Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

If I loose myself tonight

GeschichteLiebesgeschichte / P16
Lily Potter OC (Own Character) Severus Snape Sirius "Tatze" Black
20.10.2020
13.01.2021
6
11.263
1
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
13.01.2021 2.194
 
Es war schwer aber Stück für Stück schafften Sirius und ich es tatsächlich eine glückliche Beziehung aufzubauen. Das Ganze lief sehr versteckt, doch es war unglaublich schön.
James und Lily, sowie natürlich auch Remus, waren eingeweiht und wir genossen jede Minute zusammen. Ich blühte vom Mauerblümchen zur Kletterrose auf und jede Sekunde mit Sirius war wie ein wohltuender Sonnenstrahl für mich. Ihm schien es nicht anders zu gehen.
Sev war die ersten paar Tage wütend auf mich, doch als er merkte, wie gut Sirius mir tat, fand es sich mit der Situation ab.

Die Wochen zogen dahin und der Frühling wurde langsam zum Sommer.
Sirius, James, Lily und ich lagen gemeinsam am See in der Sonne und planten eine Idee, die den Rumtreibern gekommen war.
„Was brauchen wir denn noch alles?“; fragte James in die Runde der, mit Zettel und Stift bewaffnet, Notizen machte. „Wir haben: Ort, Musik, Essen, Getränke, Übernachtungsmöglichkeiten…“
„Einverständnis von Dumbledore!“, rief ich in die Runde und klaute mir einen Bissen von Sirius Apfel.
„Perfekt…“, murmelte James und kritzelte meinen Stichpunkt nieder. Dann grinste er mich breit an: „Darum kannst du dich ja dann direkt kümmern, nicht wahr, Sam?“
Ich zog die Stirn kraus. „Warum das denn? Meint ihr etwa, dass unser lieber Schuldirektor euch da nicht so ganz trauen würde.“
James kratzte sich verlegen am Kopf und Sirius starrte angestrengt in den klaren blauen Himmel. Lily und ich rollten mit den Augen und sie schrieb unsere Namen hinter den Stichpunkt.
Wir planten ein Sommerfest für alle die, die Lust hatten.
Getränke und Essen sollten Sirius und Remus bei den Hauselfen organisieren und für Alkohol sorgte ebenfalls Sirius.
Den Ort sollten Lily und ich aussuchen und herrichten. Peter und James kümmerten sich um die Musik und um Übernachtungsmöglichkeiten.
„Remus kommt viel zu gut weg..“, murrte Sirius und verschränkte die Arme. Ich schüttelte grinsend den Kopf, stand auf und zog ihn mühsam auf die Beine.
Dann legte ich meine Arme um seinen Hals, zog ihn zu mir und küsste ihn.
Er lächelte in den Kuss hinein, und legte seinerseits seine Hände an meine Seite.
Wir alle trugen lediglich Schwimmsachen, so prickelte die Berührung auf meiner Haut wie Brause auf der Zunge.
Ganz langsam setzte ich einen Fuß vor den anderen und während Lily und James und Schmährufe hinterher brüllten hatte ich es geschafft ihn bis ans Ufer zu schieben ohne, dass er es gemerkt hatte.
Er ließ kurz von mir ab, lächelte und ich brachte meinen Mund ganz nah an sein Ohr:
„Prinzessin, du nörgelst zu viel!“
Er schaffte er gerade noch so die Stirn verwirrt zu runzeln, bevor er im nächsten Moment rücklings im kalten Wasser landete.
Hinter mir brodelte Gejohle auf, als Lily und James sich vor Lachen schüttelten. Ich blickte nur stolz auf mein Werk hinab, wie Sirius mit einem Seerosenblatt auf dem Kopf mich mürrisch musterte.
„Na, kalt?!“
„Na warte!“, knurrte er „Das kriegst du zurück!“
Und eh ich mich versah war er aus dem Wasser gesprintet und hatte mich hochgehoben. Ich schrie erschrocken auf, hatte mich die Sonne doch so schön aufgeheizt. Sirius war klitschnass und schweinekalt und er schaffte es, trotz meiner Bemühungen mich zu wehren, mich mit in den See zu nehmen. Bisher waren nur meine Füße im Wasser und er schaute zu mir hoch.
„Halt die Luft an!“
„Nein, Sirius!“
„Halt die Luft an!“
„Ich warne dich!“
„Jetzt!“
Und er zog mich mit sich unter die Wasseroberfläche. Ich bekam einen herrlichen Kälteschock und kurz darauf stießen wir wieder durch die Oberfläche an die Luft.
Er schwamm auf mich zu und küsste mich.
Wenige Sekunden später schlugen James und Lily neben uns im See mit lautem Platschen ein und wir vier lieferten uns eine Wasserschlacht im See.

