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Sturmgeboren

von Eruanna
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P18 / Gen
OC (Own Character) Scatha Smaug
19.10.2020
02.08.2021
27
77.984
4
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19.10.2020 2.398
 
Unter den strengen Blicken ihres Vaters bewegte sich Bryndis mit steifen, hölzernen Schritten auf sie zu. Sicher in ihren Armen schlummernd und zum Schutz vor neugierigen Blicken in einer Wolldecke gehüllt, schmiegte der winzige Drachenkörper sich an sie. Der warme Atem, den sie durch die verschiedenen Stofflagen ihrer Kleidung noch wahrnehmen konnte, schärfte ihre Wachsamkeit. Ohne den Schutz ihrer Mutter wäre die Kleine hilflos der Willkür des schlangenartigen Drachens vor ihr ausgeliefert. Wie konnte ihr Vater nur von ihr verlangen, das arme Mädchen einem Wesen anzuvertrauen, das nichts über Erziehung und junge Drachen wusste?! Es war unverantwortlich einem Drachenmännchen ein Kind zu geben. Doch die Gesetze ihres Stammes und die Regeln des Bündnisses waren eindeutig. Ein Drache musste von anderen Drachen ausgebildet werden und ein Hautwechsler, der seine menschliche Gestalt nicht bewusst annehmen konnte, war eine Gefahr für die ganze Sippe.

Sie konnte das Unausweichliche nicht verhindern, eine bittere Erkenntnis, die ihre kalte Verzweiflung und heiße Wut nur mit mehr Nahrung versorgte. Grimmig verstärkte sie ihren Griff, wobei sich ihre Finger fast schon verzweifelt in den Stoff krallten. Jede noch so winzige Körperfaser pulsierte vor Unwillen dem eindeutigen Befehl ihres Vaters gehorchen zu müssen. Schwarze Flecken tauchten an den Rändern ihres Sichtfelds auf. Am ganzen Körper bebend hielt sie inne. Das Blut schien durch ihre Adern zu donnern und vor Groll zu kochen. Unbewusst fletschte sie die Zähne und begrüsste den vertrauten Schmerz in ihrem Kiefer, als das menschliche Gebiss sich auf die Verwandlung vorbereitete. Versteinert fixierten ihre haselnussbraunen Augen die Kreatur, die sich zwischen ihre Tochter und sie selbst drängen würde. Eine einzige falsche Bewegung und sie würde ihn gegen jede Vernunft angreifen.

„Denk nicht einmal daran, Scatha oder mich anzugreifen, Inkeri. Du würdest den Kampf verlieren und riskieren, dass deine wertvolle Tochter im Handgemenge verletzt wird.“ Ein tiefes Grollen entrang sich als Reaktion auf die ruhige Warnung ihrer Kehle und schlagartig nahmen die erwachsenen Hautwechsler eine Verteidigungsposition ein. Lediglich Scatha schien von der atemraubenden Spannung unbeeindruckt zu sein. Aus schmalen Augen beäugte sie den Emporkömmling, der sie von ihrer Tochter fern halten würde. In ihrer menschlichen Gestalt war sie tatsächlich keine ernsthafte Bedrohung für ihn, höchstens eine unerwünschte Belästigung. Vielleicht könnte sie es als Drache mit ihm aufnehmen solange ihr Vater nicht eingriff. Leider verriet seine Körpersprache dass er ihr seinen Willen notfalls mit Gewalt aufzwingen würde. Verächtlich schnaufte sie. Schon jetzt nutzte er seine verwandtschaftliche Beziehung mit ihr aus, um ihre innere Drachin zu besänftigen und zurück zu drängen. Entsetzt spürte sie, wie er ihre Magie vorübergehend versiegelte und ihre aufgewühlten Gefühle unter einer dicken emotionslosen Eisschicht begrub. Dank seiner Einmischung war eine Verwandlung nun undenkbar. Schlimmer noch, er zwang sie stumm, die letzte Distanz zu überwinden und unkontrolliert zitternd vor ihm stehen zu bleiben. Verdammte Blutsbande! „Du kannst aufhören, deine Macht über mich so schamlos zu demonstrieren. Ich werde schon nicht mit meinem Kind die Flucht ergreifen. Du wirst sie mir ohnehin wegnehmen.“

