Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Sturmgeboren

von Eruanna
GeschichteDrama, Familie / P18 / Gen
OC (Own Character) Scatha Smaug
19.10.2020
02.08.2021
27
60.183
4
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
19.10.2020 2.321
 
Ausläufe des Grauen Gebirges, 1300 Drittes Zeitalter:
Seitdem die kleine Sippe der Hautwechsler im Einflussgebiet der Schlangendrachen siedelten, standen sie unter dem Schutz des gegenwärtig stärksten Drachenmännchens der Region. Dank des diplomatischen Geschickes ihres gegenwärtigen Anführers Branimir und Scathas Desinteresse, einen potenziell nützlichen Verbündeten zu verschlingen, war der zersplitterte Stamm zusammengeführt und konnte endlich das vorherige Nomadenleben sowie die Heimlichtuerei über die vererbten Fähigkeiten aufgeben. Seit nunmehr zweihundertfünfundfünfzig Jahren nannten die einst Gejagten die Grauen Berge ihre Heimat. Seitdem die Gemeinschaft nicht mehr zwangsweise in einem dauerhaften Zustand der Fluchtbereitschaft verharren musste, hatte sich die Anzahl der Geburten, der Kinder die erwachsen wurden und selber Familien gründen konnten deutlich erhöht. Ohne das Bündnis mit Scatha wäre das Aufblühen der Sippe und das friedliche Leben als geschlossene Gruppe an einem Ort undenkbar. Hautwechsler und Drache beschützten einander gegenseitig. Bis auf einige unschöne Überfälle, ausgeführt von feindlichen Zwergengruppen oder fanatischen Drachenjäger, gab es kaum eine nennenswerte Gefahr von Außen, die den Frieden bedrohen konnte.

Mit Beginn ihrer Sesshaftigkeit waren sie hauptsächlich zum Ackerbau übergangen und nur zu besonderen Anlässen durften die Jäger ihr Können demonstrieren. Ausgestattet mit den scharfen Sinnen eines ursprünglichen Raubtiers, der kalten Intelligenz eines Drachen und unerhörter lautloser Schnelligkeit gab es kaum eine Beute, die erst mal taxiert, ihrem Schicksal entkommen konnte. Die Hautwechsler waren im Kern noch immer Selbstversorger und achteten darauf, die Kontakte mit einer potenziell feindlichen Außenwelt auf das Notwendigste zu beschränken. Wichtige Alltagsgegenstände, Kleidung, Waffen und Nahrung wurden innerhalb der Gemeinschaft hergestellt sowie verwaltet. Die Ausbildung der Kinder begann bereits früh und umfasste neben den Grundlagen der Jagd auch das Erwerben von Wissen in der Heilkunst, Waffen- sowie Kampfkenntnisse und überlebensnotwendigen Fähigkeiten um alleine in der Wildnis bestehen zu können. Hinzu kamen im zunehmenden Alter eine dem Individuum entsprechende berufliche Ausbildung. Mit Erreichen der Mündigkeit konnte jedes Stammesmitglied sich unabhängig von seiner Gestalt verteidigen und sein Überleben sicherstellen. Davon abgesehen legte der Anführer Wert darauf, dass die jungen Erwachsenen sich auf Wanderschaft begaben, kaum, dass sie ihre Vollmündigkeit erreichten, ihre Dienste anderen Völkern anboten und nebenbei möglichst viel über andere Lebensweisen lernten. Mit den unsterblichen Elben und einigen kurzlebigen Menschenvölkern hatte der Stamm sehr gute Erfahrungen sammeln dürfen, selbst wenn die Reisenden aus reiner Vorsicht immer einen wichtigen Teil ihres Selbst verleugnen mussten. Viele Hautwechsler hatten während der Wanderschaft ihre Gefährten fürs Leben gefunden und so manche junge Frau war mit ihrem Nachwuchs in ihre Heimat zurückgekehrt.

