auszubreiten.

Während er hilflos versuchte gegen das schwarze Gift anzukämpfen, war er nur dank langweilender Erfahrung dazu in der Lage dennoch bei klarem Verstand zu bleiben und sich mit dem Stoff seines Ärmels den Arm abzubinden. Wer weiß was geschah, wenn das Gift sein Herz erreichte.

Zu seinem Glück war Kathalia auch gleich zur Stelle und erklärte sich schnell dazu bereit, wenigstens den Schmerz zu lindern. „Danke!“, brachte Xzentrio zwischen zusammengekniffenen Zähnen hervor, als die Gedankenmagierin wieder von ihm abließ. „Du musst vorsichtiger sein, Xzen!“

Vorsicht war das richtige Wort, denn noch im selben Moment türmten sich erneut Schatten hinter ihnen auf und drohten die beiden in einer riesigen Welle zu verschlingen und mit sich zu reißen. Nur im letzten Augenblick, war es Kathalia möglich, einen Schild um sie herum aufzubauen, während Xzentrio sie beide im gleichen Moment wegteleportierte. Er konnte bloß von Glück sprechen, dass er das Schlachtfeld zuvor mit seinen Waffen bestückt hatte, um jederzeit überall sein zu können.

Beide tauchten sie schließlich hinter Isca auf, der in ziemlicher Entfernung zu ihnen mit weiteren Schatten zu tun gehabt hatte, die allerdings im gleichen Moment verschwunden waren, als die riesige Welle entstand.

So sehr es dem Caomhnóir auch auf der Zunge brannte, seine beiden Kameraden nach ihrem Wohlbefinden zu fragen, so konnte er nicht riskieren seine Aufmerksamkeit schleifen zu lassen. Noch war der Kampf noch längst nicht vorbei.

Wie aufs Stichwort bildete sich erneut erst eine Silhouette aus Schatten in der Luft, ehe sie abermals die Gestalt Kijells annahm. „Dachtet ihr wirklich, ein einfaches Schwert ist dazu in der Lage mich zu bezwingen?“  Laut und mächtig schallte seine tiefe Stimme über den Platz und machte nur allzu deutlich, welche Macht in ihm schlummerte.

„Nein! Kein Schwert wäre jemals in der Lage einen Velnias in die Knie zu zwingen. Und schon gar nicht dich!“ Von der einen auf die andere Sekunde, änderte sich die Atmosphäre. Als hätte eine noch mächtigere Person als Kijell das Feld betreten, schien sich die Luft nun jemand anderem zu beugen. „Was willst du hier?“ Seine zuvor beinahe noch höhnisch klingende Stimme, triezte plötzlich vor Hass, während er sich dem Neuankömmling zuwandte.

Rote Augen blitzten zwischen rabenschwarzem Haar hervor, als er zu dem Blondhaarigen aufsah. Warnend schwang er seine Sense, die er einst von seinem Gegenüber als eine Art Präsent bekommen hatte. Noch heute erinnerte er sich genau daran, wie sehr er sich über seinen nun langzeitigen Partner gefreut hatte… Hätte er doch zu diesem Zeitpunkt nur bereits gewusst, was tatsächlich hinter diesem Velnias steckte, zu dem er einst aufgesehen hatte, wäre all das nie passiert.

„Wirst du jetzt also tatsächlich zum Verräter?“ Wut bäumte in ihm auf, drohte seinen Verstand zu übernehmen. „Nicht ich bin der Verräter“, langsam schüttelte der Schwarzhaarige den Kopf, „du bist es, Kijell!“

Ohne zu wissen, was diese Worte auslösen würden, sprach er sie ohne bedacht aus. „Sei gefälligst still! Du hast nicht das Recht dich hier einzumischen!“ Noch ehe er diese Worte ausgesprochen hatte, begannen sich die Schatten um ihn herum zu erheben. Langsam formten sie sich zu einer Materie und barsten im nächsten Augenblick auf den Rotäugigen hinab. „Karyan!“ Länger konnte Kathalia sich nicht zurückhalten und ohne, dass sie es wollte, schnellte sie nach vorn. „Kathalia! Nicht!“ Doch kam Iscas Ruf bereits zu spät, da wurde sie mit Karyan zusammen von einem undurchdringlichen Schwarz verschlungen. „Nein…!“

Eine Welle von Hoffnungslosigkeit überrollte die beiden übrig gebliebenen Magier, als sie hilflos dabei zusehen mussten, wie ihre beiden Kameraden, Freunde, vor ihren Augen in einem ewigen Schwarz verschwanden. Zusätzlich ließ ihnen das darauffolgende Lachen der Person, die ihnen die beiden genommen hatte, nur noch deutlicher die Frustration, den Schmerz spüren, die in diesem Augenblick so deutlich war, wie noch nie.