Scatha hatte das Schauspiel mit mildem Interesse verfolgt. In vielerlei Hinsicht erinnerte ihn ihr Verhalten an seine erste Partnerin als er voller jugendlicher Neugierde seinen Nachwuchs kennenlernen wollte. Drachenweibchen duldeten nicht einmal den Erzeuger in der Nähe ihrer Brut und offensichtlich war Branimirs Tochter Drachin genug, um ihn als potenzielle Gefahr zu erkennen. Selbst wenn die Situation ihre Kooperation und eine Trennung erforderte, lehnte die Hautwechslerin sich im Einklang mit ihren Instinkten gegen den Befehl ihres Anführers auf. Bemerkenswert, aber kaum vernünftig. Sie musste ihre Tochter einem ausgewachsenen Drachenmännchen anvertrauen, andernfalls würde das Mädchen kaum die nächsten Monate überstehen. Leichte Belustigung regte sich in seinem Herzen, als er ihre wütenden Todesblicke in seine Richtung bemerkte. „Bryndis, weder Scatha noch ich wollen dir deine Tochter wegnehmen und die Zwillinge trennen. Wir können es nicht verantworten, sie hier zu behalten und die Stimme der Vernunft zu ignorieren. Die Kleine braucht den Schutz der Drachen um zu überleben. Es ist ja keine Trennung für immer. Bitte hör mit dem sinnlosen Widerstand auf. Alle Anwesenden haben nur ihr Bestes im Sinn.“
Bevor Bryndis sich mit ihrem Vater einen längeren Schlagabtausch liefern konnte, brach Scatha sein abwartendes Schweigen. Er brauchte noch einige Informationen, bevor er mit seinem Schützling aufbrechen konnte. „Hat sie bereits einen Namen erhalten?“

Die meisten Hautwechsler reagierten auf diese harmlose Frage unruhig, traten einen Schritt zurück oder drehten ihre Körper distanzierend zur Seite. Ein eigensinniges Glitzern verdunkelte ein weibliches haselnussbraunes Augenpaar, während das dazugehörige Kinn sich stolz hob. Abwehrend hob Branimir eine Hand und bedachte seine Tochter mit einer stummen Warnung. Wie ungewöhnlich. Irritiert neigte Scatha den Kopf: wie kam es, das menschenähnliche Wesen, die normalerweise allem ungefragt einem Namen gaben, bei der Namensgebung eines Kindes zögerten? Mehr noch, es schien tatsächlich Regelungen für dieses einfache Ritual zu geben. Wenn er die Körpersprache der beiden Streitenden richtig interpretierte, hatte zumindest Bryndis sich nicht an das Gebot gehalten.

„Offiziell hat sie keinen bekommen und ich hoffe, dass sich alle daran gehalten haben.“ Branimir schnaubte leise und verschränkte die Arme vor der Brust. Sein strenger Tonfall und ihr darauf folgender giftige Blick, verrieten einiges mehr als seine Worte. „Wie mir scheint hat Bryndis allerdings ihre Interessen über die der Sippe gestellt. Darüber werden wir uns später unterhalten meine Liebe.“
Oho, jetzt wurde es interessant. Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte der Drache jetzt eingegriffen, aber allein der veränderte Geruch der Mutter hielt ihn davon ab. „Meine Interessen?! Sie ist immer noch meine Tochter und sie kann überhaupt nichts dafür, dass sie als Drache geboren wurde. Du weißt haargenau, dass ich mir immer ein Mädchen gewünscht habe und jetzt nehmt ihr sie mir weg. Wahrscheinlich werde ich sie nie wiedersehen, sobald ich sie übergeben habe! Ja, sie hat einen Namen!“ Bevor der Anführer der Hautwechsler angemessen reagieren konnte, mischte sich Scatha gelassen ein. „Und wie habt Ihr sie genannt?“ Das kollektive Luftschnappen der Anwesenden ignorierte er wohlweislich. Er hatte keine Zeit für menschliche Zimperlichkeiten oder sentimentales Feingefühl. Spöttisch triumphierend und anklagend zugleich funkelte die Mutter ihren eigenen Vater an. Herausfordernd.

