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Der Erbe der Saotomes ; )

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P18
Akane Tendo Nodoka Saotome OC (Own Character) Ranma Saotome
16.10.2020
18.01.2021
17
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14.01.2021 3.412
 
Ranma lief durchs Zimmer und packte seinen Koffer, dicht gefolgt von Akane. Die auf ihn einredete, mit dem Ziel, ihn zum bleiben zu bewegen. Aber er liess nicht mit sich reden, diesmal war er fest entschlossen. Er achtete streng darauf nichts mitzunehmen, was ihm Geschenk wurde. Nur seine eigenen Sachen fanden ihren Weg in seinen Koffer. Sie stellte sich ihm in den Weg und genau vor denn Koffer und griff nach seinem Arm.

"Bitte Ranma, beruhige dich doch." Flehte sie ihn an. Als sie vorhin das Zimmer betreten hatten, hatte er verkündet, dass sie jetzt abreisen. Seitdem liess er nicht mehr mit sich reden. Ranma sahs sie missmutig an und schob sie kalt zur Seite. "Nein, das hier hat keinen Sinn mehr. Dieser alte sture Bock lässt nicht mit sich reden. Du hättest ihn hören sollen, er hat überhaupt kein Herz." "Aber Ranma, das geht doch nicht gegen dich." Er blieb abrupt stehen und sah sie streng an.

"Ganz genau, es geht gegen dich. Und deswegen tut es mir umso mehr weh, denn es gibt niemanden der mir wichtiger ist." Im Normalfall wäre sie jetzt rot geworden und hätte sich geschmeichelt gefühlt. Aber dafür war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Bevor sich wieder in Bewegung setzten konnte, legte sie die Hand auf den Arm.

"Bitte, ich könnte es mir nie verzeihen, wenn ihr wegen mir, für immer den Kontakt verliert." Seine Miene wurde weicher. Sie trat einen Schritt näher und legte ihm die andere Hand auf die Schulter. "Geh, rede mit ihm. Ich werde nach Hause fliegen und euch die Chance geben, dass ihr euch richtig kennenlernt. Ich bin mir sicher, dass ihr euch prima verstehen werdet." Sofort verhärtete sich sein Ausdruck wieder. "NEIN! Ich habe mich für dich entschieden. Und wenn er dich nicht akzeptiert, dann habe ich hier nichts mehr zu suchen."

Sie öffnete den Mund, aber wurde sofort von ihm unterbrochen. Er liess seine Kleidung zu Boden fallen und hob seine Hand an ihre Wange. "Es gibt nichts, was du sagen könntest um mich umzustimmen. Ich verlange nicht das du meine Entscheidung verstehst oder gutheisst. Aber ich bitte dich darum, zu mir zu stehen. So wie ich immer zu dir stehe, egal was kommt." Er konnte den Zwiespalt in ihren Augen sehen, sie wollte nicht nachgeben. Aber er wusste, sie würde es ihm zur Liebe tun. Um Zeit zu sparen, gab er ihr noch einen Schubs.

"Bitte, tu mir den Gefallen. Schliesslich habe ich doch Geburtstag." Akane wurde auf einen Schlag bleich und sah geschockt zu ihm hoch. Sie hielt sich die zitternde Hand vor den Mund. "Oh mein Gott, es tut mir so leid. Das habe ich vollkommen vergessen." Sie entzog sich ihm und setzte sich auf die Armlehne der Couch. "Ich hab alles ruiniert."

Flüsterte sie traurig. Er hockte sich vor sie und lächelte sie warm an. "Noch ist es nicht zu spät, wenn wir uns beeilen, können wir schon in ein paar Stunden, wieder bei unserer Familie sein und mit ihnen feiern." Er richtete sich auf und hielt ihr die Hand hin. "Was sagst du? Begleitest du mich zurück nach Nerima?" Sie war sprachlos, mit einem Ruck, sprang sie in seine Arme und drückte sich an seine Brust. "Ich werde dich überallhin begleiten." "Gut." Flüsterte er und nahm sie fest in seine Arme. Er senkte den Kopf auf ihren Scheitel und schloss die Augen.

