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Hummeln im Herz

von Jadeherz
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 Slash
Sawamura Daichi Sugawara Koushi
14.10.2020
24.11.2020
5
10.703
17
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14.10.2020 2.613
 
»When the rain is blowing in your face
And the whole world is on your case
I could offer you a warm embrace
To make you feel my love .«





Sugawara hatte Watte im Kopf.

Sein eigener Herzschlag dröhnte dumpf in seinem Brustkorb, während er Asahi hinterher sah. Mit hochgezogenen Schultern und viel zu hektischen Schritten verschwand er aus dem Lichtkegel der Straßenlaterne und wurde von der Dunkelheit verschluckt.

»Meinst du, er kommt morgen zur Schule?«, fragte Daichi stumpf. Sugawara warf ihm einen langen Blick zu. Auch Daichis Schultern waren gebeugt, als trage er die Last der Welt darauf, und seine geröteten Augenwinkel zeugten noch von dem nervenaufreibenden Tag. Wie Sugawara trug er seine schwarze Karasuno Sportjacke, an der unaufdringlich, aber deutlich der Geruch nach Schweiß hing.

»Keine Ahnung«, antwortete Sugawara verspätet und viel zu leise. In seinem Kopf spulte sich wieder und wieder jeder einzelne Spielzug ab, jeder Fehler, den er gemacht hatte, jeden Ball, den er nicht gut genug zugespielt hatte - und der schrille Pfiff, der ihre endgültige Niederlage verkündet hatte, die seit Beginn des zweiten Satzes unausweichlich zu sein schien.

Schweigend legte Daichi ihm eine Hand auf die Schulter und drückte sie. Diese einfache Geste war genug, um Sugawara erneut Tränen in die Augen zu treiben, obwohl er doch für heute schon genug geweint hatte. Er schluckte hart und atmete tief die kühle Abendluft ein; sie war zu mild, um ihn frösteln zu lassen und doch frisch genug, dass sie ihm ein Gefühl von kurzweiliger Erleichterung verschaffte, ehe sein pochender Herzschlag wieder das unangenehme Gefühl schürte, das in ihm tobte.

»Es sind noch zwei Wochen bis zu den Ferien«, merkte Daichi an. »Wenn wir bis dahin regelmäßig trainieren, haben wir eine solide Grundlage für die Erstklässler, die im April kommen. Wir können gut genug werden, um Dateko das nächste Mal zu schlagen.« So, wie er redete, schien er sich das Ganze selbst schönreden zu wollen, und Sugawara erlaubte sich für einen Augenblick, an diese Aussicht zu glauben. Sie gefiel ihm außerordentlich gut und er erwischte sich dabei, wie er zustimmend nickte.

»Ohne richtigen Trainer wird es schwierig«, seufzte er dennoch und rieb sich die Nasenwurzel. »Wir können nicht – hey!« Empört machte er einen Satz zur Seite. Daichi hatte ihm ohne mit der Wimper zu zucken eine Kopfnuss verpasst. Die hatte er definitiv nicht verdient.

»Wir schaffen das«, wiederholte Daichi ernst und hielt Sugawaras Blick fest. »Bei der nächsten Begegnung sind wir auf Augenhöhe mit Dateko.«

»Ist ja gut.« Sugawara seufzte und rieb sich den schmerzenden Hinterkopf. »Du hast ja Recht. Mit mehr Training und Neuzugängen haben wir bestimmt eine Chance.«

Aus Daichis unbeweglicher Miene wurde ein zufrieden-entschlossener Gesichtsausdruck und Sugawara fragte sich unwillkürlich, woher Daichi diese Zuversicht nahm, nachdem Dateko ihnen heute gründlich den Hintern versohlt hatte. Das war wohl seine Superkraft - und Sugawara war froh drum. Einer von ihnen musste ja optimistisch bleiben.