„Ihre Name lautet Kendra.“

Reglose, gespenstische Stille breitete sich nach dieser Eröffnung über die Versammelten aus. Dieser Name war mächtig und vielleicht sogar wegweisend. Scatha schenkte seinem Bündnispartner einen flüchtigen Seitenblick. Unter seiner wettergegerbten Haut war der dunkelhaarige Hüne erbleicht .Ob aus Zorn oder Angst vermochte der Drache nicht zu sagen.

Neugierig geworden senkte er den Kopf um Bryndis auf derselben Augenhöhe zu begegnen. Stolz und unerschrocken hielt sie seiner Musterung stand. Was hatte sie veranlasst, ihrem Kind einen solchen Namen zu geben? Die Kleine gehörte nicht zu den feuerspeienden Drachen und er bezweifelte, dass während der Geburt Bryndis Körper sprichwörtlich in Flammen gestanden hatte. Dafür war ihre Haut zu unversehrt. Blieb also nur eine Bedeutung übrig. Königliche Herrscherin. Aufmerksam richtete der Drache seinen Blick auf den von einer Wolldecke verhüllten Schlüpfling, den die Frau fest umklammert hielt. Weitaus vorsichtiger, als man es ihm zugetraut hätte, schob er mit einer Kralle den Stoff beiseite, um den winzigen runden Kopf freizugeben. Kleine Hornansätze mit grauen Spitzen, sowie die teilweise noch mit Flaum bedeckte Schuppenhaut und verhältnismässig grosse Augen. Ein Kaltdrachen-Küken, dessen flauschige Flügel erst viel später von mächtigen gefiederten Schwingen abgelöst werden sollten. Leise grummelte der Schlüpfling und drehte sich in der Decke, so dass er einen noch besseren Überblick bekam. Verwundert erkannte er das ihre Schuppenfarben von den üblichen gedeckten Erd- und Grautönen abwich. Der Grundton war ein strahlendes Silberweiß, während die Ränder in einem zarten Violett oder einem stechenden Eisblau gefärbt waren. Selbst für die Kaltdrachen war diese Färbung ungewöhnlich. Sofern sein Gedächtnis ihn nicht auf Irrwege führte, war diese Färbung der Grund, weshalb das junge Drachen sich in Gefahrensituationen schon tarnen konnte. Langsam öffneten sich die Lider und er sah in  ein mehrfarbiges Augenpaar. Silber, Violett und Bernstein. Jede einzelne Farbe strahlte so intensiv, das es ihm unmöglich war, sich von diesem einzigartigen Feuer abzuwenden. Doch was ihn noch mehr verblüffte, war, dass die Kleine bereits jetzt einen wissenden uralten Ausdruck besaß. So, als wäre sie älter, als ihr Körper. Was nicht unbedingt so abwegig wäre, wie im ersten Moment vielleicht gedacht. Wer wusste schon, ob nicht einige der alten Seelen einen Weg zurück ins Leben gefunden hatten? Vielleicht würde eine Reinkarnation einer längst verstorbenen Drachenseele die ungenutzte elementare Magie um den kleinen Drachenkörper erklären. Es war verständlich, weshalb eine einfache Hautwechslerin in diesem Kind etwas Königliches wahrnahm. Ein einziges Mal hatte ein menschliches Wesen einen treffenden Namen für einen Kaltdrachen gewählt.