Wut und gleichzeitige Leere umhüllte beide, nicht wissend, was sie als nächstes tun sollten.
„Das wirst du büßen!“ Blind vor Wut zückte Isca sein Schwert, tat den ersten Schritt und war nur Millisekunden davon entfernt, den größten Fehler seines Lebens zu begehen, als Licht ihm von seinem Vorhaben abbrachte.

Völlig aus dem Konzept gebracht, vergaß er für einen Augenblick seine Wut, während ihn Hoffnung überrollte. Auch Xzentrio, dessen Inneres im Gegensatz zu Iscas durch bloße Leere übernommen worden war, registrierte das unnatürliche Geschehen.

„Licht“, begann eine weibliche Stimme, die neben der Helligkeit auch Wärme über diesen trostlosen und zerstörten Ort brachte, „ist das, was die Dunkelheit verjagt!“ Mit diesen Worten breitete sich das Weiß aus und hüllte den Schauplatz in Sekundenschnelle in einen Kokon aus Licht. Nur langsam wurden im Zentrum der Explosion zwei Personen sichtbar. Die Hände fest umschlungen, schienen sie plötzlich unaufhaltsam, während sich die Zuverlässigkeit auf einen Sieg in ihrer beider Augen, in Form von Entschlossenheit, widerspiegelte. „Lass uns das ein für alle Mal beenden Kijell!“ Nur widerwillig ließ Karyan Kathalias Hand los und trat einen Schritt nach vorn.

„Wie?“ Auch wenn es bloß für einen kurzen Moment war, gab Kijell sich die Blöße. „Es gibt etwas, was stärker ist“, begann Isca, der soeben mit Xzentrio an Karyans Seite angekommen waren. „Nicht zu denken, dass ich das beinahe vergessen hätte.“ Die folgenden Worte murmelte er eher zu sich selbst, noch immer nicht ganz in der Lage zu verarbeiten, dass er tatsächlich seine Beherrschung verloren hatte.

„Nein! Nichts ist stärker!“ Noch immer klammerte sich Kijell weiter an seine perfekte Welt, erobert und regiert von der Dunkelheit. „Ich verfluche euch!“ Seine Worte bloß aus reinem Zorn gewählt, hätte er selbst nicht gedacht diese später tatsächlich wahr zu machen.
Er brauchte sich nicht einmal konzentrieren, ehe Schatten, nun von ihm selbst erschaffen und nicht mehr aus der Umgebung genutzt, sich erneut erhoben und in Form von Händen nach seinen vier Gegenspielern gierten.

Erschrocken stoben sie auseinander. Noch war der Kampf nicht vorbei, doch nun fing er erst wirklich an!

Das was folgte, geschah ganz schnell, auch wenn es sich für alle beteiligten angefühlt haben mochte wie eine Ewigkeit.

Iscas Magiesicheln ließen die Erde regelmäßig zerbersten und erzittern, Xzentrios goldene Schwerter passten sich dem Rhythmus perfekt an, während er zwischen ihnen hin und her teleportierte und mit Isca jedem so gut Unterstützung leistete, wie es ihnen möglich war. Weiter im Zentrum kümmerten sich Karyan und Kathalia um den Nahkampf. Mit getauschten Rollen übernahmen sie die Offensive, während sie Isca und Xzentrio ohne Sorge die Deckung überließen.

Ein Wirbel aus weißen und schwarzen Flammen begann im Zentrum zu tanzen, während es Kijell immer schwerer viel, sich gleichzeitig zu verteidigen und weiterhin selbst Schatten zu erschaffen, was sichtbar an seinen Kräften zerrte.