Lächelnd beobachtete Branimir seine jüngsten Schützlinge, die von den Halbwüchsigen in der Kampfkunst unterwiesen wurden. Schon jetzt konnte er diejenigen erkennen, die als Erwachsenen ihre Wanderjahre unter der Tarnung von respekteinflössenden Söldnern verbringen würden. In dieser Hinsicht erwiesen sich die kriegerischen Tendenzen der Menschen und Zwerge als ein Segen. Wer sich verteidigen und kämpfen konnte, führte vielleicht ein kürzeres Leben als ein Gelehrte hinter schützenden Stadtmauern, wurde aber in der Regel mit Respekt behandelt. Natürlich gab es diesbezüglich Abstufungen in der Behandlung. Elbenkrieger begegneten einfache Menschen mit einer Mischung aus Verehrung, Furcht und angstgeprägtem Respekt, während Zwerge voller Argwohn und Missgunst beäugt wurden. Menschliche Krieger lösten oft zwiespältige Gefühlsregungen in anderen Menschen aus. Branimir hatte vor der Bündnisschließung mit Scatha und seiner Familiengründung viel Zeit im Dienste der Elben verbracht. Mehr noch, er war in Arthedain als Sohn eines Waffenschmieds und einer Hebamme aufgewachsen. Seine spätere Gefährtin und Mutter der vier gemeinsamen Kinder war im gleichen Dorf geboren worden wie er selbst. Sie hatten das Familiengeheimnis des Anderen gekannt und eisern bewahrt. Das Verstecken inmitten möglicher Feinde schärfte die Wachsamkeit und erschöpfte den Geist. Bis zu seiner ersten Begegnung mit Scatha war er davon ausgegangen, für den Rest seines Lebens eine Lüge aufrechterhalten zu müssen um das Überleben seiner Familie in einer schönen wenn auch grausamen Welt zu sichern. Die Zusammenführung und Niederlassung der Sippe hatte ihm neue Hoffnung verliehen. Als junger Mann hätte er sich nie vorstellen können, eines Tages offen mit Seinesgleichen leben zu können. Und doch war aus dem Traum mit viel harter Arbeit Wirklichkeit geworden.

Aus Gewohnheit verbrachten die meisten Hautwechsler ihr Leben in menschlicher Gestalt, zumal der Jagderfolg dadurch nicht geschmälert wurde. Sie konnten den Zeitpunkt und die Länge ihrer Verwandlung in einen Kaltdrachen mit Erreichen der Mündigkeit selbst bestimmen. Ihre zweite Natur ermöglichte ihnen zwar aus der Luft heraus und ungesehen ihre Beute nicht nur zu orten sondern auch zu töten, gleichzeitig hatte diese Gabe beinahe zu ihrer Ausrottung beigetragen. Der schlechte Ruf, den alle Drachenarten unter den siegreichen freien Völkern hatte, wurde von Unwissenden meist auch auf die Hautwechsler übertragen und mit ihm sämtlich hasserfüllten Vorurteile. Dabei hatten die ehemaligen Nordmenschen kein Interesse an Krieg, Reichtum oder dem Unglück anderer. Sie wollten einfach ihr Leben in Frieden und ohne Willkür führen. Um ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten, verleugneten sie ihre Identität und Fähigkeiten ausserhalb des Stammes. Zu tief reichten die vergifteten Wurzeln von Hass, Misstrauen, Drachenfurcht, Habgier und Neid in den Herzen der freien Völker. Es wäre närrisch ihnen zu vertrauen und offen mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Eine weitere Hetzjagd würde die kleine Sippe nicht überstehen.