„Erstaunlich, dass du entgegen dem Verbot einen so treffenden Namen gefunden hast. Die kleine Kendra hat tatsächlich etwas Königliches an sich.“ Scatha behielt seine Vermutung, wessen Seele mit der einer ungeborenen Hautwechslerin verschmolzen war, wohlweislich für sich. Es gab keinen Grund Branimir in Panik zu versetzen oder Bryndis zu beunruhigen. Kendras mehrfarbiges Augenpaar war zwar das ausschlagende Indiz für seinen Verdacht, reichte allerdings nicht als unwiderlegbarer Beweis. Es erinnerte ihn an die einzige Königin der Kaltdrachen, Mór, die sich vehement gegen die geistige Versklavung durch Melkor, sowie später Sauron gewehrt hatte. Weder dem Schöpfer der Drachen, noch seinen Schergen, geschweige denn irgendwelchen zweibeinigen Kriegern war es gelungen, das Weibchen zu töten. Ihre offene Revolte hatte letztendlich zur Befreiung aller Drachenarten beigetragen. Sie war eine Legende in der Geschichte der Drachen und wurde nur deshalb nicht in den Chroniken der Elben, Menschen oder Zwergen erwähnt, weil diese Mór niemals zu Gesicht bekamen. Ihre Nachfahren bezeichneten die Augen der Drachin später als das Wahrzeichen einer großen Königin, die in der Lage war, alle Drachen zu vereinen und anzuführen. Nach ihrem mysteriösen Ableben hatte es keine Drachenkönige mehr gegeben und die überlebenden Drachen waren infolge der Zersplitterung verwildert. Einige Kaltdrachen besaßen die Fähigkeit, das Wetter und die Elemente zu kontrollieren. Blitze und Eisstürme waren ihre bevorzugte Waffe. Eine Hautwechslerin mit diesen Kräften wäre in der Lage, die Zukunft vollkommen anders zu gestalten - wenn sie denn lernte, richtig mit ihnen umzugehen und ihre Präsenz zu verschleiern. Die kleine Kendra, wie ihre Mutter sie genannt hatte, strahlte eine natürliche Macht aus, die zweifellos überall zu spüren war. Die aus dem Feuer Geborene...

„Es war nicht der Sinn der gemeinsam getroffenen Entscheidung, dass Bryndis einem Drachenweibchen einen Namen gibt. Die Namensgebung sollte durch die engste Bezugsperson erfolgen und nicht durch einen störrischen Sturkopf, der vor der Mündigkeitserklärung ihrer Tochter keinen Einfluss auf ihre Ausbildung üben wird. Ich entschuldige mich hiermit für das kindische Gebaren meiner Erstgeborenen. Es war auch mein Fehler.“

Scatha gab ein leises grollendes Gelächter von sich. Es gab keinen Grund, sich für einen geerbten Instinkt zu entschuldigen. „Mir scheint, dass die Mutterinstinkte deiner Erstgeborenen hervorragend funktionieren. Vielleicht habt ihr alle im Trubel der Aufregung vergessen, das grundsätzlich jeder Drache einen Ruf- und Geburtsnamen besitzt. Bryndis hat lediglich den Geburtsnamen festgesetzt, den deine Enkelin zukünftig ausserhalb des Drachenhorts als unproblematischen Rufname verwenden kann. Ihr drachischer Rufname ist wie bereits vermutet meine Verantwortung. Ich würde dir davon abraten, deine Tochter wegen dieser Lappalie zu bestrafen oder gar zu verstossen.“