»Gut.« Bekräftigend nickte Daichi und schaffte es sogar, Sugawara ein Lächeln zu schenken. »Dann mache ich mich auf den Weg. Wir sehen uns morgen in der Schule, Suga.«

»Ja, bis morgen.« Sugawara blickte auch Daichi nach, bis dieser in derselben Richtung wie Asahi verschwunden war, ehe er sich umdrehte und die letzten Meter zu seinem Haus ging. Im Wohnzimmer brannte noch Licht und Sugawara hielt vor der Haustür inne, um sich innerlich gegen den begeisterten Ansturm seiner Eltern zu wappnen. Beide arbeiteten Vollzeit und waren oft nur Abends Zuhause, wenn er lernte oder Training hatte. Es war selten, dass sie wach blieben, bis er Zuhause war. Nur an wichtigen Tagen, wenn sie wichtige Spiele gehabt hatten, warteten sie auf ihn und Sugawara freute sich über die Anteilnahme seiner Eltern. Nicht alle seiner Teamkameraden hatten das Glück, gleich zwei Elternteile zu haben, die sie in ihrem Hobby unterstützten - manche hatten nicht einmal eins von beidem -, aber heute könnte er gut und gerne auf ihre wissbegierigen Nachfragen und Lobeshymnen verzichten. Er wollte sie nicht anlügen, doch zu berichten, dass sein Team verloren hatte und in ihre mitfühlenden Gesichter zu blicken und ihren hilflosen Aufmunterungsversuchen auszuweichen, dazu hatte er besonders nach dem Streit zwischen Asahi und Nishinoya keine Kraft mehr.

»Koushi, Schatz!« Seine Mutter schoss um die Ecke, einen besorgten Ausdruck im Gesicht. Sein Vater folgte, die Mundwinkel nach unten gezogen und Sugawara wusste sofort, dass sie von der Niederlage wussten. Wie, das war ihm ein Rätsel - der Buschfunk unter den Eltern der Volleyballspieler war so gut wie nichts existent - aber es ersparte ihm die Peinlichkeit eines ausführlichen Berichts. »Es tut uns so leid! Möchtest du darüber reden?«

Sugawara zwang sich zu einem Lächeln, wenigstens ein kleines, um seine Eltern nicht zu beunruhigen. »Ich möchte lieber ins Bett, es war ein anstrengender Tag.«

Seine Mutter nickte verständnisvoll und sein Vater sagte: »Natürlich, ruh' dich aus. Ich mache dir morgen Frühstück, Koushi.«

»Danke.« Sugawara deutete eine leichte Verbeugung an, was seine Mutter schnauben ließ. Liebevoll fuhr sie durch seine Haare, ehe sie seinen Vater zurück ins Wohnzimmer zog und ihm eine Gute Nacht wünschte.
Sugawara entfuhr ein langer Seufzer, als er den Flur zu seinem Zimmer ging. Es war nur eine Niederlage. Nur eine Niederlage. Sie passierten genauso selbstverständlich wie Siege. Aber diese Niederlage fühlte sich anders an. Bedeutsamer.

In seinem Zimmer zog Sugawara sich um, beschloss, die Dusche auf morgen früh zu verschieben und warf sich auf sein Bett. Der Teddybär, dessen Fell mal schneeweiß gewesen war, war auf seiner Augenhöhe und Sugawara zog ihn an seine Brust. Der Teddy war eins der wenigen Stücke aus seiner Kindheit, die er behalten hatte - neben dem Poster seiner Lieblingsband und dem platten Volleyball, durch den er das erste Mal mit seinem Lieblingssport in Berührung gekommen war. Das weiche Fell unter seinen Fingern war tröstlich und Sugawara erlaubte sich, noch ein bisschen zu weinen.

Der Tag war einfach zu viel gewesen. Das Spiel gegen Dateko hatte ihm mit jedem Punkteverlust mehr und mehr die Kehle zugeschnürt und ihn in die Enge getrieben. Der Druck, die eiserne Mauer auszutricksen und Asahi punkten zu lassen, war von Minute zu Minute überwältigender geworden und als Asahis Stimme schlussendlich verstummt war, hatte ihm das beinahe den Boden unter den Füßen weggerissen. Sugawara konnte nur erahnen, welcher Druck auf dem Ass lasten musste, aber als er einen Rückzieher gemacht hatte, war dem ganzen Team bewusst geworden, dass Asahi gerade ihre Niederlage unterzeichnet hatte.