Danach klingelte er, informierte Chiaki und bat darum seine Mutter zu informieren. Da sie nichts ausser ihren eigenen Sachen mitnahmen, dauerte das packen nicht lange. Es klopfte an seiner Tür, dann tratt seine Mutter ein. Er machte einen Schritt auf sie zu um sich zu erklären. Aber sie hob die Hand und stoppte ihn so. "Du brauchst mir nichts zu erklären, ich verstehe dich besser als jeder andere, mein Sohn. Ich habe schliesslich die gleiche Entscheidung vor 19 Jahren getroffen."

Er nickte ihr Dankbar zu. "Bist du bereit zu gehen Mama?" "Ja, wie sieht es bei euch aus?" "Ja fast nur noch meine Zahnbürste." Somit drehte er sich um und ging ins Bad. Akane nutzte die Chance und eilte zu ihrer Schwiegermutter. "Es tut mir so leid, ich hab alles versucht, aber er will nicht hören. Es ist alles meine Schuld." Nodoka legte ihre eine Hand auf die Schulter.

"Nicht doch Liebes. Nichts davon ist deine Schuld. Du warst so Mutig und Stark, hast dich nicht von meiner gehässigen Familie in die Knie zwingen lassen. Aber Ranma hat recht. Sie werden dich nie akzeptieren und es ist besser jetzt zu gehen, als zu warten bis sie uns kaputt machen. Ich werde alles tun, was ich kann um euch zu beschützen." Akanes Augen wurden feucht. "Wenn ich nicht gewesen wäre......"

"Das hätte nichts geändert." Kam so von hinter ihnen. Die beiden Frauen drehten sich um und sahen überrascht zu Chiaki. Er würde sich nie gegen seinen Herrn stellen, aber dieses eine Mal machte er eine Ausnahme, um dieses Mädchen vor ihren Schuldgefühlen zu beschützen. Er tratt näher und räusperte sich. "Auch wenn der Herr alleine hergekommen wäre. Hätte es nicht lange gedauert bis sie sich die Köpfe einschlagen. Ich wurde in diesem Haus geboren und ich kenne ihn sehr gut.

Er hat seit der Geburt des jungen Herren, schon sein ganzes Leben vorgeplant, genau wie bei jeder seiner Enkelinnen und wenn Ranma nicht haargenau darauf eingegangen wäre, stünden sie jetzt genau an derselben Stelle. Es gibt hier keinen Platz für seine eigenen Wünsche und Ziele, für Liebe oder auch nur Menschlichkeit. Deswegen habe ich meine Kinder auch weggeschickt, ich wusste sie hätten in diesem Haus keine Zukunft und würden niemals wahres Glück oder Liebe erfahren.

Deswegen Fräulein Akane, gehen sie ohne sich umzudrehen und verschwenden sie nie wieder einen Gedanken an dieses Haus und an diese Familie." Akane sah ihn bewundernd an. Niemals hätte sie solche Treue von ihm erwartet. Gerührt von seinen Worten ging sie auf ihn zu und umarmte ihn kurz. Als sie sich löste, lächelte sie ihn süss an.

"Ich kann aber nicht der ganzen Familie den Rücken kehren. Ich möchte das sie mir die Kontaktdaten ihrer Kinder geben, damit ich sie zur Hochzeit einladen kann. Dann ist wenigstens der gutherzige Teil von Ranmas Familie dabei." Man hörte ein Räuspern und Ranma trat näher. Ihn hatte man vollkommen vergessen. "Das ist eine schöne Idee. Chiaki, auch wenn wir nicht wirklich verwandt sind, stehen sie mir doch näher, als alle diese Snobs."