Branimirs Lächeln erlosch, als sein Geist unwillkürlich in jene dunkle Zeit zurückkehrte, die ihm seine geliebte Frau Kahlan für immer entrissen hatte. Zwergische Sklavenhändler hatten seine und Scathas Abwesenheit genutzt, um das ungeschützte Dorf anzugreifen und die geschwächten Überlebenden in Richtung Harad zu verschleppen. Bei den selbständigen Fluchtversuchen waren die meisten Gefangenen ums Leben gekommen. Aufgrund der tiefen Verbindung ihrer Seelen hatte Branimir bis zum Zeitpunkt ihres Todes alles wahrnehmen können, was seine Kahlan registrierte. Sie war schwanger mit ihrem letzten Kind gewesen, das nie die Schönheit der Welt erblicken sollte und hatte dennoch versucht den Lebenden Hoffnung einzuflößen. Bis zum Schluss war sie stark für die Anderen gewesen und ihrem selbstlosen Opfer war es zu verdanken, dass Branimir den Rest der Entführten retten konnte. Es hatte lange gedauert, bis die alle Wunden verheilt und vernarbt waren.

Entgegen seinen dunkelsten Bedürfnissen hatte Branimir keine Vergeltung an den Zwergen verübt, die ihm fast alles genommen hatten, was ihm etwas bedeutete. Das Dorf war an einem gut versteckten Ort wiederaufgebaut worden und die gegenwärtige Lebendigkeit täuschte gut darüber hinweg, wie tief die geschlagenen Verletzungen reichten. Sie hatten Glück im Unglück gehabt. Wäre die Gruppe der Sklavenhändler mit ihren Gefangenen tatsächlich in Harad angekommen, hätte kein noch so brillanter Plan zur Rettung beitragen können. Gefangenschaft und Sklaverei bedeuteten für die Hautwechsler das sichere Todesurteil.

„Bran, deine Tochter fragt nach dir. Anscheinend hat sie endlich wieder das Bewusstsein nach der Geburt zurückerlangt.“ Freundlich nickte der bereits fünffache Großvater der Heilerin des Stammes zu. Er hatte es ihr und seinen längst erwachsenen Kindern zu verdanken, dass er nicht an seinem gebrochenen Herzen gestorben war. Seine einzige Tochter und erstgeborenes Kind hatte vor etwa einem Monat die langerwarteten Zwillinge zur Welt gebracht, nur um anschließend in ein künstliches Koma versetzt zu werden, damit ihr Körper sich gut erholen konnte. Branimir war neugierig auf seine Enkel, hatte aber bisher aus Rücksicht auf die Gefühle der mehrfachen Mutter von einem Besuch bisher abgesehen. Lange Schritte führten ihn zu dem riesigen Baum, mit seiner geräumigen und warmen Baumhöhle, in die sich Bryndis bisher zu jeder Geburt zurückgezogen hatte. Der natürliche Hohlraum war mithilfe der naturgebundenen Kräfte seiner verstorbenen Frau erweitert und von sämtlichen Stammesmitgliedern mit starken Schutzzaubern belegt worden. Es war eine Zuflucht der Geborgenheit und damit der ideale Platz für eine Schwangere, um gut geschützt die Niederkunft vorzubereiten. Geschmeidig, wie eine Raubkatze, kletterte Bran den Baumstamm senkrecht hoch und schwang sich nach einer kleinen Ankündigung in die Baumhöhle. Seine Augen fanden die vertraute zierliche Gestalt auf weichen Fellen gebettet im dunkelsten Winkel. Sie wirkte glücklicherweise sehr erholt und geistesgegenwärtig. Die lange Ruhe hatte ihr gutgetan. Fast schon fordernd bedeutete sie ihm näher zu kommen. „ Gut, dass du hier bist. Vielleicht kannst du mir ja die gewünschte Auskunft geben: Wie lange war ich bewusstlos? Unsere Heilerin wollte es mir nicht sagen.“