Sugawara wischte sich über seine nassen Wangen. Sein Herzschlag donnerte noch immer unangenehm in seinem Brustkorb, weil in seinem Kopf eine Gedankenkette losgegangen war, die ihm Sorgen bereitete: was, wenn Asahi sich nie wieder traute, nach einem Ball zu rufen?

Unruhig wälzte Sugawara sich hin und her, ehe er nach seinem Handy griff und zu seiner Überraschung eine Nachricht von Daichi vorfand.

Daichi um 22:09
Mach dir keine Sorgen wegen Asahi. Das wird schon, ich kümmere mich darum.
Schlaf gut, Suga.


Ein kleines Lächeln zog Sugawaras Lippen auseinander und die Last auf seinem Herzen schien leichter zu werden.
»Du kennst mich zu gut, Daichi«, murmelte er. Seine Augen konnten sich nicht von den Druckbuchstaben vor dem flimmernden Hintergrund lösen. Daichi war wirklich der geborene Kapitän. Obwohl Sugawara in ihrem Freundeskreis der Älteste war, sorgte Daichi stets für sie alle. Achtete darauf, dass sie sich während des Trainings nicht überanstrengten, dass sie genug Pausen machten und keiner sich übergangen fühlte. Der Druck in seiner Brust wurde von einem warmen Schauder gelöst und Sugawara schickte Daichi eine kurze Antwort, bevor er das Handy ausschaltete, sich unter der Decke zusammenrollte und den Teddy fest an seine Brust drückte.


Du um 22:20
Du kannst Gedankenlesen, Daichi. Danke.
Gute Nacht.



[...]




Sugawara hatte Bienen im Kopf.

Seit Beginn des Trainings nach dem Unterricht hatte er ein leises Summen hinter den Schläfen, das ihm unmissverständlich zu Verstehen gab, dass etwas nicht richtig war. Im Gegenteil, es kam ihm vor, als stünde die Welt auf dem Kopf.

Ennoshita, Narita und Kenoshita drückten sich am Rande des Spielfeldes herum, schlugen nur halbherzig die Bälle, die Sugawara ihnen mit wenig Konzentration zuspielte; Nishinoya fluchte oft und laut und geriet einmal mit Tanaka aneinander, so dass Daichi die beiden trennen musste. Tanaka entschuldigte sich, wirkte aber dennoch verunsichert durch Nishinoyas gereiztes Verhalten. Und Shimizu mit ihrem Notizbuch vor der Brust wirkte so blass und verloren wie an ihrem ersten Tag im Club.

Das ganze Training wirkte wie ein Negativabzug der Normalität und als Nishinoya schließlich wutschnaubend die Halle verließ und etwas von »Feigling« murmelte, war jede Motivation dahin.

»Lasst uns für heute Schlussmachen«, beschloss Daichi und klatschte auffordernd in die Hände. Die Zweitklässler machten sich sofort ans Abbauen, offenbar erleichtert, bald der bedrückten Stimmung zu entkommen, und Sugawara schlich mit hängenden Schultern zu seinem besten Freund und Kapitän.

»Es tut mir leid«, seufzte Sugawara und rieb sich den Nacken. »Ich bin so unkonzentriert. Wie geht's deinem Knöchel?«

Bei einem seiner Pässe zu Daichi hatte Sugawara den Ball gedankenverloren viel zu hoch gespielt - hoch und etwas weiter weg vom Netz, der perfekte Ball für Asahi. Für Daichi allerdings viel zu hoch und in seinem Versuch, den Ball trotzdem zu bekommen, war er beim Aufkommen auf den Boden umgeknickt.

»Schon okay«, winkte Daichi ab und wackelte zur Bestätigung mit seinem linken Fuß. »Alles noch heil.« Ein Schatten überzog sein Gesicht, als er die Zweitklässler beim Aufräumen beobachtete. »Asahi ist das Rückgrat des Teams, auch wenn es ihm offensichtlich nicht bewusst ist. Verdammt, und ich dachte, Nishinoya hält die Moral aufrecht.«

Sugawaras Mundwinkel zuckten. Daichi hatte mit einem Punkt Recht: Nishinoya trug einen wesentlichen Teil dazu bei, dass das Team motiviert wurde und die Hoffnung nicht verlor. Dass selbst ihr Abwehrgott sich von Asahis Abwesenheit so runterziehen ließ.