Akane sah zögernd zwischen den Männern hin und her, bevor sie sich entschied, mit der Wahrheit rauszurücken. "Ranma, das ist so nicht richtig. Chiaki hat vier Söhne, das sind deine Cousins, sie haben alle strahlend blaue Augen. Genauso wie du mein Schatz." Ranma schüttelte den Kopf. "Hä, wie ist das möglich?" Akane schmiegte sich an seine Seite. "Chiakis Frau ist eine Saotome. Er ist dein Onkel."

Ranma hob seinen Blick. "Wieso hast du mir das nicht gesagt? Ich war so respektlos zu dir." Chiaki straffte seine Schultern und räusperte sich. "Ich bin ein Diener dieses Hauser und der Blutlinie, aber ich bin gewiss kein Teil davon. Deswegen steht es mir nicht zu etwas zu sagen." Ranma war Fassungslos. "Weisst du, wenn ich jetzt hier weggehe, werde ich nur eins bereuen. Das ich dich hier zurücklasse mit all diesen grauenhaften Menschen." Akane nickte bestätigend zu. Niemals würde sie Chiaki und seine Güte ihr gegenüber vergessen.

"Machen sie sich keine Sorgen, ich habe meine Frau und das ist das Einzige was zählt. Junger Herr, wenn ich ihnen noch einen letzten Rat mit auf den Weg geben darf? Heiraten sie das Fräulein und lieben sie sie bis ans Ende ihrer Zeit." Ranma lächelte über das ganze Gesicht. "Genau das habe ich vor." Er drückte Akane näher an sich.

Dann nahm sich Chiaki die Koffer und kehrte ihnen den Rücken zu. Sie folgen ihm nach draussen, doch sie schaffen es nicht bis dahin. Kurz davor, kam sein Grossvater wütend auf sie zugestürmt. Automatisch stellte sich Ranma vor seine Mutter und seine Verlobte. "WAS GLAUBST DU WO DU HINGEHST?" Schrie er wutentbrannt. Ranma war bemüht ruhig zu bleiben. "Ich verlasse jetzt die Insel und du wirst mich nicht aufhalten."

"DU BLEIBST HIER!!! IN EIN PAAR STUNDEN FINDET HIER EIN BALL STATT UND DU WIRST DEINE PFLICHT NICHT VERNACHLÄSSIGEN." Wild gestikulierte der Alte vor ihm. Ranma hatte ihn noch nie so gesehen, konnte ihn deswegen nicht genau einschätzen und deswegen war er ein wenig eingeschüchtert. Akane hingegen hatte mit diesen verrückten Augen schon Bekanntschaft gemacht.

"Ich habe es dir schon so oft gesagt, wenn du mir doch nur ein Mal richtig zuhören würdest. Ich habe mich für Akane entschieden, mich interessieren deine Geschäftsdeals nicht. Genau genommen will ich mit dir gar nichts mehr zu tun haben. Deswegen sage ich dir nur noch eins. Vergiss das es mich gibt." Der Alte schnaubte wütend aus und sprach ruhiger weiter. Aber deswegen war seine Stimme nicht minder bedrohlich.

"Du kannst dieses Haus verlassen, aber du kannst nicht die Familie verlassen. Der Bestimmung seines Blutes entkommt man nicht. Wir sehen uns wieder, wenn du zurückgekrochen kommst." Ranma musste lächeln. Er drehte sich um und nahm Akanes Hand. Er setzte seinen Weg fort und trat durch die Tür. Da wurde er brutal an der Hand gepackt und rumgerissen. Sein Grossvater hatte seine Hand aus Akanes gerissen.

Mit glühenden Augen bohrte er sich in Ranmas Geist. Dieser konnte denn Wahnsinn sehen, der in seinem Grossvater tobte. "Wenn du jetzt durch diese Tür gehst, wirst du keinen verdammten Yen sehen. Du verlierst das Anrecht auf dein Erbe und wirst dein Leben weiterhin als Bettler fristen." Das war das letzte Ass im Ärmel des Alten. Ranma entriss ihm seine Hand.