Die trotzige Ungeduld in ihrem Tonfall war Hinweis genug, dass sie sich bereits auf dem Weg der Genesung befand. Erleichtert über diese Erkenntnis gestattete er sich ein Grinsen. Bryndis hatte sechs Schwangerschaften überstanden und schien nichts von ihrem lebhaften Temperament eingebüsst zu haben. Schmunzelnd näherte er sich ihr um sanft die ausgestreckte Hand zu ergreifen. Warm. Kräftig. Lebendig. Ein gutes Omen. Ihre erwartungsvolle Miene veranlasste ihn zu einer neckischen Bemerkung: „Ausreichend, damit dein Körper sich von den Strapazen der Geburt erholen konnte. Ich hoffe nur, dass uns dein Temperament im Doppelpack erspart wurde!“
Grummelnd versuchte sie ihre Hand aus seinem Griff zu befreien. Ausdrucksstarke Augen verdunkelten sich vor Unzufriedenheit, während das bedrohliche Glitzern ihren aufkeimenden Ärger verriet. Kein Zweifel, sie war eindeutig Kahlans dickköpfige Tochter. Schnell verschwand Brans Erheiterung. Aufmerksam streckte er seine Sinne aus um sie zu untersuchen. Ihr Körper war bis auf einen Rückgang der Muskulatur und vorübergehender Schwäche im besten Zustand. Die Heilerin hatte ihr ganzes Können aufgebracht damit nicht nur die Kinder sondern auch die mehrfache Mutter überlebte. An jenem Tag hatten die Wehen im Morgengrauen eingesetzt und erst gegen Mitternacht waren die Kleinen bereit gewesen, den Mutterleib zu verlassen. Die auftretenden Komplikationen samt Blutverlust hätten Bryndis Tod bedeuten können, wären die anderen Frauen der Sippe nicht gewesen. Die Heilerin hatte ihm bereits erklärt, dass Bryndis aus gesundheitlichen Gründen kein weiteres Kind austragen und gebären durfte. Sieben Kinder und sechs Schwangerschaften waren mehr als genug. Nun galt es die mehrfache Mutter davon zu überzeugen.
Ernstgeworden fing der Ältere den Blick der Widerspenstigen ein. Er hatte Angst um sie gehabt. „Es hätte nicht viel gefehlt und wir müssten deinen Tod betrauern. Von allen sechs Geburten war die Letzte mit Abstand am Gefährlichsten für dich.“ Als sie aufbegehren wollte, legte er sanft einen Zeigefinger auf ihre Lippen. Er wusste, warum sie so oft ihr Leben für eine Geburt aufs Spiel gesetzt hatte. Bryndis hatte sich immer eine Tochter gewünscht und noch kannte er das Geschlecht der Zwillinge nicht. „Deine Schwägerinnen kümmern sich um unsere jüngsten Familienmitglieder und die Heilerin überwacht deren Gesundheit. Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung. Trotzdem sollte dir klar sein, dass du nach dieser Schwangerschaft keine weiteren Kinder austragen und gebären kannst. Du hast genug für die Sicherung unserer Sippe getan. Schluss damit, dein Leben leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Die Frauen und allen voran unsere Heilerin haben verzweifelt um dich gekämpft. Ich will nicht noch einmal so sehr um dein Leben bangen müssen Inkeri!“ Absichtlich verwendete er ihren Mutternamen und erstickte damit jeden Widerspruch im Keim. Bryndis hatte jede Chance genutzt, die ihr abtrünniger Ehemann ihr bot, um das Überleben des Stammes auf ihre Weise zu sichern. Insgesamt sieben Kinder hatte sie im Kreis der Frauen und im Schutz der Heimat das Leben geschenkt. Leider zeigte der leibliche Vater kein Interesse seinen Anteil der Verantwortung zu übernehmen. Aus diesem Grund waren es Bryndis jüngere Brüder, die für ihre Söhne bisher die Vaterrolle übernahmen. „Falls du denkst, dass ich mich ein weiteres Mal schwängern lasse, irrst du dich, Vater! Sieben Kinder sind mehr als genug. Soweit es mich betrifft, habe ich meine ehelichen Pflichten erfüllt. Hast du meine Zwillinge bereits gesehen?“