Zum ersten Mal seit Beginn des Gespräches entspannte sich Bryndis und überreichte dem Drachen in einer versöhnlichen Geste ihre Tochter. Dieser nahm erneuten Blickkontakt mit seinem Schützling auf und folgte seinem Instinkt, oder vielmehr dem, was er in ihrer Seele vor fand. Solche Drachennamen besaßen viel Macht, weshalb ihre Besitzer gerne auf andere zurückgriffen, wenn sie nicht mit Drachen zu tun hatten. Scatha selbst hatte seinen ursprünglichen, wahren Namen bereits vergessen und er wusste, dass er für ihn keine Bedrohung mehr darstellte. Kaum einer der Uralten lebte noch und sollten ihre Seelen zurückkehren, würden sie sich nicht gegen ihn wenden. Feierlich räusperte er sich, ehe er laut ihren Drachennamen aussprach. „Mórrigan.“
Kurz zuckten unzählige winzige violette Blitze über die kleine Gestalt und eine gewaltige Machtwelle durchlief das unterirdische Höhlensystem. An einigen Stellen stürzten Schächte ein, es bildeten sich Risse und neue Abgründe und ein tiefes Beben ließ die Luft vibrieren. Schreie zerschnitten die kurz eingetretene Stille. Den verängstigten Hautwechslern war die eigentliche Bedeutung dieses Phänomens entgangen. Scatha und seine Artgenossen wussten aber nun mit Sicherheit, dass ihr neuer Schützling den Namen als seinen erkannt und in Besitz genommen hatte. Scathas inneres Lächeln fand einen Weg in seine Augen. Behutsam nahm er den kleinen geflügelten Schlüpfling am Nacken hoch und wandte sich zum Gehen. Selbst wenn seine kleine Königin sein eigenes Ende besiegeln sollte, so würde er die ihm gegebene Zeit nutzen um sie gründlich auszubilden. Da sie im Gegensatz zu ihm Flügel hatte, würden die Flugstunden von jemand anderem übernommen werden. Er hatte sogar die perfekte Person im Sinn. Smaug, der kleine goldene Feuerdrache, würde eine Spielgefährtin bekommen, sobald sie alt genug war um eine Reise zur Dürren Heide zu überstehen. Wer wusste schon, ob eine sich daraus bildende Freundschaft dem Draufgänger eines Tages das Leben retten könnte? Ein faszinierender Gedanke.

Beißender Zorn, kalter Hass und das Gefühl ohnmächtiger Lähme schnürten ihm für einen kurzen Moment die Luft ab. Irritiert hielt er in der Bewegung inne und schnaubte spöttisch, als er die fremden Gefühle einer gewissen bösartigen Präsenz in den Tiefen seines Unterbewusstseins zuordnete. Wie es zu erwarten war, hatte der Verlauf der Ereignisse seine Mutter empfindlich verärgert. Nun, die Zeiten, in denen er brav ihre Marionette gewesen war, gehörten längst der Vergangenheit an. >Womit habe ich diesen mütterlichen Gefühlsausbruch samt der ängstlichen Sorge, ob ich noch lebe, verdient? Werden wir auf unsere alten Tage sentimental, Mütterchen?<
Wahrscheinlich hatte sie gehofft durch ihn Kendra töten zu können bevor die Kleine zu einer echten Gefahr werden konnte. Pech gehabt! Schadenfroh kehrte er mit seinem Schützling in die Sicherheit seines Hortes zurück.

>Dieses Mal magst du sie gerettet haben, Scatha, aber glaube ja nicht, dass ich tatenlos zu sehen werde, wie du in deiner blinden Schwäche unsere Sippe in Gefahr bringst!< Natürlich änderte die Gegenwart nichts an ihren Plänen, sich seiner zu entledigen. Zwar würde sie ihren nichtsnutzigen Sohn nicht direkt töten, schliesslich war das nicht einmal bei seinem Vater notwendig gewesen, aber ein wenig Spaß würde sie sich mit seinen innig geliebten Zweibeinern erlauben. Menschen waren genauso leicht zu kontrollieren wie Zwerge, sobald es um Gold ging. Früher oder später würde ihr das perfekte Werkzeug in die wartenden Klauen laufen. Weder die Hautwechsler noch ihr verräterischer Sohn geschweige denn sein Schützling würden ihr entkommen können. Sie hatte mehr als genug Zeit und Geduld um ihre Beute zur Strecke zu bringen. >Die kleine Kendra wird dein Untergang sein, Scatha. Auf die eine oder andere Art. Nicht einmal du kannst deinem Schicksal entkommen.<
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