„Es ist vorbei!“ Die kalte Klinge seiner Sense an Kijells Hals erklärte den Sieg der vier.
Schwer atmend kniete der Blondhaarige auf dem Boden und versuchte vergeblich noch ein wenig mehr seiner Kräfte aufzubringen. Nur noch ein Weilchen mehr und er hätte es geschafft. Zum ersten Mal in seinem Leben überrollte ihm das Gefühl der Frustration, schlimmer noch, zum ersten Mal kostete er den Geschmack der Niederlage.

Ein heiseres Lachen erschütterte seinen Körper. „Was ein albernes Klischee!“ Kurz schüttelte er einmal den Kopf. War er tatsächlich dabei gewesen, klein beizugeben? „Das Licht, welches der Dunkelheit obliegt. Immerzu als Sieger hervor geht und niemals verliert! Bla, bla!“ Abermals konnte er sich ein Lachen nicht verkneifen. „Ich verfluche euch!“ Plötzlich wich die siegessichere Stimmung und der Glaube, Kijell sei nun vollkommen verrückt geworden. Rauch begann plötzlich aus seinem Körper hervorzusteigen. Schwarze Schlieren umworben seinen Körper und schienen ihn vollends einzunehmen.

„Karyan!“ Mehr Worte brauchte es nicht und ohne zu zögern vollendete Karyan seinen Klingenstreich. Als durchschnitt er Butter, durchtrennte die Klinge seiner Sense erst die Haut, dann das Fleisch, die Sehnen und die Knochen. Es knackte einmal, als die Wirbelsäule brach.
Obwohl es bloß wenige Sekunden andauerte, erschien es für die vier Anwesenden wie eine Ewigkeit, ehe der Kopf des Schattenwesens endlich und ein für alle Mal zu Boden viel. Dieser Kampf war vorbei, doch sollte der Nächste nicht zu lang auf sich warten.

                                                                                    ~   *   ~

„Xzen! Xzen!“ Panisch hallte die laute Frauenstimme von den steinernen Wänden wider. Nichts gab den drei Dimensionsreisenden Zeit, sich an die plötzliche neue Umgebung zu gewöhnen, als sie von dem Schlachtfeld direkt ins nächste Spektakel gezerrt wurden.
„Was…?“ Tatsächlich war es Elijah, der als erstes seine Sprache wiedererlangte und die Aufmerksamkeit seiner beiden Kameraden schließlich auf sich zog. Alle waren sie noch vollkommen paralysiert und von der vorherigen Situation, dass ihnen die panischen Rufe, die noch immer durch den Gang hallte und die hektischen Schritte, die nach einer Weile erklangen, nur langsam zurück in die Realität zogen. „Dort…“ Tomas Stimme klang belegt, als er dem Schwarzhaarigen langsam antwortete und auf eine Stelle weiter hinten zeigte.
„Xzen! Was ist?!“ Abermals versuchte Kathalia Xzentrios Ohren zu erreichen, doch antwortete er ihr noch immer nicht. Panik stieg langsam in ihr auf, während sie beinahe hilflos dabei zusah, wie er quälend vor Schmerz Augen und Zähne zusammenkniff und sich die Hände in seine Kleidung krallte, als hoffe er es würde ihm vor den Schmerzen schützen. „Kathalia, was ist-“ Er stockte, als er sah, was geschehen war. „Hey!“ Entsetzt kniete er sich zu Boden und streckte besorgt eine Hand nach seinem Freund aus. Doch stockt er, als er realisierte, wie schlecht es ihm wirklich ging. Seine Haut blass wie Schnee, zitterte er am ganzen Leibe. Gleichzeitig sah man die Schweißperlen auf seiner Stirn deutlich im Licht glitzern, während ihm seine Haare bereits in der Stirn klebten, anstatt so fluffig wie sonst auf seine Schultern zu fallen.

„Kathalia!“, durchschnitt Iscas Stimme den Flur, „Tu doch was!“ Ungewohnt laut hallten seine Worte durch den Flur, während er vergeblich versuchte Ruhe zu bewahren. „Ich… ich hab´s doch versucht… ich…“ Auch war sie nur selten so aus ihrer Rolle gefallen, wie in diesem Moment, doch wusste sie einfach nicht was sie tun sollt!
Ein Zittern durchfuhr ihren Körper, als ihr bewusst wurde, dass ihre Magie nicht wirkte. Erst ein heller Schrei riss sie zurück zu dem Jungen vor ihr. „Xzen!“ Hastig schüttelte sie den Kopf und atmete tief durch. Dann schob sie Isca zur Seite und legte eine Hand auf Xzentrios Wange. „Bitte“, flüsterte sie leise, während sie ihre Stirn an seine legte und die Augen schloss. „Bitte…“

