Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Welt aus den Augen eines Nifflers

KurzgeschichteAllgemein / P12
14.10.2020
15.10.2020
2
746
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
14.10.2020 388
 
Hi, das ist meine ersteFF. Ich finde die Niffler so herzig und habe nun eine Geschichte über sie geschrieben. Ich hoffe sie gefällt euch. Viel Spass! :)

Klirr! Der Koffer springt auf. Yea! Ich quetsche mich durch die Öffnung und lande auf dem Boden. Schnell flitze ich um die nächste Ecke, bevor Newt merkt, dass ich weg bin. Freiheit ich komme! Huch, im letzten Moment weiche ich einem Schuh aus. Immer diese Muggel, haben nichts besseres zu tun als... Ich schnüffle. Woah! Noch nie hab ich so etwas gerochen. Der Duft des Edelmetalls steigt mir in die Nase, mit einer perfekten Note von Juwelen. Ich speede los. Rechts, links, und da vorne sehe ich ein Hotel, indem ein Tannenbaum steht. Hä? Wer behängt den bitte einen Tannenbaum mit Gold und Juwelen? Ach, mir soll’s recht sein. Schnell  renne ich auf die Lobby zu. Ich bin schon fast angekommen, als ich in einen noch WEICHEN Kaugummi trete. Der Länge nach schlage ich hin. Auuuua! Nur die Aussicht auf den Tannenbaum treibt mich auf die Füsse. Schmatzen löst sich der Kaugummi von meinen Füssen. Unauffällig schleiche ich nun über den dicken roten Teppich, in das Hotel. Der Duft ist so stark, dass ich wie in Trance auf ihn zu stolpere. Ich schlüpfe unter den Beinen der Muggel hindurch und verschwinde unter dem Tannenbaum. Hm, die Nadeln pieken ziemlich. Egal. Im Goldrausch klettere ich den Stamm hinauf. Vor allem ist mir der grosse Stern auf der Spitze des Baums ins Auge gefallen. In Rekordtempo schnappe ich mir links und rechts etwas Schmuck und stopfe ihn in meinen Beutel. Oben angekommen stülpe ich den Stern von der Baumkrone. Gerade will ich mich stolz damit krönen, als ich urplötzlich Schnabelüber in der Luft schwebe. Newt. Langsam schwebe ich in die Tannennadeln, sodass man mich von aussen nicht mehr sehen kann. Dann werde ich geschüttelt. Ein Schwall aus Ketten, Anhängern und Kerzenhalter aus Gold, rutscht aus meinem Beutel. All die Schönheiten fliegen sanft zu Boden. Nein! Das ist meins! Ich will’s doch behalten! Krampfhaft versuche ich gleichzeitig den Stern fest zu halten und das Gold zurück in meinen Beutel zu schaufeln. Ich werde noch ein letztes Mal geschüttelt-und der Stern entgleitet mir. Mist! Nichts klappt! Ich werde nach oben gezogen und ehe ich mich versehe, bin ich zurück im Koffer.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast