Mittelerde-Märchen: Aschenputtel oder Aragorn und der passende Schuh

von Ethuiliel
OneshotHumor, Parodie / P12 Slash
Aragorn Elladan Elrohir Elrond Legolas
17.10.2020
17.10.2020
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Hey, willkommen zu dieser kleinen Parodie. Meine (ich habe daraus beschlossen, eine Reihe zu machen) Mittelerde-Märchen Reihe geht weiter. Ich werde Klischees benutzen und daraus eine tolle Parodie zaubern. Naja, toll ist Ansichtssache.
Soweit mir denn etwas einfällt. Naja, genug geredet, den ersten "Teil" findet ihr hier: Spieglein, Spieglein...

Dann, viel Spaß!

Ich möchte auch hier nochmal anmerken, dass ich mit Slash keine Probleme habe, bitte fühlt euch nicht persönlich davon angegriffen. Und ich möchte mich hier nochmal für all die Empfehlungen und Favoriteneinträge und Reviews bei unserer lieben Mary Goldlóeckchên oder wie es war bedanken! Das hätte ich ehrlich nie erwartet! Vielleicht lest ihr ja auch das hier und dann, wie gesagt: Danke! Jetzt möchte ich euch nicht weiter aufhalten ;-)


...


Vor langer Zeit lebte an einem weit entfernten Ort eine kleine, glückliche Familie. Die Mutter und der Vater hatten ein Kind. Es wurde liebevoll Aragorn genannt. Doch eines Tages traf es sich, dass der Vater wieder auszog in einen Kampf, denn er war Waldläufer und hatte Pflichten.
Die Mutter und ihr Sohn blieben zurück in Sorge um Arathorn, den Vater von Aragorn. Als sie schließlich die Nachricht vom Tode Arathorns erreichte, war Gilraen, Aragorns Mutter bestürzt und besorgt um Aragorn und wollte mit ihm fliehen. Doch es war bereits zu spät. Orks griffen an und in letzter Sekunde konnte Gilraen sich und Aragorn nach Imladris retten, aber für Gilraen kam jegliche Hilfe zu spät. Sie starb noch in derselben Nacht. Doch noch im Sterben sprach sie zu Aragorn: „Mein Kind, dein Vater schenkte mir einst etwas, was mir sehr teuer war. Nun sollst du es haben und wahren.“ Und mit diesen Worten zog sie einen Haselnussstrauchzweig... was auch immer, so 'n Teil, an dem Haselnüsse halt wachsen. Entschuldigt, aber der König von Gondor hat schon so viel zu tun, da kann der sich nicht um sowas kümmern. Egal, weiter zur Geschichte. Jedenfalls gab die Mutter Aragorn im Sterben den Haselnusszweig.
Gilraen starb und wurde begraben. Auf ihrem Grabe pflanzte Aragorn das Haselnussträuchchen und begoss es jeden Tag, wenn... nun ja, sie hatten in Imladris halt noch keine Klos... die wurden erst später erfunden. Aber so wuchs das Haselnusssträuchen und Aragorn mit ihm.

