In Liebe Kathrina

GeschichteRomanze, Familie / P12
Harry Potter James "Krone" Potter Lily Potter Nymphadora Tonks OC (Own Character) Sirius "Tatze" Black
17.10.2020
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Harry Pov

Ich trat gerade auf den Bahnsteig Neun Dreiviertel. Mein Viertes Schuljahr war nun zu Ende und ich hatte es überlebt. Ich verabschiedete mich von meinen Freunden und als ich nun wieder auf den Muggelbahnsteig trat und meine Freunde gänzlich verschwunden waren, wurden meine Gedanken noch trüber als ich realisierte, wo ich meine Ferien verbrachte. Meine Laune war nun am Nullpunkt angelangt. Kein Sirius, keine Familie Weasley. Doch dann erinnerte ich mich an Sie. An die einzige die mir eine glückliche Kindheit schenkte. Kathrina Steele. Sie ist sehr jung, nach der Scheidung von ihrem Mann, in unsere Nachbarschaft gezogen, nur ein paar Häuser weiter. Ich bin sehr oft bei ihr. Das erste mal als ich sie kennenlernte war zu Dudleys Geburtstag, als Ms Figg keine Zeit hatte auf mich aufzupassen und sie stattdessen Kat vorschlug. Das war der glücklichste Moment meines bisherigen Lebens. Zwar hatte ich einige Bedenken, dass sie vielleicht so eine Schraube locker haben könnte wie Mrs Figg da sie sich kannten, aber so war es nicht. Mrs Figg hatte sich bei Kats Umzug mit ihr unterhalten als sie zufällig vorbeikam. Früh morgens kam ich dann zu ihr. Tante Petunia hatte ihr extra gesagt das sie mir ja keine Flausen in den Kopf setzen sollte *also ich ja keinen Spaß haben durfte*. Kat bestätigte dies. Als sie Tante Petunia zu Tür gebracht hatte, kam sie wieder zu mir und stellte sich vor: "Hey, kleiner Mann. Ich bin Kathrina. Kathrina Steele. Aber du kannst mich gerne bei meinem Spitznamen nennen. Kat." "Ich bin Harry. Harry Potter." "Na, auf was hast du Lust? Was möchtest du tun?", lächelte sie mich fragend an. "Was...was meinst du?", ich sah sie fragend an. Sie sah mich verwirrt an: "Na, was möchtest du tun? Du musst doch irgendwas gerne machen. In den Park spielen gehen, ins Kino gehen oder Eis essen gehen. Wir haben den ganzen Tag zusammen, bis zum Abendbrot." Sie lächelte mich liebevoll an. Ich bekam große mit Tränen gefüllte Augen: "Ich darf mir was aussuchen, was wir tun." "Ja natürlich, habe ich etwas falsches gesagt?" Sie kam auf mich zu und wollte mich trösten. "Nein, ich durfte nur noch nie so etwas tun." Jetzt sah sie mich geschockt an. "WAS??? Du durftest das noch nie? Aber das gehört doch zum Kind sein dazu." Sie sah verständnislos aus. "Das muss ich unbedingt mit Mrs Dursley besprechen. Das kann doch nicht wahr sein. So geht das doch n... " "NEIN...nein, bitte nicht. Sonst wird es nur schlimmer." Ich sah sie panisch an. "Das darf eigentlich keiner wissen, sonst bekomme ich mächtigen Ärger." "Aber", sie wollte mir schon wiedersprechen. "Nein, bitte nicht. Ich bitte Sie darum es für sich zu behalten." Ich sah sie mit großen bittenden Augen an. "Na schön", sie kniete sich zu mir runter, "Aber wenn etwas sein sollte kannst du immer zu mir kommen. Verstanden?" "Ja, vielen Dank. Aber wieso tun sie das für mich?" "Sagen wir es mal so, ich weiß wie es ist wenn man schlecht behandelt wird. Aber die Geschichte erzähl ich dir mal wenn du älter bist. Einverstanden?" Ich nickte. "Sie können aber auch immer zu mir kommen, wenn etwas ist." Sie sah mich gerührt an: "Du bist so süß, wie kann man den dich nicht lieben und dir alles geben was man hat." Sie fasste sich wieder. "So, und auf was hat du jetzt Lust? Deine Tante wird auch niemals etwas davon erfahren." Ich grinste sie an. Sie lächelte mich an. Was danach folgte, war der schönste Tag meines bisherigen Lebens. Wir waren auf dem Rummel und ich habe ein riesiges Kuscheltier gewonnen. Außerdem habe ich von Kat einen HotDog und eine Zuckerwatte bekommen. Am Ende des Tages hat Kat mir ein wundervolles Abendessen gemacht. Das Kuscheltier ließ ich bei ihr, wo es heute noch auf ihrer Couch sitzt. Auch ihr Haus hatte sich verändert. Es hingen viele Bilder von uns von weiteren Ausflügen im ganzen Haus. Ich erinnere mich noch heute gern an diesen Tag, den er gab mir Hoffnung das es doch noch besser werden kann. Und das tat es auch. Sie wurde wie eine Mutter für mich.
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