Es dauerte eine ganze Weile, dann endlich setzte das vertraute Glimmern ein, welches schließlich seinen ganzen Körper umhüllte und ihn langsam und weich von dem Schmerz erlöste. Kaum war das Licht erloschen, entspannte er sich und kippte augenblicklich zur Seite. Hätte Isca ihn nicht abgefangen, hätte er sich auch noch eine Platzwunde am Kopf zugezogen, doch wäre diese ein viel kleineres Problem gewesen als das, was sie zuvor mit angesehen hatten.
„Danke…“ Erleichtert atmete Isca aus. „Und entschuldige, ich hätte nicht-“ Er wurde von Kathalia unterbrochen. „Mach dir darüber keine Gedanken“, meinte sie bloß und blickte erschöpft und rätselnd auf den nun schlafenden Jungen nieder. Sie beide wussten, dass dies nicht normal gewesen sein konnte.

                                                                                      ~   *    ~

„Wir haben ein Problem!“ Mit einem dumpfen Aufprall knallte das dunkle Holz der Tür gegen die Wand. Schnelle Schritte folgten dem Geräusch, während er hastig auf den Schreibtisch zuging. Verwundert blickte Kathalia von ihrem Schreibtisch auf. „Karyan“, stellte sie erfreut und gleichzeitig besorgt fest. Gerade wollte sie aufstehen, da hob er eine Hand und bedeutete ihr sitzen zu bleiben. „Sind Isca und Xzentrio auch da?“, fragte er, statt sie zu begrüßen. Schnell nickte die Brünette. „Isca ja, aber Xzen…“ Sie stockte, obwohl zwei Wochen vergangen waren, befand er sich noch immer in einem fiberähnlichen Zustand. „Dann eben nur Isca!“ Seine Worte waren hektisch, seine Worte harsch. Den Ernst der Lage erkennend, nickte sie kurz und rief in Gedanken nach dem blonden Wuschelkopf, der ihr wenige Augenblicke später mit seiner schnellen Ankunft antwortete. „Was ist los?“, wollte er sofort wissen, als sein Blick an Karyan hängen blieb. „Wir haben ein Problem“, wiederholte dieser seine Worte von eben. „Das Siegel ist nicht zurückgekehrt!“ Stille füllte den Raum. „Das Gleichgewicht ist nicht zurückgekehrt! Das Ganze hat nicht mit Kijell geendet!“, erklärte er aufgebracht weiter, als keiner der beiden Oberhäupter Anstalten machte, etwas zu sagen. „Das kann unmöglich sein! Ich habe das Siegel kontrolliert! Es war da!“, versuchte Kathalia dagegen zu argumentieren, doch schüttelte der Schwarzhaarige bloß den Kopf. „Genau, es war da! Aber jetzt nicht mehr!“ „Dann war alles umsonst?“ Ein Schauder überkam die junge Frau. „Nein… Wir hatten es geschafft, doch scheinen wir ein neues Problem zu haben!“ Als er sich zu ihr wandte, klang seine Stimme weicher, während er ihr sacht eine Hand auf die Schulter legte. „Und das Problem ist?“, blieb Isca hingegen sachlich, doch schüttelte Karyan abermals den Kopf. „Genau das ist das Problem. Ich weiß es nicht.“ Ungläubig sah Isca ihm entgegen. Er öffnete bereits den Mund, um etwas zu erwidern, doch wusste er schlichtweg nicht was. Das Einzige was sie tun konnten, war nach dem Grund zu suchen, wieso sich das Siegel erneut geöffnet hatte, doch gab es denn überhaupt noch etwas so mächtiges wie Kijell es war, der das Siegel brechen konnte?