»Er ist eben unser Ass.« Sugawara hob die Schultern und erntete einen finsteren Blick von Daichi, der ihm Gänsehaut über den Rücken jagte.

»Ein feiges Ass.«

»Daichi!« Mit geweiteten Augen starrte Sugawara ihn an.

»Tut mir leid.« Daichi schüttelte den Kopf, als wollte er böse Gedanken vertreiben. »Asahi ist unser Freund. Bestimmt ist er nächstes Mal wieder dabei.« Ein schiefes Lächeln nistete sich in seinen Mundwinkeln ein. Sugawara erwischte sich, wie er einen Moment zu lange auf dieses Lächeln starrte, ehe das Klatschen eines Volleyballs auf Hallenboden ihn daran erinnerte, dass sie nicht alleine waren. Mit geröteten Wangen wandte Sugawara den Blick ab und sah stattdessen zu Narita, der zielgerichtete Bälle zu Kenoshita in den Korb schlug.

Sie sollten den Zweitklässlern beim Aufräumen helfen. Anderseits waren sie fast fertig und Sugawara spürte den Schweiß unangenehm auf seiner Haut trocknen und das Bedürfnis nach einer Dusche wurde groß.

»Hey, Daichi, ich dusche heute hier«, sagte er seinem Kapitän, der ihn stirnrunzelnd ansah.

»Du hasst die Duschen hier«, entgegnete er mit einem Ton, als würde Sugawara gerade sein Weltbild auf den Kopf stellen. Er verkniff sich ein amüsiertes Schmunzeln und zuckte stattdessen mit den Schultern, während er schon einen Schritt Richtung Ausgang machte.

»Ich hab heute halt viel geschwitzt und muss Zuhause noch die Hausarbeiten machen, bevor meine Eltern kommen«, erklärte er seinem verdutzten Kapitän. »Da zählt jede Minute.«

Daichi schien einen Moment zu überlegen, sein Blick huschte zu den Zweitklässlern und zurück zu Sugawara, ehe er meinte: »Dann komme ich mit. Ich will deinen angewiderten Blick nicht verpassen, wenn du die Abflüsse in der Dusche siehst.«

Mit einem schiefen Grinsen stapfte Daichi an Sugawara vorbei, dessen Mund schlagartig staubtrocken geworden war. Die Vorstellung der öffentlichen Dusche widerte ihn genauso an wie ihm die Vorstellung, mit Daichi zu duschen, die Hitze in die Wangen trieb. Er sah seinen Kapitän und besten Freund häufig oberkörperfrei, aber komplett nackt war Daichi bis jetzt nur zu Gast in Sugawaras Kopfkino gewesen. In der Realität war dies ein ferner Wunschtraum gewesen - und jetzt war er gar nicht mehr so fern.

Mit pochendem, stolperndem Herzen folgte Sugawara Daichi zum Clubraum, aus dem sie ihre frischen Klamotten und Handtücher holten, ehe sie zu den Duschräumen gingen. Sugawaras Hände bebten, als er sich aus seinen Trainingstrikot schälte und es zusammenlegte. Daichi war längst ausgezogen und das Prasseln des Duschstrahls füllte die Luft.

»Kommst du?«, rief Daichi ihm zu und grinste durch den Wasserdampf. Sugawara spürte, wie seine Wangen noch heißer wurden und hob stumm seinen zusammengelegten Kleiderstapel hoch, als wäre das eine Entschuldigung für seine Scheu, sich neben Daichi unter die Dusche zu stellen. Nicht, dass er viel von Daichi sehen konnte, aber sein Kopfkino spielte verrückt und sein Körper kribbelte und brannte verräterisch und es kam ihm wahnsinnig vor, in diesem Zustand nackt zu sein. Anderseits hatte er jetzt keine Wahl mehr und es wäre merkwürdig, wenn er jetzt einen Rückzieher machen würde.