"Ich will nichts von dir. Es gibt einen Reichtum den ich besitze den du mir niemals nehmen wirst. Solange ich von dem Menschen umgeben bin die ich liebe, gibt es nichts mehr was ich mir wünschen könnte." Er nahm wieder Akanes Hand. Dann blickte er seinem Grossvater noch ein letztes Mal in die Augen.

"Lebe Wohl. Ich hoffe das deine geplagte Seele, irgendwann einmal Frieden findet." Dann verliess er das Gebäude. Sie stiegen in die Limousine und fuhren davon. Niemand sprach mehr ein Wort. Erst als sie im Flugzeug sassen und dieses schon hoch oben in der Luft war. Weit weg, von dem Fluch der Insel entfernt. Akane strich ein letztes über das Polster der Sitze und nahm einen letzten Schluck von dem exquisiten Champagner.

Und dann seufzte sie tief in dem Wissen, dass sie diesen Luxus nie wieder erleben würde. Ranma legte seine Hand auf ihre und sprach sie an. "Bist du mir böse, dass ich das Geld ausgeschlagen habe?" Sie stellte ihr Glas ab und drehte sich zu ihm. Sie legte die Arme um seinen Hals. "Ich bin so unglaublich stolz auf dich. Ich brauche all diese Sachen hier nicht. Das Einzige was ich zu meinem Glück brauche bist du."

Er war so erleichtert. Ranma beugte sich vor und küsste seine Braut. Danach zog er sie in eine Umarmung und sah zu seiner Mutter, die etwas abseits von ihnen sass. Auch in ihren Augen konnte er nur Stolz erkennen. Endlich war der Schrecken vorbei und sie konnten in ihr Alltagschaos zurück.



Als die Drei durch die Haustür kamen, empfing sie nicht nur ein verwundertes Gesicht. Ranma entschied sich offen und ehrlich seiner Familie zu erzählen was abgelaufen war. Denn das hier war seine richtige Familie. Danach feierten sie noch Ranmas Geburtstag mit einem üppigen Essen und stiessen auf die beiden Verlobten an. Mehr brauchte es nicht, klein und privat und von den Menschen umgeben die ihn liebten. Mit einer kleinen Ausnahme. Nabiki war ganz schön angepisst, dass sie sich ihr Jet-Set Leben wieder aus dem Kopf schlagen musste. Sie warf ihm einen bösen Blick nach dem anderen zu.

Es wurde immer später und die Frauen verabschiedeten sich langsam, eine nach der anderen. Soun klopfte Ranma hart auf den Rücken. "So mein Junge, es wird Zeit, dass du mit mir einen Trinkst." Dann goss er Ranma einen Sake ein. Ranma stiess mit ihnen an und trank auf ex. Dann hustete er fürchterlich. "Dass brennt wie sau." Jammerte er.

Die beiden Männer lachten fröhlich und gossen ihm nach. "Du gewöhnst dich dran." Er schüttelte den Kopf. "Ich will nicht mehr." "Ach komm schon Junge, ab heute bist du ein Mann. Du wirst mir doch nicht verwehren, das ich feiere das mein einziger Sohn jetzt erwachsen ist." Soun lächelte ihn gross an. "Komm schon, schliesslich bekommst du meine Tochter, da kannst du doch noch einen mit uns Trinken."

Ranma wusste nicht, ob es schon am Alkohol lag, aber die beiden benahmen sich komischer als sonst. "Oke, aber nur noch einen." Da wurde fröhlich gejubelt und gekippt und bevor er sich versah, kippte er schon den vierten. So starken Alkohol war Ranma nicht gewohnt, er war schon ganz rot im Gesicht und lehnte sich an den Tisch. Sein Vater wurde ganz still und sah Ranma plötzlich ganz ernst an. "Du hast wirklich vor sie zu heiraten?"