„Es war kein Jemand, Isca!“ Kathalias Stimme zitterte leicht, als sie weitersprach: „Es war auch kein Etwas. Die Magie, sie ist einfach zu viel, sie schwappt über. Das Gleichgewicht wurde gestört und die dunkle Magie hat die Übermacht gewonnen. Nicht einmal ich bin in der Lage, das Siegel aus freier Hand zu erneuern.“ Alle Hoffnung wich, als ihnen klar wurde, was das zu bedeuten hatte. Ohne dass sie es bemerkte, griff sie nach Karyans Hand, ehe sie sich traute, Isca in die Augen zu sehen und weiterzusprechen: „Das Ritual ist unser letzter Ausweg!“ Schweres Schweigen legte sich über sie. Abermals wollte Isca etwas sagen. Wut glomm in ihm auf, für einen kurzen Augenblick wollte er schreien. Kathalia, die allmächtige Zauberin mit der Einzigartigen Gedankenmagie, Oberhaupt der Pythonissams und vor allem seine Kindheitsfreundin zur Rede stellen, wieso sie nicht wenigstens versuchte das verdammte Siegel zu erneuern, doch wurde ihm noch im selben Atemzug bewusst, dass er selbst genauso hilflos war und dass es nichts auf der Welt gab, das einen wütenden Magiestrom wieder zur Besinnung oder unter Kontrolle bringen konnte. Magie war frei, sie hörte auf niemanden, nur helfen tat sie, wenn sie sich zur Verfügung stellte, doch konnte sie niemand beherrschen! Niemand.

„Okey…“ Sein Hals fühlte sich trocken an, während er vermied irgendjemanden in die Augen zu sehen. „Ich werde alles vorbereiten“, waren seine letzten Worte, ehe er den Raum wieder verließ.

Mit glitzernden Augen sah Kathalia ihm hinterher. „Ich werde während des Rituals dafür sorgen, dass die Magie wenigstens noch für diese Zeit an Ort und Stelle verweilt.“ Entsetzt wirbelte sie herum. „Was?!“, kiekste sie erstarrt. „Mach dir keine Sorgen.“ Ein weiches Lächeln legte sich auf seine Lippen. „Ich gebe nicht so schnell klein bei“, versprach er ihr und vergrub sein Gesicht in ihrem Haar, als er sie fest an sich drückte.
Eine Welle der Trauer überrollte sie, als sie realisierte, dass dies ein Abschied sein könnte. „Morgen, wenn das Ritual vorbei ist“, begann er mit tiefer Stimme zu sprechen, und schob sie wieder ein Stück von sich, um ihr in die Augen sehen zu können, „dann treffen wir uns im großen Saal. Wir alle. Isca, Xzen, du und ich.“ Kurz überlegte Kathalia ihm zu widersprechen, doch strahlten seine Augen eine solche Zuversicht aus, dass sie nicht anders konnte, als erleichtert zu nicken. „Ja! Und dann wird gefeiert!“ Ein Lachen schlich sich den Weg über ihre Lippen, als sie sich noch einmal gestattete über den morgigen Tag zu träumen und auf die bizarre Idee zu kommen, dass alles glatt laufen würde. Doch wenigstens für den Moment, für einen kurzen Augenblick, herrschte Friede.

„Kathalia!“, riss Karyans Stimme sie aus ihren Gedanken, zurück in die Realität. „Das hier ist kein Abschied!“ Seine Worte klangen nachdränglich, als wolle er sich selbst Gesagtes einreden. „Ja, kein Abschied.“ Und wieso fühlt es sich dann so an?

Ein Damm brach, als sich abermals zwei Arme um sie schlangen. Eine Hand verirrte sich in ihr Haar, die andere verweilte an ihrer Hüfte. Kurz sah er sie noch einmal an, dann überwand er auch die letzten Zentimeter. Ein Abschiedskuss, schoss es Kathalia schmerzhaft durch den Kopf. Leugnen konnte sie es nicht, so sehr sie es auch gewollt hatte, das hier war ein Abschied. „Ich liebe dich, Kathalia“, seine Stimme vibrierte in ihrem Ohr. Zaghaft nickte sie. „Ich dich auch!“ Ja, wenigstens das würde sich niemals ändern, da war sie sich sicher!

                                                                                      ~   *   ~

Glitzernd hüpften die Lichter durch den Raum und bildeten tanzende Muster auf dem gläsernen Boden. Der riesige Raum war bis auf zwei Personen leer, als sich das Bild auch Ellena, Toma und Elijah offenbarte. Die ganze Zeit über waren sie nicht dazu in der Lage gewesen etwas zu sagen. Jede Frage, die sie einen Moment zuvor noch im Kopf gehabt hatten, konnten die sich im nächsten selbst beantworten. Als hätten sie das Wissen von etwas, was sie gar nicht wissen durften. Gleichzeitig war ihnen nur zu gut bewusst, wo sie sich nun befanden und was als nächstes gesehenen würde. Nicht weil sie zuvor das Gespräch mitbekommen hatten, sondern weil sie es einfach wussten, weil es ihre Vergangenheit war. Leugnen konnte es nun keiner von ihnen mehr.