*Seine Sicht*
Ich genoss jede Sekunde mit meiner Sam. Endlich konnte ich das guten Gewissens sagen. ‚Meine Sam!‘ Das klang zu perfekt um wahr zu sein.
Auch James hatte endlich Glück bei Lily und wir vier bildeten eine unglaublich tolle Clique.
Wir unternahmen beinahe jeden Tag etwas miteinander und ich konnte mein Glück gar nicht richtig fassen.
Doch bemerkte ich, je besser ich Sam kennen lernte, dass sie ein großes Geheimnis vor uns verbarg. Ich war mir nicht sicher, ob Lily Bescheid wusste, doch dieses Geheimnis umgab Sam und verwirrte mich gelegentlich. Ein kurzer trauriger Seitenblick, eine Bemerkung oder ein Alptraum, der sie Nachts wach hielt- etwas beschäftigte sie zu tiefst und ich wollte ihr helfen.


*Deine Sicht*
Es war die schönste Zeit meines Lebens mit Sirius zusammen zu sein.
Doch je mehr Zeit verstrich, desto näher rückte mein persönlicher Untergang.
Ich hatte Sirius noch nichts von meiner Verlobung mit seinem Bruder erzählt. Ich konnte es einfach nicht!
Lily bekniete mich fast jede Woche, endlich ehrlich zu sein. Eines Abends lieferten wir uns einen lautstarken Streit im Raum der Wünsche.
Ich schrie sie an, warum sie mir denn nicht einmal mein Glück lassen wollte und Lily wiederrum, dass Sirius es nicht verdient hätte so belogen zu werden.
Am Ende brach ich weinend zusammen und Lily beugte sich besorgt zu mir.
„Sam, es tut mir leid! Ich verstehe dich ja! Aber wir müssen beide auch an Sirius denken.“
„Lily!“, sagte ich leise und schluchzte „Das tue ich Tag und Nacht! Ich war noch nie in meinem Leben so glücklich wie ich es im Moment bin und das will ich nicht riskieren! Ich habe noch acht Monate. Diese Zeit will ich genießen!“
Lily nickte nur stumm. Sie gab sich geschlagen.

Am nächsten Wochenende hatte ich mich dazu entschieden, Sirius zu erzählen, dass ich ein Animagus war. Niemand, nicht einmal Lily, wusste davon und ich freute mich auf seine Reaktion.
Heimlich hatten wir uns in der Dämmerung aus dem Schloss gestohlen und huschten nun über die Ländereinen zum verbotenen Wald.
„Warum schleifst du mich hier her?“, rief Sirius lachend und ich zerrte ihn hinter mir her bis zum Waldrand.
„Weil ich eine Überraschung für dich habe!“, grinste ich ihn frech an und ohne ein weiteres Wort zu sagen verwandelte ich mich vor seinen Augen in meine Fuchsgestalt.
Er schlug vor Überraschung und Begeisterung die Hände vor den Mund, johlte dann lauthals auf und verwandelte sich seinerseits in einen Hund.
Ich strich ihm zwischen den Beinen entlang während wir durch den Wald spazierten und gelegentlich durch das Unterholz tollten.
Einige Stunden später kamen wir wieder zurück zum Schloss, verwandelten uns kurz vor dem Hauptportal und liefen die letzten Meter lachend zusammen weiter.
Sirius war begeistert und vollkommen überwältigt. Ich natürlich ebenso. Was gab es schöneres als alle Geheimnisse mit der einen Person zu teilen, die man liebte.
Ein Stich in meinem Herzen ließ mein Lächeln kurz flackern. Ich teilte nicht alle Geheimnisse mit ihm.