Als ob die Heilerin auf diese leise ängstliche Frage gewartet hätte, gesellte sie sich zu ihnen, auf ihrem Rücken ein großer Tragekorb aus Weide. Zitternd vor Aufregung streckte Bryndis die Arme nach ihren Kindern aus. „Branimir hat vor einer Besichtigung abgesehen, da es dich verletzt hätte.“ Sorgsam hob sie eine Hand. „Bryndis, du hast gesunde Zwillinge zur Welt gebracht, nur um diese Sorge zu beseitigen. Auch wenn die Namensgebung bei einem Kind vielleicht zeitlich noch verschoben werden sollte. Diese Schwangerschaft war nämlich in mehr als nur einer Hinsicht ein Wunder. Du hast eine gesunde Tochter bekommen.“

Liebevoll nahm Branimir seine erwachsene Tochter in die Arme, als ihr Körper von Schluchzen geschüttelt wurde. Von Beginn an hatte sie sich ein gesundes Mädchen gewünscht und endlich war aus dem Traum Wirklichkeit geworden. Während er sanft über ihr Haar strich und beruhigende Worte murmelte, versuchte er den Gesichtsausdruck seines weiblichen Gegenübers zu entschlüsseln. Sie schien noch entschieden zu haben, wie sie ihre Botschaft übermitteln sollte. Bittend fing er ihren Blick ein und sie seufzte leise. Fast schon wehmütig. Behutsam überreichte sie ihm seinen jüngsten Enkelsohn, der bereits jetzt viel Ähnlichkeit in seinem Erscheinungsbild mit seiner Mutter aufwies. Bis auf das Geschlecht wäre der Kleine als ihr identischer Zwilling durchgegangen. Branimir lächelte auf das winzige schlafende Gesicht herab. Der Junge entsprach den Vorstellungen eines Hautwechsler-Babys.

„Das Erscheinungsbild deiner Tochter Bryndis, hat uns beim ersten Mal glauben lassen, wir wären übermüdet. In der ganzen Zeit, die ich schon als Heilerin und Hebamme arbeite, ist mir ein solcher Fall in keinem Hautwechsler-Stamm untergekommen.“ Anspannung erfasste die beiden Wartenden. Vorsichtig trug die Heilerin den Korb bis zur Schlafstatt und neigte ihn soweit, dass sie einen Blick ins Innere werfen konnte. Erstickt schrie Bryndis bei dem unerwarteten Anblick auf, während ihr Vater ungläubig seine Enkeltochter betrachtete. Normalerweise wurden Hautwechsler in ihrer menschlichen Gestalt geboren. Nicht nur war es nach sechs Schwangerschaften ein Wunder, dass ein Sprössling weiblich war, aber ihm fiel kein vergleichbarer Fall ein, wo das Kind von Geburt an mehr mit seiner Tiergestalt verbunden war, als seiner Menschlichkeit. „Das Kind ist in seiner Drachengestalt geboren worden.“

Etwas in seinem Innern zersplitterte, als sein Geist die ganze Tragweite dieser außergewöhnlichen Geburt begriff. Anders als seine anderen Enkelkinder würde er die Kindheit des Mädchens und den Weg ihrer Ausbildung nicht begleiten können. Ein Drache konnte nur von anderen Drachen unterwiesen werden und solange die Kleine die Verwandlung nicht beherrschte, wäre ihre Anwesenheit eine zu große Gefahr für die Hautwechsler. Schmerzhaft zog sich sein Herz zusammen. Es war unmöglich Bryndis die Erziehung ihrer einzigen Tochter zu überlassen. Sehr bald schon würde sie sich von ihr trennen müssen und das Wohl der Kleinen in fähigere Hände geben. Oder in diesem Fall: Klauen.

Er würde noch heute Scatha diesbezüglich kontaktieren müssen und eine Versammlung abhalten. Eine Trennung war nicht mehr abzuwenden. Blieb nur zu hoffen, dass Bryndis kein unnützes Theater veranstaltete, sobald sie die Wahrheit erfuhr.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast