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Verbotene Liebe

von chocklate
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Brian Littrell OC (Own Character)
15.10.2020
12.11.2020
5
10.847
 
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15.10.2020 3.018
 
Kapitel: 1. Auf den ersten Blick.




Die Jungs hatten ein Shooting für ein Magazin, aber natürlich wurden sie mal wieder reichlich belagert.

„Können wir ein Selfie mit dir machen?“, fragten drei junge Damen die gerade bei Brian standen und vielleicht Anfang Zwanzig waren.

Brian sah die jungen Damen leicht überfordert an.

„Das wäre voll nett“, lächelte eine der drei Damen.

Auch, wenn er seine Fans mochte, aber in diesem Moment wünschte sich Brian, dass er kein Star wäre.

„Natürlich“, lächelte Brian und machte mit jedem der Drei ein Foto, als auf einmal weitere junge Frauen kamen und ihn so belagerten, dass Brian mit einer Frau, die gerade hinter ihm ging, zusammenstieß und mit dieser unsanft zu Boden fiel. „Das tut mir schrecklich leid ist bei Ihnen alles in Ordnung?“, begann Brian sich sofort zu entschuldigen. Die Frau verzog kurz das Gesicht, denn sie ist auf ihr Knie gefallen, was auch etwas blutete. Wütend wandte sie sich an die aufgedrehten Fans: „Verdammt könnt ihr nicht auf eure Mitmenschen aufpassen? Was ist hier überhaupt los?“. Sie hatte da sie zu Boden fiel, noch gar nicht mitbekommen, mit wem sie zu Boden gefallen war. Die Fans wussten nicht, was sie sagen sollten. Brian versuchte es nochmal:„Tut mir wirklich leid. Manchmal sind unsere Fans ein wenig stürmisch“.

Nun blickte sie auf und sah schließlich in das hübsche männliche Gesicht vor sich und musste schlucken. Dieses Lächeln, diese Augen. „Darf ich Ihnen beim Aufstehen behilflich sein?“, fragte Brian freundlich und hielt ihr seine Hand entgegen. Sprachlos griff sie nach seiner Hand und als sie sich berührten, zuckten Beide kurz zusammen und verspürten eine Gänsehaut. Brian sah die junge Frau an…sie hatte blondes Haar und irgendwie erinnerte sie ihn an die junge Leighanne, als er in ihre Augen blickte. Er musste schlucken, denn irgendwie fand er, dass sie hübsch war und sein Herz schlug schneller, als er sie einen Moment betrachtete, obwohl er sie grad zum ersten Mal sah, kam es ihm so vor, als würde er seiner Leighanne gegenüberstehen, bevor er sagte:„Das mit ihrem Knie tut mir leid“. „Äh… schon gut ich bin ja nicht aus Zucker. Danke für‘ s Aufhelfen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag“, verabschiedete sie sich und schon war sie weg. Brian sah ihr einen Moment nach und begriff nicht, wieso sein Herz kurz schneller zuschlagen begonnen hatte. Er kannte sie doch gar nicht. Er seufzte und wandte sich an seine Fans:„Also bitte passt einfach besser auf eure Mitmenschen auf ja“. Die Fans nickten zustimmend und bekamen weiter ihre Foto‘ s, aber Brian war in Gedanken bei der jungen Frau von eben.


*****


Als das Shooting geschafft war, beschloss Brian ein wenig durch den Park zu joggen und musste wieder an die junge Frau denken, mit der er heute unsanft zusammengestoßen war was ihm noch immer leid tat, aber als sich ihre Hände berührt hatten, verspürte er nämlich ein Gefühl, was er sonst nur bei seiner Leighanne gehabt hatte und er fragte sich, wieso er so ein Gefühl hatte?
Er kannte diese junge Frau doch gar nicht, aber dies sollte sich in diesem Moment wohl ändern, denn dadurch, dass Brian so in Gedanken versunken war und zusätzlich noch Kopfhörer aufhatte, sah er nicht die junge Frau entgegen kommen und schwubs ist er auch schon mit ihr zusammengerasselt.

„Tut mir“, begann Brian, als er sie erkannte. „Oh Sie“, stellte er überrascht fest. „Sie schon wieder“, sagte sie eher desinteressiert und mit einem Seufzer. „Wirklich es tut mir“, begann Brian:„Wie geht es ihrem Knie?“, fügte er hinzu. „Wieder okay. Ich muss dann auch wieder los“, verabschiedete sie sich schon, als Brian fragte:„Kann ich Sie vielleicht als Entschuldigung dafür, dass Sie durch meine Fans ein blutendes Knie bekamen zum Essen einladen?“. Die junge Frau glaubte sich verhört zu haben:„Wie bitte?“. „Ja Sie haben schon richtig gehört. Ich würde Sie gerne zum Essen einladen“, lächelte er liebevoll und sie musste schlucken bei dem Lächeln. „Ich...ich weiß nicht Recht“, erwiderte sie. „Als Entschuldigung und…ja“, versuchte es Brian nochmal. „Ich weiß nicht“, gestand sie abermals, denn immerhin wusste sie ja jetzt wem sie gegenüberstand. „Ich würde mich freuen“, lächelte Brian. „Nein tut mir leid. Keine gute Idee“, meinte sie, denn anscheinend wusste er nicht, was für ein unglaublich gutaussehender Kerl er war und wenn Sie zusagen würde…nein weiter wollte sie gar nicht denken und jetzt da sie wusste, dass sie mit Brian Littrell von den Backstreet Boys zusammengestoßen war…sie schüttelte den Kopf… und wollte erneut gehen, aber er ließ es nicht zu und sagte schnell:„Ich würde mich wirklich freuen. Bitte“.
Sie blieb stehen und drehte sich zu ihm um:„Sie sind Brian…Brian Littrell von den Backstreet Boys das ist…das ist keine gute Idee“. „Bitte“, lächelte Brian erneut charmant. Sie sah in seine Augen und verlor sich in ihnen und gab sich geschlagen:„Also schön und wann wäre das Essen?“. „Wie wäre es mit heute Abend?“, schlug er plötzlich vor. Sie schien einen Moment zu überlegen und wusste, dass jede andere Frau sie ohrfeigen würde, wenn sie absagen würde. Immerhin, steht sie wie erwähnt vor Brian Littrell. „Wie viel Uhr?“, fragte sie weiter. „Wie wäre es mit halb Sieben heute Abend?“, schlug Brian vor. „Also schön bis heute Abend dann“, erwiderte sie und wollte abermals gehen, als ihr noch einfiel: „Ach ehm wo wohnen sie eigentlich?“. Brian sah sie an und lächelte, bevor er ihr mitteilte, in welcher Straße er wohnte. Dann verabschiedeten sie sich und Brian sah ihr nach und konnte sich wieder nicht erklären, wieso sein Herz wieder so schnell geschlagen hatte?


*****


Wieder zu Hause angekommen bereitete Brian alles für das Abendessen vor, als Baylee kam.

„Dad? Alles in Ordnung oder, wieso läufst du wie ein auf gescheuchtes Huhn durch die Küche?“, wunderte sich Baylee. „Wir bekommen zum Abendessen Besuch“, antwortete Brian knapp. „Kommen die Jungs etwa zum Essen?“, fragte Baylee beiläufig.
„Nein eine junge Dame. Ich bin versehentlich mit ihr zusammengestoßen, als unsere Fans etwas stürmisch waren und sie bekam dadurch ein blutendes Knie und dafür wollte ich mich bei ihr mit einem Essen entschuldigen“, erklärte Brian.
„Du bist einfach zu großzügig Dad“, fing Baylee an und sah kurz auf ein schwarzes Bild, welches seine Mutter zeigte und dachte kurz an ihre Beerdigung zurück:„Aber Dad. Da…da wird doch nichts laufen oder?“. Brian hätte sich beinahe verschluckt, als er die Sauce probierte:„Was? Nein. Sie ist viel jünger als ich und wie ich bereits erwähnt habe, ich möchte mich nur bei ihr entschuldigen“, beruhigte Brian seinen Sohn. „Muss ich dabei sein? Ich wollte nämlich zu meinem besten Freund“, sagte Baylee. „Schön wäre es, aber du darfst ruhig zu deinem Freund“, antwortete Brian. „Danke Dad“, erwiderte Baylee und begab sich in sein Zimmer, während Brian weiter das Essen vorbereitete, da er es pünktlich fertig bekommen wollte.

Und dann kam der Moment. Es klingelte an der Tür und Brian, der noch schnell sein Hemd zuknöpfte, ging zur Tür öffnete und staunte nicht schlecht.

Sie trug ein schickes blaues Sommerkleid, welches ihr bis zu den Knien ging und Brian musste bei diesem Anblick schlucken.     

„Willkommen bitte…kommen Sie doch rein“, sagte er freundlich und deutete mit der Hand ins Innere des Hauses. „Danke“, erwiderte sie lächelnd und wurde ins Wohnzimmer geführt, wo ein schöner gedeckter Tisch auf sie wartete.

Brian zog einen Stuhl zurück, damit sie sich setzten konnte. „Danke“, sagte sie wieder und musste sie sich eingestehen, dass er wirklich unglaublich gut aussah. Aber schnell verdrängte sie solch einen Gedanken.  

Kaum hatte Brian gegenüber von ihr Platz genommen, kam Baylee die Treppe hinunter.

„Dad ich, bin dann mal“, doch weiter kam Baylee nicht, als er den abendlichen Gast erblickte.

Wie zuvor sein Vater, musste Baylee bei ihrem Anblick schlucken. „Wow“, murmelte Baylee nur. „Ist das etwa die Dame, mit der du zusammengestoßen bist Dad?“, wandte sich Baylee an seinen Vater. „Ja, aber wolltest du jetzt nicht zu deinem besten Freund?“, erwiderte Brian und war verwundert, als Baylee sich auf einmal ebenfalls an den Tisch setzte. „Ach wollte ich das? Das hat sich gerade erledigt“, kam es ein wenig schwärmend von Baylee und setzte sich neben der jungen Dame:„Hallo mein Name ist Baylee und bin der Sohn“, stellte er sich vor und streckte ihr lächelnd die Hand entgegen. „Freut mich junger Mann. Wo wir grad dabei sind. Mein Name ist Sarah“, erwiderte sie. „Schöner Name und von wo kommen Sie?“, fragte Baylee direkt weiter, während Brian die Szene etwas verwundert betrachtete.

„Geboren und aufgewachsen bin ich in Deutschland, aber seit ich 21 Jahre alt bin, lebe ich in den USA, da mein damaliger Freund Amerikaner war und ich war so verliebt, dass ich dann gesagt habe, dass ich, wenn ich volljährig bin zu ihm ziehe, aber inzwischen sind wir schon lange nicht mehr zusammen“, erklärte Sarah. „Und wieso ist so eine hübsche junge Dame seit dem noch allein?“, wollte Baylee wissen und Sarah merkte, wie ihre Wangen kurz erröteten.
„Tja vielleicht bin ich ein wenig zu langweilig“, scherzte sie. „Das denke ich nicht“, sagte Baylee, als sein Handy klingelte, aber Baylee nahm es nicht wirklich wahr, da er von Sarah fasziniert war.

„Bay dein Handy“, sagte Brian. „Was?“, fragte Baylee. „Dein Handy klingelt“, wiederholte sich Brian. „Oh. Entschuldigen Sie mich kurz Sarah“, sagte Baylee, holte sein Handy hervor und sah, dass sein bester Freund versucht hatte ihn anzurufen.

Seufzend nahm Baylee den Anruf an und ging auf die Terrasse.

Während Baylee telefonierte sagte Brian:„Entschuldigung ich weiß nicht, wieso mein Sohn sich auf einmal so aufführt“. Sarah lächelte:„Ist schon gut er ist ganz nett“.
„Ja das ist er. Darf ich Ihnen“, doch sie unterbrach Brian. „Sie können ruhig Sarah sagen“, lächelte sie und Brian‘ s Herz schlug auf einmal wie wild. „Gut dann, Sarah… möchtest du dann die leckeren Makkaroni ala Brian mal probieren? Ich hoffe du magst Makkaroni“, fragte er grinsend. „Gerne“, lächelte Sarah und bekam etwas auf ihren Teller, als Baylee wieder reinkam.

„Ich bin dann doch weg Dad“, sagte er. „Okay viel Spaß“, erwiderte Brian. „Tut mir leid aber, ich hoffe, dass wir uns mal wiedersehen“, wandte sich Baylee lächelnd an Sarah. „Wer weiß“, erwiderte sie lächelnd und dann war Baylee auch schon weg und Brian und Sarah waren alleine.

„Ja dann guten Appetit“, wünschte Brian. „Gleichfalls“, lächelte Sarah.
„Ach so ehm ist es schlimm, wenn ich vorher ein Gebet spreche?“, fragte Brian. „Ach Sie ehm… du bist gläubig?“, stellte Sarah fest. „Ja ich bin Baptist“, erklärte Brian. „Strenggläubig?“, hakte Sarah vorsichtig nach. „Ja“, antwortete Brian:„Aber du kannst ganz normal mit mir umgehen und reden es gibt halt manchmal nur ein paar Dinge, oder Situationen zum Beispiel, die bei mir dann ausfallen“, erklärte er. „Oh. Nein alles gut du kannst gerne ein Gebet sagen. Ich bete auch ab und an mal bei bestimmten Situationen und hoffe dann, dass sie gut ausgehen“, gestand Sarah. „Gut“, sagte Brian und streckte ihr eine Hand entgegen. Fragend sah sie ihn an, bevor sie begriff:„Oh Entschuldigung“, lächelte sie verlegen, ergriff seine Hand und schloss die Augen, während Brian ein kurzes Gebet aufsagte. „Gut jetzt aber nochmal guten Appetit“, grinste Brian. „Danke“, lächelte Sarah und begann wie Brian zu Essen. „Schmecken lecker“, sagte Sarah. „Das freut mich“, erwiderte Brian lächelnd.
„Und ehm…“, doch Sarah wusste nicht so Recht, was sie sagen sollte.
„Ja?“, lächelte Brian freundlich. „Betest du beim jedem Essen und gehst du auch in die Kirche?“, fragte Sarah. „Zur ersten Frage. Ja ich bete vor jedem Essen, weil ich es als Geschenk sehe, dass Gott uns jeden Tag mit so vielen und tollem Essen beschert und zur zweiten Frage…ich habe früher im Kirchenchor gesungen und habe auch an Gottesdiensten teilgenommen. Heutzutage gehe ich höchstens, wenn ich mal zu Hause bin an Sonntagen und an Weihnachten in die Kirche, da ich mit den Jungs viel zu tun habe und viel unterwegs bin“, erklärte Brian. „Oh an Weihnachten gehe ich auch in die Kirche ich finde, dass es irgendwie an Weihnachten ein wenig dazu gehört und nach der Kirche gab…gibt es bei uns danach immer das Weihnachtsessen und Bescherung“, lächelte Sarah. „Wie bei uns“, erwiderte Brian lächelnd. „Also jetzt, da ich weiß, mit wem ich zusammengerasselt bin“, begann Sarah. „Was mir noch immer sehr leid tut, aber deinem Knie geht es wirklich wieder gut?“, erkundigte sich Brian neugierig. „Ja alles wieder gut danke“, erwiderte Sarah lächelnd. „Ich habe dich unterbrochen was, wolltest du sagen?“, hakte Brian nach.

Doch Sarah wusste nicht so Recht, ob sie es wirklich fragen sollte? „Ich glaube ich kann mich ganz dunkel daran erinnern, dass du die Herz Operation hattest, wenn ich mich richtig erinnere oder?“. Brian schwieg einen Moment, was Sarah nicht entging.
„Entschuldige bitte ich wollte dich nicht daran erinnern“, bat sie um Entschuldigung. „Schon gut. Ja ich hatte eine Herz Operation wieso?“, wollte er wissen. „Hast du da auch zu Gott gebetet?“, fragte sie, obwohl sie es sich schon denken konnte, wenn er gläubig ist.
„Ja habe ich. Ich hatte so Angst gehabt, dass ich nie wieder aufwachen und Musik machen würde. Ich sah nur diese Lichter an mir vorbeiziehen und ich habe Millionen Stoßgebete an Gott gerichtet, weil ich unbedingt meine Familie, meine damalige Freundin und die Jungs wiedersehen wollte, aber es ist ja Gott sei Dank gut ausgegangen“, lächelte Brian. „Da bin ich auch froh, denn ich kann mich dunkel dran erinnern das, wenn du gesungen hast, dass es wunderschön klang“, erwiderte Sarah. „Dankeschön“, lächelte Brian ehrlich und fühlte sich geschmeichelt. „Also bist  du Fan?“, fragte er. „Nein, aber eure Musik hört man ja auch im Radio, oder man hat euch im Fernsehen gesehen“ erwiderte Sarah. „Das stimmt“, lächelte Brian und fügte hinzu, als sie mit dem Essen fertig waren:„Wollen wir uns auf die Couch setzten?“. „Sehr gerne“, sagte sie und erhob sich.

„Was machst du eigentlich beruflich?“, fing Brian das nächste Gespräch an. „Ich studiere Geschichte. Ich finde die Geschichte sehr interessant und bin im vorletzten Semester“, antwortete sie. „Interessant und…warum bist du wirklich nicht mehr mit deinem Freund zusammen? Nicht falsch verstehen. Ich frage mich nur, wieso eine so hübsche Dame wie du seit dem alleine ist?“, wollte Brian wissen. „Du bist ja genauso neugierig wie dein Sohn“, lächelte sie. „Stimmt. Tut mir leid das“, doch sie unterbrach ihn:„Er hat mich betrogen“. Geschockt sah Brian sie an:„Wieso?“. „Ich war wohl nicht gut genug oder so“, lächelte Sarah schwach und sah kurz traurig zu Boden. Brian tat es leid und drückte sie kurz an sich. Sarah war davon so überrascht, dass sie kurz zusammen zuckte, sich aber sofort bei ihm wohlfühlte.