„Bereit?“ Iscas leise Stimme hallte laut von dem Glas wider. „Bereit!“, Antwortete Kathalia ihm stark und rang sich ein kleines, aufmunterndes Lächeln ab. „Wenn wir fertig sind, feiern wir genau hier ein großes Fest! Nur wir vier!“ Ihre Augen leuchteten, wie die eines Kindes, während sie von ihrer Idee erzählte. „Sind wir nicht schon zu alt für Feste?“, blieb Isca allerdings skeptisch und grinste schelmisch. Jedenfalls gab er sein bestes, denn saß der Kloß in seinem Hals viel zu fest, als dass er sich tatsächlich ehrlich ein letztes Mal über sie hätte lustig machen können. „Aber ein Fest klingt gut. Ja, feiern wir, wenn wir fertig sind!“
Mit diesen Worten kniete er sich vor das aufgemalte Pentagramm und den darin enthaltenen Runen am Boden. Kathalia folgte seinem Beispiel und nahm ihm gegenüber Platz. Beide zündeten sie die Kerze vor sich an und blickten für einen Moment in die tänzelnde Flamme. Dann klatschten sie gleichzeitig in die Hände und schlossen die Augen.

„Voca ergo exaudi nos, Domine mundi, dona nobis aurem tuam.“ Wie im Chor verließen die Worte ihre Lippen im Duett. Und als Zeichen dafür, dass sie erhört wurden, begannen die Linien am Boden langsam aufzuleuchten, ehe sie in einem hellen Licht erstrahlten. “O Orbis! Precipimus tibi, scinditur te ipsum!“

Obwohl sie sich in einem geschlossenen Raum befanden, riss starker Wind an ihrer Kleidung und drohte sie, von ihren Plätzen zu reißen. Die Welt wehrte sich gegen ihren Befehl, doch hatte sie keine andere Wahl, als ihnen zu folgen.

Aus dem reißenden Wind entstand schließlich ein Sog, ein schwarzes, alles verschlingendes Loch, das alles vernichten würde und gleichzeitig Neues erschuf. Der Moment war da, das Ende der Welt gekommen und das Leben, welches sie einst kannten, vorbei.
Schließlich wurde der Sog noch einmal stärker und ohne, dass sie etwas tun konnten, oder sich dagegen wehrten, ließen sie die beiden Herrscher der Welt, die sie nun eigenhändig in den Untergang stürzten, mitziehen. „Kathalia!“, rief Isca über das Getöse hinweg und ergriff ihre Hand. „Ich will dir noch etwas schenken. Vielleicht wird es uns eines Tages wieder zusammenbringen.“ Isca verstand nur die Hälfte von dem was sie sagte und wollte schon widersprechen, als sie unter Mühe eine Hand über seine Augen legte und er erstrocken zusammenfuhr, als ein spitzer Schmerz durch seine Augen schoss. „Suche uns, Isca! Irgendwann-“ Ihre Stimme wurde von dem lauten Wind übertönt, als ihr zierlicher Körper langsam davongerissen wurde. Erschrocken, riss er die Augen auf, doch wurde seine Sicht von einem lila Strudel blockiert. „Kathalia!“ Sein Schrei verschwand im Nichts. Doch auch das Geräusch des reißenden Windes verschwand und ganz plötzlich war es totenstill. Erst da spürte er Boden unter sich. Gras, welches seine Wange pikste, weicher Wind, der über seine Haut strich und der Geruch nach Frühling, drang langsam zu ihm durch. Dann erst bemerkte er die Tränen, die sich ihren Weg über sein Gesicht bahnten. Dann erst gestattete er sich nachzugeben und schrie.

Um die Welt zu retten, hatten sie sie untergehen lassen. Um die Welt zu retten, haben sie neue erschaffen. Um die Welt zu retten, haben sie alles aufgegeben. Und nun war es vorbei, endgültig!
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