Ranma sah hoch zu den beiden und nickte. "Ja, ich bin mir sicher." Soun und Genma tauschten einen besorgten Blick aus. "Mein Junge, da gibt es etwas das ich dir vorher noch erzählen sollte." Ranma runzelte die Stirn und ballte die Fäuste, er ahnte es schon. "Es ist wichtig das du weisst, was auf euch zukommen wird. Damit ihr vorbereitet seid." Soun nickte, denn er wusste ganz genau Bescheid. Dann erzählte ihm sein Vater, die ganze Geschichte die damals passiert war, nachdem er mit seiner Mutter durchgebrannt war. Soun hörte es zwar nicht zum ersten mal, aber auch er hörte genau zu.




Lange nach Mitternacht, stand Ranma auf und liess die beiden weitertrinken. Er hatte jede Menge gehört und musste das alles erst mal verarbeiten. Er stand im Eingang vor der Treppe, da hörte er es. "Psst." Er drehte sich um und staunte. Da stand Akane im Türspalt. "Was machst du da noch so spät?" Sie winkte ihm mit der Hand zu. "Sei leise. Komm." Sie streckte ihm die Hand hin. Er griff danach und liess sich von ihr rausführen. Sie schlichen sich durch den Garten zum Dojo. Erst jetzt bemerkte er erst, dass sie nur einen Morgenmantel trug.

Aber bevor er sie darauf ansprechen konnte, schob sie schon die Tür von Dojo auf. Ranma trat verwundert ein. Überall standen Kerzen, in der Mitte ein Futon. Er drehte sich zu ihr um. Da schloss sie gerade die Tür ab. "Was ist das hier?" Fragte er nach. "Dein Geschenk natürlich." Er schien immer noch nicht zu begreifen. Sie hoffte nur, dass er nicht zu betrunken war. Sie liess den Mantel zu Boden gleiten. Trat vorsichtig zwischen den Kerzen durch und liess sich auf den Futon nieder.

Ranma stand da wie erstarrt. Sie hatte nur ein hauchzartes babyblaues Negligé an. Ihre Haut leuchtete im Kerzenschein honiggold und ihr Blick. Der Ausdruck den sie ihm schenkte, verlangen. Es war ein unglaubliches Bild. Er zückte sein Telefon und machte ein Foto. Akane verlor die Fassung. "Was machst du da?" "Ich konnte nicht anders. Aber du wirst mir doch vergeben, ich hab Geburtstag." Erinnerte er sie, bevor sie wütend werden konnte.

"Aber nur wenn du endlich herkommst. Ich warte schon seit Stunden auf dich." Motzte sie ihn an. Er sank zu ihr auf den Futon und nahm sie sofort in die Arme. Begierig fanden sich ihre Lippen. "Verzeih mir meine Liebste, ich werde es wieder gut machen." Hauchte er ihr zu und sank auf ihren Hals und verwöhnte die zarte Haut dort weiter. Obwohl sie beide auf diesen Moment schon so lange gewartet hatten, liessen sie sich Zeit.

Ranma war es wichtig, dass er es richtig macht, das war er ihr schuldig. Während er sich an ihrem Körper runter arbeitete und keine Stelle ungeküsst liess, zog er sie aus. Bis sie in ihrer vollen Pracht unter ihm lag. Dann richtete er sich auf und sah sie einfach nur an. Er sog ihren Anblick, ihren Duft in sich auf, sodass es niemals vergessen wird. Mit geröteten Wangen und diesem verhangenem Blick sah sie hoch zu ihm. Ob sie wusste, wie unwiderstehlich sie grad aussah.

Er griff sich an den Rücken und zog sein Hemd aus. Dann legten sich seine Hände an seinen Hosenbund, sie beobachtete jede Bewegung ganz genau. Als er seine Hose öffnete und nach unten zog, spürte er ihre Schenkel erbeben. Er sah auf zu ihr und beugte sich über sie. Dann senkte sich sein Körper auf ihren nieder. Jetzt konnte er ihre Aufregung genauer spüren. Er legte eine Hand an ihre Wange und strich ihre eine Strähne hinters Ohr. "Willst du das wirklich? Wir müssen hier nichts überstürzen." Hauchte er ihr zu.

Sie fing an fester zu atmen, so das ihre Brust sich spürbar unter ihm erhob. "Ja, ich bin bereit." Er sah ihr tief in die Augen. "Du zitterst am ganzen Leib. Ich will nicht das du dich vor mir fürchtest." Erklärte er sachte und küsste ihre Stirn. Sie hob die Hand und legte sie in seinen Nacken, dabei zog sie ihn wieder runter und küsste ihn. Aber nicht zu lange. Ihre Augen flatterten und ein leichtes lächeln umspielte ihren Mund. "Ich fürchte mich nicht, ich hab nur schon so lange gewartet, das die Vorfreude unerträglich geworden ist."

Jetzt erwiderte er ihr lächeln. Sie zog ihn wieder weiter runter und ihre Lippen fanden sein Ohrläppchen. "Aber wenn du zu betrunken bist und lieber deinen Rausch ausschlafen möchtest......" Er hob das Gesicht und sah sie amüsiert an. "Nicht frech werden Süsse." Warnte er sie. Dann erhob er sich wieder und zog seine Boxershorts runter. Seine Hüfte drängte sich an ihre und rieb sich freudig aneinander, bevor er sich vorsichtig vorwagte. Sie streckte ihm die Arme entgegen und zog ihn auf sich runter.

Da keiner von beiden genau wusste, was auf sie zukam, waren sie sehr vorsichtig, ganz anders als sonst.
Sie konnten sich nur gegenseitig Halt geben, indem sie einander küssten, sich aneinander klammerten, sich so nah wie nur möglich an den anderen pressten. Sein harter geschundener Körper strich über ihre Milchweisse zarte Haut. Kurzer Schmerz, gefolgt von unendlicher Erlösung und Frieden, welche in vollkommener Ekstase endete.

Ihr leises wimmern verwandelte sich allmählich in ein wohliges Stöhnen. Die Art wie sie seinen Namen hauchte, raubte ihm den verstand. Nie hatte sie schönere Laute von sich gegeben. Er spürte sogleich, wie er noch härter wurde. Sein ganzer Körper spannte sich an, vor Lust und Verlangen. Er lechzte nach ihr, wollte sie nehmen, ihr zeigen wie sehr er sie begehrte, doch er durfte nicht egoistisch sein. Also atmete er tief durch und machte langsam weiter.

Es war ein unglaubliches zartes Liebesspiel. Als Akane sich unter Ranmas Körper mit einem leidenschaftlichen Keuchen aufbäumte, konnte der Mann nicht mehr an sich halten und biss seinen Kiefer zusammen, um sein lautes Aufstöhnen zu unterdrücken, dann sank er völlig erschöpft auf die junge Frau unter sich. Sich so sehr zurückzuhalten, war ihm nicht leicht gefallen und trotzdem hatte er sie vollends genossen.

Akane zitterte am ganzen Körper, sie glaubte, auseinanderzufallen, in 1000 stücke zu zerspringen, als er sich aus ihr zurückzog und das einzige Gegenmittel war, von seinen starken Armen zusammengehalten zu werden. Ranma umschloss das Mädchen so sanft und liebevoll, dass sie erneut erschauderte, dann küsste er sie zärtlich auf die Stirn und legte seinen Kopf auf ihre Brust.

Sie lauschte seinem ruhigen, aber stetigen Atem und genoss seine liebkosenden Finger, die ihr über den Arm strichen. Wie gerne wäre sie die ganze Nacht noch so verblieben.
Kraftlos rollte sich Ranma von dem Mädchen herunter und zog sie eng an sich, sodass ihr Kopf an seiner Brust zum Liegen kam. Er hauchte ihr einen zarten Kuss auf die Schläfe, dann schliefen sie völlig erschöpft ein.
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