Vorsichtig, den Blick stur auf die Amatur der Dusche gerichtet, stellte Sugawara sich unter den Duschkopf neben Daichis und drehte das Wasser auf. Eiskalte Tropfen prasselten auf ihn nieder und nur mit Mühe konnte er einen schrillen Aufschrei unterdrücken. Das leise Quietschen, das ihm dennoch entkam, veranlasste Daichi zu einem Lachen, das von den Fliesen widerhallte.

Das Wasser wurde wärmer, Sugawara entspannte sich und schloss die Augen. Das war leichter, als Daichis Blickrichtung zu vermeiden. Seine Muskeln lockerten sich und ein leiser, zufriedener Seufzer entkam ihm.
»Ich könnte ewig hier stehen«, murmelte Sugawara. Links von ihm brummte Daichi zustimmend.

»Du, Suga?«, fragte er nach einer gefühlten Ewigkeit in wohliger Entspannung.

»Hm?«

»Deine Haare sehen jetzt richtig dunkel aus.«

Schlagartig stieg in Sugawara wieder eine Hitze auf, die definitiv nicht vom heißen Duschwasser herrührte. »Wenn du das sagst«, antwortete er, unsicher, was diese Aussage bezwecken sollte. Zaghaft öffnete er ein Auge und schielte zu Daichi. Dessen kurze, braune Haare lagen dunkel auf seinem Kopf und in seinen braunen Augen lag ein verträumter Schleier. Sugawara konnte nicht anders, sein Blick wanderte tiefer über Daichis breite Schultern, die muskulöse Brust, die ausgeprägten Bauchmuskeln und ...

»Alles in Ordnung?« Echte Besorgnis schwang in Daichis Stimme mit, weil Sugawara ihm abrupt den Rücken zuwandte. Seine Wangen brannten, sie mussten feuerrot sein und selbst der Dampf könnte ihre Färbung nicht verdecken. Außerdem ... regte sich etwas bei Sugawara, das er seinem besten Freund nicht unbedingt unter die Nase reiben sollte. Nicht, wenn er eine Schelle riskieren wollte.

»Ja, ich hab nur, ähm ... Schaum im Auge«, schwindelte Sugawara und rieb alibimäßig die Hände übers Gesicht. Reiß' dich zusammen, Koushi, ermahnte er sich verzweifelt. Sei ein Mann und reiß' dich zusammen!
In seinem Kopf summte es lauter, so dass er Daichis Lachen kaum hören konnte. Es war schlimmer geworden. In den Ferien ließen sich sein Herz (und sein verräterischer Körper) gut ignorieren, sogar leugnen, wenn er schlechte Laune hatte, aber in der Schule, beim Training und beim Lernen wurde es schwieriger und das Nackt-sein unter der Dusche war ein echter Overkill.

»Ich geh' dann schon in den Clubraum. Kommst du gleich nach?« Daichi stellte die Dusche ab und Sugawara lauschte seinen patschenden Schritten auf den nassen Fliesen.

»D-du brauchst nicht auf mich warten, ich brauche noch etwas länger«, winkte Sugawara ab und warf ein hoffentlich überzeugendes Lächeln über seine Schulter, wobei er es vermied, Daichi richtig anzusehen. »Wir sehen uns dann morgen, ja?«

»Ist gut«, sagte Daichi. »Bis morgen.«

Als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, atmete Sugawara auf und lehnte die Stirn gegen die kühlen Fliesen an der Wand. Gedankennotiz: nie wieder mit Daichi duschen, solange du deinen Körper nicht im Griff hast!


*~*


Juhu und herzlich Willkommen zu meinem ersten wackligen Gehversuch im Haikyuu!!-Fandom :D

Ich bin, wie die meisten hier wahrscheinlich, hin und weg von Haikyuu!! und den vielen wunderbaren Charakteren und ihrer einzigartigen Geschichte.

Für meinen ersten Versuch habe ich mich für das Pairing DaiSuga entschieden. Die Handlung wird sich grob an der Serie orientieren und ich werde mich schrittweise mit dem Pairing vertraut machen.

Ich hoffe, es gefällt (irgendwie) ^^
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