Zärtlich strich Brian über ihren Rücken und für einen Moment schloss Sarah ihre Augen.

„Ich verstehe ihn nicht. Du bist doch toll also, ja ich kenne dich jetzt nicht so, aber auf den ersten Blick bist du sehr sympathisch und wenn du lächelst, da geht bei einem das Herz auf“, sagte Brian ehrlich. Sarah lächelte und ihre Wangen erröteten wieder ein wenig:„Dankeschön. Naja es hat von Anfang an irgendwie nicht so gepasst, aber ich war zu verliebt gewesen, aber wer weiß, vielleicht kommt ja noch der Richtige“, versuchte Sarah überzeugend zu klingen. „Vielleicht ist er ja schon da nur, du weißt es noch nicht“, erwiderte Brian und als sie ihn ansah, sah sie direkt in seine Augen und musste schlucken.

Einen Augenblick lang sahen sie sich einfach nur tief in die Augen, als Brian sich ihrem Gesicht auf einmal näherte.

Sarah wusste nicht, was sie tun sollte. Sie kannte ihn gar nicht, aber in diesem Moment…so nah bei ihm, fühlte sie sich einfach nur sehr zu ihm hingezogen und geborgen. Wie versteinert sah sie, wie er mit dem Gesicht dem ihrem immer näher kam.

Doch kurz bevor sie seine Lippen auf ihren spüren konnte, löste sie sich schnell und fragte:„Und wie genau bist du zur Band gekommen?“.

Ein kleiner Seufzer kam von Brian. Er war zu schnell gewesen und wieso wollte er sie überhaupt küssen? Er verstand es nicht, aber für eine Sekunde, als er in ihre Augen sah, hatte er sich kurz an Leighanne erinnert. Denn seine verstorbene Frau gelang es auch immer, dass sein Herz schneller schlug, sobald er in ihre Augen gesehen hatte.  

„Durch meinen Cousin Kevin. Er hat mir erzählt, dass sie noch jemanden für eine Boyband suchten und hat mich vorgeschlagen, da ich davon sowas von begeistert war, aber von allein aus, hätte ich mich nie getraut und ja seit dem“, grinste Brian.
„Wieso hättest du dich von alleine aus nicht getraut?“, hakte Sarah vorsichtig nach. Brian zuckte mit den Schultern:„Zu schüchtern“, grinste er, woraufhin Sarah lächeln musste. „Aber habt ihr denn überhaupt Freizeit?“, fragte sie weiter. „Selten, da wir oft und sehr lange und auf der ganzen Welt unterwegs sind, aber wir lieben unseren Job und ich würde meinen Job für keinen anderen Beruf eintauschen wollen, da ich es einfach liebe zu singen“, erklärte Brian. „Macht es dir was aus, wenn du jetzt grad etwas singen könntest?“, fragte Sarah vorsichtig. „Klar wieso nicht?“, erwiderte Brian und begann mit seinem Part von Chances.

Staunend und mit offenem Mund, da sie es unglaublich fand, lauschte Sarah seiner Stimme.

Als er endet hatte Sarah ihre Sprache noch nicht gleich zurück, da sie es wunderschön fand und ließ es noch eine Sekunde auf sich wirken.

„Das…das war…deine Stimme ist der Wahnsinn und wunderschön“. „Danke“, lächelte Brian und für einen Moment sahen sie sich abermals tief in die Augen.
„Tut mir wirklich nochmal leid, wegen der beiden Zusammenstöße“, unterbrach Brian dann die kurze Stille. „Ist doch nichts schlimmes passiert“, beruhigte sie ihn lächelnd und er musste bei ihrem Lächeln schlucken, bevor Brian ihr auf einmal eine Haarsträhne hinter‘ s Ohr legte:„Sarah“, murmelte Brian und sah sie sehnsüchtig an.

Auch Sarah sah ihn sehnsüchtig an und langsam fing sie an, sich in seinen blauen Augen zu verlieren.  

Langsam kam Brian ihr erneut näher auch, wenn er nicht begriff, wieso er es jetzt schon tat, aber irgendwie war er von Sarah fasziniert.

Sarah schloss wie von Geisterhand die Augen. Und dann spürte sie seine Lippen auf ihre.
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