Gilraen hatte ihn nach Imladris gebracht und einer hohen Fürstenfamilie anvertraut: Elrond war der Herr von Imladris. Er hatte zwei Söhne namens Elladan und Elrohir. Sie waren schön und rein und weiß von außen anzusehen, doch im Herzen schwarz und garstig. Wie, was jetzt? Moment, wer ist Arwen? Ne? Die ist doch egal. Die soll Elronds Tochter gewesen sein? Egal, wir brauchen sie nicht, die Leser merken es eh nicht. Was? Sie heiratet später Aragorn? Moment, ne, das geht nicht, er gehört zu Legolas, sie müssen sich treffen und wunderbar miteinander schlafen und das zehn Stunden lang und dann unsterblich verliebt sein. Wir brauchen Arwen nicht. Die merken das sowieso nicht!
Tut mir leid für die kleine Unterbrechung, es gab ein kleines Problem mit der Technik, naja, mit der Schreibfeder.
Auf jeden Fall waren die Söhne Elronds wunderschön. Aragorn wurde immer nur geärgert von ihnen, ihm wurden Streiche gespielt und er musste das Haus putzen und vor dem Kamin in der Asche schlafen. So war sein Gesicht immer schwarz und schlussendlich wurde er nur Arschenputtel genannt, denn... nun ja... er war echt am Arsch. Aber damit es auch die kleinen Kinder lesen können, ändern wir es zu Aschenputtel.
Jedenfalls, eigentlich, ganz eigentlich lag Imladris im Königreich von Thranduil, dem großen Elbenkönig. Tja, der werte Herr Tolkien wusste das halt nicht, sorry.
Dieser (also der Elbenkönig) hatte einen Sohn, genannt Legolas. Er war der hübscheste im ganzen Land (Galadriel war schon ein bisschen eifersüchtig, aber nach der Misere mit Mary hat sie es gelassen mit dem Spiegel und eine Affäre mit Celeborn angefangen) und im heiratsfähigen Alter. So geschah es, wie es geschehen musste und sein Vater wollte ihn verheiraten. So lud er alle hübschen freien Männer... ne, Frauen gab es dort nicht und sowieso, wir wissen doch längst alle, dass Legolas nur auf Männer steht... ein. Auch Elronds Söhne Elladan und Elrohir waren eingeladen.
Rasch bereiteten sie alles vor: Sie wuschen sich die Haare mit Shampoo, sie wuschen sich die Haare mit Seife, sie wuschen sich die Haare mit Spülung und den Körper, den cremten sie auch ein, denn er musste wunderbar weich wie ein Elbenpopo sein... warte, sie waren Elben? Egal.
Aragorn wollte auch unbedingt auf den Ball aus jetzt nicht weiter differenzierten Gründen, er wollte jedenfalls dahin. Also ging er zu Elrond und fragte, ob er mitkommen dürfe, doch Elrond und Elladan und Elrohir lachten ihn nur aus. Er habe ja gar keine ordentlichen Tuniken und Roben und Tiaras sagten sie.
Aber Aragorn bettelte weiter und schließlich sagte Elrond ja, wenn er in einer Stunde die Linsen, die auf dem Boden in die Asche geschüttet worden waren, heraus sammelte und dabei die guten von den schlechten trennte.
Und Aragorn, der sich immer schon gut mit Glorfindel und einigen anderen Bewohnern Imladris verstanden hatte, lud sie ein zum „Linsenpicken“.
So war er innerhalb einer halben Stunde fertig.
Doch Elrond und seine Söhne lachten weiter und verspotteten ihn und ritten voller Hohn davon. Nein, keine Sorge, das Körperöl hatten sie nicht vergessen, falls Legolas mit ihnen intim werden wollen würde.
Und Aragorn ging zum Haselnussstrauch seiner Mutter und... musste dringend aufs Klo, bevor er zu weinen anfing. So wie er bitterlich weinte, meinte eine Stimme, die der seiner Mutter ähnelte: „Hollahi, hollaha, tadada, tralala, die gute Fee ist da.“
Und so warf sie ihm eine wunderschöne Tunika und eine noch schönere Robe und eine noch schönere Tiara hinab, bevor sie ihm auch Schuhe aus Glas gab, ganz kleine, denn Aragorn hatte sehr kleine Füße.
Voller Freude zog Aragorn sich die Kleidung an und lief los zum Ball (denn schließlich war er trotz allem ja theoretisch Waldläufer und konnte eine weite Strecke bestimmt ganz ohne Training laufen. Muss so sein, ist ja Aragorn).

Am Ball ließ man ihn herein und sobald Legolas ihn erblickte, war er hin und weg von Aragorn. Schnell kam er zu ihm und forderte ihn zum Tanze auf und so tanzten sie den Abend lang und Elrond und Elrohir und Elladan erkannten ihn unter den festlichen Kleidern nicht.
Doch als es zwölf schlug, erkannte Aragorn sein Problem, denn er hatte Glorfindel versprochen, um zwölf Zuhause zu sein, da dieser sich sonst Sorgen machte und haute ohne ein Wort zum Prinzen ab. In der Eile verlor er einen Schuh auf der Treppe und Legolas, der ihm gefolgt war, ihn aber verloren hatte, sah den Schuh und wie er ihn sah, erinnerte er sich an Aragorn, dass dieser die Schuhe getragen hatte und sprach: „Ich werde denjenigen, dem dieser Schuh passt, finden und ihn zum Manne nehmen.“

So vergingen die Wochen und niemandem passte der Schuh, bis Legolas nur noch ein Ort blieb: Imladris.
Rasch ritt er dahin und sprach den Fürsten Elrond an, ob einem seiner Kinder dieser Schuh passe. Aschenputtel bzw. Aragorn erkannte den Prinzen sofort und versteckte sich, während Elrond seine Kinder holte.
Doch beiden passte der Schuh nicht.
„Ist da wirklich nicht noch jemand in Eurem Hause?“, fragte Legolas verzweifelt.
Lange überlegte Elrond... na gut, es war 'ne halbe Minute, aber trotzdem, lang ist relativ... bevor er Aragorn hervorholte.
Als dieser den Schuh anprobierte, passte er wie angegossen und sobald Legolas aufblickte, sah er ins edle Antlitz Aragorns und erkannte ihn. So nahm er ihn mit auf sein Ross und ließ Elrond und Elladan und Elrohir wutschnaubend zurück.
Und schließlich nahm er ihn zum Manne und...

„Verdammte Scheiße, nur wegen meinem Versprecher von damals: Ich sagte, ich werde ihn ALS Manne nehmen, ich wollte doch nur richtigen Sex und ihn nicht gleich heiraten...“

SCHNAUZE DAHINTEN! Jedenfalls nahm Legolas Aragorn zum Manne und so lebten sie glücklich und zufrieden bis ans Ende ihres Lebens.
Und du dahinten, du kannst dir deine komische Arwen sonst wohin schieben!
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