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My broken Heart

von Flocki
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Hanamaki Takahiro Iwaizumi Hajime Matsukawa Issei OC (Own Character) Oikawa Tooru
15.10.2020
08.12.2020
17
27.377
20
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15.10.2020 712
 
Geschockt schaute ich meine Klassenlehrerin an. Das konnte doch unmöglich ihr ernst sein. Sie wusste doch nun das ich sehr große Probleme damit hatte, mit anderen Menschen zu interagieren. Vom kommunizieren mal abgesehen. Und ausgerechnet Ich, sollte einem Jungen, Nachhilfeunterricht geben.

Mit flehendem Blick sah ich sie an. “Frau Nakamura, ich bitte sie. Ich kann doch keinen Nachhilfeunterricht geben.”, sagte ich leise und flehend. Leicht lächelnd sah sie mich an und strich mir sanft mit ihrer Hand über den Oberarm. “Ria, ich denke das wäre genau das richtige für dich. Ich weiß das du dich hier in dieser Klasse nicht wohlfühlst und ich weiß auch genau wieso das so ist.” Sie machte eine kurze Pause und ich presste die Lippen aufeinander. Sie seufzte kurz auf und verschränkte dann ihre Arme vor der Brust. “Ich akzeptiere natürlich, dass du dir von mir nicht helfen lassen möchtest. Auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann, aber ich habe auch mitbekommen, das dass ganze hier neue Ausmaße annimmt und immer schlimmer wird.”, wieder seufzte sie und sah mich mitfühlend an.

Krampfhaft hatte ich die Hände zu Fäusten geballt und sah stur auf den Boden. Ich konnte einfach nicht verstehen wieso sie es nicht einfach gut sein lassen konnte. Ich hatte immerhin nur noch ein und ein halbes Jahr hier auf der Schule, danach würde ich nach Tokio gehen und dort studieren. Fest biss ich die Zähne zusammen als sie anfing weiter zu sprechen. “Und weil du meine Hilfe nicht möchtest und ich mir nicht mehr mit ansehen kann, wie du Tag für Tag immer weiter in deinem Schneckenhaus verschwindest, haben einige Kollegen und ich, nach langem diskutierem und einigem hin und her, entschieden das es vielleicht etwas bringt, wenn du dich vielleicht mit anderen außerhalb deiner Klasse anfreundest.” Verärgert schnaubte ich und sah sie sauer an. “Die Idee ist beschissen.”, murmelte ich leise aber verärgert.

Als Frau Nakamura leise lachte, drehte ich meinen Kopf weg und verschränkte meine Arme vor meiner Brust. “Und weil ich mir schon denken konnte, das du diese Idee für nicht sonderlich gut befindest, hatte ich den Einfall mit der Nachhilfe.” Ich wollte schon auf nicht sehr nette weise meine Meinung dazu kundgeben, als sie mich mit einem strengen Blick davon abhielt. Leicht frustriert schloss ich meinen Mund wieder und wartete auf das was sie noch zu sagen hatte. “Bevor du voreilig alles abbläst, möchte… Nein, verlange ich, das du dieser Sache eine kleine Chance gibst. Es geht nur um einen Schüler. Er braucht dringend Hilfe in Biologie und Chemie und da du in diesen beiden Fächern sehr gut bist, hat sich das Angeboten.” Geschlagen lies ich meine Arme fallen und senkte den Kopf. “Und es ist wirklich nur ein Schüler?”, fragte ich leise. “Ja.”, sagte sie und sah mich aufmunternd an. Ich schluckte mehrmals um den, gefühlt riesigen Klos der in meinem Hals steckte zu schlucken. Zittrig atmete ich aus.

Als ich Frau Nakamuras Hand wieder an meinem Oberarm lang streichen spürte, schaute ich auf. Sanft lächelnd sah sie mich an. “Mach dir nicht so viele Gedanken. Ich habe ihn schon ein wenig über dich aufgeklärt und ihn gebeten auf dich zuzugehen.” Leicht nickte ich. “Okay, dann hätten wir das ja geklärt. Mach dir, wie gesagt, nicht allzu viele Gedanken. Er ist ein netter Junge. Ich denke wirklich, das er dir helfen kann.” Mit diesen Worten entlies sie mich. Ich ging zu meinem Tisch und holte mir meine Schultasche. Langsam verlies ich das Klassenzimmer und dann die Schule. Ich konnte immer noch nicht glauben das sie mich in diese Lage gedrängt hatte. Fest biss ich mir auf die Unterlippe. Wie sollte ich mich nur verhalten? Was sollte ich am besten tun? Sie sagte zwar ich sollte mir nicht so viele Gedanken machen, aber das war gar nicht so einfach. Was sollte ich den tun, wenn er doch nicht so nett war, wie Frau Nakamura behauptete. In meinen Gedanken vertieft erreichte ich das Wohnheim in dem ich lebte. Gedankenverloren schloss ich die Tür auf und ging die Treppen hoch in den dritten Stock in dem mein Zimmer lag. Dort angekommen schloss ich die Tür hinter mir ab und lies meine Schultasche neben mir fallen. Geschafft lies ich mich einfach auf mein Bett fallen und weinte mir den Frust von der Seele.
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