*Zeitsprung*
Ich staunte zwar selber aber Sirius und ich konnten heute tatsächlich unser Halbjähriges feiern. Er hatte alles perfekt geplant und es so geschickt eingefädelt, dass unser kleines Sommerfest genau auf diesen Tag fiel.
In freudiger Erwartung auf den Abend stand ich mit Lily in ihrem Schlafsaal und steckte ihr die Haare hoch. Sie trug ein süßes Kleid, welches ihrem roten Haar sehr schmeichelte. Ich hatte mich für ein buntes Blumen-Sommerkleid mit roten Espadrilles und blauer Tasche entschieden. Mein Make-Up war dezent, bis auf meine Lippen, die in einem intensiven Rot strahlten. Mit Blumen im Haar, welches ich offen und wellig über meinen Rücken fallen ließ war ich mit meinem Spiegelbild sehr zufrieden. (link http://www.polyvore.com/summer_party/set?id=131083399 )

Lily und ich hatten es tatsächlich geschafft Dumbledore zu überreden, die große Halle herrichten zu dürfen und in kürzester Zeit hatte die Idee sich durch das Schloss wie ein Lauffeuer verbreitet und fast alle Schüler hatten zugesagt.
Als wir die Treppe hinunter gingen standen unten Sirius und James und nahmen uns in Empfang. Sirius Augen leuchteten als er mich sah und ich wurde rot.

*Seine Sicht*
Wie sie die Treppe hinunter stieg wurde mir erneut bewusst, dass ich die schönste Freundin der gesamten Welt hatte. Sie sah umwerfen aus, blieb sich selber mit ihrem Stil treu und ich genoss jede Sekunde, die ich sie ansehen durfte.
Als sie dann auch noch rot wurde, als sie meinen Blick sah, konnte mein Herz nicht mehr so schnell klopfen wie es wollte.
Wieso jemand wie ich mit einem solch großen Geschenk gesegnet war, wusste ich nicht. Aber ich wollte sie nie wieder hergeben!

*Deine Sicht*
Als ich bei Sirius angekommen war, küsste er mich voller Liebe zur Begrüßung und flüsterte mir ins Ohr, wie bezaubernd ich aussehen würde.
Dann merkte ich, wie seine Hände langsam etwas um meinen Hals legten und es hinter meinem Kopf befestigten. Nachdem er zurück getreten war blickte ich an mir hinunter und entdeckte eine wunderschöne kleine Kette. Es war ein kleiner Fuchs, dessen Körper sich schlängelte und wie ein Herz aussah.(http://www.polyvore.com/fox_necklace_best_gift_for/thing?context_id=125718204&context_type=collection&id=111469604 stellt es euch etwas hochwertiger vor, es geht ums Motiv!).Er blitze und funkelte im Licht der Kronleuchter und ich schaute begeistert zu Sirius.
„Alles Gute zum Halbjährigen!“, sagte er schlicht und zwinkerte mir zu. Ich war sprachlos und überwältigt. Ich küsste ihn lang und glücklich, dann gingen wir gemeinsam in die große Halle, wo wir gemeinsam mit den anderen Schülern die Nacht zum Tage machten.

Es war ein verregneter Mittwoch und ich saß gähnend in der Bibliothek. Ich musste für meine ZAG-Prüfungen lernen und büffelte nun ein Buch über Arithmantik. Es war eines meiner Lieblingsfächer, jedoch war es gelegentlich wirklich sehr trocken.
Mit einem tiefen Gähnen schweifte mein Blick aus dem Fenster. Es war erneut Vollmond und ich schaute lächelnd hinüber Richtung Heulender Hütte. Dort saßen Sirius und James jetzt bei Remus, der dank dem Wolfsbanntrank ein liebes kleines Wölfchen war.
Eine Hand legte sich auf meine Schulter und riss mich aus meinen Gedanken.
Ich drehte mich um und hinter mir stand Regulus.
Genervt drehte ich mich wieder zu meinem Buch. „Was willst du?“
„Mit dir reden.“
„Wollten wir das in Hogwarts nicht unterlassen?“
„Ich habe doch extra darauf geachtet, dass uns keiner sieht.“
Sein Tonfall war ruhig und weder arrogant noch wütend. Ich nahm mir ein Herz und wandte mich ihm zu.
„Also, was ist los?“
Er setzte sich auf einen Stuhl mir gegenüber und räusperte sich einmal. „Also, ich habe versprochen mich in keiner Weise einzumischen, aber deine derzeitige Beziehung zu meinem Bruder ist nicht zu übersehen und ich frage mich wie du-“
Ich unterbrach ihn forsch: „Regulus, hör auf so geschwollen daher zu reden! Ja, ich bin mit deinem Bruder zusammen. Und ja, es ist komplizier! Aber ich liebe Sirius! Und dich werde ich nie lieben!“
Wutentbrannt sprang ich auf und rannte aus der Bibliothek.
Noch während ich Richtung Astronomieturm lief, traten mir die Tränen in die Augen.
So lange hatte ich versucht die Angst vor dem Bevorstehenden von mir fort zu schieben. Doch mir hätte klar sein müssen, dass es mich, noch bevor es Winter wurde, einholen würde.
Schluchzend rollte ich mich auf dem Turm zusammen und gab mich meiner Trauer hin. Über mir
leuchteten die Sterne, als wollten sie mir helfen. Doch keiner vermochte mich jetzt zu trösten.

*Zeitsprung; Seine Sicht*
Der Herbst war in vollem Gange und überall fielen die Blätter von den Bäumen. Die das satte Grün des Frühlings auf den Ländereien war die herrlichen Gelb-Rot-Braun gewichen.
Ich kam vom Quidditchtraining und suchte nach Sam, mit der ich heute Abend besprechen wollte, wie wir die Weihnachtsferien verbrachten.
Mehr und mehr war ich mir sicher, dass ich in Sam die Frau gefunden hatte, die ich nie wieder verlassen wollte. Ich war zwar erst 18 und sie 16, dennoch verband uns eine so tiefe Liebe, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.
Ich fand sie gemeinsam mit Lily im Innenhof. Sam hatte mir den Rücken zugewandt, ihre langen Haare flossen wie schwarzes Gold über ihren Rücken und Lily schaute sie an, während Sam zu reden schien.
Kurz bevor ich sie erreichte lehnte Lily sich vor und legte die Arme um sie, zog sie an ihre Schulter. Etwas irritiert verlangsamte ich meine Schritte. Weinte Sam?

*Deine Sicht*
Der Herbst war fast vorüber und so neigte sich auch meine gemeinsame Zeit mit Sirius dem Ende entgegen. Immer häufiger überkam mich Panik, Wut und Trauer. Da Lily immer die einzige war, die Bescheid wusste, tröstete sie mich sehr häufig. So auch heute. Sirius war beim Quidditch und wir hatten uns nach draußen in den Innenhof gesetzt.
Lily hatte mich fest in den Arm geschlossen und ich seufzte leise. Weinen tat ich schon länger nicht mehr.
Plötzlich legten sich zwei Hände auf meine Schultern und ich wurde sanft aber bestimmt nach hinter gezogen, wo ich mich gegen einen starken Oberkörper lehnte und liebevoll umarmt wurde.
„Hallo meine Schöne“, flüsterte Sirius Stimme, die mir immer wieder einen Schauder über den Rücke jagte „was ist los mit dir?“
Ich schluckte und krallte mich in seinen Arm.
Lily schaute von mir zu ihm und nickte mir nur zu. Es war dringend an der Zeit mit ihm zu reden, das war auch mir bewusst. Sie stand auf und ließ uns alleine und ich begann mit den denkbar blödesten Worten, wusste ich doch nicht, was ich sagen wollte.
„Sirius, wir müssen reden…“
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast